ier das Hundert M. 4.—5., Butter 50 Kilo M. 85.— 90. im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10, Spargel
das Pfd. 30 Pf., Blumenkohl 60—89 Pf., Schnittlauch das Gebund 3 Pf., Gelberüben das Bündel 12 Pf., Romainsalat 50 Pf., neue Bohnen 100 Stück M. 1.50—80, Spinat 30—40 Pf., neue Erbsen das Pfund 50 Pf., 1 neue Kartoffeln per Pfund 20— 30 Pf., das Malter
*
— M. 14.— 16., Gurken 20— 30 Pf., Sellerie 50 Pf., N 2 Wirsing 20—25 Pf., Kirschen das Pfd. 18—20 Pf., big Ochsenfleisch das Pfund 60—70 Pf., Kuh„Rind- und Farrenfleisch 45— 55 Pf., Hammelfleisch 40— 65 Pf., Kalbfleisch 40— 55 Pf., Schweinefleisch 60— 70 Pf., 1 Hahn M. 1.70—2., 1 Ente M. 2.50—3., junge Gans „ e M. 5.—6., 1 Taube 50 Pf., Reh per Pfd 80—85 Pf. We, Mainz, 17. Juni. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 6.—6.25, Heu per Ctr. M. 4.50— 4.75, Stroh per Ctr. M. 3.60— 3.80, Butter ¼ Kilo 85—90 Pf., Butter in Parthien 70—75 Pf., Eier/ Hundert M. 1.05— 1.10, Handkäse 5—7 Pf., Blumenkohl 50-60 Pf., Zwiebel ½ Kilo 16 18 Pf., 1 Gans M. 4.—5.,1 Ente M. 2.—2.50, I Hahn M. 1.50— 1.70, 1 Huhn M. 1.50—1.70, 1 junge Taube 45—50 Pf.— Fruchtmarkt. Waizen eff. hies. M. 23.50— 24., fremder M. 22.25— 23.25, amerikan. rother Winterwaizen M. 24.— 24.50, Roggen, hies. und
bis 28.75, Rüböl eff. obne Faß M. 29.25, per October mit a Faß M. 29.20— 29.25, Leinöl M. 29.50.— Vieh⸗ markt. Ochsen 1. Qual. M. 64.— 66., 2. Oual. n M. 58.— 62., Kühe 1. Qual. M. 50.— 56., 2. Qual. M. 42.—48., Kälber das Pfd. 55—60 Pf., Schweine
un das Pfd. 54—61 Pf. Petersburg. Ein Circular des Fin anzministers setzt die Aceise von Spiritus auf 8 Kopeken pro Grad
vom 1. Juli ab fest.
Eingesandt an den Einsender in voriger Nummer des Anzeigers.
Voraus schicken wir, daß auch wir das traurige Ge⸗ schick, das zwei hiesige Familien so jähe betroffen, aus tiefstem Herzen beklagen, daß der Vorfall selbst also hier
0 gar nicht berührt werden soll, sondern daß sich unser a duede Wort lediglich an den Einsender jenes Eingesandt richtet.
Offenbar ist der Einsender kein Friedberger, sonst würde er nicht Dinge behaupten, die mit den thatsächlichen Verhältnissen in offenbarem Widerspruche stehen. Wo und seit wann ist denn„die Us“ ein heim— tüͤckisches Wasser? Schreiber dieses, ein älterer Fried— berger, der als kleiner Bube bereits in der Usa badete (und mit ihm wohl alle anderen Friedberger, die im Freien badeten), kennt jene gefährliche Stelle seit seinen Kinderjahren. Nach jedem Hochwasser verändert das „Loch“ an jener Stelle etwas seinen Platz und seine Tiefe und vernünftige Leute badeten deßhalb daselbst nicht. Sonst sind aber die alten Badeplätze unverändert und die Usa jetzt ebensowenig ein heimtückisches Wasser als früher. Ebensowenig ist uns bekannt, daß„aller Orten“ gebadet wird, es sind vielmehr nur ganz be— stimmte Plätze seit undenklichen Zeiten. Es sind dies: der Platz hinter der Löw'schen Wiese an der Nauheimer Grenze, der große und kleine Kinderstuhl(nach Anderen“ „Künstuhl“, oder auch„Kingstuhl“) und der Platz unter⸗ halb der Vorbach'schen Mühle an der Fauerbacher Grenze, letzterer von jeher verrufen wegen seiner„Löcher“. Was nun den Schmerzensschrei nachbilligen und beaufsichtigten Bädern betrifft, so machen wir den Einsender auf das Volksbad aufmerksam. Es existirt nämlich, neben einer anderen privaten Unternehmung, ein solches hier und dem verehrten Einsender scheint unbekannt zu sein, daß; letzteres sehr billig ist. Beispielsweise hat den jungen 4 n von hier, der die Anstalt sehr fleißig besuchte, voriges Jahr ein Bad im Bassin nicht einmal einen ganzen Pfennig gekostet, also nur ein Drittel soviel, als der Einsender selbst„als billig“ betrachtet. In dem Volksbad hat Jeder seinen Platz, an welchem er seine Kleider geschuͤtzt aufheben kann, der Nichtschwimmer einen seichten, abgegrenzten, der Schwimmer einen tieferen, geräumigen Platz und eine ständige Aufsicht, also alles Das, was der Einsender verlangt. Das Abonne— ment kostet nur 3 Mark für den ganzen Sommer und wir sind überzeugt, die Männer, die das Unternehmen betreiben, werden jedem Unbemittelten gerne eine Gratisdauerkarte verabfolgen, wenn er darum nachsucht.
