t. Butter k. „2 St. 00 f. er Matt kostet m. 50 A. 070-990, bun ve Sic 160 chene sch 56—60 Pf. 19 Ff 1
10 5. Allo ut. Gemüse: sen 20—25 If., en 25—30 Pf., er Stück 2 bis ,Carotten per Pf. Radieschen duc 4 f, „ Gurken per große Zwiebeln ö 5 8 Neue un Pf., per N. 8, per Pfd. Pf, per Stück l, die übrigen r en gros per M. J.05— 1.5, M. 1.20, per e M. 5.50 per enfleisch 65 bis „Kalbfleisch 40, Schweinefleisch rgans M. 4—7, „Ente M. 2.70 60 Pf., Reh⸗ und Stroh⸗ 30 Wagen und entner fur Heu
t. Es waren wurde bezahlt Pf. pet Pfd.
en mit 41 bis
Kartoffeln per r. M. 3.75—4, lilo 85 90 Pf, ndert M. 1.20 , Blumenkohl Ente M. 2.5
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Aufruf.
Seit länger als einem Menschenalter ist die Aufmerk— samkeit der Natlon, ja der ganzen gebildeten Welt auf die Thätigkeit von Schultze⸗Delitzsch gerichtet gewesen. Wenige von denen, die gleich ihm so weit voranstanden im öffentlichen Leben, haben in so bohem Maße die all—
emeine Anerkennung gefunden. Nicht nur die Größe der Aufgaben, die er sich gestellt, nicht nur die uner— wartete Fülle der Früchte, welche er geerntet hat, erregen die Bewunderung der Zeitgenossen. Noch viel mehr Freunde hat er gewonnen, und noch mehr dauernde Hoch⸗ schätzung wird er finden wegen des sittlichen Ernstes, der vollendeten Selbstlosigkeit, der Unermübdlichkeit seines, den Zielen edelster Humanität zugewendeten Strebens. Ihm ist das unschätzbare und so seltene Glück zu Theil geworden, die Saat, welche er gesäet hatte, nicht nur aufgehen und reifen zu sehen, sondern auch das Fest der Ernte mit zu begehen. Er sah das deutsche Reich neu erstehen, um dessen Wiedergewinnung er so mannhaft ge— kämpft hatte. Er sah die Genossenschaften in immer neuen Organisationen sich entfalten. Der wirthschaft— lichen, sittlichen, geistigen Hebung der mittleren und un⸗ teren, von leldenschaftlichen Interessenkämpfen schwer be⸗ drohten, sich mühsam aufringenden Bevölkerungsklassen hat Schulze vierzig Jahre rastloser Arbeit zugewendet. Schöpfer und Führer, Ordner und unermüdlicher Be⸗ rather der deutschen Erwerbs- und Wirthschafts-Ge— nossenschaften, hat er eine nahezu einzigartige, begrenzte, aber klare Ziele mit klar erwogenen Mitteln verfolgende, nachhaltige Thatkraft bewährt und weit über Deutsch⸗ lands Grenzen hinaus zur erfolgreichen Nachbildung an— geregt. Mehr als 3000 deutsche Genossenschaften, deren Mitgllederzahl eine Million Theilnehmer übersteigt, zahl⸗ lose weitere in Oesterreich Ungarn, der Schweiz, Holland, Italien, in allen Ländern der Erde verehren in ihm ihren Vater. Das bestehende Genossenschaftsrecht zahlreicher Culturvölker ist in allem Wesentlichen seine Schöpfung. Als ein weithin sichtbares Zeugniß des Dankes und der Bewunderung der Zeitgenossen, und als eine nachhaltige Mahnung an die nachkommenden Geschlechter, in Schulze's Gelste fortzuarbeiten, haben wir daher beschlossen, ihm un der Reichs hauptstadt ein würdiges Denkmal zu er⸗ richten. In diesem Sinne nichten wir hierdurch den Auf— ruf an die Deutschen aller Stämme im In: und Aus lande, namentlich an alle Freunde Schulze's, uns mit reichlichen Beiträgen zu unterstützen. Wir behalten uns vor, sobald die Größe der Sammlungen sich wird über⸗ sehen lassen, über die Besonderheiten der Ausführung