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Deutsches Reich.— Sämmtliche Eisenschiffbauer des Hart—
Berlin, 7. Jan. Der Bundesrath be- lepooler Distriktes strikten heute gegen die beab— schloß, dem Gesetzentwurfe, betr. die Abänderung sichtigte 7½ proc. Lohnreduction. b des Art. 32 der Reichsverfassung(Diäten), seine— 8. Jan. Lord Granville hat sich heute Zustimmung nicht zu ertheilen, dagegen dem zur Audienz zu der Königin nach Osborne be⸗ Gesetzentwurfe, betr. die Abänderung des Ge- geben, wo er bis morgen bleibt. In Sandring⸗ setzes über die Krankenversicherung der Arbeiter, ham wurde heute die Großjährigkeit des Prinzen zuzustimmen. Die Eingaben wegen Erhöhung Albert Victor festlich begangen, ebenso in London, der Eingangszolle für landwirthschaftliche Er- Windsor und anderen Städten. ö zeugnisse wurden zur Kenntniß genommen.[ Rußland. Petersburg. Von hier wird 8. Jan. Der Reichstag ehrte das berichtet: Das Gerücht, daß Graf Ignatieff Andenken an den verstorbenen Abgeordneten einen Posten, der ihn nöthigt, in einem ent⸗ Maltzahn(Marxhagen) durch Erhebung von fernten Gouvernement seinen Aufenthalt zu den Sitzen und setzte sodann die zweite Be- nehmen, bekommen werde, erhält sich. Sein rathung des Etats fort bei dem Reichsamt des Verhältniß zu den panslavistischen Agitationen Innern. Titel 1(Gehalt des Staatssecretärs) beginnt den gouvernementalen Kreisen lästig
wird bewilligt, deßgleichen eine Reihe weiterer zu werden.
Titel. Bei Titel 7 bittet Lingens, die Aus—
wanderungsschiffe schärfer überwachen zu lassen.ftreist mit dem Minister des Innern morgen
Hasenclever meint, eine gesunde Socialpolitik werde die übergroße Auswanderung aufhören machen. Staatssecretär v. Bötticher bemerkt, die Vorarbeiten für ein Auswanderungsgesetz seien noch nicht abgeschlossen. Die Vorlegung
desselben sei jedoch ernstlich ins Auge gefaßt. an der Berliner Conferenz, sowie Mittheilung Es entspinnt sich sodann eine ziemlich erregte der Abschriften der Beglaubigungsschreiben für Debatte, an der fast alle Partheien theilnehmen, die amerikanischen Conferenzdelegirten und der bezüglichen diplomatischen Correspondenz.
worauf das Capital 7b bewilligt wird.
— Zur Vorbereitung des siebzigjährigen Geburtstages des Fürsten Bismarck werden in weitesten Kreisen Anstalten getroffen. Wir werden dabei darauf aufmerksam gemacht, daß Fürst Bismarck nicht nur seinen siebzigjährigen Geburtstag in diesem Jahre begeht, sondern auch das fünfzigjährige Jubiläum seines Ein- trittes in die Praxis des Staatsdienstes, indem er im Mai 1835 bei dem Berliner Stadtgericht als Auskultator eintrat. Das genaue Datum, des Eintrittes ist noch nicht festgestellt.
Magdeburg. Die„M. Ztg.“ schreibt: Der Gesetzentwurf wegen Verlängerung der Herabsetzung der Ausfuhrvergütung des Zuckers um 40 Pf. wird wahrscheinlich erst gegen Schluß der Reichstagssession eingebracht werden und zwar nur auf ein Jahr, kann aber alsdann, wenn die Hoffnung auf Gesundung der Ver— hältnisse sich nicht erfüllt, um ein Jahr ver— längert werden.
Kiel. Eine kaiserliche Cabinetsordre vom 6. Januar befiehlt die Indienststellung der Panzerfregatte„Friedrich Karl“, 16 Geschütze, für Anfang Februar; Commandant ist Capitän Stempel, der von Kiel nach Wilhelmshaven versetzt ist. f
Ausland.
Belgien. Brüssel, 7. Jan. Der„Inde— pendance“ zufolge erkannte Spanien die inter— nationale afrikanische Association an. Die betr. Convention, welche identisch ist mit der mit Deutschland abgeschlossenen, wurde heute hier von einem Repräsentanten der Association und von dem spanischen Gesandten unterzeichnet.
— Dem„Courrier de Bruxelles“ zufolge wird den Kammern noch vor Ablauf der Session der Entwurf der Wahlreform zugehen.
