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ätzen. Londoner Berichten zufolge ist in China mit ücksicht auf die stattgehabte Feuers brunst im kaiserlichen alast von Peking, die auch die Schatzkammer zerstörte, in katserliches Dekret erschienen, welches die sofortige nstellung aller Eisenbahnbauten befiehlt, da die Wahr— iger das Feuer für eine Warnung gegen diese westliche Jeuerung erklärten.
+ Director Dr. Friedrich Curschmann.
Noch lebt tiefempfunden in allen Herzen der chmerz über das Hinscheiden des unvergeßlichen pirectors Dr. Möller, und schon stehen wir an Er Bahre seines verehrten Nachfolgers, des Directors Dr. Curschmann. Wer den Verstor⸗ nen Ostern vorigen Jahres gesehen, als er in holler Schaffensfreudigkeit sein Amt an der hie— zen Realschule und dem Progymnasium über— hm, der hätte gewiß nicht gedacht, daß der gischeinend so kräftige Mann uns so bald ent— issen werden könnte. Erschreckend schnell folgte hem freudigen Willkommen das schmerzliche Lebe— sohl. In Gießen, wo der Verewigte die letzte Juhestaͤtte finden soll, wurde er am 24. Mai 1848 eboren. Nachdem er das dortige Gymnasium ind die Universität mit glänzendem Erfolge be— sicht hatte, ging er nach Westfalen, um in Soest in Probejahr abzumachen. Hierauf wandte er sch wieder der Heimath zu und war 8 Jahre Gießen, 10 Jahre in Darmstadt Gymnasial— Uhrer, bis er mit Wirkung vom 1. April 1888 zum Director in Friedberg ernannt wurde. Diese Urnennung wurde allseitig mit Freuden begrüßt, denn Curschmann hatte sich längst den Ruf eines horzüglichen klassischen Philologen und praktischen Schulmannes erworben. Am 16. April fand die sierliche Einführung in sein Amt statt. Wenn damals versprach, alle Kräfte für das Wohl ber Schule einzusetzen, so hat er redlich Wort gehalten. Er ging ganz in diesem Streben auf. Nit unermüdlichem Eifer sorgte er für Alles, has ihm geeignet schien, die Anstalt auf eine wöglichst hohe Stufe zu erheben. Das soll und pird ihm unvergessen sein. Während er aber
auf diese Weise seinem praktischen Berufe lebte, and er bei seiner großen Arbeitskraft noch Zeit, sich wissenschaftlich zu beschäftigen, insbesondere an einer Ausgabe des Horaz zu arbeiten. Leider war es ihm nicht vergönnt, sie vollendet zu sehen. So ist ein hochverdienter Mann der Schule und Wissenschaft von uns geschieden, und sein latei— nischer Lieblingsdichter würde klagen:„Multis ille bonis flebilis oceidit“. Wir sagen dasselbe, wenn wir ausrufen:„Sein Tod verursacht vielen guten Menschen Trauer und Thränen“ und wir fügen
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hinzu:„Habe Dank! Nach Deiner treuen Arbeit
mögest Du sanft ruhen!“ Handel und Verkehr.
Frankfurt, 30. Jan. Wochenmarkt. Erbsen ganze per Pfd. 12— 18 Pf., do. geschälte 14— 18 Pf., Linsen 18-28 Pf., weiße Bohnen 16— 18 Pf., hiesige Kartoffeln per Gescheid 10—12 Pf., krause Endivien 25— 30 Pf., Butter per Pfd. M. 0.90— 1.10, Eier das Stück 8 bis 9 Pf., Blumenkohl 30—60 Pf., frische Suppenspargeln das Päckchen 30—50 Pf., frische Spargeln das Pfd. M. 2.00 bis 3.50, französischer Kopfsalat das Stück 14— 16 Pf., Sellerteköpfe 10— 20 Pf., französischer Sellerie 40 bis 50 Pf., französischer Romainsalat per Stück 60—80 Pf., Wirsing per Stück 10—15 Pf., Zwiebeln per Pfund 7 bis 9 Pf., per Centner M. 6.00— 8.00, Weißkraut per St. 10-20 Pf. neuer Lattigsalat die Port. 50 70 Pf., Aepfel per Pfd. 15 20 Pf., Birnen per Pfd. 5— 10 Pf., Nüsse per Pfund 20— 28 Pf., Mauskartoffeln per Ge⸗ scheid 20 bis 25 Pf., Spinat 70— 100 Pf., Rosenkohl 50—70 Pf., Schwarzwurzel 4060 Pf., gelbe Rüben die Portion 15— 20 Pf., weiße Rüben das Stück 2 Pf., rothe Rüben per Portion 20—30 Pf., Teltower Rübchen 35 Pf., neue französische Bohnen per Pfund 80— 100 Pf.,
Grünkohl 30 40 Pf., Kastanten das Pfund 14— 18 Pf
satholische Gemeinde.
Samstag von 4 Uhr an Beicht.
Sonntag Morgen 6 Uhr: Beicht; 7 Uhr: Austheilung der hl. Communlon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Cbristenlebre und Andacht.
