sch. Friedberg, 20. Juni. Ein langer, nicht enden wollender Zug von Leidtragenden bewegte sich gestern Nachmittag durch die Kaiserstraße nach dem israelitischen Friedhofe. Der Leichenwagen barg jene zwei hoffnungs— vollen Knaben im Alter von 14 und 16 Jahren, welche am Donnerstag beim Baden im sogenannten„Casper“ den unfreiwilligen Tod fanden. Sie gingen Hand in Hand in's Wasser, nicht ahnend, daß sie zum Schmerze und Entsetzen der Ihrigen für immer verschwinden sollten. Ein gemeinsames Leichenbegängniß führte dieselben, die im Leben durch die Bande der Freundschaft vereint waren, auch zur letzten Ruhestätte, sie wurden in einem Grabe gebettet. Moͤge die Erde ihnen leicht sein und gebe Gott den schwergeprüften Eltern und Geschwistern Kraft zum Tragen dieses so herben Schmerzes.. T. Friedberg, 20. Juni. Das vom landwirth⸗ schaftlichen Bezirks Verein Friedberg betreffs Bildung von Molkereigenossenschaften gewählte Comité trat gestern abermals zusammen. Bezuͤglich Anfertigung eines Bau⸗ anschlages für die in Frankfurt projeetirte Centrifugen⸗ Meierei waren die Anwesenden einstimmig der Anficht, daß die Bedingungen des Technikers, mit welchem man seither unterhandelt hatte, unannehmbar seien. Daher wurde beschlossen, mit einem Fachmann, der inzwischen auf Anfrage des Vorsitzenden sich bereit erklärte, die betreffenden Arbeiten zu liefern, in nähere Unterhand— lung zu treten. Sodann kam man überein: Sonntag den 3. Juli die nächste Comité-Verhandlung abzuhalten und in derselben den Vertrag mit dem betr. Techniker— auf Grundlage eines inzwischen vom Vorsigzenden aus⸗ zuarbeitenden Entwurfs— womöglich definitiv zu redi⸗ giren; ferner den Direetor des landw. Bezirks⸗Vereins Friedberg zu ersuchen, auf denselben Tag eine Ausschuß— sitzung, behufs Bewilligung der bezüglichen Geldmittel, einzuberufen. Verwalter Stahl-Kloppenheim erstattete sodann Bericht über die Statuten der in Aussicht ge— nommenen städtischen Genossenschaft. Hierauf wurde eine Seetion, bestehend aus Verwalter Stahl-Kloppenheim, Bürgermeister Reitz⸗Södel und Dr. Tobisch-Friedberg gewählt, mit dem Auftrage, einen bezüglichen Statuten— entwurf auszuarbeiten. Auf Antrag des Vorsitzenden, Dr. Tobisch, wurde ferner eine 2. Section gebildet, bestehend aus Verwalter Stahl-Kloppenheim und Oeconom Mohr⸗ Dortelweil, mit der Aufgabe: bezüglich geeigneter Grund— stücke für die in Frankfurt zu errichtende Molkerei Er— kundigungen einzuziehen. Rücksichtlich der ländlichen Genossenschaften kamen 2 Gutachten Sachverständiger zur Verlesung, wonach der Versammlung die betreffende Frage als hinreichend klargelegt erschien, so daß dem Comité diesbezüglich nur noch erübrigt, auch für länd— liche Genossenschaften ein Musterstatut anzufertigen.
Allerlei.
P. A. Frankfurt. Am 15. Juni wurde im Aus- stellungsgarten vor dem Portale der Villa Leonhards— brunn die zweite und zwar die Sommer ⸗Ausstellung der hiesigen Gartenbau⸗Gesellschaft eröffnet. Der Vorstand und ein großer Theil der Ausschußmitglieder der Patent— und Musterschutz⸗Ausstellung hatten sich zu dieser Feier⸗ lichkeit eingefunden.— Von heute an wird die Bilse'sche Kapelle auf dem Ausstellungsplatz von 5 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr concertiren.— Vom 10. Mai bis 10. Juni sind an Abonnements⸗- und Eintrittsgeldern 172,000 Mark eingegangen und in derselben Zeit wurde die Ausstellung von 68,000 zahlenden Personen und von 160,000 Dauer- und Beikartenbesitzern besucht. Am letzten Sonntag wurde die Ausstellung von 5,900 zahlenden Personen a 1 Mark und von 12,000 Abonnenten besucht.
