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eisterei Selters. „ igerung. tags Uhr, soll
cht zu schwer ge⸗ es Unterzeichntten
einen ungesähr Eber arzukaufen, Thlere wollen sich ielden.
1889. Meder⸗Mötlen.
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ittags 9 Uhr be⸗ serzoglichen Amtz⸗ aß des Renkners erhaltenen Möbeln n Pluͤsch), Belt⸗ chengeräthschaften
Saale der Stadt
J. Nees einer egen Baarzahlung
2. Sch, techtsanwalt. e
und
int besten Ma⸗
Märtelberti- uten elt. elt.
erken: bollar, 4 gießen, Wetzlar, Fraunfels
Zwecke jeder einzelnen Hebamme eine Besch
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1889. Dienstag den 12. februar. 19.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta 5 und Freitag Abend ausgegeben. sch chentlich 5 stag
5 5 5 5 Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag.
Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Jahresconto bei uns haben), welchen der Betra
Amtlicher Theil. Betreffend; Erlaß einer neuen Dienstanweisung für die Hebammen.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen B
Behufs Belehrung über die neue Dienstanweisung werden sämmtliche, sowohl Gemeinde— lichen Kreisarzt in kleinern Abtheilungen hierher vorgeladen werden. Die hierdurch entstehenden das öffentliche Interesse veranlaßt, für Gemeinde- und Privat-Hebammen von den betreffenden einigung über die von ihr aus der Gemeindekasse zu e Des Weiteren müssen die Instrumentenbestände sämmtlicher Hebammen in Gemäßheit der rubr. Instruction nach Anwei herzoglichen Kreisarztes ergänzt, bezw. erneuert werden. Die Kosten hierf bal de die Instrumente auch verbleiben. Privat⸗Hebammen sind zur e
Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von
Annoncen: die einspaltige 1 5 15 Pf., lokale g nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht
—
Friedberg am 8. Februar 1889.
ürgermeistereien des Kreises.
als Privat⸗Hebammen, von dem Großherzog— Reise- und Zehrungs-Kosten sind, weil durch Gemeinden zu tragen. Wir werden zu diesem rhebenden Kosten einhändigen.
sung des Groß— ür hat bei Gemeinde-Hebammen die Gemeinde zu tragen, in deren Anschaffung auf eigene Kosten verpflichtet; damit die Anschaffung jedoch ür die neuen Instrumente der Privat- Hebammen von den Gemeindekassen den Raten von jenen zurüͤckerhoben werden.
t stets eine gewisse Quantität concentrirter Carbolsäure zur f g dieses Stoffes geschieht bei Gemeinde Hebammen auf et und können für das bei j
ine Verzögerung erleide, bestimmen wir, daß die Anschaffungskosten f orlagsweise getragen und in entsprechen
Die Hebammen haben ferner hinfor Die Anschaffung und fortwährende Ergänzun ur Anschaffung auf eigene Kosten verpflicht rsatz beanspruchen.
Wir empfehlen Ihnen, sich mit den Bestimmungen rubr. Anweisung, soweit angängig, erstoß gegen dieselbe sofort zu unserer und des Großherzoglichen Kreisge e betreffenden Hebammen Antrag auf Concessionsentziehung stellen.
ofortigen Verwendung bereit zu halten. Kosten der Gemeinde; Privat-Hebammen sind eder Hülfeleistung verbrauchte Quantum von ihrer Kundschaft Kosten⸗
bekannt zu machen und jeden ihnen bekannt werdenden sundheitsamts Kenntuiß zu bringen. Wir werden unnachsichtlich gegen Dr. Braden.
führung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete utlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat fünf vom Hundert für den Centner berechnen wie folgt: Hafer M. 7.50, Heu M. 4.70, Stroh M. 4.10. 0 Großherzogliches Kreisamt Friedberg
Dr. Braden.
Berg n nt m a ch u n In Gemaͤßheit der Instruction vom 30. August 1887 zur Aus m Frieden wird hiermit zur öffe 889 sich mit einem Aufschlage von Friedberg den 7. Februar 188
Nacht i
Jannar
Bekanntmachung.
Die Directionen des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Mannheim und des badischen Rennvereins Mannheim werden aus Anlaß des Anfangs Mai d. Is. in Mannheim abzuhaltenden Pferde- und Rindvieh-Marktes eine Verloosung von Pferden, Rindvieh, Silber⸗Gegenständen, Fahr⸗ und Reitrequisiten und fonstigen Geräthschaften für Haus- und Landwirthschaft veranstalten, bei welcher 30,000, eventuell 50,000 Loose 2 Mark ausgegeben und Gewinne im Gesammtwerthe von 39,000, eventuell 65,000 Mark verloost werden sollen. Das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz hat gestattet, die fraglichen Loose im Großherzogthum Hessen zu vertreiben.
