Ausgabe 
20.2.1883
 
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1883.

Vienstag den 20. Februar.

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Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

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Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wind bei Annoncen mit Pf. b 0 0 55 1 Afferf g 8 5 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.

Anno a ärtigen Einsendern(sowelt Letz 1 Une lnnoncen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahresconko bei uns habens welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per

Post nachgenommen.

Amtlicher Theil.

Großherzogliches Ministeri 8 A 9 56 Naß* 5 dwirthschaftki Verei ie E 5 Gere e 990 2 e und der Justtz hat dem Vorstand des Frankfurter landwirthschaftlichen Vereins die Erlaubniß iden in 1883 stattfindenden Frankfurter Pferdemarkt-Lotterieen, bei welchen je 40,000 Loose à 3 Mark ausge

geben werden sollen, im Großherzogthum ertheil

Betreffend: Die Diäten der Ortsvorstandspersonen.

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Friedberg den 16. Februar 1883.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

8 8 8 7 7 8 4 2 3* 5 Nachdem von Seiten verschiedener Bürgermeistereien vielfach gegen die Vorschrift, nach welcher

halben

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die Verzeichnisse der in einem

.. 3 8 8 5 5 5 2 2 12 Jahre erwachsenen Diäten und Transportkosten getrennt nach der Person der Bezugsberechtigten mit einem Hauptverzeichniß derselben zur

Genehmigung anher vorzulegen sind, wurden, sehen wir urs veranlaßt, einlaufenden Diätenverzeichnisse ohne

7 5 ö 8 8 a 0 24 Heuß, Johannes, lediger Taglöhner aus Kempfenbrunn bei Gelnhausen, etwa 24

Dr. Braden.

Steckbrief.

ungsfalle zu verhaften und in das Amtsgerichtsgefängniß zu Vilbel einzuliefern.

Friedberg den 14. Februar 1883.

insofern gefehlt worden ist, als die Diätenverzeichnisse ohne das vorgeschriebene Hauptverzeichniß eingesendet Ihnen diese Vorschrift mit dem Bemerken einzuschärfen, daß wir die in der Folge ohne Hauptverzeichniß Dekretur kurzer Hand zurücksenden werden.

Jahre alt, ist wegen Hausfriedensbruchs im Betret⸗

Der Großherzogliche Amtsanwalt. Lorenz.

Deutsches Reich.

Berlin, 16. Febr. Reichstag. Bei der fertgesetzten Etatberarhung über Zölle und Ver brauchssteuern weist Lohren auf die Hebung aller deutschen Industrieen durch die Schutzzoll politik hin, selbst der hanseatische Kaufmann stand habe Vortheil daraus gezogen. Barth bekämpft die Ausführungen des Vorredners, während Bundescommissär Schraut gleichfalls

für die ersprießlichen Wirkungen des neuen Zoll

tarifs eintritt. Beim Etat der Postverwaltung befürwortet Lingens eine deutlichere und durch⸗ sichtigere Ausstellung des Postetats, sowie größere Nücksicht auf die Sonntagsruhe der Beamten. Staatssecretär Pr. Stephan constatirt, daß die Postverwaltung der Beamten nach wie vor mit Wohlwollen sich annehme; die radieale Durchführung der Wünsche des Abg. Lingens würde Zustände herbeiführen, wofür die Post verwaltung keine Verantwortung übernehmen könne. Löwe bringt Fälle zur Sprache, wo Telegramme unbegründet beanstandet seien. Nach einer Replik Stephan's bringen auch die Abgg. Hänel und Richter Klagen über be⸗ anftandete Telegramme vor. Zu dem Kapitel überAllgemeine Ausgaben, welches anläßlich des Glatzer Falles an die Budgetcemmission ver wiesen war, beantragt die Commission die Ge⸗ nehmigung mit dem Antrage, künftig die ein⸗ zelnen Verwendungsarten der Gesammtsumme getrennt aufzuführen. Rickert befürwortet den Antrag. Bundescommissär Fischer bittet, der Verwaltung durch allzu große Specialisirung nicht die Hände zu binden. Der Reichstag genehmigte in einer Abendsitzung in dritter Les⸗ ung den Rest des Etats. Die Ciunahmen und Ausgaben balanciren mit M. 590,556,634. Die Resolution Buhl über die Ausfuhrvergütung beim Tabak wurde angenommen, die Resolution Richter wegen Umarbeitung des Bauplan's für die Saganer Kaserne, die Resolution Lingens wegen Beschränkung des Postverkehrs an Sonn⸗ tagen, und die Resolution Baumbach's wegen Specialisirung der Gehalts verhältnisse der Post beamten abgelehnt. Die Wahl Niethammers (Sochsen) wurde beanstandet. Der Antrag des Reichskanzlers auf Vertagung des Reichstags wurde in einmaliger Berathung angenommen. Der Finanzminister Scholz verlas darauf die Vertagungsordre. Der Präsident anberaumte

die nächste Sitzung auf den 3. April. Ein Vogelschutzgesetz, identisch mit dem bekannten von 1879, ist dem Reichstag zugegangen.

