Ausgabe 
12.4.1883
 
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massacrirt sein sollte, befindet sich, nach hier eingegangenen Nachrichten, in Sicherheit, aber in einer gefährlichen Lage.

Aus Stadt und Land.

U.-v. Friedberg. An den Vorstand des Vereins für Handels- und gemeinnützige Zwecke ist folgende Mit theilung der Königl. Eisenbahndireetion Hannover, datirt 3. April, gelangt: In Verfolg Ihres gef. Schreibens vom 12. v. Mts. haben wir heute die Güter Expeditlon Friedberg angewiesen, die in anliegendem Tableau ver⸗ zeichneten Frachtsätze, anstatt der bisher gültig gewesenen höheren Taxen, für den Güterverkehr nach und von den bezüglichen Bayer. Stationen der Frachtberechnung zu Grunde zu legen. Vom 1. k. Mts. an tritt der neue Hannover- Vayer. Verbands-Güter Tarif in Kraft. Be⸗ denkt man, daß die Strecke Friedberg- Hanau im Herbste 188 1 eröffnet worden ist, der neue Hannover⸗Baper. Verbands Güter Tarif am 1. Mai 188 3 in Kraft treten wird, so ist hieraus ersichtlich, daß die Tarlf⸗Arbeit ohne Ueberstürzung zu Stande gekommen ist. Die⸗ jenigen Handeltreibenden unseres Platzes, die hierbei besonders interessirt sind, werden sich auf Grund des neuen Tarifs leicht ausrechnen können, was sie an Fracht in der vorausgegangenen Zeit erspart hätten, wenn schon 1881 mit Eröffnung des Betriebs der Linle Friedberg-Hanau auch der erwähnte neue Güter-Tarif in's Leben getreten wäre.

. Vad- Nauheim. Die am 8. April auf dem Johannssberge stattgehabte General-Versammlung des Taunuselubs Wetterau erfreute sich eines ziemlich zahlreichen Besuches. Ueber die Hauptgegenstände der Tagesordnung:Beitritt zum Verband deutscher Touristen Vereine und Errichtung eines Thurmes auf dem Winter stein entspann sich eine lebhafte Debatte. Nach längerer Diseussion wurde der Beschluß gefaßt, dem Verband deutscher Touristenvereine beizutreten, da die Opfer, die der Verein zu bringen hat, äußerst gering seien und von den zu erwartenden Vortheilen weit überwogen werden. Der Verband strebt nämlich u. A. Ermäßigung von Fahr preisen auf Eisenbahnen, Dampfschiffen und in Gasthöfen an, welche Vergünstigung jedem Mitgliede des Taunus⸗ elubs Wetterau später zu Gute kommen kann. Bezüglich des Thurmbaues wurden die früheren Beschlüsse der Generalversammlung, die sich für das Projeet aussprachen, einfach bestätigt und der Vorstand ersucht und ermächtigt, die Bewohner der Umgebung zu freiwilligen Gaben ein zuladen, überhaupt das Unternehmen energisch zu be treiben. Außerdem sollen die Redactionen der in Fried berg und Bad-Nauheim erscheinenden Blätter ersucht werden, freiwillige Belträge entgegenzunehmen und die Geber zu veröffentlichen. Die von Bezirksbauaufseher Zörb J. aufgelegte Skizze des Aussichtsthurmes fand allgemeinen Beifall. Darnach wird der Thurm, bei einem Durchmesser von 3,40 Meter, 13 Meter hoch; die Kosten sind auf höchstens 1300 Mark veranschlagt. Wenn die Sammlungen ein günstiges Resultat liefern, soll nächstes Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Zum Schlusse

wurde ein neuer Vorstand gewählt, welcher in Anbe tracht der nothwendigen Entfaltung einer größeren Thätig keit um 2 Mitglieder verstärkt wurde. In den Vor

stand wurden gewählt: für Friedberg: Bürgermeister Sertba, Seminarlehrer Wahl, Taubstummenlehrer Schneider, Kaufmann L. Weis; für Bad Nauheim: Postmeister Foucar, Lehrer Reuß, Rentier Chr. Grünewald, Hoftapezier Blensdorf.