1 Friedberg den 19. Februar 1889. Wee eee Friedberg Dr. Braden.
Bekanntmachung. Jetreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Bönstadt, insbesondere die Arbeiten des III. Abschnittes.
Die Arbeiten des III. Abschnittes des rubr. Verfahrens, Zutheilung der neuen Planstücke, 0. Februar l. Is. auf dem Rathhauf wendungen gegen solche
liegen in der Zeit vom 7. bis einschließlich e der Gemeinde Bönstadt zu Jedermanns Einsicht offen und findet Tagfahrt zur Entgegennahme von Ein—
f Donnerstag den 21. Februar l. Js., Vormittags von 10 bis 12 Uhr
ebendaselbst statt. Ich lade die Betheiligten mit dem Bemerken hierzu ein, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Friedberg den 4. Februar 1889. Der e ee 05 Feldbereinigung:
Dr. Wallau.
— 8. Febr. Nach einem der deutsch-ost—
Deutsches Reich. eindringliche Vorstellungen wegen eben jener
Darmstadt. Beim Präsidium der zweiten
30.— 10.—
Verotbeltung ge zu Diensten.
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Kammer ist eine Gesetzesvorlage der Staats— egierung eingelaufen, welche die von unserer Landwirthschaft so lebhaft gewünschte Errichtung einer Landes⸗Creditkasse zum Gegenstand hat. Dieselbe soll zur Beschaffung von Kapitalien für landwirthschaftliche Zwecke dienen; sie wird Darlehen an Private gegen hypothekarische Sicherheit, an Gemeinden und Landeskulturkassen, solche ohne diese bei jährlicher Tilgung von c ündestens 1 pCt. der Darlehenssumme ge— hoähren. Der Zinsfuß wird für jede Finanz— eriode bei Feststellung des Staatsbudgets be— immt, die nöthigen Geldmittel werden durch Staatsanleihe aufgebracht. 5 Berlin. Aus zuverlässigster Quelle erfährt das„Fr. J., daß die verbreiteten Gerüchte über ie Verstimmung, die zwischen unserem jetzigen kaiser und dem verstorbenen Kronprinzen Rudolf ingetreten sein sollte, insofern eine thatsächliche nterlage haben, als Kaiser Wilhelm II. bei
feiner letzten Anwesenheit in Wien dem Freunde
Neigungen und Beziehungen machte, die das tragische Ende des Kronprinzen Rudolf herbei— geführt haben.
Berlin, 8. Febr. Der Reichstag beendete heute die dritte Lesung des Etats. Staats— secretär Stephan theilt mit, durch Einvernehmen mit England werde vom 1. April ab bei Tele— grammen die Grundtaxe von 40 Pf. fortfallen und die Worttaxe von 20 auf 15 Pf. reducirt werden. Es sei eine neue direkte Verbindung hergestellt und nunmehr die 14. Linie zur Ver⸗ fügung. Ebensolche Verhandlungen seien mit Holland und Belgien in der Schwebe; ferner sei die Absicht vorhanden, einen direkten Ver— kehr zwischen Hamburg und Liverpool herbeizu— führen. Nach kurzer Debatte wurde der ganze Etat gegen die Stimmen der Socialdemokraten bewilligt, ebenso das Anleihegesetz. Nachdem dann noch die Petitionen zum Etat nach den Anträgen der Budgetcommision ohne Debatte erledigt worden waren, vertagte sich der Reichs—
tag auf unbestimmte Zeit.
afrikanischen Gesellschaft aus Sansibar heute Vor— mittag zugegangenen Telegramm ist es den Be— mühungen der Generalvertretung der Gesellschaft gelungen, die Befreiung der von dem Rebellenchef Butschiri gefangenen katholischen Benedietiner— Missionäre gegen ein Lösegeld herbeizuführen.
— Wie die„Post“ meldet, ist England be— reits zur Theilnahme an der Berliner Con— ferenz über die Samoafrage eingeladen worden und hat die Einladung angenommen.
— 9. Febr. Das Abgeordnetenhaus nahm in zweiter Lesung die Krondotation nach uner— heblicher Debatte gegen die Stimmen von Rich— ter, Virchow, Munkel, Langerhaus, Hermes, Halberstadt und Schmieder an.
— 9. Febr. Die marokkanische Botschaft wurde gestern vom Reichskanzler empfangen und überreichte die für denselben bestimmten Geschenke des Sultans.
Ausland.
Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Den letz ten Nachrichten von hier zufolge steht jetzt fast
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