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Feldwebel oder Wachtmeister einschließlich aufwärts, so⸗ weit diese Sendungen auf Postvergünstigungen Anspruch haben, vom Absender mit kleinen Zetteln von weißem oder gelbem Papier beklebt werden dürfen, auf welchen die Bezeichnung:„Soldatenbrief. Eigene Angelegenheit des Empfängers“, in schwarzem Drucke bergestellt ist. Die Zettel können für alle derartigen an Soldaten de. gerichteten Sendungen Verwendung finden, bei Post— anweisungen und Begleitadressen zu Packeten müssen dieselben in den für die Aufschrift bestimmten Raum geklebt werden.
Verloosung.
Wien, 8. Febr. Serien-Zlehung der Oesterr. 1860. 211 408 417 448 912 920 1335 1425 17 1819 1879 1882 2064 2094 2516 2678 2818 2845 2998 3026 3184 4192 4719 4880 5242 5302 5398 5417 5663 5684 5746 5982 6045 6055 6609 6742 6940 7093 7154 7537 7548 7726 7802 8310 8108 9553 9632 9656 10087 10134 10298
10581 10645 10666 10887 10931 11120 11209
11267 11509 11683 11835 12002 12278 12341
12510 12728 12890 13034 13110 13192 13328
13563 13748 14499 15502 15503 15735 15829
15908 16014 16080 16144 16157 16223 16306
17059 17111 17242 17380 17413 17455 17968
18040 18418 18651 18907 19319 19353 19188
19668 19828.
Loose 1354 2203 3210 5503 6712 7988 10576 11249 12494 13388 15844 16971 18005 19618
von
1366 2313 3682 5632
Eingesandt.
Abermals blüht uns ein Elite⸗Concert. Der Stern des Unternehmens ist der cubanische Violinvirtuose, Chevalier Brindis de Salas, ein Neger, Hofviolinist Sr. Majestät des Königs von Portugal. Der Künstler spielte im April vorigen Jahres mit sensationellem Er— folg im Berliner Kgl. Opernhause, und wurde ihm hierauf die Ehre zu Theil, in den berühmten Donnerstag— Concerten Ihrer Majestät der Kaiserin von Deutschland mitzuwirken. Als Sängerin figurirt Madame Mathilde Ziméri aus London, eine imposante Erscheinung und im Besitz einer schönen und umfangreichen Stimme. Dann wirkt in dem Concert Fräulein Therese Hennes aus Berlin mit, welche unstreitig zu den bhervorragendsten Pianistinnen Deutschlands gehört. Die junge Künstlerin, eine äußerst anmuthige Erscheinung, ist uns nicht fremd, da dieselbe seiner Zeit als neunjährige Klaviervirtuosin bedeutendes Aufsehen erregte. Von überall, wo Herr Brindis de Salas und die anderen Künstler coneertirten,
kommen Berichte, von welch großem Erfolge das Auf—
treten der Künstler begleitet war. Die Namen des vorbenannten Künstlertrios leisten uns genügende Ge— währ für die vollendete Aufführung des Concerts.
Eingesandt.