Allerlei.

Pest. Die Nachricht, daß die wegen Verdachts der Ermordung des Präsidenten Mallath verhafteten drei Individuen die That eingestanden haben, bestätigt sich nicht; dieselben beharren vielmehr beim Leugnen. Die Recherchen nach dem vierten Verdächtigen, Spanga, sind bis jetzt erfolglos geblieben, denn auch die Depesche, daß Spanga in Triest verhaftet worden sei, entspricht nicht den Thatsachen. Es ist dort allerdings ein Mann ver haftet worden, der Aehnlichkeit mit dem steckbrieflich Ver folgten hatte. Man hat ihn indeß, da er der Gesuchte nicht war, am selben Abend wieder freigelassen.

Rom, 7. April. Bei Moricone(in der Nähe von Paffocorese) hat eine Explosion stattgefunden. Die Unter suchung zur Feststellung des Thatbestandes ist im Gange. Wie es heißt, soll das Unheil durch Unvorsichtigkeit her beigeführt worden sein, indem ein Arbeiter mit einem offenen Lichte sich in den Keller des betreffenden Hauses, in welchem Pulvervorräthe lagen, begab, um Werkzeuge zu holen. Die Zahl der sämmtlich aus den Abruzzen gebürtigen Arbeiter, welche sich in dem Hause befanden, betrug 47, von diesen wurden 18 getödtet, 24 verwundet.

Warschau, 9. April. Nach einer hier eingegangenen Depesche aus Mohylew(Podolten] ist der Bahnverkehr auf sämmtlichen südwestlichen Linien vollständig sistirt; weßhalb, wird nicht gesagt.

Gemeinderathssitzung.

St. Friedberg, 9. April. In der heutigen Sitz ung wurde zunächst über das Resultat der Versteigerung von Brunnenständern, Pumpen ꝛc. berichtet und beschlossen, dieselben einer nochmaligen Versteigerung auszusetzen.

Nach§ 17 des Reichsgesetzes über Abwehr und Unter- drückung von Viehseuchen ist die Ueberwachung der Vieh- S S. 93 Nr, M o

märkte den beamteten Thierärzten übertragen und in der Ausführungsverordnung wird bestimmt, daß die Kosten hierfür den Unternehmern zur Last fallen. Ein zu diesem Behufe vorgelegter Vertrag mit Herrn Dr. Gebb, worin demselben für diese Funktionen eine Pauschsumme von 50 M.

Für die Ueberwachung der Pferde märkte wird Vergütung Seitens des Pferdemarkteomités

des Gemeinderaths.

im Besonderen geleistet. Nachdem die Firma A. Aird in Berlin die Einleitung des gerichtlichen Concurs Ver⸗ fahrens über ihr Vermögen angezeigt hat, wird beschlossen, den Concursverwalter um schleunige Vollendung der noch rückständigen Arbeiten zu ersuchen. Den Verbrauch von Petroleum Seitens des Glöckners betreffend, wurde be schlossen, für denselben einen Maximalbetrag von 10 M. jährlich zu bewilligen. Der Vorsitzende berichtet nun über den Stand der Verhandlungen mit der Grafl. Solms Rödelhbeim'schen Rentkammer in Assenheim wegen Abtretung von Gelände zur Erweiterunz des Friedhofs. Die Stadt erwirbt von den hiesigen Vereinigten Armen fonds drei Grundstücke in Fauerbacher Gemarkung mit einem Flächengehalt von rund 17,800 OHJMeter. Diese drei Grundstücke werden dem Herrn Grafen von Solms Rödelheim als Tauschobject gegeben für einen Theil seines Grundstücks, welches unmittelbar hinter unserem Kirch hof liegt, in einer Breite von 77 JU Meter, mit einem ungefähren Gehalte von 14,000[J Metern. Der Ge meinderath ertheilt seine Genehmigung zu diesem Tausch vertrage und soll der Ankauf der fraglichen Grundstücke von den Vereinigten Armenfonds alsbald vollzogen werden, damit womöglich noch diesen Spätherbst die Erweiter ung des Friedhofs vorgenommen werden kann.

