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Donnerstag den 15. October.
N 122.
Oberhessischer Anzeiger.
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Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
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haben),
oder Ziffersatz mit 14 welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
Dienstnachrichten aus dem Krei
Heinrich Stroh von Holzhausen wurde als Feldschütze dieser Gemeind
Amtlicher Theil.
se Friedberg.
e ernannt und verpflichtet.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 12. Oct. Der Herzog und die Herzogin von Edinburg sind im Laufe des gestrigen Tages zum Besuch der Großherzog— lichen Familie hier eingetroffen und reisen heute Nachmittag nach England ab.
Dem Schullehrer Roth zu Laubach wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der In⸗ schrift:„Für fünfzigjährige treue Dienste“ ver— liehen.
Berlin. Caprivi ist erkrankt und die Er— krankung scheint eine ernstere zu sein. Man spricht von einem Schlaganfall, so daß mittelst kaiserlicher Ordre die Vertretung desselben in vollem Umfange dem Viceadmiral Grafen v. Monts übertragen wurde.
1 Oct. Der Reichskanzler leidet seit einigen Tagen wieder an heftigen Gesichts— schmerzen.
— Dem Bundesrath ist eine Vorlage, be— treffend die Kriegs-Transport-Ordnung, zuge— gangen; das Reglement, welches sehr umfang⸗ reich ist, betrifft die Benutzung der Eisenbahnen
für Militärtransporte im Kriegsfalle, sowie die f 1 Die Feststellung der Tarife wird den Gegenstand einer besonderen Vorlage bilden, da die Verhandlungen hierüber
Abrechnung mit den Bahnen.
noch nicht abgeschlossen sind.
.„Colonialpolitische Correspondenz“ schreibt: Wie ein Telegramm aus Zansibar meldet, hat der Sultan den völlig ungestörten und unbeschränkten Besitz des Hafens Dar-es— Salem unter seiner politischen Oberhoheit der Deutsch⸗Ostafrikanischen Gesellschaft abgetreten. In Ostafrika herrschen übrigens zur Zeit die Pocken, so daß die genannte Gesellschaft besondere
Vorkehrungen zu treffen sich veranlaßt sieht. Straßburg, 11. Oct.
lager in Baden begeben.
noch als wahrscheinlich erachten.
Ausland. Dänemark. Kopenhagen, 12. Oct. Regierung erlassene nicht anzuerkennen. für unstatthaft. Die Entscheidung einer Kam mer allein sei ohne rechtliche Wirkung.
Punkte der Tagesordnung über. Nach den Saal.
Norwegen. Christiania.
aus Gesundheisrücksichten.
Der Statthalter von Elsaß⸗ Lothringen, Fürst von Hohenlohe— Schillingsfürst, hat gestern Abend Paris ver⸗ lassen und sich zuvörderst an das kaiserliche Hof— c Die Ernennung des Grafen Münster auf den Pariser Botschafter— posten ist noch keineswegs sicher, wenngleich die letzten Informationen aus Berlin dieselbe immer
m Folkething beantragte die Linke, das von 15 provisorische Finanzgesetz Der Ministerpräsident er— klärte die Einbringung eines solchen Antrages
Berg bestritt die Richtigkeit dieser Behauptung. Hierauf wurde eine Resolution beantragt, besagend, das Folkething lehne die Zustimmung zu einem pro— visorischen Finanzgesetz ab und gehe zum nächsten der
Erklärung Berg's verließen sämmtliche Minister
Die Entlassung des Admirals Smith, Commandanten der Ma—⸗ rine, erfolgte bestem Vernehmen nach ausschließlich Die Nachricht, daß
die Eutlassung wegen eines Confliktes mit dem Staatsminister Sverdrup erfolgte, ist durchaus unbegründet.
Belgien. Brüssel. Es verlautet, daß der Kriegsminister, General Pontus, demnächst seine Demission einreichen werde, weil das Ca⸗ binet in der nächsten Session das Organisations— gesetz der National-Reserve nicht vorlegen will. Frankreich. Paris. Die Nachricht, daß die Regierung beabsichtige, den größten Theil des Expeditionscorps aus Tonkin zurückkommen zu lassen, wird officiss als ebenso unrichtig be— zeichnet, als das von den Conservativen ver— breitete Gerücht, General von Courcy hätte be— deutende Verstärkungen auf das Dringendste ver— langt. Es sollen allerdings im nächsten Monate etwa 3500 Mann aller Truppengattungen nach Tonkin expedirt werden, aber nur als Ersatz der gleichen Anzahl Soldaten des Jahrganges 1880, welche am 1. Januar ihre Dienstzeit vollendet haben und nach Frankreich zurückge— schafft werden. Spanien. sprechen sich nur mit der größten den Inhalt der deutschen Note aus. jedoch zu wissen,
setzung der Insel Bap hervorgehoben worden.
lische Diplomatie und stützt sich auf diplomatischen Correspondenz abgegebenen klärungen der spanischen Minister. Priorität der Besetzung der Insel Bap,
Küstenstrichen angelangt seien, der Vermittelung des Papstes die Sorge, die Frage endgültig zu entscheiden. erkläre ferner,
annehmbar und nicht genügend erscheine.
