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Seilage.
Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt Nr. 7 enthalt: Grundsätze über die Leistung von Bei— hülfen zur Heilung der durch die Ueberschwemm— ungen veranlaßten Beschädigungen an Gebäuden aus Mitteln des Staats.
Darmstadt. Der Gerichtsaccessist v. Hessert, prov. Amtsauwalt zu Bingen, wurde zum Amts— anwalt bei den Amtsgerschten Bingen, Ober— Ingelheim und Wöllstein bestellt.
Berlin, 28. März. Der Kaiser ist von
seiner Unpäßlichkeit soweit wieder hergestellt, daß derselbe bereits heute wieder die regel— mäßigen Vorträge entgegennehmen konnte. L Es gilt als sicher, daß dem Landtage in nächster Session ein allgemeines Elementar— schuldotationsgesetz, durch welches auch die Pensionsfrage geregelt wird, vorgelegt wer— den wird.
Frankfurt, 29. März. Am zweiten Oster⸗ feiertag wurde bei E. Fleischmann und R. Döll polizeiliche Haussuchung gehalten. Man soll in ersterem den Vertrauensmann für die Züricher Versammlung der Socialdemokraten vermuthet haben.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Die Abend— post ist ermächtigt, Gerüchte von der Demission des Statthalters von Galizien, Grafen Potocki, als vollkommen grundlos zu bezeichnen.
— Die„Wiener Ztg.“ veröffentlicht das Gesetz, die Abänderung und Ergänzung der Gewerbeordnung, sowie ferner eine Verord— nung des Handelsministers, die gewerbsmäßigen Anlagen zur Erzeugung und Leitung der Elec— tricität betreffend.
Frankreich. Paris. Das Gerücht, die Regierung wäre willens, die Verurtheilten von Montceau⸗les-Mines und Lyon, insbesondere Fürst Krapotkin, zu begnadigen, ist unbegründet.
Großbritannien. London. Der Rück— tritt Gladstone's steht bevor. Hartington wird als Nachfolger angesehen.
— Michael Boyton, der frühere Organisator der irischen Landliga, ist in Dublin verhaftet worden..
— 28. März. Am Montag wurden in der Umgebung von Ballinrobe in Irland 26 Per— sonen verhaftet, die im Verdachte stehen, an der Ermordung David Feericks Theil genommen zu haben. Es heißt, daß die Verhaftungen auf Grund der Aussagen eines der Mitbe— theiligten erfolgt seien, der sich als Kronzeuge gemeldet hat.
— 29. März. Im Unterhaus kündigte Mocoan an, er werde für die zweite Lesung der parlamentarischen Eidesbill den Antrag ein— bringen: Jede Bill, welche die Zulassung der Atheisten erleichtere, als unzweckmäßig, ver— fassungswidrig und gefährlich zu erklären.— Das Haus nahm ferner mit 68 gegen 50 Stim— men den Antrag Camerons an, die Minimal— gebühren für inländische Telegramme auf sechs Pence herabzusetzen. Die Regierung bekämpfte den Antrag als inopportun, obwohl sie das Princip billige.
Dublin. Sechs der am 23. März vor der Jury schuldig gesprochenen Mitglieder der patrio— lischen Verbrüderung sind zu Zwangsarbeits⸗ strafen von verschiedener Zeitdauer, von 5 bis zu 10 Jahren verurtheilt, die übrigen, am 27. März schuldig Gesprochenen mit zehnjähriger Zwangsarbeit bestraft worden. 5
Liverpool, 29. März. Die Polizei saisirte gestern eine Kiste mit Cxplosionsstoffen und Höllenmaschinen, welche von Cork per Dampfer angekommen war. Ein auf dem Schiffe befind⸗ liches Individuum wurde kurze Zeit nach der Ausschiffung verhaftet.
