Ausgabe 
7.3.1889
 
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nach letzterem eine Mittheilung von der Kwola Insel, datirt vom 7. Januar, zuging, meldet,die Araber in Ujiji beabsichtigt

en die mann

mit einer Anzahl

Mission anzugreifen. Mohamed Kharfan suchte und den von der

sie davon abzuhalten.

mit einer Mittheilung derN. Fr. Pr. den festen Entschluß König Milan's, in kürzester Zeit, vielleicht schon morgen, Ristitsch in die Regent⸗ schaft einzusetzen, um dann behufs Herstellung seiner angegriffenen Gesundheit in das Ausland zu reisen. Ueber die Dauer der Reise, sowie

ob dieselbe vielleicht der Vorläufer einer späteren Thronentsagung ist, sind die Angaben schwankend. Rumänien. Bukarest. Die gegen Bra⸗

tiano eingesetzte Commission soll nach Andeu⸗

tungen seiner Feinde eineschwere Schädigung

des Staates unter seinem Regime,

besonders

bei Vergebung von Eisenbahnbauten, ergeben

haben. Der Bankdirector Carada wurde als der

Mitschuld verdächtig in die Untersuchung mitein⸗

bezogen.

Rußland. Petersburg. Atschinow und Ge nossen werden als Verhaftete hierher gebracht. Die russische Regierung wird die Polizei- und Post⸗Behörden, welche die Einschiffung der Expe⸗ dition auf dem österreichischen Dampfer zuließen, wegen unstatthaften Vorgehens zur Verautwor

tung ziehen.

Egypten. Kairo. Eine Stefani⸗Meldung

aus Assab besagt: Die Versuche der Geistlichkeit, den Negus mit Menelik auszusöhnen, staͤndig gescheitert, der Krieg wird für unvermeid lich gehalten, die beiderseitigen Armeen sollen in

Gondron aufeinandergestoßen sein.

Amerika. Washington, 5. März. Mit dem gestrigen Tage hat der neue Präsident der General Harrison, die Nachfolgeschaft Cleveland's ange⸗ treten. Er hat bei dieser Gelegenheit in einer

Vereinigten Staaten Nordamerika's

Botschaft die Grundsätze skizzirt, nach

die Politik der Union zu leiten gedenkt. Die Botschaft empfiehlt die Fortdauer des Schutz zollsystems; dieselbe erklart die Beherrschung des Panama⸗Canals durch eine europäische Macht

als unvereinbar mit der Sicherheit

Die Rechte der Amerikaner in anderen Ländern müßten geschützt werden, die Anlage von Häfen und Kohlenstationen müßte freundschaftlich er reicht werden und bedürften Abänderungen solcher Concessionen der Zustimmung Amerika's. Die Botschaft hält ferner die Beseitigung aller inter nationalen Schwierigkeiten durch die Diplomatie

und Schiedsgerichte für ausführbar.

greß solle die Finanzgesetze so regeln, großer Ueberschuß bleibt, eine Reduction des Ueberschusses sei ohne Aufgeben des Schutzzolls und ohne Schädigung der Industrien möglich.

Für alle Fälle empfiehlt der Präsident die Verstarkung der Flotte.

Afrika. Sansibar, 4. März. Das Reuter'sche Bureau meldet: Die Blockade an den Küsten von

Sansibar und Pemba beginnt morgen

englischen KriegsschiffeKossal,Turquoise und Mariner. Demnächst erwartet die Blockadeflotte weitere Verstärkungen. In Uganda sind Ge ruchten zufolge die Zustände dauernd ungeordnet. -Nach derGermania ist auf telegraphische An frage in Sansibar, ob die Meldung desBerl. Tagbl., daß die Befreiung der Missionäre von Pugu erfolgt sei, richtig sei, dem Superior der St. Benedictus-Genossenschaft die Antwort zuge gangen, daß die Befreiung noch nicht erfolgt sei, daß aber immer noch Hoffnung für dieselbe vor

handen. % Kamerun. In Westafrika sind die

den Engländern in einer Besitzergreifung zuvor gekommen. Eine Reuterdepesche lautet: Accra (am Golfe von Guinea), 28. Februar. Haupt mann Lethbridge, der sich im November mit

100 Houssas und 4 weißen Offizieren

Distriet Gaman, am Golf von Guinea, nördlich vom Aschantireiche gelegen, begab, um britische Interessen zu schützen, ist hierher zurückgekehrt,

nachdem er Major Ewart und Mr.

sind voll⸗

welcher er

Amerikas.