eine weitere Bekanntmachung zu erlassen. Jeder der Unterzeichneten wird bereit sein, Beiträge entgegen zu mehmen. Geldsendungen bitten wir jedoch vorzugsweise an die Deutsche Genossenschaftsbank von Soergel, Parrisius & Co. in Berlin W., Charlottenstraße 35a zu richten. Berlin den 15. Juni 1883. Das Comité zur Errichtung eines Denkmals für Schulze⸗Delttzsch. Unter dem Aufruf befinden sich einige hundert Unter— schriften, darunter zahlreiche Namen hervorragender Per⸗ sönlichkeiten aus ganz Deutschland. Aus dem Groß— herzogthum Hessen gehören folgende Männer dem Comité an: Bernhardt, Director des Verbands der Starken— burger Genossenschaften, Darmstadt. Büchner, Mit⸗ glied des Reichstags, Pfungstadt. Dr. Gutfleisch, Rechtsanwalt, Mitglied des Reichstags, Gießen. Haas, Polizelrath, Darmstadt. J. Heumann, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Zweigvereins der Gesellschaft für Volks⸗ bildung, Darmstadt. Ohly, Oberbürgermeister, Darm⸗ stadt. Dr. R. v. Schlagintweilt, Professor, Gießen. Dr. Weidenhammer, Landesöconomierath, Darmstadt. Auch die Expedition des Oberhessischen Anzeigers ist gerne bereit, Beiträge zur Weiterbeförderung entgegen zu nehmen und wird darüber öffentlich quittiren.
1 Bekanntmachung.
Herrn Gastwirth W. Barth in Groß Karben ist eine amtliche Verkaufsstelle für Postwerthzeichen übertragen worden.
Groß⸗Karben den 7. Juli 1383.
Kaiserliches Postamt: Drißler.
Herrn Dr. Petermann in Frankfurt a. M. wurde won Sr. Hoheit dem Herzog Adolf von Nassau das
Prädikat Hofzahnarzt verliehen. 2494 Pfennig ⸗Sparkasse. Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf Vestand am 1. Juni 1883
W eee 28722 96 Uebertrag vom 30. Juni 1883 3089 2092 65 1. C. Bindernagel. 3 59 44 50 2. W. Bernbeck 172 116 70 3. E. Oppenheimer. 144 109 45 4. H. Flaschenträger 1 53— 5. H. Flaschenträger. 120 78 90 3661[31218 16
Uebertrag am 1. Juni 1883 Einleger 1053. Uebertrag vom 30. Juni neue Einleger 43. . Gesammt⸗Einleger 1100. Friedberg den 7. Juli 1883.
Im Namen des Großherzogs!
In der Privatklagesache des Johann Peter Reitz J. von Steinfurth, vertreten durch Rechtsanwalt Windecker zu Friedberg, 4 Privatklägers, gegen den Bäcker Philipp Tönges von Steinfurth,
5 Angeklagten, wegen Beleidigung, hat das Großherzoglche Schöffen— gericht zu Bad⸗Nauheim in seiner Sitzung vom 31. Mai 1883, an welcher Theil genommen haben:
1. Großh. Oberamtsrichter Allwohn als Vorsitzender, 2. Heinrich Langsdorf IV. von Bad⸗Nauheim, 3. Joseph Jeckel III. von Ober-Mörlen, als Schöffen, 4. Großh. Gerichtsschreiber Schütz l als Gerichtsschreiber, für Recht anerkannt, Angeklagter Bäcker Philipp Tönges von Steinfurth wird wegen Beleidigung des Johann Peter Reitz 1. von da auf Grund der 88. 185. 186. 199. 200 des St. G.⸗B. und der 88 496. 497. 503 des St. G.⸗B. in eine Geldstrafe von fünf und dreißig Mark, welche im Falle der Uneinbringlichkeit mit zehn Tagen zu verbüßen, sowle in die Kosten einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen baaren Auslagen der Vertheidigungskosten verurtheilt. Zugleich wird dem Privatkläger die Befugniß zu— gesprochen, den Urtheilstenor 14 Tage nach Rechtskraft auf Kosten des Angeklagten einmal im Oberhessischen Anzeiger bekannt zu machen. Für die Abschrift: Windecker, Rechtsanwalt.
