Ausgabe 
1.11.1883
 
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1883.

Donnerstag den 1. November.

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Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei

Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.

Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Das Großherzogliche Ministerium gewerbe in Weimar die Erlaubniß ertheilt,

kunstgewerblichen Gegenständen im Großherzogthum zu vertreiben. von Erzeugnissen der Kunst und des Kuustgewerbes im

Amtlicher Theil.

Publikum.

des Innern und der Justiz hat dem Comits der permanenten Ausstellung für Kunst und Kunst⸗ Loose für eine am 1. Dezember d. Is. in Weimar zu veranstaltende Ausspielung von Kunst- und Zweck der Verloosung ist die Förderung des Kunstsinnes durch Verbreitung Nach den genehmigten Verloosungsbestimmungen durfen 30,000 Loose

à 1 Mark ausgegeben werden und werden 300 Gewinne im Gesammtwerthe von 18,000 Mark zur Verloosung gelangen.

Betreffend: Beitreibung der Communal-Intraden.

Das Großherzogliche Die Einsendung der Mahn und 19 der Instruction vom 24. Mai 1883 w

Betreffend: Tilgung der Schafräude.

iederholt in Erinnerung.

Friedberg den 19. October 1883.

Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. und Pfandbefehle des 1. Zieles, Umlagen für 1883/84 bringen wir hiermit unter Hinweis auf die§§. 18 J

V. d. K.: Fey, Regierungs-Accessist. Friedberg den 27. October 1883.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Bad-Nauheim, Bauernheim, Dorheim, Fauerbach b. Fr., Holzhausen, Ossenheim, Ilbenstadt, Nieder Rosbach, Nieder-Wöllstadt, Ober-Rosbach, Ockstadt, Rodheim, Schwalheim.

In Ihren Gemeinden wurden bislang

vieh ersetzt, ohne daß jedoch eine Desinfection der Wenn nun auch diese Heerden bei der vorgenommenen Revision räudef

daß die Schafe der Ansteckungsgefahr so lange Stallungen vorgenommen sein wird.

Schmierschafe gehalten, dieselben aber in den letzten Jahren(1882/83) abgeschafft und durch Rein⸗ Stallungen und Geräthschaften im Sinne des F. 129 der Reichsinstruction stattgefunden hätte. rei befunden worden sind, so wollen wir Sie doch darauf aufmerksam machen,

ausgesetzt bleiben, als nicht eine gründliche Desinfection der früher von Schmiervieh betretenen

Auch wollen Sie Schasbesitzer, Schäfer ꝛc. unter Hinweisung auf

§. 9, 10 und 65 des Reichsgesetzes auf

die Anzeigepflicht bei Wiederausbrüchen der Räude resp. beim Auftreten verdächtiger Erscheinungen bei dem Schafvieh aufmerksam machen. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis⸗-Assessor.

Betreffend: Zusammenlegung der Grundstücke zu Ilbenstadt.

Montag den 5. November d. J, Nach einer wiederholten Versteigerung unter den im

Nachmittags 1 Uhr, einer abermaligen Versteigerung ausgesetzt werden.

Friedberg den 30. October 1883.

In Folge der Samstag den 10. November e.

Neustädter Wochenmarkt auf Freitag den 9. November c. und der auf letzteren Tag fallende Al

Bekanntmachung. mittags 1 Uhr,

werden die im II. Zusammenlegungsfelde zu Ilbenstadt ausgewiesenen Massestücke

Versteigerungstermin verlesen werdenden Bedingungen, sowie am Donnerstag den 7. k. Mts.,

daß die Zahlungsbedingungen für die Steigerer sehr günstig normirt worden sind.

Es wird solches mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht,

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V. d. K.: Dr. v. Gemmingen, Kreis-Assessor.

Bekanntmachung.

zum 400 jährigen Geburtstage von Luther stattfindenden Schul⸗ und Kirchenfeler, wird der auf diesen Tag fallende

Ergebenst ersuche ich vorstehende Bekanntmachung gefl. veröffentlichen zu lassen.

Hanau am 26. Oetober 1883.

tstädter Wochenmarkt auf Donnerstag den 8. November c. verlegt.

Der Landrath. J. V.: Baabe.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Der Großherzog wird am 5. Nov. nach Romrod gehen, um die Hofjagden abzuhalten, die etwa 10 Tage dauern werden.

30. Oct. Der Großherzog, der Erb großherzog, die Prinzessinnen Victoria und Elisabeth, sowie die Prinzen Heinrich, Wilhelm und Alexander begaben sich heute nach Worms, um der dort in der Dreifaltigkeitskirche statt findenden Aufführung des FestspielsLuther beizuwohnen.

Darmstadt. Schluß des Gr. Regierungs blattes, Beilage Nr. 24, enthält:

V. Ordensverleihung.

»I. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden.

