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Dienstag den 10, Fehruar.
er Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
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Kreisblatt für den Arris Fried
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, g Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist
„bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. „werden stets per Post nachgenommen.
Betreffend: Ausführung des F. 3 Absatz 2 des Gesetzes, betreffend die Freizügigkeit vom 1.
und 362 des Strafgesetzbuchs.
Amtlicher Theil.
1867,
November
Friedberg den 5. Februar 1885.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. 24, benachrichtigen wir S
ie, daß die bis jetzt
weiter eingesandten Trausportkosten-Verzeichnisse an die betreffenden Bürgermeistereien visirt zurückgesandt worden sind und daß der Rechner der Kreiskasse nunmehr Anweisung zur Auszahlung dieser Kosten erhalten hat.
Betreffend: Die Correspondenz mit deutschen Consulaten in den Niederlanden.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt.
Wir weisen Sie an, in Fallen, in welchen Sie sich veranlaßt sehen sollten, auf consularischem Wege in den Niederlanden eine Auskunft einzuziehen oder eine Veranstaltung von Nachforschungen, sowie um Vornahme von Amtshandlungen nachzusuchen, Ihre deßfallsigen Anträge, insofern es sich um Fragen von allgemeinem Interesse oder solche handeln sollte, welche sich nicht auf den Amtsbezirk eines einzelnen Consulats in den Niederlanden beschränken, ausschließlich an das Kaiserlich Deutsche Consulat zu Rotterdam zu richten.
Dem Franziskus Höffner von Klein-Karben ist ein Schaf zugelaufen.
der Futterkosten bei dem ꝛc. Höffner abholen. Friedberg den 6. Februar 1885.
Dr. Braden.
Bekanntmachung.
Bekanntmachung.
Da in Folge der bezüglich der Ausübung der Fleischbeschau getroffenen Bestimmungen di
Wegstrecken nach außerhalb ihres Wohnorts bezw. der beisammenliegenden Häuser desselben gelegenen Behausun
Dr. Braden.
Friedberg den 6. Februar 1885.
Der rechtmäßige Eigenthümer kann dasselbe gegen Vergütung
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
e Fleischbeschauer nicht selten größere oder kleinere
gen und Gehöften zurücklegen
müssen, wofür in der Fleischbeschauordnung vom 10. April 1880 eine besondere Gebühr nicht vorgesehen ist, so hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Justiz bestimmt, daß in solchen Fällen die Fleischbeschauer neben den eigentlichen Fleischbeschaugebühren nach Analogie der in der Medicinaltaxe für die Heilgehülfen vorgeschriebenen Gebühren eine weitere Gebühr von 36 Pf. bei einer Entfernung von 0— Stunde
einschließlich, und von 18 Pf. für jede weitere Viertelstunde beanspruchen dürfen.
Friedberg den 7. Februar 1885.
Wir bringen
dies hiermit zur allgemeinen Kenntniß Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Johannes Craß von Nieder-Forstadt wurde als Leichenbeschauer für
diese Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Reallehrer Dr. Manefeld zu Mainz wurde auf Nachsuchen in den Ruhe stand versetzt und der Lehrer an der Victoria— schule und dem Lehrerinnenseminar zu Darmstadt Dr. Körner zum Reallehrer in Mainz ernannt; ferner wurden der Landgerichtsrath Walter und der Landgerichtsrath Lippold, beide in Mainz, zu Oberlandesgerichtsräthen bei dem Oberlandes— gerichte ernannt.
Berlin, 6. Febr. Reichstag. Nobbe begründet den Vorschlag der Petitionscommission über die Petitionen, betreffend Ernennunz eines Neichscommissärs für die Weltausstellung in Antwerpen und Subventionirung der deutschen Abtheilung der Ausstellung zur Tagesordnung überzugeben. Der Antrag wird angenommen. Es folgt erste Berathung des von Porsch eingebrachten Gesetz entwurfs wezen Abänderunz der Strafprozeßordnung. Nachdem Porsch den Antrag begründet, erklärt Staats— secretär Schelling, daß er die Reformbedürftigkeit dieses Punktes der Strafprozeßordnung anerkenne. Er halte es indessen nicht für zeitgemäß, jetzt, wo die Frage der Einführung der Berufung gegen die Strafkammer— urtheile erörtert werde, einen einzelnen Punkt des Be rufungs verfahrens gesetzlich zu ordnen. Das Haus be⸗ schlleßt, die zweite Berathung des Antrages zunächst im Plenum vorzunehmen. Es folgt der ebenfalls zur ersten Berathung stehende Antrag Payer auf Herabsetzung der Gerichtskosten. Payer bemerkt hierzu: Ebenso nöthig wie die Herabsetzung der Gerichtskosten, sei die Verminderunz der Anwaltsgebühren. Der Antrag wird angenommen.