Gerichtssaal.

Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 29. März stattgefundenen Schöffengerichtssitzung wurden in folgen den Fällen erkannt: 1) Valentin Sprengel und Moses Rosenthal von Bad-Nauheim, angeklagt wegen Drohung, Sachbeschädigung und Körperverletzung, wurde Valentin Sprengel, wegen Drohung in eine Geldstrafe von 20 M. und wegen Sachbeschädigung in eine solche von 15 M. verurtheilt und der Angeklagte Moses Rosenthal, wegen Körperverletzung in eine Geldstrafe von 20 Mark, sowie in eine Geldbuße von 3 M. und jeder in die Hälfte der Kosten verurtheilt; 2) Joh. Werner 11. und dessen Sohn Peter Werner von Ober-Mörlen, angeklagt wegen Be leidigung, wurden jeder in eine Geldstrafe von 15 M., sowie in die Hälfte der Kosten verurtheilt; 3) die Sache gegen Christian Schäfer Eheleute von Dorheim, ange klagt wegen Beleidigung, wurde, weil ein Zeuge nicht erschtenen, vertagt; 4) in der Sache H. Schneider IV. von Ober-Mörlen, wegen Störung der Sonntagsfeier, zog der Angeklagte den Einspruch vor dem Termin zu rück; 5) in der Sache gegen die Schüler Julius Bittong, Reinhard Weitz, Karl Mäller und Fritz Reinhard, sämmt lich von Bad-Nauheim, angeklagt wegen angeblicher Ruhe störung, wurde die Anklage von der Staatsanwaltschaft vor Beginn der Hauptverhandlung zurückgezogen.

Bad⸗Nauheim. In der Donnerstag den 19. April stattfindenden Schöffengerichts-Sitzung kommen folgende Fälle zur Aburtheilung: 1) die Strafsache gegen Jakob Schmidt von Breungeshain, wegen Ruhestöruag; 2) die Strafsache gegen Konrad Phllippi und Philipp Rüfer von Wisselsheim, wegen Hausfriedensbruchs; 3) die Strafsache gegen Jakob Morschel von Ober Mörlen, wegen Körperverletzung; 4) die Strafsache gegen Margarethe Dietz von Schwalheim, wegen Ruhestörung; 5) die Privatklagesache des Gottfried Gillmann von Steinfurth gegen Georg Döring von Steinfurth, wegen Beleidigung; 6) die Privatklagesache des Joh. Emmel von Romrod gegen Heinrich Schnabel von Schwalheim, wegen Beleldigung.

Gießen. Schwurgerichtsverhandlung vom 6. und 7. April gegen: 1. Heinrich Möser's Ehefrau von Staden, 2. Marie Griesemer, ledig von da, 3. Johannes Grie semer's Ehefrau von da, wegen Meineids und Anstiftung zum Meineid. Die Geschworenen erkannten sämmtliche Angeschuldigte für schuldig und wurden demgemäß ver urtheilt: J. Heinrich Möser's Ehefrau in eine Gesammt zuchthausstrafe von 4 Jahren und Aberkennung der bür gerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren; 2. Marie Griesemer in eine Gesammtzuchthausstrafe von 5 Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren; 3. Johannes Griesemer's Ehefrau in eine Zuchthausstrafe von 2½¼ ę wJahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 3 Jahren. Sämmtlichen Verurtheilten wurde auch die Befugniß abgesprochen, je wieder als Zeugen und Sachverständige eidlich vernommen werden zu konnen.