mittelst Extrazuges nach Adrianopel ab;
nächsten Tagen.
formen in Egypten ist gewonnen.
baldmöglichsten
Truppen aus.
treide-Ausfuhr. — 12. Okt.
gleich stattgefunden haben. Die
Madrid, 13. Oct. Die Minister Reserve über Man glaubt daß Deutschland die Argumente
und Prätensionen der spanischen Note vom 11. September ablehne und zurückweise, und
daß es die historische Souveränetät Spaniens über die Karolinen-Inseln nicht anerkenne. Diese Souveränetät, sagt die Note, sei vor der Be⸗ nirgends bekräftigt und Die deutsche Note be— dient sich der nämlichen Argumente wie die eng— die in der Er⸗ Betreffs der allwo ein deutsches Schiff die Flagge gehißt habe, nachdem zwei spanische Schiffe vor jenem in denselben überlasse man über Deutschland daß die Offerte der Handels— und Schifffahrtsfreiheit wie der Errichtung einer Küstenstation mit Kohlenniederlage ihm nicht
Türkei. Constantinopel, 12. Oct. Gestern gingen 1200 Mann Infanterie mit 30 Pferden weitere
zu gelegene Defils. Waissel Pascha steht mit 12 Tabors und 4 Batterien, stark verschanzt, bei Prischina.
Bulgarien. Sofia, 12. Oct. Nach einer Privatdepesche aus Constantinopel sollen sämmt— liche Botschafter nunmehr ihre Instructionen erhalten haben, ausgenommen diejenigen Oester— reichs und Nußlands, deren Regierungen noch nicht zu einem vollständigen Einverständniß ge— langt seien. Londoner Nachrichten besagen: Deutschland proponirt unter Zustimmung Oester⸗ reichs, Rußlands und Englands, der Berliner Vertrag solle moͤglichst wenig verändert werden; die Forderungen Griechenlands und Serbiens sollen zurückgewiesen werden, die Türkei solle gehalten sein, nöthigenfalls Waffengewalt anzu⸗ wenden, insofern Griechenland oder Serbien etwa fremde Gebiete besetzen sollten. Einer Per⸗ sonalunion wird zugestimmt, falls Fürst Alexan⸗ der die Tributpflicht gegenüber der Pforte und die Souveränetät des Sultans anerkennt.
— Die Nüstungen in Ost⸗Rumelien sind nahezu vollendet. Die Civilbehörden haben ihre Functionen wieder aufgenommen und sind gegen— wärtig damit beschäftigt, die Angelegenheiten des alten Regimes zu erledigen und den Gesetzen des Fürstenthums anzupassen. Dem Vernehmen nach besteht Rußland auf der Beibehaltung des vom Berliner Congreß für Ost-Rumelien ge— schaffenen„organischen Stakuts“. Dieses Gerücht verursacht große Erbitterung sowohl unter den Einwohnern wie in Regierungskreisen, da die Ansicht vorherrscht, daß die Hauptursache der Revolution die ökonomische Lage der Provinz gewesen ist und daß unter dem organischen Statut der finanzielle Ruin des Landes unver— meidlich sei. Das Land scheint enschlossen zu sein, es an keiner Austrengung fehlen zu lassen, um eine vollkommene Vereinigung mit Bulgarien zu erlangen.
— Die Belgrader Nachricht, daß das hart an der Grenze gelegene Dorf Jafrenovac, gegen— über dem serbischen Dorfe Brusnik, von bul⸗ garischen Truppen besetzt worden sei, wird amt— licherseits für unbegründet erklärt.
Serbien. Belgrad, 13. October. Der Truppenabmarsch aus dem Lager bei Nisch in der Richtung von Pirot begann. Andere stehen abmarschbereit. Zwischen Serbien und Griechen— land soll ein Vertrag zum Zwecke gemeinsamen
Truppentransporte folgen heute und in den
— Die Grundlage für eine Verständigung ⸗iwischen England und der Türkei betreffs Re⸗ Dieselbe schließt die Sendung türkischer Truppen nach Egypten aus und geht von dem Prinzipe der Zurückziehung der britischen
— Die türkische Regierung verbot die Ge—
Nach neueren Nachrichten soll zwischen den aufständischen Albanesen und dem
Befehlshaber der türkischen Truppen ein Aus⸗ albanischen
Vorgehens abgeschlossen sein. Eine Collectiv⸗ note der Machte wird Serbien und Griechen— land zur Abrüstung auffordern. Die Note ist angeblich bereits von Oesterreich unterzeichnet. Es verlautet, daß heute eine türkische Garnison in Salonichi einrückt. Die Regierung ist be— sorgt wegen des Flüchtens der Grenzbewohner nach Sofia. Die Regierung beschlagnahmte aus serbischen Orten datirte, jedoch aus Bul⸗ garien importirte Proklamationen hochverräthe— rischen Inhalts.
Grkechenland. Athen, 12. Oct. Dem⸗ nächst trifft ein hoher serbischer Offizier ein, um mit dem griechischen Kriegsministertum zu unter— handeln. Auch befindet sich ein hoher griechischer
Truppenabtheilungen bewachen das nach Serbien
Offizier im serbischen Hauptquartier, da im Falle


