Dienstag den 27. Februar.
J 24.
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rd hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und f i 5 i i 12 1:; f;; Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Diensta 1 Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag. 5 f a Die einspaltige Petitzeile wird bet Annone lt 8 i grö iffers 5 i i
f l be en mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 were— 1 e Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets 15 Post Wa
auf uuf. aumte Verstel⸗ ochmitten wird ung gebracht, unterzeichneten
1 Aus dem Großherzoglichen Regierungsb der Wassersnoth 1882/83 betreffend.
unterstellten gewerblichen Anlagen.
Amtlicher Theil. latt Nr.
Hetreffend: Aufstellung eines Hauptverzeichnisses der der Aufsicht des Großherzoglichen Fabrikinspectors
4N ist zu publiciren: Erlaß, die Stiftung eines Ehrenzeichens für Verdienste während
Friedberg den 24. Februar 1883.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. doch in den nächsten Tagen Verzeichnisse der Fabriken ꝛc. zu, in welchen die Spalten
Sie werden in denselben umgehend nach Einlauf die Spalten 5, 16, 17, 21 bis 23
sderel Nd. Es gehen Ihnen theilweise heute, theilweise
„„ bis 4, 15, 18 und 19 bereits ausgefüllt sind.
g dusfüllen und die Verzeichnisse alsdann mit wendender Post wieder einsenden. 3* hach dem Bestande vom J. Januar dieses Jahres zu erfolgen.
Hoch⸗ Weiseler seistbietend ver⸗
chen. in verschledenen Vagnerholz ge⸗
Darmstadt abgegangen, was Sie in Ihren Gem
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bog Bal.. Ag. em Bezirk des Mathildenstifts gehörigen Gemei en 28. d. A. Summe erträgt es Ihren Gemeinden die beigese
folgende Holx⸗ Controlirung besorgt sein.
der kälte und 4 M. 90 Pf., Wssselsheim 9 M. 20 Pf., Wölfersheim
urchnesser,
Meter Länge und“ f
ahmen uh Mager, Adam, von Nieder-Modau, Kreis Dieburg, geb 1 0 1 aus dem Post
wi am oberen] Mager h
assenbeimer und Derselbe i
Behauptung, er sei Postbeamter, und S
falschen Friedberg den 24. Februar 1883.
dige is an der Bachweg.⸗ Stammbolz
und S
Betreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstationen. Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt Die Großherzoglichen Landgestütsbeschäler für die Landgestütsstationen Berstadt, Butzbach, Düdelsheim und Nieder-Wöllstadt sind von
einden bekannt machen lassen wollen.
Betreffend: Verwendung der Ueberschüsse der Sparkasse(Mathildenstift) Friedberg-Butzbach pro 1882 zu
nden verwilligt worden. tzten Beträge.
Dr. Braden.
31 M. 30 Pf., Wohnbach 23 M. 40 Pf.
Steckbrief.
chwindeleien verübend, herum.
Der, Eintrag der Spalten 7 bis 14 des Verzeichnisses hat J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor.
Friedberg den 24. Februar 1883.
*
J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor.
Friedberg den 24. Februar 1883.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des früheren Kreises Friedberg. In der General-Versammlung des Mathildenstifts sind für 1882 wieder wie seither 1600 Mark für die Industrieschulen in den zu Nach der auf die Seelenzahl derselben stattgehabten Vertheilung dieser Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer zur Erhebung derselben anweisen und für Die Verwendung hat nur zu Zwecken der Industrieschulen zu erfolgen.
ö Re partition der aus der Mathildenstiftskasse Friedberg-Butzbach für Industrieschulen gezahlt werdenden Beträge für 1882.
Assenheim mit Wickstadt 441 M. 10 Pf., Bauernheim 7 M. 60 Pf., Beienheim 15 M., Bodenrod 5 M. 50 Pf., Bönstadt 26 M. 60 Pf., Bruchenbrücken 5 M. 90 Pf., Butzbach 104 M., Dorheim 27 M. 60 Pf., Dorn Assenheim 24 M. 50 Pf., Fauerbach v. d. H. 19 M. 50 Pf., Fauerbach b. Fr. 21 M. 30 Pf., Fried⸗ erg 179 M. 50 Jf., Gambach 54 M. 20 Pf., Griedel 30 M. 40 Pf., Hausen mit Oes 4 M. 90 Pf., Hoch-Weisel 25 M. 80 Pf., Ilbenstadt 37 M. 90 Pf., Kirch Höns 24 M. 30 Pf., Langenhain mit Ziegenberg 17 M. 80 Pf., Malbach 6 M. 80 Pf., Mel bach 18 M. 90 Pf., Münster 8 M. 50 Pf., Münzenberg 32 M. 80 Pf., ad⸗Nauheim 96 M. 80 Pf., Nieder⸗Florstadt 52 M. 40 Pf., Nieder⸗Mörlen 26 M. 30 Pf., Nieder⸗Ros bach 20 M., Nieder⸗Weisel 49 M., Nieder⸗Wöllstadt 38 M. 10 Pf., ber⸗Florstadt 10 M. 30 Pf., Ober⸗Hörgern 12 M. 40 Pf., Ober⸗Mörlen 70 M. 40 Pf., Ober⸗Rosbach 47 M. 20 Pf., Ober⸗Wöllstadt 27 M. 80 Pf., Ockstadt 5 M. 30 Pf., Oppershofen 22 M. 40 Pf., Ossenheim 11 M. 20 Pf., Ostheim 17 M., Pohl⸗Göns 21 M. 70 Pf., Reichelsheim 32 M. 30 Pf., Rockenberg 48 M. 80 Pf., ödgen 8 M. 20 Pf., Schwalheim 22 M. 10 Pf., Södel 25 M. 90 Pf., Staden 14 M. 60 Pf., Steinfurth 35 M. 60 Pf., Trais-Münzenberg 9 M., Weckes heim
oren am 14. November 1863, früher Posteleve zu Reichelsheim im Odenwald, dienste entlassen, ist im Betretungsfalle wegen Betrugs zu verhaften und in das Gefängniß zu Friedberg einzuliefern. at eine gesetzte Statur, blonde Haare, ein rothes Schnurrbärtchen, trägt ein rundes Hütchen und einen dunkelblauen schäbigen Anzug. st im Besitze eines Berechtigungsscheines zum Militärdienste als Einjährig- Freiwilliger und treibt sich in hiesiger Gegend unter der
Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lorenz.