Theater. Mit seltener Einstimmigkeit constatirt die gesammte Berliner Localpresse den glänzenden durch— schlagenden Erfolg der Novität„Familie Buchholz“, welche als Eröffnungsvorstellung der Herrmann'schen Gesellschaft gegeben wird. Unter Anderem schreibt der „Berliner Börsen Courter“: Freitag Treptow— Sonn— abend Treptow, das Jahr ist gut, die Novyltäten sind gerathen. Die Muse Treptow's, die sich eine längere Pause gegönnt hatte, entschädigt uns durch die„Famtlie Buchholz“.„Buchholzen's“ sind reich gewordene Ge— werbetreibende, die der Reichthum übermüthig macht. Buchholz sucht einen reichen Schwiegersohn mit noblen Passionen, Buchholz speeulirt an der Börse, Buchholz wird natürlich auf das Gröͤbste beschwindelt, ebenso sein nobler Schwiegersohn, sie verlteren alles Geld. Im letzten Akt finden wir„Buchholzen's“ sentimental in der üblichen kleinen Wohnung, im Elend und in Sorgen, doch glücklich. Der gebesserte Schwiegersohn kehrt reich aus Amerika zurück, zum Schluß regnet es die üblichen Glückszufälle, die Einfachheit und die Tugend siegt. Man sieht schon aus der kurzen Skizze, daß die Idee nicht gerade originell ist. Immerhin ist aber manche freie Erfindung, mancher wirksame Effekt in dem Stück geschickt angebracht. Es gibt sich präten⸗ tionslos, und so kann, gleich dem freundlichen und dankbaren Publikum der Premiere, auch die Kritik mit dem Stücke zufrieden sein. Indeß wir constatiren es wiederholt— das Publikum war gefesselt durch die
Novität, lachte bei den heiteren, war gerührt bei den
sentimentalen Seenen und rief selbst den Verfasser. P. Literarisches.
„Die Werkstatt“, Meister Konrads Wochenzeitung.
Nummer 5 enthält: Aus der Welt.— Für die Werk—
statt: Rechter Hand und linker Hand.— Allerlei Sägen.
— Verschiedene Mittel zum Reinigen von Flaschen und
Gläsern.— Allerhand Nützliches für den Handwerker. — Für den Abendschoppen: Fachschulen.— Wo's dem
Handwerk eigentlich fehlt.— Arbeiter mit Maulkörben.
— Ein Brief wegen der Lehrer.— Für Haus und Herd: Wohne über deinem Stande.— Scharlach und Diphtheritis.— Mittel gegen rauh gewordene Hände. — Für den Feierabend: Seines Glückes Schmied.—
Briefe an den Meister Konrad. Vom deutschen Brief— markenzopf.— Zur gefälligen Notlznahme.— Fragen und Antworten.— Anzeigen-Verzelchniß und Anzeigen. Preis 60 Pf. vierteljhrlich, zu beziehen durch die Post und den Buchhandel.
Für u sere Armen-Anstalten sind folgende Gaben eingegangen, deren Empfang wir mit dem Ausdruck unseres herzlichen Dankes bescheinigen: A. Für das Bürger⸗Hospital: Frau Steuer-Einnehmer Nieß M. 5. B. Für die Volksküche: Kirchenrath Baur M. 3; Hof⸗ apotheker Görtz M. 6; Ungenannt M. 20; Hetnrich Diehl M. 3.20; Ungenannt ein Säckchen dürres Obst; Kaufmann Theis 10 Pfd. Linsen; Ungenannt M. 3; Ungenannt M. 2; Fran Fr. W. Reuß Wittwe M. 3; Nicolaus Engel 1 Sack Kartoffeln und Gemüse; Kappen⸗ macher Kalbfleisch(zweite Gabe) M. 2; Frau Dierector Schäfer in der Blindenanstalt M. 3; Frl. E. Schäfer M. 2; Carl Trapp M. 25; Theobald M. 10; Bäcker Windisch 8 Laib Brod und 20 Weck; Bäcker Reuß 30 Weck; Georg Haͤnstein 10 Pfd. Fett; Maurer Berg 1 Sack Kartoffeln; Reallehrer Klein M. 3; Dr. Becker M. 5; Ungenannt M. 2; Frau Steuer-Einnehmer Crecelius M. 3 und ½ Pfd. Kaffee; Johs. Engel 1 Korb Kar⸗ toffeln; Rudelius 5½ Pfd. Speck und 15 Pfd. Dörrfleisch.
Für die Armen⸗Commission. Meyer.
Für die Verunglückten in Spanien gingen ferner Ungenannt mit dem Poststempel Friedberg—.60.
Briefkasten.
Der verehrten Einsenderin des„Raths für heiraths⸗ lustige Herren“ zur Nachricht, daß der gute Rath nicht allein in Friedberg gefallen hat, sondern auch auswärts, denn wir finden denselben bereits in 3 anderen Zeitungen abgedruckt. Die Redaction.
