71 Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim. Bekanntmachung. 8227 45 Nachdem sich in dem Abstimmungstermin am 9 November v. J. erhoben, oder ob die Kosten durch Kapital⸗Aufnahme aufgebracht An 45 mehr als ¼ der betheiligten Grundbesitzer mit mehr als der Hälfte werden sollen; In 1 des Gesammiflächengehaltes für Vornahme der Feldbereinigung rubri— 2. die zur Vollzugs-Commission zu berufenden Sachverständigen und El * cirter Gemarkung erklärt haben, und nachdem Einwendungen gegen die deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und M. 9 Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses nicht erhoben worden dessen Stellvertreter zu wählen. 65 . sind, hat die Großherzogliche Obere landwirthschaftliche Behörde den Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betheiligten auf . Beginn der Feldbereinigungs arbeiten verordnet und den Unterzeichneten[vorgebracht und berathen werden. ane 5 zum Vollzugscommissär ernannt. In dieser Versammlung hat jeder anwesende betheiligte Grund⸗ din 0 Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich gleich-] eigenthümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Gültigkeit aud 4 zeitig sümmtliche betheiligten Grundbesitzer zu der in Gemäßheit des[eine Mehrheit von Zweidritttheilen der Anwesenden und sind unter dieser und 0 Artikel 16 des Gesetzes vom 28. September 1887 Mittwoch den Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Betheiligten verbindlich. BI 1 6. Februar l. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehause zu Kommen gültige Beschlüsse nicht zu Stande, so hat die 1 Dorheim statifindenden Versammlung ein. zu 1. die Vollzugscommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen und am 10 Diese Versammlung hat: zu 2. die Landescommission die Sachverständigen und Schiedsrichter zu we 0 J. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ernennen.„ nu 10 ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungs⸗ Friedberg den 10. Januar 1888. e 15 werth der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Der Vollzugscommissär für Feldbereinigung. 8 N 1 N Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfniß Dr. Wallau. d 0 13 . Bekanntmachung. N 17 Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz hat genehmigt, daß mit dem diesjährigen Friedberger Frühjahrs⸗ und ft. 4 Herbst⸗Pferdemarkt je eine Verloosung von Pferden und sonstigen Gegenständen verbunden wird. Bei dem Frühjahrsmarkte dürfen höchstens 4 1 8000 Loose à 1 M. 50 Pf. ausgegeben und müssen 7320 M. zum Ankauf von Gewinngegenständen verwendet werden; bei dem Herbstmarkte der 5 darf die Zahl von 10,000 Loosen(à 1 M. 50 Pf. nicht überschritten werden und sind 9550 M. für den Ankauf von Gewinngegenständen zu 1 feu 0 verausgaben. Der Verkauf der Loose im Großherzogthum ist gestattet. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. ö D. 5 Friedberg den 11. Januar 1888. Dr. Braden. K let 1 N 1 Bekanntmachung. i 8 4 Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das 3. Bataillon des Füsilierregiments Nr. 80 am 17. d. Mis, ein gefechts⸗ 8 maͤßiges Einzelschießen bei Friedrichsdorf an der Schnepfenburg, Schußrichtung nordwestlich gegen die Kiesgruben, abzuhalten beabsichtigt. un 11 Anfang 9 Uhr, Ende gegen 1 Uhr. Das gefährdete Gelände wird durch Posten abgesperrt werden. Den Weisungen der Sicherheitsposten ist erf 1 unweigerlich Folge zu leisten. