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Dienstag den 14. April.
M44.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, und Freitag Abend ausgegeben.
N Areisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Vo
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Theil.
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st nachgenommen.
Bekanntmachung, den Remonte-Ankauf pro 1885 betreffend.
Zum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise 3 und ausnahmsweise 4 Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende Märkte anberaumt worden
und zwar Mortzens 8 Uhr:
Großherzogthum Hessen-Darmstadt. Kaufpreises und der
am 30. Juni in Alsfeld, 5 5 „Juli„, Nidda, ausgeschlossen.
„ 7. 10 5 Butzbach,
„ 28. 5„ Nieder⸗Wöllstadt,
11 20. 5„ Groß-Bieberau,
„ 24. August„ Lampertheim,
. 8 5„ Bickenbach,
n 5 a A piren oder übermäßig
Die von der Remonte-Ankaufs⸗Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den
Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer
(gez.) Frhr. v.
Wiuls schreibe n.
gegen Erstattung des
Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer
(Kopper), welche sich innerhalb der ersten 28 Tage nach dem Eintreffen im Depot mit diesem Fehler behaftet zeigen. käufern nicht eigenthümlich gehoren, oder durch einen nicht legitimirten Bevollmächtigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf Die Verkäufer sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke, rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einen Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen, starken hanfenen Stricken ohue besondere Vergütung mitzugeben.
Pferde, welche den Ver
Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine moͤglichst mitgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou—
zu verkürzen.
Berlin den 26. Februar 1885. Königlich Preußisches Kriegs-Ministerium, Abtheilung für das Remonte-Wesen.
Troschke. Graf v. Klinkowstroem.
Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des Julius Gotz von Bayreuth zuletzt in Bad⸗Nauheim wird ersucht.
Friedberg am 7. April 1885.
Der Großherzogliche Amtsanwalt. Wagner
Deutsches Reich. Darmstadt. Der Reallehrer Volger zu
Offenbach wurde zum Lehrer an dem Gymna—
sium zu Mainz ernannt.
Berlin, 11. April. Infolge der Nachricht von einer aus den Sammlungen zum Geburts— tag des Fürsten Bismarck zu gründenden Stift— ung gingen bereits so viele Gesuche an den
Reeichskanzler ein, daß es schon jetzt unmoglich
geworden ist, den einzelnen Petenten zu ant— worten. Bisher ist übrigens die Stiftung noch
gar nicht ezistent geworden, es steht selbst noch
Nichts über den Zweck derselben fest. Nur soviel scheint unzweifelhaft zu sein, daß die Gelder nicht zu allgemeiner Mildthätigkeit verwendet werden, sondern zur Erleichterung der Armen— lasten dienen sollen. Die zahlreichen Gesuchsteller, welche von dieser falschen Voraussetzung aus— gehen, dürften daher auch künftig nicht auf einen Bescheid rechnen können.
Braunschweig, 11. April. Heute starb in Berlin der braunschweigische Ministerresident am preußischen Hofe und Bevollmächtigte zum Bundesrath, Geheimerath v. Liebe. Hamburg. Der„Hamb. Corresp.“ berichtet: „Privatnachrichten zufolge brachten vier an der Küstengrenze des Sultanats Zanzibar ausgesetzte Boote der Corvette„Gueisenau“ das Somali— land unter deutschen Schutz.“ Die Nachricht bedarf wohl der Bestätigung.
Karlsruhe. Mit dem 30. Juni d. J. erlischt verfassungsmaͤßig das Mandat von 32 Mitgliedern unserer zweiten Kammer. Der Wahl⸗ kampf dürfte voraussichtlich ein heißer werden.
München, 12. April. Der König hat, wie die„Allg. Ztg.“ meldet, das Entlassungs⸗ gesuch des Kriegsministers v. Maillinger unter huldvollster Anerkennung der von demselben ge⸗ leisteten hervorragenden Dienste mit Rücksicht auf dessen vorgeschrittenes Alter und angegriffene Gesundheit genehmigt und vom 1. k. Mts. ab, bis wohin der Minister im Dienste verbleibt,
den Generallieutenant und Commandeur der 4.