New⸗NPork. Das Journal„Panama Herald“ vom 7. d. meldet: Die Arbeiten an dem Panamacanal schreiten sehr langsam fort. Unter den Angestellten sind Unzu⸗ friedenheiten und Unordnungen eingetreten. Das Journal fügt hinzu, der Arbeitsplatz sei verlassen, ganze Abthei— lungen von Arbeitern sind entlassen; viele Arbeiter sind beurlaubt, sowie auch viele Ingenieure bereits abgereist.
Jahres⸗ Bericht des Landes⸗Pferdezucht⸗Vereins pro 1880. Erstattet in der General-Versammlung zu Oppenheim am 10. April 1881. 4 Von Freiherrn von Schaeffer-Bernstein. (Fortsetzung.)
Ein weiteres Projekt zur Anlage einer Genossenschafts⸗ Fohlenweide für den nordöstlichen Theil der Provinz Star⸗ kenburg wurde uns von Herrn Kreisthierarzt Renner zu Reichelsheim i. O. vorgelegt. Die hier ausersehene Loca— lität auf der sog. Hohenwallbach zwischen Wallbach und Gumpersberg ist in jeder Beziehung eine sehr geeignete. Der Gelände⸗Complex enthält 110 Morgen und nach einem uns erstatteten Gutachten des Vorstandsmitgliedes Herrn Posthalter Hoffmann zu Brensbach bestätigt, daß die Lage kaum vortheilhafter für einen großen Theil der Kreise Erbach und Dieburg gedacht werden könne. Es wären leicht 50 bis 100 und darüber Morgen Land zum größten Theil aus der Hand eines Besitzers zu erwerben, die meist als Ackerland bebaut, Wiesen und etwas Wald einbegreifen. Der Boden ist sehr ertragsfähig an Klee und guten Futtergräsern. Das Ganze geschüßtzt gegen Zugwinde. Das reichlich vorhandene Quellwasser vor⸗ züglich. Wir sind diesem schönen Projekt bis heute noch nicht näher getreten, da es Grundsatz im Verein ist, sich nicht in Unternehmungen zu engagiren, deren Ausführung nicht schon von Seiten der näheren Interessenten reiflich erwogen und vorbereitet erscheint. Hier wird es si aber wesentlich darum handeln, daß die Kräfte zweier Kreise Dieburg und Erbach sich vereinigen, um eine
ch Nr. 13, S. 3982 Nr. 10 26, S. 4367 Nr. 49, S. 4398
werthig sein wird. Ob das Bedürfniß nach der Eröff⸗ nung der Heppenheimer Fohlenweide, die auch Externen zugänglich gemacht werden soll, ein gleich dringliches bleiben wird, als es heute noch erscheint, das kann sich sehr bald zeigen und je nachdem das neue Unternehmen sich Bahn brechen.— Aus der Provinz Oberhessen liegt uns eine Eingabe, d. d. Butzbach, unterzeichnet von einer Reihe angesehener Mitglieder des Vereins vor, welche darauf hinweist, daß sich in der Nähe genannten Ortes in der Gemarkung Oes eine selten günstige Ge— legenheit zur Anlage einer Provinzial-Fohlenweide biete. Das nöthige Gelände könne mit Wiesen und Gebäuden pachtweise auf längere Zeit leicht zu erwerben sein ꝛc. Wir haben uns erlaubt zu erwiedern, daß die Wieder— errichtung einer Fohlenweide in der Provinz Oberhessen vom Verein mit großer Freude und Genugthuung be— grüßt werden würde, daß jedoch die Lage der Gemarkung Oes hart an der Landesgrenze höchstens zu einer Bezirks⸗