Italien. Rom, 27. März. Als der Legung der mit Pulver gefüllten Flaschen, die vor dem
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Justizpalast und dem Quirinal gefunden worden, verdächtig, wurde ein aus Sieva gebürtiges Individuum Namens Camillo Consorte verhaftet.
— Der Moniteur de Rome meldet: Die preußische Antwort auf die Note Jacobini's vom 19. Januar forderte die Curie auf, ihre Wünsche betreffs der freien Ausübung des kirch— lichen Hirtenamts und der Erziehung des Clerus näher zu formuliren. Die preußische Regierung werde die Wünsche einer sorgfältigen Prüfung unterziehen.
Türkei. Konstantinopel, 30. März. Nasri Bey zeigte der Pforte telegraphisch am Dienstag an, daß er keine Candidatur für den Posten eines Gouverneurs des Libanon annehme. Die Agence Havas versichert, daß die Ernennung des Miriditenfürsten Bib Doda zum Libanon— gouverneur als sicher zu betrachten sei.
Rußland. Petersburg. Im Finanzmini— sterium weist man auf die Nothwendigkeit hin, eine neue Staatsanleihe im Auslande zu ver— anstalten. Man will dieser Angelegenheit un— mittelbar nach der Krönung näher treten.
Egypten. Kairo. Zahlreiche Beamte der Finanzverwaltung und der Verwaltung des Innern werden auf Antrag Colvins aus Er— sparungsgründen am 1. April entlassen.
— 28. März. Aus dem Sudan meldet Oberst Hicks, daß er mit den gesammten ihm zur Verfügung stehenden Truppen vom blauen Nil aufgebrochen sei und gegen Mahdi marschire, um denselben zu einer Eutscheidungsschlacht zu zwingen.
— 29. März. Die Einnahme El-Obeids wurde durch eine Treulosigkeit der Garnison ermöglicht. Unter Schonung des Lebens der Einwohner ist die Stadt der Plünderung preis— gegeben worden. Oberst Hicks beabsichtigt mit Abd⸗el⸗kader, der an der Spitze von 6000 Mann steht, die Rebellen anzugreifen; die Zahl der— selben beträgt 40,000 Mann.
Amerika. New-PVork. Aus Lima trifft die Nachricht ein, daß der peruanische Präsident Calderon die Friedenspräliminarien unterzeichnet hat. Chili erhält die ganze südperuanische Provinz Tarapaca, Bolivia gewinnt den Strich mit den Städten Tacna und Arica. Bis zum 10. März hatten dagegen die chilenischen Truppen den von ihnen seither besetzten Norden Perus zu räumen.
Aus Stadt und Land.
W. Bad⸗ Nauheim. Der Artikel in voriger Num— mer des Anzeigers bedarf einer Berichtigung, indem der letzte Pfarrer auf St. Johannisberg Konrad Roßbach hieß und vielleicht schon Anfang der 8er Jahre des 16. Jahrhunderts nach Nieder-Mörlen abgezogen ist, worauf dann im Jahre 1596 die Zerstörung der Johannis— bergkirche stattfand.
sm. Herbstein, 29. März. Wir stecken noch mitten im Winter. Bei Nacht Frost, bei Tage Schneegestöber, überall liegt der Schnee noch mehrere Fuß hoch, und trotz alledem hielt heute Mittag bei heiterem Sonnen— schein Frau Schwalbe ihren Einzug.
Schlitz. In unserer Nähe wurde der Handelsmann Aron Weil von Grebenau ermordet und beraubt. Derselbe wurde am Gründonnerstag Nachmittag am Weg zwischen Willofs und Grebenau todt aufgefunden, die Tödtung scheint durch Axthiebe auf den Kopf ausgeführt worden zu sein. In Verbindung damit gebracht wird die alsbald erfolgte Verhaftung des Sebastian Schneider von Willofs
Darmstadt, 28. März. Der Sprachforscher und Lexicograph Lorenz Diefenbach ist heute gestorben.