Frankreich. Paris, 7. Jan. Im Laufe des Januars gehen 6 algerische Bataillone nach Tonkin ab.„Paris“ zufolge gehen dieselben bereits am 16. d. M. in See.„France“ will wissen, daß die militärischen Operationen auf Formosa Ende Februar ihren Abschluß finden werden. Die Flotte werde dann für ander— weitige Verwendung frei und solle an der chine— fischen Küste operiren.
Großbritannien. London, 7. Jan. Den „Daily News“ zufolge würde der Agent Ein— wald vor seiner Abreise nach Berlin eine Unter— redung mit dem Staatssecretär der Colonien, Lord Derby, haben. Derselbe habe sich deßhalb bereits mit Lord Derby schriftlich in Verbindung gesetzt und man erwarte von dieser Besprechung eine freundliche Verständigung in der Frage der St. Luciabay. Einwald beabsichtige, nach einem kurzen Besuche in Deutschland nach dem Zululand zurückzukehren.
von Beweisen gelangt, daß in Westmoreland
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Spanien. Madrid, 7. Jan. Der König
nach Andalusien.
Amerika. Washington, 6. Jan. Im Repräsentantenhause wurde eine Resolution ein— gebracht wegen Angabe der Motive für die Zu— stimmung der Unionsregierung zur Theilnahme
Die Senatscommission für auswärtige Angelegenheiten hat einen Bericht zu Gunsten der Ratifictrung des Vertrags mit Nicaragua erstattet.
Newyork. Wie verlautet, sind die Agenten der englischen geheimen Polizei iu den Besitz
County(Pennsylvania) eine mächtige geheime Gesellschaft von Dynamitarden bestehe, welche für die letzten in England stattgehabten Explo—
sionen direct verantwortlich zu machen sei.
Aus Stadt und Land.
Büdingen. Am 27. Dezember v. J. machte hier eine tags zuvor aus Limburg zugereiste junge Dame mittelst Phosphor einen leider geglückten Selbstmord⸗ versuch, der unter der hlesigen Einwohnerschaft um so größeres Aufsehen erregte, als man ihn mit einer an gleichem Tage vollzogenen Trauung in Verbindung bringt. Die Theilnahme für das Schicksal des unglücklichen Mädchens dokumentirte sich durch zahlreiche Begleitung zu ihrer letzten Ruhestätte, an der außerordentlich viele Blumenspenden niedergelegt wurden. Kurz vor ihrem Tode richtete die Unglückliche an ihren Geliebten einen Brief, worin als Ursache übres Selbstmordes angegeben wird, daß man behauptet babe, sie habe sich ihm auf⸗ gedrängt. Auch verblttet sich die Todeskandidatin jedes Aufsehen und die Hilfe des Arztes.
Allerlei.
Basel, 8, Jan. Wie die„Allg. Schweiz. Zeit.“ meldet, ist heute früh um 7 Uhr bei einem an der Station Oerlikon(Zürich) stattgehabten Zusammenstoß zweter Eisenbahnzüge Niemand getödtet, aber Mehrere verwundet worden. Ein Schaffner wurde lebensgefähr— lich verletzt, eine Loeomotise und 6 Wagen ganz oder theilweise zertrümmert. Der Zusammenstoß soll durch unrichtige Weichenstellung herbeigeführt worden sein.
Chur. Auch in Graubünden in der Schweiz haben am 25. Dezember Abends, fast gleichzeitig mit denen in Spanien, drei Erdstöße stattgefunden, die ersten Abends nach 8 Uhr, ein schwächerer nach 11 Uhr.
Paris, 8. Jan. Die Gebrüder Ballerich, von denen einer Polizet Commissär, der andere Poltzei⸗Offizter ist, und decen Mutter kurzlich ermordet wurde, drangen um 11 Uhr Vormittags gewaltsam in das Geschäftslocal des ultraradiealen Blattes„Cri du Peuple“ ein, welches sie angegriffen hatte. Dieselben verwundeten den Redac⸗ teur durch einen Degenstich, worauf dieser einen der Brüder, Norbert Ballerich, mit einem Revolverschuß leicht verwundete. Die anderen Redacteure stürzten sich auf die Brüder und entwaffneten sie.
Paris, 8. Jan. Der Prozeß Clovis Hugues' hat heute vor dem Schwurgericht begonnen. Der Zuschauer⸗ raum ist überfüllt. Madame Hugues! gibt zu, den Ver⸗ leumder mit Vorbedacht getödtet und sich mit dem Ent⸗ schlusse schon seit dem 20. Mai getragen zu haben. Die Angeklagte schilderte die moralischen Qualen, die sie in Folge der hartnäckig fortgesetzten Verleumdungen Morin's erduldet habe und erklärte, sie empfinde keine Gewissens⸗ bisse. Die Vernehmung der Zeugen ergab Nichts Neues.
