Ausgabe 
12.5.1885
 
Einzelbild herunterladen

ö Käse per St. 4 9 Pf., Tauben per Paar M. 0.55 0.75, Hühner per Stück M. 1 20 1.80, Hahnen per Stück

M. 1.50 2.00, Enten per Stück M. 2.20 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 68 Pf., Kuh⸗ und Rind- fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 5060 Pf., Hammel⸗ fleisch 64 70 Pf., Kalbfletsch 4850 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.50 4.25, Zwiebeln per Ctr. M. 6.

Frankfurt, 8. Mai. Auf dem Heu- und Stroh- markt waren 53 Wagen zugefahren. Heu kostete 100 Ko. M. 5.20 6.40, Stroh M. 4 4.80.

Frankfurt, 9. Mai. Wochenmarkt. Spargeln per Pfd. 5060 Pf., prima Spargeln 80 Pf. bis M.., Suppen⸗Spargeln 20-30 Pf. Erbsen kosteten das Pfd. 6070 Pf., neue Kartoffeln 1825 Pf., gelbe Rüben 2025 Pf., Kopfsalat 10 12 Pf., Lattig 10 20 Pf., Gurken 40-80 Pf, Eier das Hundert M. 46, Sellerie der Kopf 1020 Pf., Lauch 46 Pf., Römisch Kohl 68 Pf. Die Fleisch- und Geflügelpreise sind un⸗ verändert. Butter M. 90 100 pro Ctr., im Pfd. M. 1.10 1.20, Mai-Butter M. 1.30. Heute kamen dle ersten Kirschen und Aprikosen, sowie Erdbeeren zu Markt, das Stück Kirschen kostete 1 Pf., das Hundert Erdbeeren 10 M. Aprikose 60 Pf. bis M. 1.

Literarisches.

Daheim. Nr. 32 enthält: Souverän.(Forts.) Rendezvous. Bild. Zur Geschichte der christlichen Sitte. Von Prof. Dr. Zöckler. Vom alten Hofrath Gebauer. Mit Porträt. Odysseus.(Forts.) Ans bach, Kreishauptstadt. Mit 5 Istustr. Am Familien tisch: Der Maler und die schwäbischen Bauern. Bild. Die Ansiedlung von Nachtigallen. Gesundheits rath. Briefkasten. Ein Bild aus den Tagen unserer

Großmutter. In unserer Spielecke. Mit 8

illustr. Beilage.

Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus.

Dienstag den 12.: Hochzeit des Figaro.

Mittwoch den 18.: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: Joseph in Egypten. Coppelia(II. Abth.) Außer Abonn.

Donnerstag den 14.: Mignon.

Freitag den 15.: Geschlossen.

Samstag den 16.: Der Waffenschmied. Marie: Fräulein Böhner a. G. Hierauf: Ein Carnevalsfest.

Sonntag den 17.: Gastspiel des Herrn Perotti: Alda. Rhadamner: Herr Perotti. Arda: Fräulein Jäger a. G. 0 Schauspielhaus.

Dienstag den 12.: Götz von Berlichingen.

Mittwoch den 13.: Die Maler. Hierauf: Die wilde Toni.

Donnerstag den 14.: Der Registrator auf Reisen. Außer Abonn.

Freitag den 15.: Wallensteins Lager. Die Piecolomini.

Samstag den 16.: Die große Glocke.

Sonntag den 17.: Wallensteins Tod.

Montag den 18.: In der Mark.

Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Getraut: 2. April. Der Weißbinder Adolf Bernh. Werner von Friedberg mit M. Hel. Hartherz von Bönstadt. 3. April. Der Kaufm. Wilh. Val. Fertsch mit Christine Elisab. Emilie Wilhelmine Altmannsperger. . April. Der kaiserl. Telegraphist Ernst Schenkel von St. Amarin mit Anna Katharine Elisa bethe Lina Schneid von Friedberg. . April. Der Kaufmann Johann Philipp Ferdinand Damm mit Bertha Rumpf.

Geboren: April. 1 uneheliche Tochter

. April. Dem Graveur Ernst Hermann Wittig 1 Sohn.

. April. Dem Rentner Johann Georg Philippi 1 Tochter.

. April. Dem Schuhmacher Johann Christian Friedr. Glaß 1 Sohn.

. April. Dem Condttor Karl Adolf Diehl 1 Tochter.

. Mai. Dem Maurer Heinrich Reuß 1 Sohn.

. Mai. Dem Statlons- Assistent Joseph Kmietsch 1 Sohn.

Gestorben:

. April. Der Mathildenstiftsrechner Martin Sehrt,

78 Jahr alt. 14. April. Der Handarbeiter Karl Faust aus Engelrod,

38 Jahr alt.

. April. Der Eisenbahnarbeiter Georg Heinrich Krauch, 39 Jahr alt.

. April. Gustav Michel, Söhnchen des Wagenputzers Konrad Michel, 4 Jahr kalt.

Briefkasten.