Göttertrank zum Frühstück wird jetzt den Sterb⸗ lichen geboten. Josef Grütter's„Göttertrank“ ist nämlich ein hochfeiner, köstlich schmeckender Bitterliqueur benannt, den Herr Josef Grütter in Hannover aus den edelsten ostindischen Kräutern unter Zusatz von bestreetifieirtem Weinsprit bereitet. Derselbe ist jedoch nicht nur ein vor— züglicher Frühstückstrunk und Tafel⸗Liqueur, sondern hat sich auch bewährt als Appetit erregend und die Ver⸗ dauung befördernd, bei Blähungen, Kopfschmerz, sowie nach Genuß fetter und schwer verdaulicher Speisen, weß⸗ halb der„Göttertrank“ in keiner Haushaltung fehlen sollte. Laut Inserat hat die Niederlage Herr Franz Stamm, Friedberg, übernommen. 458
Auch das Ausland hat sein Urtheil gefällt. Alle Tagesjournale, alle Wochenschriften und Fachzeitungen an der Spitze die midtzinischen Behörden künden laut, daß es Deutschland den Vorrang darin zuerkennt, ein Produkt zu liefern, dessen wunderbare Heilkraft von keinem gleichen der Welt übertroffen wird: die Sodener Mineral⸗Paflillen. Glänzend haben sie die Feuerprobe der strengen Ueberwachungs-Commission bestanden, ihre sichtbaren Erfolge haben alle Vorurtheile beseitigt und das Ausland hat seine Eigenliebe, seinen Natkonalstolz dem hohen Werthe der Pastillen hintangesetzt in der An— erkennung der positiven Wahrheit, daß Deutschland gegen Erkrankungen der Lungen, der Bronchien, der Brust, des Halses und des Magens in den Sodener Mineral— Pastillen ein Mittel besitzt, das sichere Hülfe, wohl⸗ thuende Linderung und baldigste Genesung bringt. Alle Apotheken, Droguerien und Miner. Wasserhandl. halten davon Depot, die Schachtel à 85 Pf 446
Eingesandt. Herrn Ernst Weidemann, Lieben⸗ burg a. Harz. Vor etwa Jahresfrist haben Sie mir
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Epiphania. Pfarramtswoche Herr Pfarrer Velte. Gottesdienst in der Burgkirche.
Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Rasch von Dorheim.
Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Wolf. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach. Am 5. Sonntage nach Epiph. Abendmahl.
für ein armes krankes Mädchen 10 Packete Homerlana⸗ thee geschickt. Die erste Wirkung des Gebrauches war, daß sich bei der Brust- und Lungenkranken eine Art Schlafsucht einstellte, so daß, wenn sie kaum aufgestan⸗ den, sie schon wieder Schlaf verspürte. Allmählig verlor sich das schwere Athmen, der Husten, die Appetitlosig⸗ keit, und mit der Zeit trat völlige Genesung ein, nach⸗ dem viele Jahre lang die Hülfe der Aerzte vergeblich in Anspruch genommen worden Ich spreche Ihnen nach träglich meinen herzlichsten Dank aus. Pfarrer Arnold. Untergröningen.(Ho. 200a.) 472
Holzversteigerung.
Donnerstag den 7. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in dem Langenhainer Gemeindewald, Distrikt Hühnerpfad, folgendes Holz versteigert werden:
38 Eichen Bau- und Nutzholz Stämme,
3,2 Raummeter Eichen Knüppel,
28 Birken⸗„
275 5 Erlen⸗ 15
8250 Buchen-Wellen, 6700 Birken⸗„
300 Erlen⸗ 1
Bemerkt wird, daß mit dem Brennholz der Anfang macht und das Stammholz gegen 1 Uhr versteigert bird.
Ziegenberg den 31. Januar 1889. Großherzogliche Bürgermeisteret Langenhain. Rumpf.
Schlackenmehl und
Schlackensand, Ersatz für Cement und Kalk.
Die bei ihrer Billigkeit anerkannt besten Ma⸗ lerlallen zur Herstellung von
Frucht- und Kellerböden, zur Mörtelberei- sung für Wasser- und Hochbauten etc. etc.
479
auf Main⸗Weser⸗Hütte bei Lollar,
1 Margarethen⸗„ enn „ Sophien⸗Hütte„ Wetzlar, „ Geotgs⸗Hütte„ Braunfels
derzeit zu haben und zwar:
Schlackenmehl für Mark 30.—, Schlackensand,„ 10.— pro Doppel- Waggon.. Gebrauchs-Anweisungen über die Verarbeitung ge⸗ gannter Materialien stehen auf Wunsch zu Diensten.
Buderus'sche Eisenwerke.
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461 Christian Bingel.
Selbsteingemachtes Sauerkraut per Pld. 10 Pf.,
Selbsteingemachte Schnittbohnen„„, 75 Gurken per Stück 4 und 5 Preißelbeeren per Pfd. 70„ F. Weihl.
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Die Grüfl. Gärtnerei zu Assenheim
offerirt: Korbweiden pro Centner M. 2.50, Bindeweiden„ 4.—.
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Todes Anzeige.
Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit⸗ theilung, daß meine inniggeliebte Mutter nach kurzem Leiden gestern Abend gegen 7 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist.
Lang⸗Göns den 1. Februar 1889.
Velte, Pfarrer in Friedberg.
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Todes-Anseige.
Freunden und Bekannten die schmerzliche Mit⸗ theilung, daß unser innig geliebter Sohn, Bruder und Schwager
Carl Wissmer
nach längerem schweren Leiden im 28. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Kaichen. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 3. Februar, Nachmittags 1 Uhr. Besondere Einladung erfolgt nicht. 469


