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Deutsches Reich.
Darmstadt. Schluß des Reglerungs-Blattes, Beilage Nr. 25: xl. Dienstnachrichten. Es wurde: Der auf die
evang. Pfarrstelle zu Brauerschwend präs. Pfarrer Buttron zu Ober- Oensisheim und der auf die evang. Pfarrstelle zu Langsdorf präs. Pastor Deggau zu Berlin bestätigt; dem evang. Pfarrer Wissig zu Wenings die evang. 1. Pfarrstelle zu Rodheim v. d. H., dem evang. 2. Pfarrer Orth zu Rodheim v. d. H. die Pfarrstelle zu Okarben übertragen; dem Schullehrer Senger zu Lindenfels eine Lehrerstelle zu Finthen übertragen; der auf die 3. Lehrerstelle zu Michelstadt präs. Schullehrer Diehl daselbst bestätigt; dem Schullehrer Siegler zu Heusenstamm eine Lehrerstelle zu Worms, dem Schul amtsasp. Hunkel aus Neu-Isenburg, dem Schullehrer Faustmann zu Nackenheim, dem Schullehrer Hahn zu Neckarsteinach Lehrerstellen zu Lampertheim übertragen; der auf die 1. Lehrerstelle zu Ober-Mörlen präs. Schul⸗ lehrer Busch bestätigt; dem Schulamtsasp. Zorn aus Hoch-Weisel die Lehrerstelle zu Deckenbach, dem Schul— amtsasp. Rettig aus Rimbach eine Lehrerstelle zu Flonheim, dem Schulamtsasp. Neeb aus Heimertshausen eine Lehrer— stelle zu Büdesheim übertragen.
XII. Dienstentlassung.
XIII. Konkurrenzeröffnungen. 1. ev. Pfarrstelle zu Münzenberg. Das Präsentatlons-⸗ recht steht dem Fuͤrsten zu Solms-Braunfels zu. Die 1. evang. Pfarrstelle zu Groß-Linden. Die evang. Pfarrstelle zu Vilbel. Die evang. Pfarrstelle zu Mons heim. Die evang. Pfarrstelle zu Bellersheim. Das Präsentationsrecht steht dem Fürsten zu Solms-Braunfels zu. Eine Lehrerstelle zu Rimbach, Geh. 900— 1200 M. Dem Grafen zu Erbach Schönberg steht das Präsen— tationsrecht zu. Eine Lehrerstelle zu Beerfelden, Ge— halt 1000-1500 M. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Die Lehrerstelle zu Hausen, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Michelstadt, Anfangsgehalt 1000 M., aufsteigend bis zu 1500 M. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentations— recht zu. Eine Lehrerstelle zu Zwingenberg, Geh. 900 bis 1000 M. Eine Lehrerstelle zu Reinheim, Geh. 950 M. Eine Lehrerstelle zu Lollar, Geh. 900 M. Die Lehrer⸗ stelle zu Wahlen, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Albig, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Schornsheim, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Fauerbach bei Nidda, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Bensheim, Anfangs gehalt 1000 M., aufsteigend bis zu 1800 M. Etlune Lehrerstelle zu Ober-Mörlen, Geh. 1000— 1200 M. Eine Lehrerstelle zu Klein-Steinheim, Geh. 900-1000 M. Dem Kreisrath zu Offenbach, dem katholischen Pfarrer und dem Ortsvorstande steht das Präsentattonsrecht zu.
— Das Regierungsblatt Nr. 29 enthält: Bekannt⸗ machung, den zwischen Hessen und Preußen wegen Er— bauung einer festen Brücke üben den Main bel Offenbach abgeschlossenen Staatsvertrag betreffend.
— Der Ministerialkalkulater 2. Kl. Büttel wurde zum Ministerialkalkulator 1. Kl. ernannt und der Schaffner bei den Oberh. Bahnen Kuhl in den Ruhestand versetzt.
Berlin, 23. Oct. Der Kaiser ist wohl behalten wieder hier eingetroffen.
— Der Etat der Reichsjustiz-Verwaltung pro 1886/87 veranschlagt die Einnahmen auf 461,806 M. Die Gesammtausgabe beträgt 1,891,178 M., um 40,750 M. mehr als im laufenden Etat. Davon entfallen 507,680 M. auf das Neichsjustizamt und 1,383,498 M. auf das Reichsgericht. Die Position der Gehälter für Räthe des Reichsgerichts ist um 36,000 M. erhöht, weil wegen der Vermehrung der Ge— schäftslast ein Zugang dreier Räthe in Aussicht genommen wurde. Die Bruttoeinnahme aus der Rübensteuer pro 1886/87 ist veranschlagt auf 149,500,000 M., an Ausfuhrvergütung sind davon abzurechnen 106,000,000 M. Nach Abzug dieser Summe verbleiben 43,500,000 M. Da— von gehen ab: 4% des Bruttoertrages als Erheb— ungs- und Verwaltungsksosten mit 5,980,000 M., sowie vertragsmäßige Herauszahlungen an Oester— reich und Luxemburg mit 233,520 M., es ver— bleibt somit ein Reinertrag von 37,286,480 M. — Der Etat der Reichspost- und Telegraphen— Verwaltung weist eine Einnahme auf von 180,300,820 M., fortdauernde Ausgaben: 151,728,214 M., mithin einen Ueberschuß von 28,572,606 M. Hiervon gehen ab die ein— maligen Ausgaben im Betrage von 4,835,215 M., so daß ein Reinüberschuß von 23,737,391 M. oder 1,293,769 M. mehr, als im laufenden Etat vorgesehen, bleibt.
