Ausgabe 
27.8.1885
 
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bekleideten

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eindrangen. In dem Halbdunkel, das uns Alle umhällte, hoben sich scharf die dusteren, schwarzen, von Regen strozenden Wolken ab, die so tief hingen, daß sie die Toppen zu erreichen schtenen. Mit jedem neu herein brechenden Regenguß fuhr der Sturmwind mit neuer Wuth in die Takelage, es sauste und brauste, pfiff und rasselte, daß es den Ohren wehe that; angsterregend war das Zerreißen der Segel, mit einem mächtigen Knall, wie mit einem Büchsenschuß, zerriß eins nach dem an dern in Fetzen; wüthend schlugen die Lappen umher, unrettbarx Jeden zermalmend, der sich ihnen genaht hätte. Aber auch dieses Opfer genügte dem Orkan noch nicht. Die Enden und Wanten, wie Saiten gesparnt, fingen an nachzugeben und zu reißen, ja, sie schnitten von dem furchtbaren Druck durch die Jungfern hindurch wie ein Messer durch die Butter. Eine Stange brach nach der andern, schließlich auch der Klüverbaum, wie Streich hölzchen flogen die mächtigen Hölzer über Bord; wo man hinsah, nur Fetzen und Splitter.

Der Anblick wurde immer unheimlicher, je mehr der Morgen heranrückte. Die Sonne wollte nicht bindurch durch den bleigrauen düsteren Himmel; eine fürchterliche Dämmerung hüllte uns ein. Furchtbar tobte und rollte die See. Wie eine Nußschale tanzte und flog die statt licheVineta hin und her, in jedem Moment glaubte man sie vergraben in den ungeheuren Wogen, die gegen fünfzig Fuß hoch fast senkrecht sich zu unseren Häuptern aufthürmten, und mächtige Ströme Wassers beim Zurück prallen über und in das Schiff warfen. Nichts blieb trocken, nichts, was nicht verschraubt und vernagelt war, wiederstand der Gewalt; die festen Eichenbretter der Commandobrücke wurden durch eine von unten gegen schlagende See herausgehoben und zersplittert, die Ree⸗ ling eingedrückt, der 70 Centner schwere Rüstanker um vier Fuß verschoben, die mittschiffs stehenden großen Boote gegen einander gequetscht. Von freiem Stehen und Gehen war keine Rede, mit Noth klimmte man an festen Gegenständen entlang, zu einem festen trockenen Plätzchen. Wie traurig es unten aussah, habe ich schon erwahnt. Unsere Stimmung kann ich nicht beschreiben. Es mögen wohl jedem seine eigenen ernsten Gedanken gekommen sein; das Endresultat bei mir war eine völlige Abgestumpftheit, abwechselnd mit einem festen Vertrauen, daß unser tüchtiges Schiff doch schließlich den Sieg da vontragen werde, so sehr es auch in seinen Wanten krachte und stöhnte, und seine Fugen sich reckten. Mit Spannung wurde alle zehn Minuten das Barometer be⸗ obachtet:Es fällt noch immer! lautete stets die Ant wort. Von 7 bis 10 Uhr Vormittags hatte der Orkan seine höchste Wuth erreicht, das Barometer war auf 721, Millimeter gefallen. Aber er hatte nichts mehr zu zerstören, die Arbeit war schon vorher gethan und wir selbst empfanden die äußerste Steigerung nicht so sehr, es war doch wenigstens hell geworden, und vor Allem, es war möglich, Feuer anzumachen und Kaffee zu kochen. Noch nie hat mir ein Kaffee so gut geschmeckt.

Die verschiedensten Manöver, dem Taifun zu ent gehen, wurden angewandt, doch lange ohne Erfolg, da das Schiff dem Steuer nicht mehr folgte und die Segel zerrissen waren; zum schließlichen Beiliegen und antreiben half uns unser Groß-Topsegel. Zwar zertiß es auch, aber glücklicherwelse fielen die Fetzen in die Leewanten und, fest gegen diese gepreßt, dienten sie dem Schiff als wirksamste Stütze, so daß wir nach Steuerbord wenden konnten.