Holzversteigerung
in den Waldungen des Großh. Hauses. Montag den 16. Juli, Morgens 9 Uhr, werden im Ober⸗Rosbacher Domanialwald, Distrikt Mainzerhecke, Schlag 111, versteigert:
38 Stück Eichenstümme, im Winter gefällt, von 17 27 Centimeter Durchmesser und 3— 6 Meter Länge mit 6,15 Festmeter Inhalt, zu Werkholz geeignet,
8 Raummeter schäleichene Scheiter, 14,3 5 75 Knüppel, 10626 schäleichene Wellen und 10,5 Raummeter Hauspäne. Zusammenkunft an der dicken Eiche. Ober-Rosbach, 5. Juli 1883. Großherzogliche Vürgermeisterei Ober-Rosbach. S
2485
J TTT... Holzversteigerung. 2491 Freitag den 13. Juli l. J., Vormittags 9 Uhr,
werden im Gemeindewald Ober-Mörlen Schlag IX. Kunstloch versteigert werden: 16 Raummeter Eichen-Schäl⸗Rundscheiter,
65 8 5„ Knüppel, 16700 Stück 8„ Wellen, 32 Haufen„„ Hauspäne, 228 Stück 5„ Baum:mstützen, 12 Stämme.
Die Zusammenkunft st am Buch born. Ober⸗Mörlen am 7. Juli 1883. Großherzogliche VBürgermeisterei Ober-Mörlen. Jeckel
Faselochs-Versteigerung. 2483 Mittwoch den 11. d. M., Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesigem Gemeindehause ein der Gemeinde ge⸗ höriger sehr fetter Faselochs meistbietend versteigert werden.
Rendel den 6. Juli 1883.
Großherzogliche Bürgermelsterei Rendel. Herlin g.
Schälholzversteigerung.
2439 Donnerstag den 12. d. Mts., Vormittags halb 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde„Alterberg“ öffentlich meistbletend versteigert werden:. 6 Raummeter Eichen-Schäl-Knüppel, 9800 Stück Eichen⸗Schäl⸗Knüppel⸗ u. Reisholzwellen, 1050„ gemischte Neisholz⸗Wellen. Okarben am 4. Juli 1883. Freiherrliche Forstverwaltung. Hilgenreiner.
Immobiliar-Versteigerung.
Donnerstag den 12. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Immobilien der ver— storbenen Wilbelm Rullmann's Eheleute einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden.
Friedberg den 6. Juli 1883.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. e K. Reuß(1., dienstältester Gerichtsmann. Mehrere tüchtige 2437
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Oeffentliche Ehren-Erklärung.
Der Unterzeichnete nimmt seine in der Sitzung des Großherzoglichen Schöffengerichts in Vilbel vom 23. Mal l. Js. mit Bezug auf die Zeugenaussagen des Herrn Maurermeister und Feuergeschworenen Ludwig Prescher von Vilbel gethanene beleidigende Aeußerung hiermit zu— rück, erkennt an, daß dieselbe in der Uebereilung ge⸗ schehen ist, bedauert Herrn Prescher auf diese Weise be⸗ leidigt zu haben und erklärt denselben für einen Ehrenmann. Vilbel den 5. Juli 1883. Albert Knorr 2484 auf dem Taunusbrunnen bei Kloppenheim.
Aufforderung.
Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an Bern⸗ hard Schier und dessen Ehefrau Loulse Schier, geb. Graff, zu machen haben, werden aufgefordert, sich binnen 8 Tagen bei Unterzeichnetem zu melden, da nach dieser Zeit Zahl⸗ ungen für dieselben nicht mehr geleistet werden.
Bad⸗Nauheim, 8. Juli 1883.
2480 Fritz Graff.
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