— Von beachtenswerther Seite wird ge— meldet, daß eine Abänderung der Spiritusbe— steuerung beabsichtigt werde.
2 Oe Die Generalsynode nahm nach unerheblicher Debatte die Vorlage betreffend die Dienstvergehen der Kirchenbeamten, wesentlich
Erledigt sind: Die
unverändert an und genehmigte den Antrag be— treffend den Kampf gegen die Wanderbettelei, sowie den Antrag, das Kriegsministerium zu er— suchen, es wolle gestatten, daß die einjährig'frei— willigen Theologen auf ihren Wunsch im zweiten Diensthalbjahr, soweit dies der Dienst gestattet, als Lazarethgehülfen dienen dürfen. Die Synode wird ihre Sitzungen am 27. October schließen. Nicht erledigt wird die wichtigste Vorlage, das Relietengesetz; jedoch besteht die Absicht, für die Berufung einer außerordentlichen Synode zu wirken, um dies Gesetz endlich einmal zu erledigen.
Braunschweig, 24. Okt. Prinz Albrecht empfing heute in der Festhalle des Schlosses zu Kamenz die vom Grafen Görtz Wrisberg geführte braunschweigische Deputation und erklärte, daß er die Würde eines Regenten von Braunschweig endgiltig annehme. Nach beendetem Empfang stellte Prinz Albrecht die Braunschweiger Herren der Prinzessin vor, worauf zu Ehren der Depu— tation ein Dejeuner stattfand. Zu Ehren der Wahl des Prinzen Albrecht hatten bereits viele Ortschaften des Herzogthums Flaggenschmuck angelegt und fanden Festzüge und andere Fest— lichkeiten statte. Das„Braunschweiger Tageblatt“ erklärt sich in der Lage, die in einigen Blättern verbreitete Nachricht, der Prinz werde die Regent— schaft nicht von hier, sondern von Haunover ausführen, als durchaus unbegründet bezeichnen zu können. Wie das„Brauuschw. Tagebl.“ ferner hört, wird dem Staatsminister nach seiner Rück—
kehr von Kamenz hier eine volksthümliche Ova— tion bereitet werden. f
München, 24. Det. Abgeordnetenkammer. Bei Berathung der Abänderung zum Gesetze über die Branntweinbesteuerung spricht der Refe— rent, Graf Preysing, den Dank der Landwirth— schaft für die erleichternden Regierungsvorschläge aus. Der Finanzminister erklärt gegenüber den Abgg. Weiß und Wagner eine etwaige Rückkehr zur Malzbesteuerung für den größten Fehler; weitere Erleichterungen verbiete die Rücksicht auf die Uebergangsabgaben. Ein Vermittelungsan— trag des Abg. Lindenfels mit Riedel's Beistimm— ung wurde angenommen, wonach die gewerb— lichen Brennereien bis zum 1. Mai 1888 einem Maischraumaufschlag unterliegen, wofern sie unter 150 Hektoliter Rauminhalt bemaischen. Das ganze Gesetz wurde schließlich einstimmig an— genommen.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 24. Oct. Die Vorlage betreffend die Verlängerung der Suspension des Schwurgerichts-Verfahrens bei anarchistischen Umtrieben wurde nach langer bis Mitternacht dauernder Debatte mit einer nament— lichen Abstimmung von 163 gegen 126 Stimmen angenommen.
— Nach einem Telegramm der„Daily News“ hatte der persische Gesandte in Constantinopel eine lange Conferenz mit Graf Kalnoky, in welcher er dem letzteren den Gegenstand und das Resultat der Mission auseinandersetzte, in welcher er vor einigen Wochen zum Fürsten Bismarck gesandt worden sei. Mirza Mohfin Khan war beauftragt, dem Fürsten mitzutheilen, daß, wenn wirklich zwischen Rußland und Eng— land ein Krieg ausbräche, Persien nicht im Stande sein werde, die russischen Truppen am Durchzug durch persisches Gebiet zu hindern, da es nicht über die nöthigen militärischen Kräfte verfüge. Persien bitte daher die europäischen Mächte, das persische Gebiet für neutral zu er— klären. Fürst Bismarck versprach, mit den Mächten über die Zulässigkeit dieser Maßregel zu conferiren. Persien hat in Berlin eine Ge— sandtschaft errichtet und der Gesandte Mirza Riya Khan wird Teheran am 20. November verlassen.