Der Con⸗ daß kein

schließlich

durch die

von Gaman und de Serbien. Belgrad, 5. März. Das Wiener Vertrag mit. Vor d Fremdenblatt meldet von hier übereinstimmend die Gaman

s französischen Schutz angenommen.

Houssas in Bontokoo, der sprechend berücksichtigt werden, so laßt doch in den welche Hauptstadt von Gaman, zurückgelassen. Haupt⸗ meisten Fällen namentlich die Aufwendung von Arbeit Lethbridge bringt eine französische

Vieles, wenn nicht Alles zu wünschen übrig.

Flagge Fragen wir uns, was der Grund hiervon ist, so

1 Franzosen mit dem König können nur 2 Ursachen für diesen Zustand in Betracht

g H. Friedberg. heiterem Himmel der h

Lebensfähigkeit dieses

zu Markt gebracht, un und privaten Ställen

bewegte sich hauptsäch

schwere Arbeitspferde.

tereien wurden Exem M. 80 genommen.

aus Mainz, Darmsta redend war die Um

Das Comits hat die 9 zur Verloosung bestimmten Pferde

in guter Waare von

wohl angenommen we

Verkäufe stattgefunden V. Friedberg.

im Monat Februar abgegeben: 2399 Liter Suppe unent- geltlich, 64½ Liter gegen Zahlung, zusammen 246312 Liter, also im Durchschnitt täglich rund 88 Liter. Seit Bestehen

der Anstalt in diesem wurden ausgegeben 4 täglich rund 86 Liter.

Bensheim, 1.

verhaftet. Die Veran

3 Jahren den Sohn dem er in Arbeit gest jeden Verdacht von si

lich als ein Mensch be

in den Wirthschaften keine leichte Arbeit,

denktag einer der ro französischer Kriegführ

General Melae einen

an. Die Einäscherung besondere Erinnerungsf zu welch' festlichem An das Eintreffen Kaiser

Laudenbach, 1. der Storch, ist am Die

heim a. S. gemeldet.

ö Aus Stadt und Land.

Die Händler hatten wie immer so auch diesmal schöne Thiere

platz selbst zeigte ein buntes Gewimmel, bier waren über 200 Pferde verschiedener Race von den Oekonomen und Händlern der Umgegend zum Verkauf gebracht. ES wurde stark gemustert und viel gehandelt. Das Geschäft

deutscher und belgischer Race. Es wurden hier M. 500 bis M. 1000 für ein Pferd bezahlt, ebenso auch für

manches Geschäft abgeschlossen und sind hier bis zu M. 1500 das Stück verkauft worden. Nach Reitpferden war hauptsächlich starke Nachfrage. Fur Pferdeschläch⸗

hier geschrieben:Gestern wurde in der Wirthschaft von Zeiler dahier der 50jäbrige Cigarrenarbeiter Gärtner

der schwerkranken Frau des Gärtner, welche dem zu ihr beschiedenen Geistlichen bekannte, ihr Mann habe vor

stand schon lange in keinem guten Ruf und war nament

handelte. Während die Letztere auf dem Sterbebette lag, trieb Gärtner sich mit lüderlichen Frauenzimmern

Messer zur Wehr und wurde erst bewältigt, als der Gendarm Hülfe bekam. Gärtner steht übrigens auch im Verdacht, hier Brandstiftung verübt zu haben. Er wurde in das Gefängniß nach Gießen gebracht.

Worms, 2. März. Heute ist der 200jährige Ge⸗

Schlosses in die Luft sprengte; am 6. März 1889 schloß sich in würdiger Folge die Nilederbrennung Mannheims

heim fand am 31. Mai statt. Für diesen Tag werden

wird die wiederhergestellte Katharinenkirche eingeweiht,

derselbe, trotz der schneidenden Kälte, bleiben zu wollen. Das Eintreffen des Storches wird auch aus Weisen⸗

f a ingen geschlossenen[kommen: 1. Unkenntniß der Arbeitsausführung, 2. Gleich⸗ eee e 4455 gültigkeit. Der ersteren kann durch Unterwelsung resp.

direkte Ausführung der Arbeiten von geeigneten Sach⸗ kundigen entgegen getreten, der zweiten muß im Interese des Ganzen durch energische Agitatlon und wiederholle Anregung seitens Aller, die sich für den so dankbaren

Trotz sechs Grad Kälte verlief bei und veredelnd wirkenden Obstbau interessiren, zu Leibe eutige Frühjahrs Pferdemarkt gleich gerückt werden.