Division in Würzburg, v. Heinleth, zum Kriegs— minister ernannt. Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Im Finanz— ministerium sind Vorbereitungen getroffen wegen Einberufung einer Enquete der Zucker-Indust— riellen betreffs Berathung eventueller Abänder— ungen der Zuckersteuer, anläßlich der Ausgleichs— Verhandlungen mit Ungarn.
Schweiz. Bern, 11. April. und Winterthur sind abermals 7 verhaftet worden.
Basel, 11. April.
In Zürich Anarchisten
Das Schiedsgericht ver—
urtheilte heute die Gotthardbahngesellschaft zur
— 11. April. Die neuesten Depeschen aus Petersburg sind beruhigender Natur und recht— fertigen die Annahme der Friedenserhaltung. Die Antwort Rußlands ist nicht vor 14 Tagen zu erwarten. Inzwischen werden den Cabinets— Beschlüssen gemäß die Rüstungen mit verstaͤrkter Energie fortgesetzt werden.
— 11. April. Der Lordmayor von London ist heute gestorben.
Rußland. Petersburg, 10. April. Den hiesigen Zeitungen wurde anbefohlen, über den Zusammenstoß zwischen Russen und Afghanen zu schweigen.
( In Dorpat wurde vor einigen Tagen
Zahlung einer Entschädigung von anderthalb abermals eine nihilistische Druckerpresse aufge—
Million Franes an die Unternehmung Favre und legte die Kosten beiden Theilen zur Last.
Frankreich. Paris. Trotz des Abschlusses der Friedenspräliminarien mit China werden dieser Tage 10,000 Mann Verstärkungen nach Tonkin abgehen. Es bleibt den Franzosen in Tonkin, wie in Cochinchina und Cambodscha noch eine nicht ganz unbedeutende militärische Arbeit übrig, da die Schwarzflaggen und See— räuber völlig niederzuwerfen sind, die staatliche Ordnung wieder hergestellt werden muß, und die Gahrung in Annam und Cambodscha fort— dauert. Es wird möglicherweise noch längerer Kämpfe bedürfen, ehe die tonkinesische Frage endgültig als geschlossen angesehen werden kann.
Großbritannien. London, 10. April. Der„Standard“ meldet, England verlange, Rußland solle das Vorgehen Komaroff's, das durch keinerlei feindliche Handlungen der Afghanen veranlaßt worden sei, desavouiren und die Rück— kehr der russischen Truppen in ihre frühere Stell— ung anbefehlen, sonst konnten die Grenzverhand— lungen nicht fortdauern.
— Kürzlich haben wieder 2000 Mann eng— lische Truppen Befehl erhalten, sich nach Indien zu begeben. Sie sind dazu bestimmt, die jetzt an der indischen Grenze stehenden britischen Re— gimenter auf ihre volle Kriegsstärke zu bringen.
hoben, auch fanden zahlreiche Verhaftungen statt.
Egypten. Dongola. Aus Abu Gusi wird gemeldet, daß von der Provinz Kordofan aus ein lebhafter Selavenhandel betrieben wird. Die Sclavenhändler vermeiden es jedoch sorgfältig, sich den von den englischen Truppen besetzten Stationen zu nähern. Die Meldung von einem Aufstande in Kordofan gegen den Mahdi hat Bestätigung gefunden.
Amerika. Washington, 10. April. Der Gesandte bei den Republiken Centralamerikas telegraphirt, daß der Vicepräsident von Guate— mala, Barillas, an Stelle Barrios' die Praͤsi— dentschaft übernommen habe.— Eine Depesche der Regierung von Columbia meldet: Außer in Panama, Savanilla und Santa Masta, welche noch von den Aufständischen besetzt sind, herrscht Ruhe. Es werden demnächst Truppen nach Panama abgehen.
Ottawa, 10. April. Der canadische Minister— resident in Battleford ersuchte telegraphisch um Verstärkungen, da er vollkommen von Indianern umgeben sei und weder Hülfe noch Boten nach Fort Pitt senden konne, woher er Nachrichten erhalten über ein von Indianern in Frog Lake angerichtetes Blutbad, bei welchem 5 Personen, darunter 2 Priester und eine Frau ermordet worden seien.