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. 0 Friedberg deu 12. Januar 1889. Dr. Braden. die . 5 g 5 ui 15 Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. a * Ernannt und verpflichtet wurden: Johann Ernst Fuhr von Groß-Karben und Heinrich Rupp von Wickstadt als Feldgeschworene. 0 0 Erledigungen. Mein Ausschreiben gegen Trimmersdorf oder Frimmersdorf von?, zuletzt bet Gastwirth Griz in Ilbenstadt, nehme ich als durch Gendarm Hof⸗ 5 . mann in Bad Nauheim erledigt zurück, ebenso den Steckbrief gegen Heinrich Bachmann von Friedberg. Der Großherzogliche Amtsanwalt.. 0 7 55 Friedberg den 11. Januar 1888. Krämer. 1 6 Deutsches Reich. unsere Stadt Gerüchte, die jetzt bestimmt und] Regierung keineswegs dem vorliegenden An⸗ 1 0 1 0 Darmstadt. Die„Darmstädter Zeitung“ in so ernsthaften Kreisen verbreitet und erörtertstrage, aber die behauptete hohe Dringlichkeit . iist ermächtigt, den Auslassungen des Arnkels der werden, daß eine öffentliche Erwähnung der-[der Regelung der Frage sei ungerechtfertigt. 1 „„Post“ gegenüber zu erklären, daß dieselben in selben angezeigt erscheint. Man erzählt näm-] Er sei gern bereit, etwaige Anträge des Bun⸗ 9 1 eder Hinsicht der Begründung entbehren. Wenn lich, daß Verhandlungen mit dem Herzog von desrathes zu unterstützen, besser wäre es indessen, 9 14 in jenem Artikel gesagt ist, daß der Besuch den Cumberland betreffs der braunschweigischen Erb- verschiedene Schiedsgerichte erst einige Zeit 90 13 Zweck verfolgt habe,„gewisse Schwierigkeiten folgefrage schwebten, und daß zwischen Berlin wirken zu lassen, um das wahre Bedürfniß zu 4 10 5 0 des verwandtschaftlichen Verkehrs zu beseitigen,“ und Gmunden in den Hauptpunkten bereits eine[erkennen. 7 i 55 so genügt es, hervorzuheben, daß zwischen dem Einigung erzielt fei. Der Herzog von Cumber—— Nach einer heute aus Sansibar einge⸗ 5 00 13 Kaiser und dem Großherzoge niemals eine land sei bereit, um für sich, bezw. seinen ältesten[gangenen telegraphischen Meldung sind die Auf⸗ 1 b 0 Spannung, wie solche in dem Artikel unterstellt[ Sohn, den Thron von Braunschweig zu sichern, ständischen bei einem Angriffe auf Dar⸗es⸗Sa⸗ we 45 ist, bestanden hat. Die demnächstige Reise der in aller Form auf Hannover zu verzichten, und laam mit großem Verluste zurückgeschlagen wor⸗ 0 5 Zroßherzoglichen Herrschaften an den nahe ver- es handle sich nur noch um Erledigung einzelner den. Auf deutscher Seite sind der Beamte der 1 N 3 wandten russischen Kaiserhof erklärt sich aus den Nebenbedingungen, um das Abkommen zu einem sostafrikanischen Gesellschaft, Borenstein, und die 1 wu 15 durch diese Verwandtschaft begründeten Bezieh- endgiltigen zu machen. Was man von diesen] Schwester Marie Fingerle von der evangelischen 4 far 13 ungen und hat, wie wir mit Bestimmtheit ver- Gerüchten halten soll, ist schwer zu sagen. An-JMissionsgesellschaft, deren Gebäude beim Kampfe W 4 sichern können, nicht den mindesten Zusammenhangfderweite Braunschweiger Nachrichten von der an- in Brand gerieth, verwundet worden. 0 tru 15 mit einer angeblich bevorstehenden Verlobung;[geblich beabsichtigten Niederlegung der Regent—— Nach einer Meldung des„Hann. Cour.“ 1 J. 44 eine solche Verlobung ist nicht in Aussicht ge- schaft seitens des Prinzen Albrecht fährt die sind von dem in Hannover befindlichen Artillerie— 0 55 4. nommen und wird daher auch nicht stattfinden.