Marktes wiederholt bewlesen ist.

d waren über 100 in den städtischen zum Verkauf gestellt. Der Markt-

lich in guten Arbeitspferden nord

In Luxus und Reltpferden wurde

plare im Preise von M. 25 bis Käufer waren diesmal erschienen dt, Wetzlar und Gießen. Selbst⸗ gegend wiederum stark vertreten.

den Händlern gekauft und kann rden, daß im ganzen nah an 100 haben. In unserer Suppenanstalt wurden

Jahre, d. i. sett dem 2. Januar 997½ Liter, oder durchschnittlich

März. DerFr. Z. wird von lassung dazu gab ein Geständniß

eines Gießener Fabrikanten, bei anden, erdrosselt und dann, um ch abzulenken, erhängt. Gärtner

kannt, der seine Frau schlecht be

herum. Seine Verhaftung war denn er setzte sich mit einem

hesten und schimpflichsten Thaten ung, indem am 2. März 1689 Theil des herrlichen Heidelberger

von Speyer, Worms und Oppen⸗ eiern vorberettet In Oppenheim laß man sich auch Hoffnung auf Wilhelms macht.

März. Der erste Frühlingsbote, nstag hier angekommen und scheint

Straßburg, 4.

Franzosen

nach dem

elektrische Beleuchtung. wundet.

Kopenhagen, 4. und die Verbindung

zwischen Korsör und K Kairo. In einem lische Offieiere Nachts

Allerlei.

tralbahnhofe der Kessel des Maschinenraumes für die

Mehrere Dampfer liegen im Eise. Der Postverkehr

März. Heute explodirte im Cen: Der Heizer wurde schwer ver

März. Der Sund ist zugefroren mit Schweden hat aufgehört.

iel ist ebenfalls eingestellt. hiesigen Hotel wurden zwei eng⸗ ermordet und beraubt.

daß in der Zeit vom

den Beweis erbrachte, sich den gesegneteren O

viel Obst zu erzeugen.

Freeman

sowohl als Gemeinden,

Der Obstbau⸗Verein in der Wetterau. Von Dr. H. von Peter. In weiteren Kreisen dürfte bekannt geworden sein,

in Butzbach eine Obst Ausstellung abgehalten wurde, die

wenigstens was die Fähigkeit anlangt, vorzügliches und

geben, treten noch die Faktoren Arbeits- und Kapital⸗ aufwand hinzu, so läßt sich nicht zweifeln, daß eine Produktlon im wirthschaftlichen Sinne, also vor Allem eine gewinnbringende, zu erwarten sein wird.

Wenn nun auch an einzelnen Orten, von Privaten

15. 21. Oktober vorigen Jahres

daß die Wetterau berechtigt ist, bstproduktionsländern zuzuzählen,

Der Faktor Natur ist also ge

denen der Vorfahre in jeder Beziehung günstig, wodurch die Um nun von der Obst⸗Ausstellung in Butzbach einen dauernden Erfolg zu haben, wurde das momentan vorhandene allgemeinere Interesse für die Sache be⸗ nützt, dem Ausstellungs⸗Comité eine blelbendere Ge⸗ stalt zu geben; es erwesterte und ergänzte sich zum Obstverwerthungscomits und trat am 13. Januar d. J. als Stamm eines zu gründenden Obstbau⸗ Vereins zu⸗ sammen, der sich uber die ganze Wetterau erstrecken sollte.

Man ging von dem Gesichtspunkt aus, daß nur ein größerer, jedoch wirthschaftlich vleschartiger Bezirk in der Lage wäre, die Vorthelle einer Vereinigung am weit⸗

von Obstbäumen, somlt die Vermehrung des Bestandes nur empfehlen und fördern dürfe, wenn man zugleich fur den Absatz sorge. Deshalb wird die Hauptthätig⸗ keit des Vereins darauf hinausgehen, direkte Verbin⸗ dungen mit auswärtigen Abnehmern, größeren Märkten, Conservenfabriken ꝛc., anzubahnen.

Soll das gelingen, dann muß aber eine entsprechende Anzahl Mitglieder hinter dem Verein stehen, die ein respektables Quantum guter und gleichmäßiger Waare zu liefern im Stande sind; ferner soll die Anschaffung von Obstverwerthungs⸗Apparaten, Dörren, Stedekesseln, Schälmaschinen ꝛc. ins Auge gefaßt werden, die den einzelnen Mitglledern entweder mit einem eingeübten Arbeiter zur Verfügung gestellt werden können, oder aber es kann das Mitglied gegen Entschädigung seine Pro⸗ dukte an der Centralstelle verarbeiten lassen.