Verloosungen

Sachsen-Meiningen fl. 7 Loose von 1870. Gewinnziehung vom 2. April 1883. Heimzahlung am 2. Juli 1883. Serie 9928 Nr. 32 fl. 4000. S. 9372 Nr. 14 fl. 2000. S. 4479 Nr. 4, S. 6595 Nr. 36, S. 8403 Nr. 3, S. 9915 Nr. 46 à fl. 300. S. 531 Nr. 31, S. 531 Nr. 2, S. 558 Nr. 29, S. 718 Nr. 7, S. 1833 Nr. 49, S. 2580 Nr. 47, S. 2861 Nr. 34, 5165 Nr. 42, S. 6595 Nr. 24, S. 7970 Nr. 4, ee e Nr. 16 à fl. 50. S. 438 Nr. 16 41, S. 558 934 Nr. 9, S. 2169 Nr. 12, S. 2284 2515 Nr. 18, S. 3235 N. 21, S. 4037 105 Nr. 1, S. 5165 Nr S 0 5401 Nr. 49, S. 5501 Nr. 17, S. 6198

Nr. 34, S. 6208 Nr. 3, S. 7007 Nr. 38, S. 7168 . 18, S. 7328 Nr. 42, S. 7882 Nr. 16, S. 8302 Nr. 4, S. 8381 Nr. 26, S. 8403 Nr. 4, S. 8526 Nr. 3,

N

g

8. 9820 Nr. 24 35 à fl. 20. Auf alle übrigen in den am 1. März gez. Serien enthaltenen und hier nicht aufgeführ ten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 8.

Oester reich. 4pCt. fl. 250⸗Loose von 1854.

pro Jahr gezahlt werden soll, findet die Genehmigung! Gewinnziehung vom 2. April 1883. Heimzahlung am

30. Juni 1883: Serie 2485 Nr. 27 fl. 100,000, S. 57 Nr. 13 fl. 20,000. Auf alle übrigen in dem am 2. Jan. 1883 gezogenen Serien: 57 70 300 620 721 754 909 1072 1122 1124 1137 1206 1217 1359 1392 1425 1720 1730 1743 1899 1937 1939 1999 2191 2226 2228 2366 2439 2441 2485 2495 2651 2692 2930 2972 2977 3156 3163 3212 3482 3506 3833 enthal⸗ tenen und hier nicht aufgeführten Nummern entfällt der geringste Gewinn von fl. 300.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 11. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95 1.10, Eier 1 St. 6 Pf., 2 St. 11 Pf.

Frtedberg, 10. April. Fruchtbericht. Walzen M. 19 ½, Korn M. 15½, Gerste M. 14 16, Hafer M. 12 13. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.

Grünberg, 7. April. Fruchtpreise. Welzen M. 18.72, Korn M. 15.88, Gerste M. 13.60, Hafer M. 12.80, Erbsen M. 20., Kartoffeln M 8.86.

Gießen, 10. April. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund Mk. 1.00- 1.05, Eier per Stück 45 Pfg., Käse per Stück 55 Pfg, Tauben per Paar Mk. 1.00 0.00, Hühner per Stück Mk. 1.00 bis 1.50, Hahnen per Stück Mk. 1.30 2.00, Enten per Stück Mk. 2 2.50, Ochsenfleisch per Pfund 6670 Pfg. Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pfg., Kalbfleisch 50 bis 56 Pfg., Schweinefleisch 6264 Pfg., Hammelfleisch 6670 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 8.00- 9.00. Zwiebeln per Centner Mk. 5 7.00.

Frankfurt, 9. April. Frankfurter Produktenbörse. (Offieielle Notirungen.) Weizen fester, eff. hies. und Wetterauer M. 20. 20.25, fremder M. 20. 23.50, per diesen Monat M. 20. Roggen fester, eff. hies. M. 14. 14.50, fremder M. 14. 15.50, per diesen Monat M. 14.25. Gerste fester, eff hies. und Wetterauer M. 17.50 18.50, fremde M. 18. 20. Hafer fester, eff. hies. M. 12.13., fremder 12.25 14.50, per diesen Monat M. 12.50. Rüböl unverändert, eff. ohne Faß hies. in Parthien von 50 Ctr. M. 41. Branntwein eff. ohne Faß M. 46. Mehl Nr. 1. M. 39., Nr. 2 M. 37. Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27., Nr. 5 M. 24. Roggen⸗ mehl 0/1!(Berl. Marke) M. 23. 23.50, 1.(Berl. Marke) M. 21.50, II. do. M. 18.