Bereitwilligkeit vorerst nur dahin erklären könne, analog des Vorganges der Wöllsteiner Weide, das vorliegende Unternehmen zu unterstützen. Es wurde dabei angelegent⸗ lichst empfohlen, in weiteren landw. Kreisen, namentlich auch bei dem landw. Provinzial-Verein in geeigneter Weise diese Angelegenheit zur Erörterung zu bringen. Wir dürfen annehmen, daß in Oberhessen darüber eine Meinungsverschiedenheit nicht vorwaltet, daß Fohlen— weiden ein sehr werthvolles Förderungsmittel der Pferde— zucht bilden und daß namentlich in Ländern mit hohem Bodenwerth, welcher den Weidegang in engeren Bezirken oft unmöglich macht, eine Centralanstalt mit bequemer Lage für die Zu- und Abfuhr der Füllen Hauptvortheile biete. Da nun bekannter Weise in Mitten der Provinz Oberhessen sich Weidegelände in ganz vorzüglich geeig⸗ neter Beschaffenheit fuͤr den vorliegenden Zweck finden lassen wird, geben wir uns der Hoffnung hin, daß die Realisation der oben näher bezeichneten Idee nicht lange auf sich warten läßt. Die Beihülfe des Vereins für Fohlentummelplätze beschränkte sich im ver⸗ gangenen Jahre auf die Zahlung von 150 M. an die Gemeinde Pfungstadt, welche sich hierdurch bewegen ließ, den Pferdezüchtern eine Wiese von 3½ Morgen mit der Zusage abzutreten, daß nach Verhältniß der Zahl der aufgetriebenen Füllen eine Vergrößerung des Platzes ge⸗ stattet werden würde. Der Gemeinde Klein-Rohrheim haben wir einen Zuschuß zu den Kosten der Erbauung eines Schutzschoppens auf der dortigen sogen.„kleinen Weide“ von 150 M. zugestanden. Beide Anlagen haben wir commissarisch einsehen lassen und wurden dieselben zweckentsprechend befunden.—
4. Verbreitung bewährter Anleitungen zur Pferdezucht.
M. H. Die Verbreitung bewährter Anleitungen zur Pferdezucht, die uns pos. 48 3 der Statuten vorschreibt und wie sie durch Vertheilen unserer Preisschrift und durch Veröffentlichung von Aufsätzen und Berichten der landw. Zeitung als Vereinsorgan, in den Pferdemarkt— zeitungen und anderen Blättern bisher ausgeführt wurde, erschten uns nicht ganz ausreichend, um allen Pferde zuchtenden Mitgliedern des Vereins belehrende Abhand— lungen zuzuführen. Damit dies in erweitertem Maße möglich sei, hat unser Ausschuß eine Commission bestellt, die sich damit befassen sollte, diese Frage eingehend zu berathen. Das Resultat dieser Erwägungen liegt uns vor und wir können es hier nur lobend hervorheben, daß die Commission, unter Leitung des Herrn Major von Wernher stehend, eine Arbeit einlieferte, die uns ein mit großer Gründlichkeit und Kenntniß gesichtetes Material an die Hand gibt. Nachdem schon früher aus der Mitte des Vereins die Schaffung eines Verbandes süd- und mitteldeutscher Pferdezuchtvereine durch Herausgabe eines Central⸗Organs für Pferdezucht und Pferdehandel ange⸗ strebt worden, der Versuch jedoch auf dem dazu einge⸗ schlagenen Wege scheiterte, so wollen wir diesen Gedanken doch nicht ganz aufgegeben haben. Ein Centralorgan wird jedenfalls, wenn ein Verband der Vereine erst her⸗ gestellt ist, zur Nothwendigkeit werden und alsdann auch Lebens fähigkeit haben. Bis dahin aber sind wir gesonnen, die Vorschläge unserer Commission für Beschaffung von Fach⸗Lectüre zu befolgen. Es wurden von ihr eine Reihe von 24 Thematas aufgestellt, zu deren Bearbeltung Mit⸗ glieder des Pferdezuchtsvereins aufgefordert und die uns eingehenden Abhandlungen sollen sodann zur Veröffent⸗ lichung in den geleseneren Zeitungen, Kreisblättern ꝛc. des Landes gebracht werden. Wir hoffen auf diese Weise nach und nach eine Sammlung des für den Pferdezüchter Wissenswerthesten zu erhalten, und bitten um die Unker⸗ stützung unserer Mitglieder bei diesem uns sehr wichtig erscheinenden Unternehmen.(Fortsetzung folgt.)