In erster Linie soll dadurch die Produktion von Obst⸗ eonserven für das Haus gefördert, in zweiter erst Han⸗ delswaare geschaffen werden. Gemeinsame Obstlager⸗ häuser werden zuerst in einem Exemplar, dann in ver⸗ schledenen auf dem Vereins bezirk vertheilt, zur Errichtung kommen müssen, um das frische Obst, das stets die höchsten Preise erztelen läßt, länger marktfähig zu er⸗ halten, es nach Sorten aussuchen zu lassen und im Frühjahr sicher verwerthen zu können. Beschränkt sich im Herbst das Massenangebot, so würden auch bereits im Herbst für diejenigen, die sofort losschlagen wollen, die Preise sich erhöhen. Damtt nur jene Sorten ge⸗ zogen werden, welche zu gemeinschaftlichem direkten Ver⸗ kauf oder zu irgend einem Verwertbungszweck sich be⸗ sonders gut eignen, sollen veredelte Bäume oder Pfropf⸗ reiser für die einzelnen durch die Verhältnisse bestimmten Bezirke vom Verein bezogen werden. Diesbezüglich haben sich die hervorragendsten Baumschulen berelt erklärt, den Wünschen des Vereins möglichst entgegen zu kommen. Eine weitere Thätigkelt des Vereins wird darin be stehen, geeignete Leute als Baumwärter und zwar in den Kursen der Ackerbauschule zu Friedberg ausbilden zu lassen. Dieselben stehen dann bereits in einer Ver⸗ bindung mlt der Centralstelle und der anzustellende Tech⸗ niker, welcher den praktischen Unterricht zu erthellen hat, lernt die Baumwärxrter, die er später weiter zu bilden und in ihrer prakttschen Thätigkeit zu überwachen hat, sogleich näher kennen.

Wir sehen also, der Verein hat viele und schöne Ziele, aber er kann sie nur erreichen, wenn alle mlt⸗ arbeiten, die Interesse am Obstbau haben. Daher gründe man Lokalvereine, halte öfters, vielleicht alle Monate, Versammlungen ab, in denen die Erfahrungen ausge⸗ tauscht werden, und wo Fachzeitschriften und Werke über Obstbau zur allgemeinen Kenntnißnahme aufgelegt, gute Geräthe und Werkzeuge vorgezeigt werden.

In den Sekttons- und General Versammlungen wer⸗ den dann die größeren Fragen und Neuerungen besprochen. Diese Versammlungen sollen zwar als Wanderversamm⸗ lungen abgehalten werden, aber auf jeden abgelegenen Ort kann man nicht gehen, deshalb muͤssen Lokalvereine entstehen, wo ein Mitglied selbst oder der Baumschüͤtze das Gehörte weiter verbreitet. Bis jetzt sind 3 Sekrio⸗ nen, Butzbach, Friedberg und Vilbel gegründet, mit vorläufig etwa 250 Mitgliedern. Wir müssen aber mindestens die dreifache Anzahl von Mitgliedern be⸗ kommen, um mit Erfolg arbeiten zu konnen. Der Jahresbeitrag beträgt nur 1 Mark, damit Jedermann Mitglied werden kann.

Auf der Versammlung in Friedberg hob Kreisrath Dr. Braden hervor, daß mit dieser Organtsatlon ge⸗ rade dem kleinen Manne Gelegenheit gegeben werden solle, die Vortheile des gemeinschaftlichen Bezuges, der Unterweisung in der Pflege der Bäume und der Ver⸗ mittelung des Absatzes zu genießen.

Die Reglerung hat im vorigen Jahre ausgedehntere Mittel zur Förderung des Obstbaues verlangt und wurden dieselben auch vom Landtag bewilligt. Die obere landwirthschaftliche Behörde bringt der Sache das weitgehendste Interesse entgegen, vom Centralausschuß der landw. Vereine wurden einstweilen 500 M. für Oberhessen zu Stipendlen für Obstbaumwärter bewilligt und weitere umfänglichere Mittel zur Anstellung eines Obstbautechnikers und Beschaffung von Obstverwerkhungs⸗ einrichtungen sind in Aussicht gestellt. Die Dinge sind

die belden letzteren Faktoren ent⸗

also im besten Fluß.

gehendsten auszunützen, ferner daß man die Anpflanzung

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