— 7. Febr. Erste Berathung des Gesetz— entwurfes betr. die Ergänzung des Gerichts verfassungs— gesetzes. Rintelen führt aus, daß die Consequenzen der Vorlage sich im Augenblicke durchaus nicht übersehen lassen und plalbirt für elne Commission von 14 Mitglie— dern. Die Vorlage geht nach kurzer Debatte an eine Gommission von 14 Mitgliedern. Der zweite Gegenstand der Tages ordnung(Tabaksteuernovelle) wird abgesetzt. Es folgen Rechnungssachen für Rechnung der Kasse der Oberrechnungskammer pro 1882/83. Die Dechargkrung wird aus gesprochen. Es folgt alsdann die zweite Be— rathung ber allgemeinen Rechnung von 1879/80. Die Rechnungscommisston beantragt im Allgemeinen, in sechs
einzelnen Nummern die Etatsüberschreitungen zu ge—
nehmigen, ferner den Reichskanzler um Vorlegung eines Gesetzentwurfes über die Verwalt
nahmen und Ausgaben zu ersuch König von Preußen unter Gege ministers angeordnete Niederschlag nachträglich zu genehmigen. (Halle) und Genossen begntragen: abzuändern,
Meyer
Nr. 4 dahin
11* daß für die in der allgemeinen Rechnung enthaltenen Posten, betr. einen zu viel gezahlten Servis
betrag an einen zur Centralturnanstalt commandirten Offieier und irrthümlich überhobene Invalldenpensionen nachträglich die Genehmigung des Reichstages einzuholen ist, und daß 2) diese Genebmigung ebenso für den Kabel vertrag einzuholen ist. Die Anträge der Commission ad 1—3 werden genehmigt, ebenso der erste Punkt des Meyer⸗Richter'schen Antrages zu Nr. 4. Der zweite Punkt des Antrages Meyer wird gegen die Stimme der deutschfreisinnigen Partei abgelehnt, die noch übrigen Nummern des Commissionsantrages angenommen.
— 6. Febr. Die Budget-Commission des Reichstags setzte heute die Debatte über den Nachtragsetat pro 1885/86 fort. Die Regierungs
vertreter erklären sich nicht in der Lage, auf alle Fragen zu antworten. Discutirt wurde
besonders die Frage der Bedeutung des kaiser— lichen Protectorats, ob die bezüglichen Länder jetzt noch Ausland bleiben? Ferner, Gesetze in den Colonien eingeführt werden sollen für die deutschen Reichsangehörigen und für die übrigen Europäer, sowie für die Ein geborenen. Ein Beschluß wurde nicht gefaßt. — Die Postsparkassen-Commission erledigte die Paragraphen 3 bis 15 gemäß der Regierungs Vorlage, setzte jedoch den Maximalsatz der Ein lagegelder von 800 auf 600 Mark herab.— Die Freie Wirthschaftliche Vereinigung des Reichs tags beschloß, bei der dritten Lesung des Etats zu beantragen, den Reichskanzler zu ersuchen, die Initiative zu ergreifen zur Wiedereinberufung der 1881 abgebrochenen Pariser Münzconferenz, um eine Vereinbarung zur Wiederaufnahme der Prägung vollwerthiger Silbermünzen seitens der
zuführen.— 7.
welche
Vereinigten Staaten, des lateiuischen Münz⸗ bundes, des Deutschen Reichs und der Staaten, welche sich diesen anschließen wollen, herbei—
Febr. Die Unfallversicherungs⸗ Commission begann heute ihre Berathung. Im Laufe der Debatte erklärte Staatssecretär Böt— ticher, daß für die Eisenbahnbeamten durch die Abänderung der Pensionsgesetze, welche für die Reichsbeamten schon ausgearbeitet würden, ge— sorgt werde. Es sei zu erwarten, daß die Einzel— staaten und Communen, wenn sie von der Haft— pflicht befreit werden, jedenfalls die Sicher— stellung ihrer Beamten durch Pensions-Gesetze vornehmen würden. 5 Kiel, 7. Febr.
Heute fand auf der kaiser—
lichen Werft der Stapellauf der Kreuzercorvette 60 statt, welche Prinz Wilhelm auf den Namen „Alexandrine“ taufte. Der Feierlichkeit wohnten Prinz Heinrich, die Admiralität und die Spitzen der Behoͤrden bei.
ö Halle, 7. Febr. Heute früh 8 Uhr fand im hiesigen Zuchthause die Enthauptung Reins— dorf's und Küchler's statt; Rupsch wurde zu lebenslänglichem Zuchthause beg gt 5 Hamburg.„Standard“ will wissen, es werde demnächst eine neue geheime Expedition
aufbrechen. Sie nämlich einem Ingenieur, einem Kaufmann, einem Mineralogen und einem Chemiker bestehen Der Zweck der Expedition sei, wenn möglich, im Namen Lüderitz' das ganze 0 1
von B nach Lucia-Bai soll aus vier Personen,
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Land zwischen Angra-Pequena und Walfisch-Bai an der Westküste und St. Lucia-Bai Ostküste zu erwerben, so daß ein ununterbroche
ner Gebietsgürtel vom Osten bis zum Westen
8 an der
in deutschen Haͤnden sein werde. Dr. Einwald, der ebenfalls im Begriff sei, nach St. Lucia⸗ Bai zu reisen, um Land anzukaufen, begebe sich