Verloosungen.
Nassau. 4pCt. Staats⸗Anlehen von 1851. Ziehung vom 6. März 1883. Heimzahlung am 30. Juni 1883. Lit. A4. Nr. 20 33 54 90 2 fl. 1000. Lit. B. Nr. 21 30 32 34 66 72 110 144 174 196 242 270 321 368 373 387 421 463 473 570 617 624 640 641 642 705 778 à fl. 500. Lit. C. Nr. 1 88 161 176 196 217 257 261 278 292 345 433 442 497 576 631 633 662 671 691 704 776 782 788 795 856 859 898 910 924 954 963 à fl. 300. Lit. D. Nr. 40 45 71 102 121 164 207 253 281 311 383 393 411 432 441m 450 454 471 475 491 550 569 587 626 709 737 770 819 839 864 870 879 885 950 957 967 974 1014
1049 1053 1100 1122 1177 1212 1260 1281 1353 1409 1429 1444 1499 1511 1520 1537 1566 1581
1686 1610 1625 1706 1728 1814 1829 1865 1875 1891 1968 à fl. 100.
Freiburger Fr. 10⸗Loose von 1879. Ge⸗ winn⸗ Ziehung vom 15. März 1883.— Heimzahlung am 15. Juli 1883. Serie 705 Nr. 2, S. 1701 Nr. 15, . 2712 Nr. 11, S. 8129 Nr. 14 à Franes 5,000. 830 Nr. 3 18 29, S. 1346 Nr. 6, S. 1736 Nr. 19, 2006 Nr. 10, S. 2509 Nr. 7, S. 2937 Nr. 28, 3840 Nr. 8, S. 4354 Nr. 23, S. 4491 Nr. 16, 5463 Nr. 19, S. 6905 Nr. 14 15, S. 6226 Nr. 2, 6955 Nr. 11, S. 8374 Nr. 4, S. 9594 Nr. 7, S. 9689 3 10, S. 10280 Nr. 12 à Fr. 50. S. 396 Nr. 22, 407 Nr. 8 20, S. 506 Nr. 7, S. 559 Nr. 5 9, 705 Nr. 5, S. 830 Nr. 9, S. 1346 Nr. 1736 Nr. 18 21, S. 2006 Nr. 15, S. 2009 Nr. 6, 2221 Nr. 4, S. 2978 Nr. 21, S. 4119 Nr. 24, 4159 Nr. 10, S. 4269 Nr. 19, S. 4354 Nr. 18, 4491 Nr. 9, S. 5405 Nr. 23, S. 5463 Nr. 6 22, 6905 N. 1 11 12, S. 6926 Nr. 5, S. 6969 Nr. 16, 7535 N. 7 25, S. 7551 Nr. 5 9 13, S. 8129 Nr. 1 16, S. 8214 Nr. 25, S. 8374 Nr. 13, S. 8414 Nr. 7 20, S. 9689 Nr. 16 à Fr. 40. Auf alle übrigen in den am 15. Februar gezogenen Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der ge⸗ ringste Gewinn von Fr. 13.
Der Taunusclub„Wetterau“ und seine Aufgaben.
In manchen Kreisen ist die Ansicht vertreten, als be— stehe der Hauptzweck der Gebirgsvereine in der soge— nannten„Bergfexeret“, d. h. in dem Bergerklettern, in der Erreichung einer möglichst. hohen Anzahl von Metern nach aufwärts, oder in die Länge und nebenbei in der Vertilgung eines ansehnlichen Quantums von Mund— vorräthen und schädlichen und unschädlichen Getränken.
Es läßt sich wohl nicht in Abrede stellen, daß viele Touristen hierin ihre Foree entwickeln; doch abgesehen davon, daß dieselben jener Gegend, die sie besuchen, Geld zuführen, mithin direeten Nutzen zuwenden, machen viele derselben botanische, barometrische und geologische Beobachtungen und tragen so ihr Scherflein bei zu dem großen Gesammtwerke der Forschung.