VII. Dienst nachrichten. Es wurde: dem ev. Pfarrer Stammler zu Nieder⸗Weisel die Pfarrstelle zu Gundern hausen und dem ev. Pfarrer Dr. Eigenbrodt zu Hähnlein die Pfarrstelle zu Auerbach übertragen; dem Schullehrer Zinn zu Reinhbards die Lehrerstelle zu Kirtorf, dem Schulamtsasp. Schneider aus Pfaffen-Beerfurth die Lehrerstelle zu Darsberg, der Schulamtsaspirantin Uihlein aus Kostheim die Lehrerinnenstelle zu Gernshein, dem Schullehrer Kremer zu Eppertshausen eine Lehrerstelle zu Heidesheim übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Mittel⸗ Seemen präs. Schulamtsasp. Kloninger aus Stefersheim bestätigt; dem Schullehrer Heußlein zu Bürstadt eine Lehrerstelle zu Vendersheim, dem Schullehrer Wegerich zu Bürstadt eine Lehrerstelle zu Hausen übertragen.

VIII. Charakterverleihungen.

IX. Ruhestandsversetzungen. Der Schullehrer Heußel zu Wersau wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt.

X. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: eine Lehrer⸗ stelle zu Wald⸗Michelbach, Gehalt 10001250 M. Eine mit einer ev. Lehrerin zu besetzende Stelle an der Volks schule zu Gießen, Gehalt 1200 M. Die ev. Pfarrstelle zu Hartershausen, Gehalt 2232 M.; das Präsentations

recht steht dem Grafen von Schlitz zu. Die ev. Pfarr⸗ stelle zu Klein-Umstadt, Gehalt 1467 M.

xi. Sterbefälle. Gestorben sind: der Hofgarten⸗ Inspeetor Göbel zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Eckhard zu Nauheim; der Lehrer Wollpert zu Gunders heim.

Militärdienstnachrichten. v. Kunowsky, Oberstlieut. vom 3 Gr. Inf.-Regt. Nr. 117, wurde mit der Führung des 4. Thür. Inf. Regts. Nr. 72 beauftragt; v. Bosse, Major

Nr. 117 versetzt; Frhr. v. der Goltz, Hauptm. und Comp.⸗Chef vom 3. Gr. Inf. Regt. Nr. 117, unter Beförderung zum überzähl. Major des Gren-Regts. Prinz Karl von Preußen Nr. 12, zum Comm. der Unteroffizierschule in Jülich, Scheele, Hauptm. vom 3. Gr. Juf-Regt. Nr. 117, zum Comp. Chef ernannt; Walter, Sec. Lieut. von dems. Regt. zum Prem. Lieut. befördert; Graf v. Matuschka, Major und Escadronschef vom 1. Gr. Drag.-Regt. Nr. 23, ein Patent seiner Charge verliehen; Schnittspahn, Prem. Lieut. à la s. des ostpreuß. Feld-Art.-Regts. Nr. 1, in das Feld-Art. Regt. Nr. 31 versetzt; Franck, Oberstlieut. vom Oberschles. Feld-Art. Regt. Nr. 21, à la s. des Regiments gestellt; Lambrecht, Sec.-Lieut. der Gr. Train-Comp., unter Beförderung zum Prem.-Lieut. in das Schleswig⸗Holst. Train-Bat. Nr. 9 versetzt; Böhler, Sec.⸗Lieut. vom Badischen Train-Bat. Nr. 14, unter Beförderung zum Prem. Lieut. in das Pommer'sche Train-Bat. Nr 2 versetzt; v. Herget, Oberst⸗Lieut. und Commandeur des 1. Wesiph. Art.⸗Regts. Nr. 7, zum Oberst be fördert; v. Prittwitz und Gaffron, Oberstlieut.

vom Eisenbahn-Regt. in das 3. Gr. Inf. Regt.

und Comm. des Gr. Feld-Art.-Regts. Nr. 25 zum Oberst befördert; Neundörfer, Sec.-Lieut. der Landw.⸗Inf. des 2. Bat. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, zum Prem. ⸗Lieut. besördert.

Der Amtsrichter Müller in Lauterbach wurde zum Amtsrichter in Gießen, der Amts richter Ludwig in Ulrichstein zum Amtsrichter in Lauterbach und der Gerichts-Accessist Engel aus Allendorf zum Amtsrichter in Ulrichstein ernannt, der Landesgerichtsrath Hirsch in Gießen auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt.

Berlin, 29. Oct. Votschafter Fürst Hohen lohe ist gestern von Friedrichsruhe zurückgekehrt. Derselbe wird heute vom Kaiser empfangen, welcher heute auch dem türkischen Unterstaats secretär Wettendorf Audienz ertheilt hat.

Die Grundsteinlegung zum Reichstags gebäude ist, so meldet die Kreuzzeitung, dem Vernehmen nach nunmehr für den 18. Januar k. J. bestimmt in Aussicht genommen. Wie verlautet, ist es der ausgesprochene Wunsch des Kaisers, zur Erinnerung an die denkwürdige Er⸗ richtung des deutschen Reiches im Schlosse zu Ver⸗ sailles 1871 die Feier auf diesen Tag zu verlegen.

In officiellen hiesigen und Wiener Kreisen hat das Auftreten des Füͤrsten Alexander von Bulgarien keine Billigung gefunden. Man hält es für nicht opportun und wird ihm eventuell rathen, einen modus vivendi mit Rußland zu suchen.

DieNordd. Allg. Ztg. schreibt: In unterrichteten Kreisen wird versichert, daß dem Landtage in der bevorstehenden Session eine