Frankfurt, 9. April. Viehmarkt. Der Zutrieb in Ochsen bezifferte sich auf ca. 370 Stück. Der höchste Preis, welcher für beste Stücke erlöst wurde war M. 66. per Ctr. Schlachtgewicht, 1. Qual. wurde zu M. 63.65., 2. Qual. zu M. 60. verkauft und verblieb noch ein er heblicher Rest, etwa 70 Stück. Kühe und Rinder waren ca. 300 Stück angetrieben, 1. Qual. zu M. 56. 58., 2. Qual. zu M. 48.50. Für Kälber, die in Zahl von 314 Stück vorhanden waren, stellte sich 1. Qual. 58 63 Pf., 2. Qual. zu 48 Pf. per Pfd. Hämmel waren annähernd 150 Stück angetrieben und wurden dafür die Preise des Vormarktes gelöst, 1. Qual. 66 Pf., 2. Qual. 50 Pf. In Schweinen blieb der Zutrieb in der Woche ziemlich auf der seitherigen Höhe(etwa 650 Stück) und wurden Prima Hannoveraner mit 62 Pf., Landschweine mit 61 Pf. bezahlt.

Mainz, 6. April: Viehmarkt vom 30. März bis 5. April. Zugetrieben waren: 10 Farren M. 54., 99 Ochsen 1. Qual. M. 72., 2. Qual. M. 68., 221 Kühe 1. Qual. M. 66., 2. Qual. M. 60.- 65., 260 Kälber M. 65., 410 Schweine M. 52.59. Alles per 50 Kgr.

In verschiedene Tagesblätter ist neuerdings eine Mit theilung aufgenommen worden, in welcher, anknüpfend an die jüngst in Berlin vorgekommene Exmordung und Beraubung des Briefträgers Cossäth, darauf hingewlesen wird, daß die Reichspost nach dem Postgesetze u. A. auch in Fällen von Raub für Geldsendungen nicht aufkomme. Diese Ansicht ist, wie uns seitens der Oberpostdirection mitgetheilt wird, nicht zutreffend. Die Postverwaltung haftet vielmehr nach dem Gesetze über das Postwesen des deutschen Reichs vom 28. October 1871 für Verluste⸗ durch Raub oder Diebstahl dem Publikum unbedingt, Im Weiteren haftet die Postverwaltung im deutschen Reiche auch unbedingt für Verlust und für Beschädigung von Postsendungen durch Zufall oder durch höhere Ge walt, mit Ausnahme des einzigen Falles, in welchem der Schaden durch die unabwendbaren Folgen eines Naturereignisses entstanden ist.

Bremen. Nach amtlicher Verfügung ist fortan die gesammte deutsche Post nach den Vereinigten Staaten von Nordamerika mit den Mittwochs und Sonntags von Bremen, Donnerstags und Dienstags von Southampton abgehenden Dampfern des Norddeutschen Lloyd zu be⸗ fördern, wenn die Absender nicht ausdrückeich es anders bestimmt haben.

Geld⸗Cours. Frankfurt am 10. April 1883. 20-Frankenstücke. 16. 2024 do. in 16 19-23 Englische Sovereigns. Russische Imperi ales. 16. 7176 Ducaten.3 8 9. 65Gluf 8 d af,

Dollars in Geld J6ruelitischer Gottesdienst in Friedberg

Sabbathfeier vom 14. April 1883. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 5 Min. Samstag Morgens 8 Uhr Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Sabbathausgang 7 Uhr 40 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 15. Morgens Uhr, Nachmittags Uhr.

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