versteigert,
Tagen Nolgens
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Kreisassessor v. Grol— man in Worms wurde zum Kammerherrn, der tvang. Pfarrer Weihrauch zu Achtelsbach zum Reallehrer zu Mainz ernannt; dem Stadtbau⸗ meister Kreyßig in Mainz der Charakter als „Baurath“ verliehen.
sterel Harhein.
Swold, on— 24. Febr. Die heutige Darmstädter „ un Zeitung erhält den Erlaß, betreffend die Stif⸗ Duchmisstt ah? fung eines Ehrenzeichens für Verdienste während
der Wassersnoth 1882/83, durch welchen das Ehrenzeichen an 187 Personen verliehen wird. — 25. Febr. Der Großherzog und die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth begeben
ssch heute nach Berlin. 6 Kerlin 28 Febr. Abgeordnetenhaus. Ein—
soffelu, gegangen ist der Gesetzentwurf, betr. die Ge⸗ znichtskosten bei Subhastationen. Die Berath⸗ 4% Stau, ung des Cultusetats wird fortgesetzt und die fat 1 140 Position sür den Gehalt des Ministers bewilligt. hum Posten„kirchlicher Gerichtshof“ bemerkt 7 Glbße Neichensperger: Die Regierung scheine auch diese l 1 Angelegenheit in der Schwebe zu erhalten, er e ae verde gegen die Pesition stimmen, ohne deren 1b 5 1 1 5 J Sed, 1 4
Aufhebung zu beantragen. Die Neuforderungen für zwei General-Superintendenten für Preußen und einen Consistorialrath für Berlin werden nach einer wenig erheblichen Debatte genehmigt. Zur Position„für Bisthümer“ klagt Reichen— sperger über die noch nicht erfolgte Besetzung mehrerer Bisthümer und die dort fortdauernde Gehalts-Sperre. Bachem wünscht die Frei— gebung der Vacaturgehälter, welche nicht unter das Sperrgesetz fallen. Der Regierungs-Com— missär rechtfertigt das Verfahren der Regierung. Titel 1 wird genehmigt, die weitere Berathung vertagt.— 24. Febr. Im Abgeordnetenhaus wurde heute die Berathung des Cultusetats fortgesetzt. a — In Centrumskreisen erzählt man sich, daß Fürst Bismarck mit Bennigsen neuerdings Verhandlungen gepflogen habe. Was man auch dagegen einwenden möge, das Factum stehe fest und es sei auch gar nicht ausgeschlossen, daß diese Verhandlungen zu einem possitiven Ziele führen würden. Diesen Aeußerungen gegenüber bemerken die Berl. Pol. Nachr., daß ein Ein— tritt Bennigsen's in's Ministerium unter den
jetzigen Verhältnissen keineswegs stattfinden wird, dagegen stehe es neuerdigs fest, daß man regier— ungsseitig den Rath Bennigsen's betreffs der allgemeinen inneren Politik mehrfach gehört hat.
— Die spanischen Grenzzollämter erhielten von Madrid die Anweisung, den deutsch-spani— schen Handelsvertrag als bis zum 15. März e. verlängert anzusehen.
— Gegenüber der Angabe, daß die Autwort der Regierung auf die Note Jacobini's resp. des Kaisers auf den Brief des Papstes vom 30. Januar erst in den letzten Tagen erfolgte, bemerkt die Nordd. Allg. Ztg., die Angabe sei nur bezüglich der Antwort auf das päpstliche Schreiben richtig, während die erwähnte Note Jacobini's überhaupt noch nicht beantwortet sei, weil dazu eingehende Erwägungen, eine Ver— ständigung der diesseitigen Behörden und zwar nicht nur einzelner Ressorts, sondern des Staats— ministeriums erforderlich sei. Die Beantwort— ung der Jacobini'schen Note werde seinerzeit ohne Zweifel erfolgen, aber doch nur nach Ab— schluß und als das Ergebniß der Erwägungen aller betheiligten Staatsbehörden.