Geld Cours.
Frankfurt, am 3. Februar 1885.
ein:
Geber. Nehmer.
M. Pf. M. Pf.
20-Frankenstücke 16. 20 16. 16 do. u% Englische Sovereings 20. 41 20. 36 Russische Imperiales. 16. 72 16. 68 Ducaten.. 9. 0 * ieee Dollars in Gold. 4. 21 e
Holzversteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich.
Im Distrikt„Meilbach“ sollen versteigert werden:
Montag den 9. Februar: f 397 Raummeter Buchen Schett⸗ und Prügelholz, 63 5 Eichen⸗Scheit und Prügelholz, 19 4 Nadel- und Weichholz-Prügel, 165 5 Buchen- und Eichen ⸗Stockbolz, 6980 Wellen Buchen-, Elchen-, Nadel- und Weichholz Relsig.
Dienstag den 10. Februar: Elchen⸗Stämme von 20— 70 em Durchmesser mit 18,81 fm Inhalt, Buchen Stämme von 38 mit 11,49 fm Inhalt,
10 Fichten Stämme mit 4,75 sm Inbalt,
121 Kiefern Stämme, theils Bauholz, theils Gruben
holz, mit 39,62 fm Inhalt,
3450 Fichten⸗Stangen verschiedener Stärke(Bohnen— stangen, Spalierholz, Rüstreitel, Leiterbäume ꝛc.) mit 52,61 tm Inhalt.
Zusammenkunft jedesmal Morgens 10 Uhr auf der
Hattenröder Straße, eine Stunde von hier.
Lich am 2. Februar 1885.
460 Wimmenauer, Forstrath.
Holzoersteigerung
in den Gräflich Solms-Rödelheim'schen Waldungen. Im Revier Bainhards, Distrikt Oberwald, werden gegen Baarzahlung versteigert: Dienstag den 10. Februar, Vormittags 9 Uhr: 28 Raummeter Buchen-Scheitholz,
— 67 em Durchmesser
80 5 Buchen ⸗Prügelholz(meistens Stamm— prügel), 48 5 Eichen⸗Prügelholz, 32 F Buchen⸗Stockholz, 28 5 Eich en⸗Stockholz, 1200 Wellen Buchen Reisholz, 1 Eichen⸗Relsholz,
750„ Nadel-Durchforstungs-Reisholz(Backholz), Stück Eichen⸗ Stämme von 15- 35 em Durch messer, 4-13 m Länge mit 19,37 ebm Inhalt, sehr gutes Wagnerholz,
8 Stück Eichen⸗Derbstangen mit 0,72 ebm Inhalt, 38 1 Nadel⸗ 15„ 1,23 ebm 1
3 Schichten Nadel Reisstangen in natürlicher Lange. Zusammenkunft am Forsthaus Bainhards. Wickstadt den 3. Februar 1885.
Der Gräfliche Revierförster
108 Hablch.
Holz-Versteigerung in der königl. Oberförsterei Usingen.
Montag den 16 Februar 1885, Vormittags 10 Uhr, soll aus dem Schutzbezirk Wil⸗ belmsdorf, Distrikt Hoheschneidt Nr. 32a, nach⸗ stehendes Nutz- und Brennholz öffentlich meistbietend verkauft werden:
Eichen: 2 Rm. Nutzholz(Kuͤferholz), 5 Rm. Scheit, 25 Wellen, 3 Rm. Stockholz.
Buchen: 6 Stämme von 5,43 Festmeter, 869 Rm. Scheit, 127 Rm. Knüppel, 7950 Wellen, 83 Rm. Stock— holz.
Bei schlechtem Wetter findet die Versteigerung eine Stunde später im Gasthause„Zur Sonne“ in Usingen statt.
Die Herren Bürgermeister werden um gefällige Be kanntmachung ersucht.
Usingen den 30. Januar 1885. Der Königl. Oberförster Prömpeler.