TaunuselubWetterau. Der Bericht über den Ausflug wurde nicht fertig, resp. kam zu spät uns zu, um ihn in der heutigen Nummer noch zu veröffent⸗ lichen. Er mußte auf Mittwoch retourgestellt werden.

Die Redaction.

prakt. u. Speoialarzt für Haut-, Frauen-

Dr Gensch 1 Tete Stittelr 2 5 155 Frank-

urt a. M., Stiftstr. 22. fr. Assist. Pro-

2 9 fessor Ricord's. Auswärts brieflich.

580

1469 Halbverdeck-⸗Wagen, leicht, solid, elegant,

preiswürdig. Abbildung gratis. J. G. Rumpf, Eis. Hand 18, Frankfurt a. M.(7922.)

1* Edictalladung. Betreffend: Die Zusammenlezung der Grundstücke in der Gemarkung Straßheim. Nachdem auf Antrag der betheiligten Grundbesitzer der Gemarkung Straßheim die Zusammenlegung der Orundstücke in der Gemarkung Straßheim in Gemäßheit

des Gesetzes vom 18. August 1871, betr. die Zusammen

legung der Grundstücke ꝛc., beschlossen worden ist, werden auf Grund des Art. 14 des genannten Gesetzes unter Vorbestimmung einer zerstörlichen Frist von 3 Monaten vom ersten Erscheinen dieser Ladung an beginnend und unter dem Rechtsnachtheile, daß Rechte der unten ge

nannten Art, welche bis zum Ablauf der vorbemerkten

Frist weder in den öffentlichen Grund- und Hypotheken⸗ büchern resp. den zu den Flurbüchern gehörigen Mu tations verzeichnissen, noch in den in Gemäßheit der An⸗ meldungen aufzustellenden Verzeichnissen gewahrt sind, bei der staltfindenden Zusammenlegung unberücksichtigt bleiben, sowie daß erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als fortbestehend be handelt werden würden, hiermit aufgefordert:

1. Diejenigen, welche Grundstücke im Zusammen legungsbezirke erworben, aber ihren Eintrag im Grund buche resp. Mutationsverzeichniß noch nicht erwirkt haben: um die Errichtung und Ingrofssation ihrer Erwerbtitel oder Berichtigung irriger Einträge zu erwirken.

2. Diejenigen, welche zwar im Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eingetragen waren, ohne Beifügung

des Erwerbtitels: um Letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 eintragen zu lassen, indem sonst demnächst nur eine Bescheinigung

des Besitzstandes statt einer Eigenthumsurkunde aus

gestellt werden wird.

3. Diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindications oder einen unter gewissen Umständen zu realisirenden An

und Rückfalls anspruch wegen eines vor Einführung des

Gesetzes vom 21. Februar 1852 vertragsmäßig gemachten Eigenthumsvorbehalts, oder wegen einer bei der Ver äußerung beigefügten auflösenden Bedingung eines End termins oder einer Zwecks bestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerkstreitig oder beschränkt im Grundbuche gesichert zu haben, sowie diejenigen, welche unter Nachweis der gesetzlichen Vor aussetzungen die Vermerkunggehemmt wollen eintragen lassen: um ihren Anspruch unter Vorlage der betreffenden Urkunden im Grundbuche resp. Mutationsverzeichnisse wahren zu lassen oder im Falle des Widerspruchs des Gegners, die Anstellung der entsprechenden Klage durch Bescheinigun g nachzuweisen und eine geeignete Bemerkung bezüglich des Processes in dem von dem Gerichte auf zustellenden Verzeichnisse bei dem betr. Grundstücke zu beantragen.

4. 5 und Fideikommiß⸗ Berechtigte, welche ihke Heimfalls und Suceessionsrechte nicht durch Eintrag der Lohns, Erb- oder Landsiedel-, Leih- oder Fldelkommißqualität eines Grundstücks im Grundbuche haben wahren lassen: um ihre Rechte, soweit dies nach Art. 37 und 38 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuche eintragen zu lassen.

5. Diesenigen, welche Pfandrechte, Eigenthums vorbehalte, Revocations-, Resoluttons- oder Nichtigkeits-, Separations- oder andere Sscherheitsrechte, die weder

im Hypothekenbuche noch im Grundbuche gewahrt sind,

an zur Zusammenlegung bestimmten Stücken geltend machen können: um unter Vorlage der betreffenden Ur kunden und genauer Bezeichnung der Forderung und

derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen,

vie Einträge in dle öffentliche Bucher zu erwirken resp.

die Aufzeichnung der Grundstücke zum Zwecke der Con

stitutrung eines dieselbe Sicherheit bietenden Surrogats bei der Zusammenlegung in dem vom Gerichte zu er richtenden Verzeichniß zu beantragen.

6. Diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Consolidation vorzunehmende neue Weg- und Wasserleitungsregultrung erlöschen, sondern noch nach derselben geltend zu machen sind, ferner diejenigen, welche solche Grundstücke zu lebens länglicher Nutznießung zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Theilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leib zucht oder Auszugs berechtigung anzusprechen haben: um ihre Ansprüche unter Vorlage der betreffenden Urkunden, genauer Bezeichnung ihres Anspruchs und der betreffenden Grundstücke, oder im Falle des Widerspruchs des Gegners die Anstellung der entsprechenden Klage, unter Bei bringung einer Bescheinigung über solche, in dem vom Gerichte aufzustellenden Verzeichniß wahren zu lassen.

7. Diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen lassen: um diese Löschung unter Vorlage der nöthigen Beweise hierzu zu erwirken.

Dieser Zusammenlegungsantrag erstreckt sich auf die Parzellen der Fluren und I mit Ausnahme der Parzellen:

Fl. 1 Nr. 434, Fl. II Nr. 300, 301 von 302, 366, 367 und 369.

Friedberg am 16. März 1885.

Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert. 1186 Weber.

* i 5 *

Grasversteigerung.

Das diesjährige fisealische Gras um die Burg Fried berg soll Dienstag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, öffentlich versteigert und der Anfang am Hirschgraben gemacht werden.

Ober⸗Rosbach den 9. Mai 1885.

Großherzogliche Oberförsterei Ober-Ros bach.

1746 Strack.

0 2 0 0 0

Drahteinfriedigung.

Mittwoch den 13. Mai d. J. soll die Einfriedigung der Schläge 8 bis 10 des Nieder- Eschbacher Gemeinde waldes, wie Anfuhr der Pfosten, Anfertigen der Horden und Spannen des Drahtes an Ort und Stelle vergeben werden.

Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr an den Kreuzwegen. 1

Homburg v. d. H., 7. Mai 1885. 5

Großherzogliche Oberförsteret Nieder Eschbach.

1738 Schwarz.

Lieferung von Steingut⸗Röhren.

Dienstag den 12. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll im hiesigen Gemeindehause die Lieferung von 300 laufen- den Metern 3zölltgen steinernen Röhren, zur Verbesserung der hiesigen Wasserleitung, öffentlich in Accord gegeben werden. J

Södel am 8. Mai 1885.

Großherzogliche Bürgermeisterei Soͤdel.

1745 Reitz.

8 Ein tüchtiger Bäckerbursche, welcher auch am Ofen selbstiständig arbeiten kann, wird gesucht von Adam Engel's Wittwe. 1189 Nach ärztlicher Vorschrift angefertigte Eisen⸗

Chocolade von Franz Schulz, Hoflieferant in Berlin. Depot in der Mohrenapotheke in Friedberg.(H. 11314.)

Prima Nepskuchen

stets frisch von der Mühle empfiehlt äußerst billig 280 Ph. Dan. stümmich.

5 8 Bergmann's Schuppen-Pomade beseitigt schon nach dreimaligem Gebrauch alle lästigen Kopfschinnen und wird für den Erfolg garantirt à Fl. M. 1. bei Apotheker Lühn. 1526

s Corsetten-e 2 ben weltbekannten ächten = Bernhardiner

Alpenkräuter-Magenbitter

aus der Fabrik von 9 ö 1 ö

Wallrad Ottmar Bernhard,

Lindau i. B. Zürich Bregenz a. B., empfiehlt in Flaschen à M. 4., M. 2.10, sowie Probeflaschen à M. 1.50 bestens

442 Wiiln. Bernbeechk, Friedherg.

Wir suchen für unsere Gärtnerei einen Lehrling aus achtbarer Familie. Demselben wird auch Gelegenheit geboten, die Anzucht von Obstbäumen gründlich kennen zu lernen.

Zugleich dag hiermit an, daß von jetzt ab alle Arten von Topfpflanzen, sowie nach Pfingsten Sommerblumen aller Art zu haben sind.

Echzell, 10. Mat 1885.

Freiherrl. v. Harnier'sche Gärtnerei. 1751 K. Seybold.

*

Eine Parthie Spreu und Schnitzel

sind noch abzugeben bei 1756 Fauer bach b. Fr. Heinrich Dietz.

Ein möblirtes Zimmer

auf der Kaiserstraße zu vermiethen. Auch können 2 Realschüler Kost und Logis erhalten. Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 1749

Wir erlauben uns darauf aufmerksam zu machen, daß wir eine Niederlage unserer Weine bei Herrn

Friedrich Weith in Nieder⸗Wöllstadt

errichtet haben; auch ist derselbe gerne bereit, direete Be stellungen für uns in Empfang zu nehmen.

Ausführliche Preis-Listen stehen gerne zu Diensten.

N* Schulz& Wagner, kaiserl. königl. österr. Hoflieferanten und Besitzer der altdeutschen Weinstube

Ium Prinzen von Arcadien, 1744 Frankfurt a. M.

Eine Wohnung

ist zu vermiethen. Näheres bel der Exp. d. Anz. 1688 Ein kleines Logis hat zu vermiethen

1721 August Möller, Schreinermeister.