Das hier Gesagte gilt nur von einzelnen Personen. Anders verhält es sich mit Vereinen, welche ein be⸗ stimmtes Gebiet in den Kreis ihrer Thätigkeit ziehen und sich die Aufgabe stellen, die benachbarten Gebirge anziehender zu machen, zu verschönern, zu eultiviren. Es geschieht dies insbesondere durch Anbringung von Wegweisern, durch Herrichtung von Aussichts- und Ruhe—⸗ plätzen, sowie durch Hervorhebung der schönsten Ge— birgspunkte mittelst Pavillons und Thürmen. Zu Unternehmungen der letzteren Art, die etwas kost— spielig sind, ist es nothwendig, daß sich die Nachbarn— und verwandte Vereine mit einander verbinden. Wir denken hier namentlich an ein gemeinsames Vorgehen von Gebirgs- und Verschönerungsvereinen, indem sich die— selben ergänzen und unterstützen. Vereinigung macht stark. So ist anderwärts schon Großes geleistet worden. Wir erinnern nur, um Beispiele anzuführen, an den Thurm auf der Ludwigshöhe bei Darmstadt, an den Thurm bei Bad Ems, an den Thurm auf dem Haus⸗ berge bei Butzbach, welche sämmtlich aus freiwilligen Beiträgen errichtet wurden.
In unserem Theile der Wetterau haben wir auch einen Gebirgsverein und zwei Verschönerungsvereine, einen in Friedberg, einen in Bad-Nauheim. Was haben dieselben zur Verschönerung des Gebirges bisher gethan? Bis jetzt sind nur Wegetafeln sichtbar und auf dem Aus- sichtsthurm des Johanntsberges Orientirungstafeln. Zum Weiteren gehört Geld, viel Geld. Deßhalb hat der vor 2 Jahren gegründete Taunuselub„Wetterau“ schon in seiner ersten General-Versammlung den Beschluß gefaßt, Mittel anzusammeln, um den Winterstein oder Stein— kopf mit einem Aussichtsthurme zu krönen, der nicht allein dem Besucher eine prächtige Rundschau gewährt, sondern auch zur Verschönerung der Winterstein- Gruppe beiträgt und somit der Landschaft einen höberen Reiz verleiht. Es fehlt dem langen Bergrücken dort oben, seitdem der Wald in Folge der Lohrindenwirthschaft in wechselnde Blösen und Buschwerke verwandelt worden, gleichsam ein Ruhepunkt für das Auge des Thal— bewohners. Den Mangel desselben empfiadet jeder denkende Beschauer und Naturfreund, möge derselbe vom Viereichenplatz bei Friedberg oder von einer anderen Stelle der mittleren Wetterau aus den Taunus besehen.
Bis jetzt hat der Taunuselub„Wetterau“ einen Baufonds von M. 130.— angesammelt, welcher bei dem gegenwärtigen Stand der Mitgliederzahl um M. 100.— jährlich vermehrt werden kann. Außerdem liefert das von Lehrer Werner dem Vereine gütigst überlassene, auf dem Johannisberge aufgestellte Fernrohr einen Ertrag von ea. M. 60.— jährlich. Da der Bau des in Aus- sicht genommenen Thurmes einfach aufgeführt werden soll und Steine und Sand an Ort und Stelle zu haben sind, so wird die Verwirklichung des Projects nicht allzu theuer sein. Inzwischen wurde der Vorstand von befreundeter Seite aufgefordert, die Inangriffnahme des Thurmbaues durch eine Extrasammlung zu be— schleunigen, wozu die Bewohner der Umgebung, haupt— sächlich Friedbergs und Nauheims, zur Beitragszeichnung einzuladen wären. Mehrere namhafte Zeichnungen sind schon in Aussicht gestellt.
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