Rom, 5. Jan. Wie der„Times“ von hier gemeldet wird, wurde zu Susa, nahe dem Mont-Cenis, gestern Nachmittag ein Erdstoß gespürt und ein solcher mit noch größerer Gewalt heute Morgen in Velletrt bei Rom. Die seismischen Instrumente auf dem Observatorium hier und in Rocca di Papa zeigten während der letzten Tage eine ungewöhnliche Thätigkeit, besonders zur Mittagsstunde. In Ischia haben die Mineralquellen
Handel und Verkehr. a Die Kaiserliche Postbehörde hat die Einführung einer
„Soldaten Briefmarke“ genehmigt. Es wird dadurch einem doppelten Uebelstande abgeholfen. wendige Vermerk„Soldatenbrief“,„Eigene Angelegen⸗ heit des Empfängers“ oft den größten Theil der Vorder⸗ seite des Couverts einnimmt, so kommt es oft vor, daß die Adresse und namentlich der Bestimmungsort, für welchen zu wenig Platz übrig bleibt, kaum zu lesen sind. Außerdem wird auch noch zuweilen von Seiten der An⸗ verwandten der Frankaturvermerk vergessen, sodaß, falls nicht ein gefälliger Postbeamter den Vermerk nachholt, der Soldat Strafporto zu zahlen hat. Es ist deßhalb eine Marke eingeführt von der Größe der gewöhnlichen Briefmarke, welche den für Soldatenbriefe nöthigen Ver⸗ merk enthält.
Bekanntmachung.
Die Landbriefträger führen auf ihren Bestellgängen Bucher mit sich, welche zur Eintrazung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschrelb⸗ sendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packete und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zu größerer Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Eln⸗ tragung selbst bewirken, so hat der Landbriefträger dem⸗ selben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegen⸗ standes Seitens des Landbrlefträzers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegung des Buches die Ueber zeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung ge— währt werden. Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicher⸗ stellung nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam gemacht.
Darmstadt, den 3. Januar 1885.
Der Kaiserliche Ober-Postdirector. Hagemann.
Berichtigung. Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg. Gestorben:
25. Dez. 1884. Friedrich Bornmann, Sohn des Seminar⸗ dieners Wilhelm Bornmann, 18 Jahr alt.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Ebangelische Gemeinde.
1. Sonntag nach Epiphanias. Epiphanien⸗Fest und Gedächtniß der Mission. Pfarramtswoche Herr Kirchenrath Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche:
Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Bauer. Gottesdienst in der Burgkirche:
Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Dr. Weiffenbach.
Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. ö
Katholische Gemeinde. Samstag 5 Uhr: Beicht. Sonntag 6 Uhr: Beicht. 3/7 Uhr: Austheilung der heil. Communkon. 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Ubr: Christenlehre und Andacht.
CCFFFFFCTCCbCC(Cͤã TVTVPTPPVTCTTVTTTTTTTTTTPTTPTTTTTTVTTTTTT Ei lief isengußlieferung. Die Lieferung von 97 lfd. w Eisengußröhren von 175-200 mm lichter Weite und 12,5- 15 mm Wand⸗ stärke, im Gesammtgewichte von 6950 kg, soll auf dem Submisstonswege vergeben werden. Die Bedingungen liegen vom 12. bis 17. d. Mts auf dem Büreau der unterzeichneten Behörde zur Einsicht offen und Angebote sind längstens bis zum 17. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, versiegelt, frankirt und mit der Aufschrift„Eisenguß⸗ lieferung“ versehen, einzureichen. Die Eröffnung der eingelaufenen Offerten findet im Termin in Gegenwart der erschienenen Submittenten statt. Gegen Einsendung von 1 M. Copialgebühren können die Bedingungen in Abschrift franco bezogen werden. Bad⸗Nauheim am 8. Januar 1885. Großherzogliche Badedireetion Bad⸗Nauhelm. Jäger.
Holzversteigerung.
Mittwoch den 14. Januar l. J. werden im Domanial⸗ wald Burgwald, Schlag J, von Morgens 10 Uhr an versteigert:
1 Lärchen⸗Stamm mit 0,18 Festmeter Holzge alt, 4850 Wellen Eichen⸗Reisig, Ae e 6200„ Weichholz⸗Reisig.
„Zusammenkunft am Holzschlag, beim Burgvorstädter
Wäldchen.
Ober⸗Rosbach den 7. Januar 1885. Großherzogliche Oberförsteret Ober-Ros bach.
148 Strack.
Ankauf eines Faselochsen.
Die Gemeinde Weckesheim beabsichtigt einen Faselochs von 1—1½ Jahren anzuschaffen. Besitzer solcher Thiere wollen sich bel unterzeichneter Bürgermetsterei melden. Weckesheim am 9. Januar 1885.
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während der Nacht eine höhere Temperatur angenommen.
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