Von 10 Uhr an nahm der Sturm an Heftigkeit ab, aber die See wüthete noch welter. Um 12 Uhr versuchte man die Schraube zu fieren, und trotz der großen Schwierigkeiten kam sie glücklich hinunter; ebenso glück lich hatte man Feuer in der Maschine gemacht, das Wasser im Heizraum war noch nicht genug, um die Feuerung zu erreichen. So war es denn endlich möglich geworden, nachdem man jetzt die Richtung der Bahn des Talfuns mit Bestimmtheit erkannt, ihm zu enkgehen; wir dampften nach SO., S. und schließlich nach SW. Es war aber auch hohe Zeit, denn um 10 Uhr Vormlttags waren wir nur noch etwa 20 Seemeilen von seinem Centrum entfernt. Wehe uns, wenn wir in dieses ge rathen wären!

Von Mittags 12 an stieg nun allmählig das Baro meter, und dementsprechend stieg unsere Hoffnung und unsere Freude. Nach und nach ließ auch der hohe See gang nach, man durfte sich wieder als Mensch fühlen, und auf ein warmes Mittagessen freuen. Nur einige sehr heftige Böen setzten noch ein, aber sie beunruhigten uns nicht mehr, da wir wußten, daß wir dem Schlimmsten entronnen waren. Die Schraube versagte den Dlenst, da ein Theil des Tauwerks und des Klüverbaums in sie gerathen waren; es war unmöglich sie frei zu be kommen, und so mußten wir uns ganz dem Winde über lassen und trieben nach Westen.

Das Bild der Verwüstung, das sich unseren Blicken nach überstandenem Sturm bot, war entsetzlich. Am Deck ein Chaos von Tauwerk, zerrissenen Segeln und Splittern; die Masten hülflos wie entlaubte, winterliche Stämme in die Luft ragend; in der Batterle, dem Zu fluchtsort der ganzen Mannschaft während des Orkans, eln wüstes Durcheinander von Ueberresten von Tischen, Stühlen, Kleidern aller Art, Büchern, Tauwerk, Geschirr, Alles in großen Haufen zusammengekehrt und reif zum Ueberbordwerfen. Lelder war auch unsere hübsche Bibliothek zu Grunde gegangen, die Bücher waren ein schließlich der Deckel durch das Hin- und Herschleudern im Wasser zu einem Urbrel verarbeitet. Doch alle dlese Müstenel, sie machte keinen Elndruck mehr; durch die 16 Stunden, die wir in steter Aufregung mitten im Cyklon zugebracht, war der Geist so abgespannt, der Körper so angegriffen, das man mühsam die Cofe er

reichte, um sich halbtodt und um eine Lebenserfahrung reicher zur Ruhe zu legen, der Erfahrung, wie machtlos doch der Mensch mit all' seiner Kraft und seinem Witz den entfesselten Elementen gegenüber ist.

Musterhaft und über alles Lob erhaben war das Verhalten unserer Mannschaften während des Sturmes gewesen, besonders derer, die voller Todesmuth und mit Freudigkeit und Hingebung sondergleichen auf Deck aus halten mußten; fürwahr, der Kampf mit den Elementen erfordert nicht geringeren Muth, als der Kampf mit dem Gegner in der Schlacht.

DieVineta war also wrack, und doch waren wir Alle recht froh, daß sie nicht noch schlimmer aussah; nahe daran waren wir gewesen, auch noch den Großmast zu verlteren. Die nächsten Tage wurden benutzt, um einigermaßen aufzuräumen in dem Augiasstall, die Schraube wieder klar zu machen und die Schäden in der Takelage nothdürftig auszubessern.

Noch mehrere Tage blieb das Wetter stürmisch, ja, am 29. Mai wurde es wieder so arg, daß wir mit Angst und Schrecken an einen neuen Tatfun dachten; doch brachte die folgende Nacht wieder ruhigeres Wetter. Dabei beobachteten wir allabendlich eine wunderbare Färbung der Wolken, die vom tiefsten Blau durch alle Farbennüancen hindurch schließlich in grau und braun überging, ja, oft konnte man in vem Colorit der neben einander geballten, dicken Passatwolken und der dazwischen liegenden freien Stellen fast sämmtliche Farben des Spectrum in ausgezeichneter Schärfe nebeneinander sehen. Noch fünf Tage segelten wir in diesem desolaten Zustande durch das chinesische Meer, bis endlich am 31. Mat Land in Sicht kam, und zwar mehrere der unzähligen, die größere Insel Honkon umgebenden Eilande. Wir hißten unser Lootsensignal und trafen nach kurzer Zeit

auch ein chinesisches Lootsenboot. Der erste Chinese, leibhaft, mit wirklichem Zopf, kam an Bord. Er sah ziemlich schmutzig und verkommen aus, erregte aber dadurch um so mehr unsere Aufmerksamkeit. Ebenso

fand das hinten nachschwimmende chinesische Boot mit seiner originellen Bauart und dem eigenthümlichen fächer artigen Segel vielfache Bewunderung. Um 4 Uhr Nach- mittags ließen wir auf der Rhede von Victoria die Anker fallen.