Verloosung. Ansbach Gunzenhausener Eisenbahn F Loose von 1857. Gewinnziehung vom 15. Juni 1881. — Heimzahlung am 15. Dez. 1881. Serie 4398 Nr. 17 fl. 14,000. S. 1605 Nr. 38 fl. 2000. S. 4731 Nr. 30 fl. 500. S. 914 Nr. 6, S. 1926 Nr. 14 20, S. 2490, Nr. 50, S. 3617 Nr. 48 à fl. 100. S. 134 Nr. 38, S. 1059 Nr. 719, S. 2444 Nr. 10 34 41, S. 2490 Nr. 4, S. 2708 Nr. 34, S. 3782 Nr. 31, S. 3982 Nr. 12 à fl. 50. S. 236 Nr. 15, S. 768 Nr. 31, S. 824 Nr. 11, S. 1059 Nr. 48, S. 1517 Nr. 5 23, S. 1885 Nr. 29 43 45, S. 2444 Nr. 14, S. 2478 Nr. 18, S. 2490 Nr. 30, S. 2568 Nr. 32, S. 3097
Nr. 30, S. 4781 Nr. 7 à fl. 30. S. 116 Nr. 36, S. 134 Nr. 32 50, S. 236 Nr. 8 17 422,
Einrichtung zu schaffen, welche für beide Theile gleich⸗
anlage sich eignen möchte, der Vorstand deßhalb seine G
S. 1885 Nr. 26, S. 1926 Nr. 26, S. 2077 Nr. S. 2490 Nr. 16 3147, S. 2545 Nr. 36, S. 2500 S. 3648 Nr. 9 39, S. 4069 Nr. 12, S. 4191 Nr.“
49, S. 4367 Nr. 10 14, S. 4731 Nr. 33 à fl. 20 Auf alle übrigen Nummern in den am 16. Mai 1881
Bekanntmachung. Am 20. Juni treten in den Orten Gambach im
welchen Staden die amtliche Bezeichnung„m Großh. Hessen“ zu führen hat.
Die Verwaltung der Postagentur Gambach ist dem dortigen Gastwirth Konrad Metzger V, in Rankadt dem emelnde⸗Einnehmer Birkenstock daselbst und in Staden 11 Gastwirth Konrad Bingmer daselbst übertragen worden.
Der Postverkehr wird vermittelt:
post 630 Vorm. und 6 Nachm. durch Gambach in der Richtung nach Butzbach um 1 Nachm. und 815 Nachm, durch Gambach in der Richtung nach Münzenberg, sowie durch einen Landbriefträger von Butzbach, welcher um 8830 Vorm. in Gambach eintrifft.
2. Für Ranstadt: durch die Züge Nr. 13, 16 und 17 der Eisenbahn⸗Linie Gelnhausen-Gießen.
3. Für Staden: durch die zwischen Friedberg und Ortenberg kursirenden Personenposten 68 Vorm. und 925 Nachm. durch Staden, sowie durch eine am 20. Jun zur Einrichtung kommende, zwischen Reichelsheim i. d. W. und Ranstadt Bahnhof werktäglich verkehrende, zur Per⸗ sonenbeförderung eingerichtete Landbestellfahrt mit folgen⸗ dem Gange:
aus Reichelsheim i. d. W. hecken 1130, durch Staden 125, durch Nieder⸗Mockstadt 1280, durch Ober-Mockstadt 1245, durch Ranstadt 1 Nachm., in Ranstadt Bahnhof 110 Nachm.; aus Ranstadt Bahnhof 65 Nachm., durch Ran⸗ stadt 615, durch Ober-Mockstadt 635, durch Nieder⸗ Mockstadt 650, durch Staden 710, durch Leidhecken 735, in Reichelsheim i. d. W. 85 Nachm.