Dänemark. Kopenhagen, 23. Oct. Im Landsthing gab der Präsident Liebe seinem Ab— scheu über das Attentat gegen den Ministerpräsi— denten Estrup lebhaften Ausdruck, dem das Haus einschließlich der Linken zustimmte; hierauf wurde ein offener Brief des Königs verlesen, durch
welchen der Reichstag bis zum 18. Dezember vertagt wird.
Italien. Rom, 22. Oct.
den letzten zwei Jahrhunderten Spanien das Protectorat über die Inseln beansprucht habe, und daß selbst in jüngster Zeit römisch⸗katholische Missionäre Spanien wegen Schutz angegangen seien. gültige Entscheidung, für welche noch, weitere Untersuchungen erforderlich seien,
Türkei. Constantinopel, 28. Oct. Die Mehrzahl der Mächte hat der Conferenz zuge— stimmt. a
— 24. Oct. Die heute unterzeichnete eng—
lisch-türkische Convention, bezüglich Egyptens, hat den Ferman über die Rechte des Sultans auf den Sudan zur Grundlage und ist ein Präli— minarübereinkommen. Die Hauptpunkte der Con— vention sind: Die Entsendung eines englischen und eines türkschen Commissärs zur eingehenden Untersuchung der Lage Egyptens; die Reorgani—
sirung der Justizverwaltung, des Finanzwesens
und der Armee, die Pacificirung des Sudan, die Räumung des Landes von Seiten der Eng— länder, sobald die innere Verwaltung wieder in normalem Gange ist. Die Unterzeichnung der Convention erfolgte, nachdem einige von der Pforte verlangte Aenderungen vorgenommen waren.
— 25. Oct. Die meisten Botschafter haben bereits ihre Instructionen erhalten, die Instruc— tionen für den englischen Botschafter sind noch nicht eingetroffen. Dem Vernehmen nach soll der französische Botschafter Noailles instruirt sein, in dem Falle, daß die Conferenz beschließen werde, eine Sommation an den Fürsten Alexander zu richten, gewisse Vorbehalte zu machen, da dies Sache der Pforte und nicht der Conferenz sei. Graf Corti erwartet gleichfalls für diesen Fall noch Justructionen.
Rumänien. Bukarest. Dem Vernehmen nach würde vom Ministerium beabsichtigt, die zwischen Rumänien und anderen Staaten be— stehenden Handelsverträge nicht zu erneuern oder zu verlängern, sondern zu den betreffenden Ablaufsterminen zu kündigen. Der zunächst ablaufende Handelsvertrag ist der Handelsvertrag mit Rußland.
Serbien. Belgrad, 23. Oct. fand eine Berathung der Vertreter der Mächte behufs Formulirung einer Collectivnote an Ser— bien statt, um den Ausbruch der Feindseligkeiten zu verhindern, und Serbien zu empfehlen, die Resultate der Conferenz abzuwarten. Die Ge— rüchte von der Demobilisirung der serbischen Armee sind indeß unbegründet; dieselbe solle theilweise erfolgen, wenn die Mächte eine„Com— pensation“ wenigstens annähernd feststellten.
— 24. Oct. Hier wird der Widerstand Rußlands gegen die territoriale Compensation sehr ungünstig beurtheilt, da England auf der Berücksichtigung der bulgarischen Wünsche bestehe und bei dem Festhalten des Status quo ante an der Conferenz nicht weiter theilnehme.
Bulgarien. Sofia, 25. Oct. Wie ge⸗ meldet wird, hätten serbische Truppen gestern Abend die Grenze bei Klisoura in der Richtung nach Trin überschritten. Nähere amtliche Be— richte liegen jedoch noch nicht vor. Wie des Weiteren berichtet wird, würden längs der ganzen serbisch-bulgarischen Grenze von bul— garischer Seite Truppen vorgeschoben.
Montenegro. Cettinje, 24. Oct. Ein Albanese feuerte gestern auf den montene— grinischen Kriegsminister Plamenac, den Prä— sidenten der Grenzregulirungscommission. Pla- menac blieb unversehrt. Der Attentäter gestand, einer Verschwörung gegen die Grenzberichtigung anzugehören.
Griechenland. Athen. Dem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung eine patriotische Anleihe in Actien von kleinem Betrage zu emittiren.
— Am 22. d. haben die Gesandten dahier dem Minister des Auswärtigen eine schriftliche identische Mittheilung übergeben, in welcher sie Griechenland auffordern, die Folgen von Schritten
Es wird be⸗ richtet, der Papst habe in Betreff der Carolinen— frage eine Note an die deutsche und spanische Regierung gesandt. Die Note stelle fest, daß in
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Indessen treffe die Note, noch keine end⸗
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