Handel und Verkehr. Friedberg, 25. Aug. Fruchtbericht. Waizen M. 16.75

bis 17., Korn M. 14.7515., Gerste M. 15. 16., Hafer M. 12.50 13.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Ko.= 200 Zollpfund.

Friedberg, 26. Aug. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90 1.10, Eier 1 St. 6 Pf.

Butzbach, 22. August. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95 1.00, Käse per Pfd. 4546 Pf., Eier 2 Stück 11 Pf.

Homburg, 25. August. Marktpreise. Kartoffeln per Malter(neue) M. 56, per Gescheid(neue) 89 Pf., Eier per Stück 6 und 7 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual M. 1.05.

Grünberg, 22. Aug. Fruchtpreise. Walzen M. 16.50, Korn M. 14.20, Gerste M. 13.90, Hafer M. 12.10, Samen M. 20.90.

Gießen, 25. August. Auf dem beutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.85 0.95, Eier 1 St. 56 Pf., Käse per St. 4 8 Pf., Tauben per Paar M. 0.500.75, Hühner per Stück M. 0 90 1.5), Hahnen per Stück M. 0.45 0.75, Enten per Stück M. 1.20 1.60, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ fleisch 64 70 Pf., Kalbfleisch 4850 Pf., Kartoffeln

per 100 Kilo M. 56., Zwiebeln per Ctr. M. 7.

Frankfurt, 24. Aug. Fruchtbericht. Hiesiges Mehl Nr. 0 M. 32.33., Nr. 1 M. 26.50 27.50,

Nr. 2 M. 25.26., Nr. 3 M. 23.24., Nr. 4. M. 16.50 bis 17.50, Nr. 5 M. 15.50 16.50. Milchbrod- und Brodmehl im Verband M. 50. 52. Norddeutsches und westfälisches Waizenmehl 00 M. 23. 23.25. Roggen mehl Nr. 0(Berliner Marke) M. 24. 24.50, do. 0/ M. 22. 22.50, do. 1 do. M. 20.50 21., do. 2 do. M. 17.2550. Walzen ab unserer Umgegend M. 16.75 bis 17., do. frei ab Bahnhof hier M. 17., do. fremder je nach Qualität M. 17.75 18.50. Roggen, hiesiger neuer M. 14.75 15. Gerste, Brauerwaare neue M. 15.50 bis 17.50, do. zu Mahlzwecken M. 12. Hafer, je nach

Qualität, neuer M. 13. 13.50. Raps per Oetober M 22.7523. Mais, bunter(mixed) M. 12. RKoggen kleie M. 5.5.25, Waizenkleie M. 4.25 50. Rüböl

im Detail M. 52. 53. Stimmung flau. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 100 Ko.

Frankfurt, 24. Aug. Viehmarkt. Der heutige Viehmarkt war mit 414 Ochsen, 28 Bullen, 345 Kühen, Stieren und Rindern, 305 Kälbern, 18 Hämmeln und 164 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual. pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 66.68., 2. Qual. M. 63.65., Bullen 1. Qual. M. 48.50., 2. Qual. M. 40.42., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 54.56., 2. Qual. M. 46.50., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfund Schlachtgewicht 5560 Pf., 2. Qual. 45 50 Pf., Hämmel 1. Qual. 5251 Pf., 2. Qual. 48 50 Pf., Schweine, inländische 6264 Pf.

Schiffsbewegung der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ Amerikanischen Packetfahrt-Actien⸗Gesellschaft.Alle mannta, 23. Juli von Hamburg nach Westindten, 15. Aug. in Cap Haytt angekommen;Rugta, 6. Aug. von New⸗ Mork, 19. August in Hamburg angekommen;Lessing 19. Aug. von Hamburg nach New Vork;Saxonta, von Westindien kommend, 20. Aug, in Hamburg eingetroffen; Suevia, 20. Aug. von New Vork nach Hamburg;

Rhaetia, 8. Aug, von New Pork, 21. Aug. in Hamburg

angekommen;Moravia, 22. Aug, von New⸗Vork nach Hamburg;Bavaria, 23. Aug. von St. Thomas nac Hamburg;Hammonia, 13. Aug. von New. Pork, 24. Aug. in Hamburg angekommen;Frisia, 12. Aug. von Ham⸗ burg, 24. Aug. in New⸗Vork angekommen.

