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Bekanntmachung.
Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren VIII, X, XI und XII der Gemarkung Ober-Erlenbach.
Nachdem die Zusammenlegung der Grundstücke in den Fluren VIII,
X, XI und XII auf Grund des Gesetzes vom 18.
worden ist, so wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die summarische Darlegung, sowie das Verzeichniß der betheiligten Grundbesitzer auf dem Rathhause zu Ober-Erlenbach von Sonnabend den 17. October bis Freitag den 13. November 1885 ein⸗ schließlich zur Einsicht der Interessenten offen liegt.
Gleichzeitig wird zur Kenntniß derselben zur Abstimmung über den gedachten Antrag auf
Mittwoch den 18. November d. J., Mittags von 11—1 Uhr,
anberaumt worden ist, sowie daß diejenigen Grundbesitzer, welche weder in Selbstperson noch durch legitimirte Vertreter abstimmen, als für die
Auaust 1871 beantragt
oder deren Erben sind
gebracht, daß Termin ö kann jedoch das Ab—
Bekanntmachung.
Ausführung der Zusammenlegung in der in dem Antrag und der Dar— legung vorgeschlagenen Weise stimmend angesehen werden.
Auswärtige Interessenten werden eingeladen einen Bevollmächtigten innerhalb der Gemeinde zu bestellen, indem bei weiter nöthig werdenden Handlungen eine besondere Aufforderung an sie nicht mehr ergehen wird.
Nur diejenigen Grundbesitzer, welche im Grundbuch bezw. in dem auf Grund desselben aufgestellten Namensverzeichnisse eingetragen sind
zur Abstimmung legitimirt. Bei zeitigem Antrag und Zuschreiben noch während des Laufs der
Offenlegungsfrist bei Großh. Steuercommissariat Friedberg erwirkt werden. Friedberg den 17. September 1885.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Assenheim, hier die III. Offenlegung der Arbeiten des zweiten Zusammenlegungsfeldes insbesondere der revidirten
Obstbaumtaxationen.
Unter Beziehung auf F. 45 der Instruction vom 7. November 1876
und in Ergänzung der diesseitigen Bekanntmachung
— Oberhessischer Anzeiger Nr. 27— wird das Verzeichniß der revi— dirten Taxationen der Obstbäume des zweiten Zusammenlegungsfeldes
in der Zeit von Dienstag den 22. September bis Montag den au den Werktagen Vormittags von 10 bis 12
von 2 bis 4 Uhr, an Sonntagen von 2 bis 4 Uhr Nachmittags offen gelegt, wobei bemerkt wird, daß die mit Bekanntmachung vom 27. Februar 1884 angeordnete Offenlegung zwar die Anerkennung der Annahme der fraglichen Obstbäume, nicht aber deren Taxation zur Folge hatte, und
Offenlegung bildet. vom 27. Februar 1884
12. October d. J., Uhr und Nachmittags
daß die Herbeiführung der Anerkennung dieser Taxation bezw. Erledig— ung etwaiger Reclamationen gegen dieselbe den Zweck der gegenwärtigen
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Johannes Reitz von Staden wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Personen, bezüglich deren Aufenthaltsorte Auskunft begehrt wird. Schmelzer, Katharine Elisabethe, von Beuern, Schießbudenmädchen; Spamer, Karl Heinrich, von Usingen. Der Großherzogliche Amtsanwalt: Wagner.
Friedberg den 18. September 1885.
Das in dieser Beziehung maßgebende und bereits anerkannte Commissionsprotokoll vom 25. Februar 1884 wird gleich— zeitig nochmals zur Kenntnißnahme offen gelegt.
Innerhalb der gedachten Frist oder aber in dem Termine Mittwoch den 14. October d. J., Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, sind etwaige Reclamationen gegen die offen gelegten Taxationen um so gewisser vorzutragen, als sonst Einverständniß mit denselben unterstellt werden würde und als spätere Reclamationen nicht zugelassen werden können, auch Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumniß
der Reclamationsfrist ausgeschlossen ist. Friedberg den 19. September 1885.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien werden ersucht, die Landkalender gelegentlich abholen zu lassen.
Kreuder.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der außerordent. Professor Dr. Hellwig in Rostock wurde zum ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landes— Universität berufen.
Berlin. Der Bundesrath wird sich in der nächsten Zeit hauptsächlich mit socialpoliti— schen Gesetzeyn befassen, wie: die Ausdehnung der Unfallversicherung auf die Landwirthschaft, auf die Seeleute, Entschädigung von im Dienste verunglückten Beamten und deren Hinterblie— benen; ferner wird der hohen Corporation bald das Project des Nord-Ostsee-Canals zugehen und endlich steht noch der Etat pro 1886/87 zur Berathung. Ein stattliches Arbeitspensum bis Mitte November.— Die Verhandlungen der Bundesraths-Ausschüsse über die auslegen— den Bestimmungen zum Börsensteuergesetz wer— den bereits am 21. d. M. beginnen und jeden— falls längere Zeit in Anspruch nehmen. Den Berathungen wird ein vorläufiger Entwurf zu Grunde gelegt werden.
— Ein Circularerlaß des Ministers des Innern besagt, daß unmittelbar nach Ablauf der gegenwärtigen Legislaturperiode die Neu— wahlen zum Abgeordnetenhaus stattfinden sollen.