2 0 Holzversteigerung Montag den 9. Februar 1885, des Morgens 9 Uhr anfangend, sollen im Nieder-Weiseler Gemeindewald, im Distrikt Buchwald, nachverzeichnete Holzsortimente öffent— lich versteigert werden: 140 Raummeter Buchen-, Eichen holz,
449
und Nadel-Scheit⸗
178 Raummeter Buchen-, Eichen- u. Nadel-Knüppel, 6500 Stück Vuchen⸗, Eichen- und Nadel- Retsholz Wellen, 166 Raummeter Buchen, Eichen- und Nadel-Stock holz, 72 Stück Eichen-Baustämme, 31 Festmeter haltend, 28 Stuck Nadel- Stammholz, 5,83 Festm. haltend.
Die Zusammenkunft ist an der Verbindungsstraße, am neuen Weg, am Steinbruch Alte Kalk. Nleder-Weisel den 2. Februar 1888.
Großherzogliche Bürgermetsteret Nieder-Weisel.
Reuter.
Jagd Verpachtung.
Samstag den 14. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird die der Gemeinde gehoͤrige Jagd, bestehend in elrea 300 Heetaren Wald und 666 Heetaren Feld, auf weitere 6 Jahre auf hlesigem Rathhause verpachtet.
Nleder-Florstadt den 3. Februar 1885.
Großherzogliche Bürgermeisteret Nieder- Florstadt. 459 Alles.
Eine Monatsfrau gesucht.
Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 406
454
Submission.
Die Lieferung und Aufstellung einer eisernen Wasser⸗ pumpe in einen circa 7 m tiefen Brunnen für die Ge⸗ meinde Ober⸗Wöllstadt soll auf dem Submissions⸗ wege vergeben werden. Voranschlag und Submissions⸗ bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten mit Be⸗ schreibung bis zum 9. Februar d. einzureichen sind.
Friedberg den 27. Januar 1885.
J
295 uaufseher.
Holzversteigerung.
Montag den 9. und Dienstag den 10. d. Mts. sollen in dem biesigen und Rockenberger Markwalde nachge⸗ nannte Holzsortimente meistbietend versteigert werden:
12 Stämme Eichen-Baubolz, 18 Kubikm. Inhalt,
3 a
25 Bezirksb
20 5 Buchen⸗Werkholz, 31 5 3 250 Raummeter Buchen-Scheiter 2. Sorte,
10 5 Eichen-Scheiter,
174 5 Buchen⸗Knüppel, 2725 Wellen Buchen Reisig, 16650„ Eichen Retsig,
2450 5 Nadel- und Weiden-Reisig.
Die Zusammenkunft ist den ersten, sowle den zweiten Tag in der Aue an der Chaussee nach Soͤdel des Worgens 9 Uhr.
Das steigert. Oppershofen den 3. Februar 1885.
Der Markgegenschreiber Weil.
Stammholz wird den ersten Vormittag ver⸗
456
Jagd Verpachtung.
Die der Gemeinde Nieder-Erlenbach gehörige Feld— jagd, 825,7 Heetare groß, sowie die oberhalb Friedrichs— dorf gelegene Waldjagd, 171,6 Heetare groß, sollen Samstag den 7. Februar J. J., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Gemeindehause auf weitere 6 Jahre ver pachtet werden, wozu wir Pachtliebhaber einladen.
Nieder⸗Erlenbach den 27. Januax 1885.
Großherzogliche Bürgermelsteret Nieder-Erlenbach.
376 Kötter. Haide-Scheiben-Honig, Pfd. 75 Pf., zweite Waare 55 Pf., Leckhonig 50 Pf.,
Seim(Speise-) Honig Pfd. 40 Pf., Futterbonig ge
stampft 40 Pf., in Scheiben 50 Pf., täglich frisch.
Bienenwachs, Posteollt gegen Nachnahme, en gros billiger.
Nichtpassendes nehme umgehend franco zurück. Soltau, Lüneburger Haide.(A 57½ 4.)
386 FE. Drausfeld's Imkereien. 9