Literarisches.

Vor uns liegt der 75. Jahrgang(1886) von Leske's Schreib und Geschäftskalender. Sicherlich ist er der älteste von seinen vielen Concurrenten, und zeugt sein drei viertelhundertjähriges Bestehen dafür, daß er seinen zahl⸗ reichen Abnehmern stets ein treuer, gewissenhafter Mentor im geschäftlichen Leben gewesen: Durch seinen reichen, vielseitigen Inbalt verdient er im vollsten Maße den Beifall, der ihm geworden. Außer einem Notlzenkalender mit der Einrichtung zur Berechnung der Zinsen auf den Tag, einem Kalender der Juden, einem Kassenbuch, bietet er in übersichtlichster, praktischster Weise die Interessen⸗ Rechnung nach der deutschen Reichswährung zu 3,, 4,, 5 und 6 Procent auf 1 Jahr, 1 Monat und 1 Tag, Tabellen zu allen in unserem Geschäftsleben vor⸗ kommenden Umrechnungen(auch zur enzlischen und ame rikanischen Währung), sowie wohl zu verwenthende statistische Notizen, einen Verloosungs-Kalender, Post⸗ und Telegraphen-Tarif, und schließlich u. A. eine aus⸗ führliche Genealogie der Regenten und fürstlichen Häuser. Das Büchlein, handlichsten Formats und über 20 Bogen stark, ist solid gebunden und kann von jeder Buch- und Papierhandlung zu dem Preis von M. 1,25 bezogen werden.

Daheim Nr. 47 enthält: Der Schatz des Fräuleins von Itzleben.(Forts.) Aus dem Leben der Bergführer. J. Wie einer ein Bergführer wird. Von G. Wymann. Dr. Ferran und die Choleraimpfung. Von Dr. Dyren⸗ furth. Mit Illustr. Das tiefe Geheimnis. Novellette von Zos von Reuß. Zwei Bilder von der ehemaligen und jetzigen württembergischen Armee von R. Knötel. Am Familtentisch: Im Reichswald. Von W. Schmitz. Künstleruneigennützigkeit. Ein vierfüßiges Modell. Mit Bild. In unserer Spielecke. Mit einer illustr. Beilage.

Zum 2. September.

Auch in diesem Jahre kommen wir zum bevorstehenden Natlonalfest vom 2. September wieder mit der Bitte um Gaben für die Inbaliden und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten des Krieges 1870/71. Ueberall, wo man an jenem Tag, in Gotteshäusern oder bei sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert und sich dessen erinnert, was vor fünfzehn Jahren geschah, möge man auch jener Opfer des Krieges dankend gedenken und durch Gaben je nach Vermögen dazu beitragen, daß ihr Loos auch weiterhin verbessert werde. Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarrämter und Kirchen⸗ vorstände, gemäß der ihnen von Großherzoglichem Ober⸗ Consistorium ertheilten Erlaubniß, bei den betr. Fest⸗ gottesdiensten Colleceten für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither möglichst für Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammelbüchsen aufzustellen. Alle, welche uns demnächst die Erträgnisse von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn Brandversicherungsseeretär Hechler dahier, einzusenden.

Darmstadt am 14. August 1885.

Der Vorstand des Hülfsvereins für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde.

Für die Brandbeschädigten in Appenrod gingen ferner ein: Von Fräulein E. G., Friedberg 10 M.; V. 1 M.; Landgerichtsaetuar Nau 5 M.; Kreisschul⸗ inspektor Schmidt 2 M.; C. H. Trumpfheller 2 M.

Geld- Cours. Frankfurt, am 25. August 1885.

Geber. Nehmer.

M. Pf. M. Pf.

20⸗Frankenstücke.. 16. 20 16. 16 do. r% ee Englische Sovereings... 20. 30 20. 26 Russische Imperiale es... 16. 72 16. 68 Ducaten. 9. 60 9. 55 8 al ares Dollars in Gold 4. 10

Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Sabbathfeier vom 29. August 1885. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 5 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 7 Uhr 40 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 30. August an Morgens 6 Uhr, Abends 7 Uhr 15 Min.

Grummetgrasversteigerung.

Freitag den 28. August, Vormittags 9 Uhr, soll das der Gemeinde Bönstadt gehörige Grummetgras auf dem Rathhaus zu Bönstadt meistbietend versteigert werden.

Bonstadt den 24. August 1885.

Großherzogliche Bürgermeisteret Boͤnstadt. J. E. d. B.: Hofmann, Beigeordneter.

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