— Der Herzog von Cumberland erhebt Anspruch auf die Kunstschätze des Museums in Braunschweig, er weigert sich ferner, die Erbschafts— steuer zu zahlen, weil er souveräner Herr in Braunschweig sei. Das Ministerium hat deß— halb 280,000 M. aus dem Nachlaß des Her— zogs von Braunschweig, welche dem Herzog von Cumberland gehörig sind, mit Beschlag belegt.
— 19. Sept. Der Reichskanzler ist mit Frau heute hier eingetroffen. Er wird einige Tage in Berlin bleiben und dann nach Friedrichs— ruhe gehen.
— Die„Kreuzzeitung“ bestreitet, daß Schlözer irgend welche Vorschläge, die abweichend von den bisherigen wären, dem Papste zu über— bringen habe.
— An Zöllen sind seit dem 1. April 1881 bis zum 31. August d. J. 92,118,318 Mark, und zwar an Tabaksteuer 2,782,557, Salz—
steuer 13,912,753, Branntweinsteuer 9,010,701, Brausteuer 8,148,646, Spielkarten-Stempel 311,080, Wechsel-Stempelsteuer 2,768,632, Stempel-Abgaben für Werthpapiere, Schluß— noten ꝛc. 4,471,210 Mark eingegangen. Die Rübensteuer hat einen Ausfall von 12,087,007 M. gebracht.
— Auch England hat nunmehr der spanischen Regierung erklärt, es mache die Anerkennung der Oberhoheit Spaniens auf die Karolinen— Juseln von der Entscheidung eines Schiedsge— richts abhängig.
Karlsruhe, 18. Sept. Der Kaiser, der Kronprinz und die Prinzen reisten um 11 Uhr nach Stuttgart ab. Die Stadt war festlich geschmückt; die Schulen und Vereine bildeten Spalier; eine riesige Menschenmenge begrüßte die Herrschaften enthusiastisch. Auf dem Bahn— hof fand die Verabschiedung von den großher— zoglich badischen und schwedischen Fürstlichkeiten, der Generalität, den Hofstaaten, Ministern und Behörden statt.
— 20. Sept. Heute Vormittag fand im Schlosse zu Hohenburg bei Tölz die standes— amtliche Vermählung des Erbgroßherzogs von Baden mit der Prinzessin Hilda von Nassau durch den badischen Minister Turban statt. So— dann erfolgte die kirchliche Trauung in der Schloßkapelle durch den Wiesbadener Pfarrer Köhler.
Stuttgart, 18. Sept. Heute Nachmittag sind der Kaiser, der Kronprinz und Prinz Wilhelm unter dem tausendstimmigen Jubel der Bevölkerung ins Residenzschloß eingefahren; auf dem Bahnhof erfolgte die Begrüßung durch den König Karl und die württembergischen Prinzen, im Schlosse durch die Königin. Die Bevölker— ung stand Spalier vom Bahnhof bis zum Schlosse. Auf dem Bahnhof und im Schloßhofe waren Ehrencompagnien aufgestellt.— 20. Sept. Die gestrige Parade bei Ludwigsburg ist auf das Glänzendste verlaufen. Das 13. württembergische Armeecorps war in zwei Treffen formirt; im ersten standen vier Infanterie-Brigaden, im zweiten zwei Cavalerie-Brigaden, zwei Artillerie—
Regimenter und ein Train-Bataillon, zusammen ca. 20,000 Mann. fuhren gemeiusam die Fronten ab, den zwei— maligen Parademarsch nahmen sie, jeder im Wagen für sich, ab. Sowohl der Kaiser wie der König standen während des 1½ Stunden dauernden Vorbeimarsches. Der Kasser verließ einige Male den Wagen, um mit der Königin Olga, welche mit einigen Prinzessinnen ebenfalls auf dem Paradefelde war, zu conversiren. König Karl ward vom Kaiser wiederholt beglückwünscht zu der vorzüglichen Haltung der Truppen und sprach seinerseits den Generalen gegenüber seine Befriedigung aus, welcher in einem Tagesbefehl Ausdruck gegeben wurde. Nach dem Vorbei— marsch der Truppen besichtigte der Kaiser auch die vorher vom Kronprinzen inspicirten Krieger— vereine, die 9000 Mann stark mit 270 Fahnen auf dem Platze erschienen waren. Bei dem Paradediner, dem König Karl nicht anwohnte, brachte Prinz Wilhelm von Württemberg das Hoch auf den Kaiser aus. Der Kaiser betonte in längerer Rede, daß das württembergische Armeecorps gezeigt, daß es an der Spitze vom deutschen Heere stehe und trank auf das Wohl des Königs, der königlichen Familie und des 13. Armeecorps. Der Zapfenstreich am Abend verlief programmmäßig. Der Kaiser, der König und die Königin, sowie die gesammte Suite machten eine Umfahrt durch die Stadt, umtost vom Jubel der Menge. Sämmtliche Schul— kinder bildeten Spalier. Im Stadtgarten wur⸗ den den höchsten und allerhöchsten Herrschaften Bouquets überreicht. Der deutsche Kronprinz und die Prinzen acceptirten ein von der Stadt dargebotenes Dejeuner. Der Kaiser speist bei Prinz Wilhelm. Abends war Galavorstellung im Theater. Vormittags besuchten der Kaiser, der König und die Prinzen den Gottesdienst in der Schloßkirche.
— Die Reichsschulcommission tritt in diesem Jahre in unserer Stadt zusammen.
Straßburg, 20. Sept. Das dem Fürsten Hohenlohe von der deutschen Colonie in Paris gegebene Banquet hat gestern Abend daselbst
Der Kaiser und der König
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