17. Febr. Abgeordnetenhaus. Zur Be rathung kommt der Eisenbahnetat Namens der Budgetcommission referiren die Abgeordneten Tiedemann fur das Ordinarium und Dr. Ham⸗ macher für das Extraordinarium. Dieselben empfehlen die unveränderte Genehmigung des Etats. Derselbe wird unverändert genehmigt. Bei den Ausgaben vertagt sich das Haus bis morgen.

An die Demission Kameke's knüpfen sich Gerüchte über weitere Veränderungen in den Ministerien, die allerdings vorläufig einen noch völlig nebelhaften Charakter tragen und nur insoweit etwas festere Gestalt gewonnen haben, als sie die angebliche Wiederaufnahme der 1878 abgebrochenen Verhandlungen melden.

17. Febr. Staatssecretär Burchardt ist wieder hierher zurückgekehrt.

Die Nordd. Allg. Ztg. sagt, anknüpfend an einen Artikel der Schles. Ztg. über die Ver handlungen mit der Kurie, worin auf die in Württemberg von der Kurie zugestandenen Be⸗ stimmungen hingewiesen wird: Wir stimmen mit der Schles. Ztg. darin überein, daß, wenn die Kurie uns das Gleiche zugestehen will, was sie Württemberg zugestand, der Modus vivendi ge⸗ funden wäre. Der Versuch eines solchen Aus gleichs ist seitens Preußens wiederholt gemacht, aber stets an der abweichenden Haltung der Kurie gescheitert. Wir sind überzeugt, die Re⸗ gierung wird auch heute noch die Sicherung der Rechte des Staates nach Maßgabe der Würt⸗ temberg gegenüber zugestandenen Bedingungen acceptiren, sie würde selbst eine solche Regelung vorschlagen, wenn Aussicht auf Annahme seitens Rom's vorhanden wäre.

Die Neclamationen anläßlich der egyp tischen Wirren sind bis zum 8. Mai bei der internationalen Entschädigungs-Commission in Alexandrien anzumelden, entweder direct bei dem Präsidenten der Commission oder durch Vermit⸗ telung der betheiligten Consularbehörden. Alle bei dem auswärtigen Amt oder bei dem deutschen Generalconsulat in Alexandrien eingereichten Re clamationen Deutscher werden durch das General⸗ consulat angemeldet..

München. Das Centralcomité der inter

nationalen Kunstausstellung empfing ein Schrei⸗

ben des General-Inspectors der Kunstausstell⸗ ungen Frankreichs, wonach die französische Re gierung sich bereit erklärt, die Ausstellung zu beschicken. 8 Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 15. Febr. Daß die Anwesenheit des Grafen Andrassy eine politische Bedeutung habe, welche ihr von einigen Blättern beigemessen wird, wird in unterrichteten Kreisen bestritten.

Die neuerlich eingebrachte Regierungs Vorlage über den Tyroler Nothstand erhöht den ursprünglichen Staatsbeitrag von 4 Million auf 6,800,000.

Pest, 17. Febr. Abgeordnetenhaus. Abg. Ugron interpellirte die Regierung darüber, wes halb die Festungen Rustschuk, Schumla und Silistria noch nicht geschleift seien und ob der Ministerpräses Schritte gethan habe, damit Ar tikel 52 des Berliner Vertrags durchgeführt werde; ferner, womit der Ministerpräses motivire, daß dem Artikel bis jetzt noch keine Geltung verschafft sei. In der Begründung heißt es, der ungarische Handel und die freie Schifffahrt seien gefährdet, letztere seien überdies als Opera tionsbasen und Verpflegungsdepsts benutzbar. Die Juterpellation wird dem Ministerpräses zu gestellt werden.

Norwegen. Christiania, 17. Febr. Die Thronrede bei Eröffnung des Storthing be zeichnet die Beziehungen zu den Mächten als freundschaftliche. Unter den angekündigten Vor⸗ lagen befindet sich das Pensionsgesetz für die Civil⸗ und Militärbeamten.

Frankreich. Paris, 16. Febr. Senat. Justizminister Deves bringt den Barbey'schen Gesetzentwurf ein. Senat beschloß die Dringlichkeit und überwies den Gesetzentwurf einer Commission, welche sofort zusammentritt. Die Sitzung des Senats wurde so lange suspen⸗ dirt. Der Bericht der Commission über die Barbey'sche Vorlage beantragt einfache Ablehnung derselben, da dieselbe nur ein scheinbares Zu geständuiß an die Gefühle, in Wirklichkeit aber eine Reproduction der alten Vorlage sei, welche das willkürliche Ermessen der Reglerung gutheiße. Die Berathung wurde auf morgen vertagt.

17. Febr. Im Seuat ist Challemel für den Antrag Barbey's und fordert den Senat auf, die Folgen einer Ablehnung zu bedenken

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