„Post“ auf dieselben Quellen zurück, aus welchen] depot zwölf leichte Geschütze der reitenden Ar⸗ 0 1— Der Amtsrichter Zimmermann in Wöll- zu Zeiten Kaiser Friedrichs ähnliche Gerüchte stillerie mit Munition ohne Bedienung und Be⸗ ö * stein wurde zum Landrichter bei dem Landgericht verbreitet wurden. Den amtlichen„Braunschw. spannung nach Geestemünde verladen um zur 5 keut 8 der Provinz Rheinhessen, der Gerichts-Assessor Anzeiger“ zufolge ist von den umlaufenden Ge- Verwendung nach Deutsch-Ost⸗Afrika verschifft gc . Dr. Vogel aus Mainz zum Amtsrichter in Woͤll- rüchten„in maßgebenden Kreisen durchaus nichts zu werden. Die Geschütze werden der Wiß⸗ 1 1 43 stein, der Gerichts Assessor Keiber aus Nordheim bekannt“. mann'schen Colonialtruppe zugetheilt. 4 1 5 zum Amtsrichter in Seligenstadt und der Ge—— 12. Jan. Reichstag. Baumbach begründet— 13. Jan. Heute wurde ein neues Weiß⸗ 5 1 richts⸗Assessor Dr. Buff aus Gießen zum Amts- seinen Antrag auf Einführung von Gewerbege- buch über den Aufstand in Ostafrika ausgegeben. 0 richter in Nieder-Olm ernannt. richten. Der Bundesbevollmächtigte Lohmann er- Dasselbe behandelt die Zeit vom 16. Nov. 1888 10 + Berlin. Prinz Friedrich Leopold von] wiedert, die frühere Erklärnng des Ministers bis 7. Januar 1889. J. Preußen hat sich mit der Prinzessin Louise vons v. Bötticher, daß die Regierung den Gewerbe—— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ constatirt, daß f 9 Schleswig Holstein, einer Schwester der Kai- gerichten principiell nicht abgeneigt sei, treffe die französischen Beamten sich geweigert haben, 1 . serin, verlobt. auch heute noch zu. Die Regelang der Ange- die erforderlichen Schritte zu thun, um ein g 10 19— 11. Jan. Die Budgetcommission lehnte legenheit erscheine aber gegenüber wichtigeren Individuum zu ermitteln, welches im deutschen 0 g heute die nach dem Antrage Böhm an dieselbesgesetzgeberischen Arbeiten betreffs des Arbeiter-JJallamtsgebäude zu Deutsch-Avricourt in der 1 zurückverwiesene Forderung für den Bau einer wohls, durch welche die Aufgaben der Gewerbe-[Nacht vom 9. zum 10. Januar Fensterscheiben 180 14 Kavallerie-Kaserne in Darmstadt ab und beschloß! gerichte ohnehin eine wesentliche Verminderung zertrümmert und verschiedene Hetzschriften hinein⸗ N sodann, dem Plenum eine Resolution zu unter- erfahren würden, weniger dringlich. Hartmann geworfen hatte. 5 breiten, welche die verbündeten Regierungen auf-(cons.) spricht gegen den Antrag, Struckmann Stuttgart. Der Landtag ist auf den 3 0 fordert, in die Prüfung der Frage einzutreten,(nat.⸗lib.), Hitze und Bebel für denselben. Mi- 29. Januar einberufen. W. in wie weit eine Erleichterung der Veranlagung nister v. Boͤtticher weist den Vorwurf Bebels eu und Erhebung der Tabaksteuer, sowie der Steuer- zurück, daß die Regierung in der vorliegenden Ausland. 1 saͤtze für Tabak sich empfiehlt, und das Ergebniß Frage eine arbeiterfeindliche Stellung einnehme, Oesterreich-Ungarn. Pest, 10. Jan. Im 1 der Untersuchung dem Reichstag mitzutheilen. und vindicirt dem Bundesrathe dasselbe Recht, Abgeordnetenhaus begann die Berathung des — Die„Köln. Zeitung“ schreibt von Braun- eine eigne Meinung in dieser Sache zu haben, Wehrgesetzes. Referent Minister Fejervary begrün⸗ ber schweig:„Seit einigen Tagen durchschwirren wie der Reichstag. Principiell widerstrebe die] dete dasselbe. Der Unterrichtsminister Csaky legte
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