Dem Landbestellbezirke der Postagentur in Gambach werden der Ort Holzheim, die Gambacher- und Kreuz⸗ Mühle, dem Landbestellbezirke der Postagentur in Ran⸗ stadt die Orte Ober- und Nieder-Mockstadt, Blofeld, Dauernheim und Ober-Dauernheim zugetheilt. Die Postagentur in Staden erhält keinen Land bestellbezirk.
Die Dienststunden für den Verkehr mit dem Publikum
11 Vorm., durch Leid⸗
a. an Wochentagen: b. an Sonntagen u.
den nicht auf einen Sonntag fallenden gesetzl. Feiertagen:
1. für Gambach: von 11 V. bis 1 N. von 8 bis 9 V.
1 bis N.„ 5 2. für Ranstadt: von 9 bis 11 V. von 8 bis 9 V. b.,, 3. für Staden: von 10 bis 12 V. von 8 bis 9 V. „, e N. 5 8„
Darmstadt den 16. Juni 1881.
Der Kaiserliche Ober-Postdirektor. Hagemann.
Literarisches.
Daheim. Die soeben erschienenen Nrn. 37 und 38 enthalten: Hans Dilien der Türmer.(Forts.)— Der alte Waldheger. Originalzeichnung von E. Stammel.— Unter den Albanesen. Reiseerinnerungen von Wickede. — Die Salieylsäure auf der Anklagebank. Eine chemische Plauderei von J. Stinde.— In der Spatzenmühle. Novelle von Z. v. Reuß.— Aus Schule und Haus. Von Dr. F. Fauth. III. Was soll die Gymnastalbil⸗ dung?— Blumenleben. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Das Kosthaus der Vegetarier zu Berlin. Von G. de Beaulieu.— Am Familientische: Jahres⸗ supplemente zu Meyer's Conversationslexikon.—„Die goldene Bibel.“— Zur Danziger Kleiderordnung— Ein Vorschlag zur Güte.— Japanische Schoßhündchen. Mit Abbild. Gesundheitsrath.— Hinter die Schule ge⸗ laufen. Gedicht von J. Lohmeyer. Mit Illustr.— Deutsche Erzieherinnen in Paris. Von Mathias.— Aus den Tagen der Normannennoth. Mit Illustr.— Zur Kenntniß der Tollwuth. Von J. Stinde.— Am Fami⸗ lientische: Eine deutsche Hausbibliothek.— Zur Statistik der Selbstmorde.— Zur Judenhetze in Südrußland.— Rechtsrath.— Mit vier illustrirten Beilagen.— Umschau in fernen Landen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 18. Juni. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 80—95 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf.
Gießen, 18. Juni. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 80-86 Pf., Eier 1 Stück 5 Pf., Käse per Stück 5— 11 Pf., Tauben das Paar 7080 Pf., Hühner per St. M. 1.—1.30, Hahnen per St. M. 0.70— 1.20, Enten per St. M. 2., Ochsenfleisch 66 Pf. per Pfund, Kuh⸗ und Rindfleisch 48 50 Pf., Kalbfleisch 40— 44 Pf., Hammelfleisch 68—70 Pf., Schweinefleisch 62—68 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 5.50— 5.80, Zwiebeln per Ctr. M. 24.—25., Kirschen das Pfd. 20—30 Pf.
Nr. 16, S. 815 Nr. 15, S. 839 Nr. 16, S. 914 Nr. 36,
Frankfurt, 18. Juni. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centn. M. 3.—5., Stroh M. 3.—4.
2 S. 2077 Nr. 10, S. 2099 Nr. 12, S. 2444 Nr. 46.
Nr. 48, S. 2708 Nr. 37 43 48, S. 3317 Nr. 37
1. Für Gambach durch die zwischen Butzbach und f Münzenberg täglich zweimal verkehrende Privat-Personen⸗
sind wie folgt festgesetzt: 1
gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von fl. 10. 1 1
Postbezirke Butzbach, Ranstadt im Postbezirke Orten⸗ berg im Gr. Hessen und Staden im Postbezirke Alten⸗ stadt im Gr. Hessen Postagenturen in Wirksankeit, von
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