Schließlich möchten wir dem Einsender rathen, einen Cursus in der deutschen Sprache zu nehmen. Wir haben hier durch vorzügliche Lehrkräfte Gelegenheit genug, Stil
und Interpunktion gründlich zu lernen; vielleicht könnte jener
Einsender auch einen Curs in der deutschen Sprache am hiesigen Seminar als Hospitant durchmachen. Wer Etwas öffentlich rügen will, der lerne vorher wenigstens einiger⸗ maßen Deutsch oder überlasse das Schreiben anderen Leuten, die dazu berufener sind, als er. Kehre doch Jeder vor seiner eigenen Thür und kümmere sich um seine eigenen Angelegenheiten, denen dies oft sehr noth thut, und möge Jeder das Sprichwort beherzigen: Ne sutor ultra erepidam, zu Deutsch: Schuster bleib bei deinem Leisten. G.
Geld ⸗Cours. Frankfurt am 18. Juni 1881. 20⸗Frankenstuücke M. 16 23—27
do. N/„„(( Englische Sovereignssz.„ 20 39—44 Russische Imperiales 7% 16 7378
Dukaten«ͤͤ N 5 al martdgdd„ 988 Dollars in Golldd„ 428
Volksbad. Wasserwärme am 19. Juni: 170 Reaumur. Walter.
Pfennig⸗Sparkasse.
Bekanntmachung.
2230 Wegen Verhinderung des Stadtrechners werden
. die auf Dienstag den 21. und Donnerstag den 23. Juni Der l. J. fallenden Zahltage bei der hiesigen Stadtkasse nicht
em., abgehalten. 5
Friedberg den 20. Juni 1880.
1 Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.
uagzten l Sb a.
3 3 iels Versteigerung.
** 2229 Mittwoch den 22. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, 31 1 werden in dem Rathhause zu Friedberg
1 1 Commode, 2 1 Wanduhr, 8 6 Oeldruckbilder, +„ 1 Kleiderschrank
gegen Baarzahlung meistbietend versteigert. Friedberg den 18. Juni 1881. in Großh. Gerichtsvollzieher. Mobiliar⸗Versteigerung. „ 2226 ͤNächsten Freitag den 24. Juni l. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden sämmtliche zum Nachlaß des Gendarmen Konrad Ludwig dahier gehörigen 7 Mobiliar⸗Gegenstände in der Behausung Burgstraße Nr. 215 öffentlich meistbietend versteigert. Bad⸗Nauheim am 18. Juni 1881. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Schutt.
Gras⸗Versteigerung.
Mittwoch den 22. Juni, Vormittags 10 Uhr,
2173 1 wird das Gras von eirea 150 Morgen gemeinheitlichen ahn Wiesen in einzelnen Abtheilungen in der Wirthschaft des aul Georg Buchold dahier öffentlich meistbietend versteigert. 1 Nieder⸗Wöllstadt den 15. Juni 1881.
1 Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Wöllstadt. 2¹ Buff.
Arbeits-Versteigerung. „ 2175 Mittwoch den 22. Juni l. J., Nachmittags 1 Uhr, asche soll auf hiesigem Ratshaus die Dachdecker-Arbeit am hiesigen Kirchthurm, veranschlagt zu 116 Mark, öffentlich an den Wenigstfordernden veraccordirt werden. Altenstadt den 15. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Altenstadt. Weith.
2251 70 8 Gras- Versteigerung.
— N g Heugras-Versteigerung. 2195 Donnerstag den 23. l. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heugras von eirea 200 Morgen Wiesen im Saal der Hrch. Phil.
Dauernheim Wittwe versteigert werden. Nieder⸗Florstadt den 16. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. Ales.
Gras- Versteigerung.
2211 Am Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, wird im Deweil'schen Gasthaus zu Rendel der dies jährige Heu- und Grmmet⸗Ertrag von 84 Morgen Wiesen im Lehenholz in den seitherigen Abtheilungen versteigert.
Heusenstamm, 17. Juni 1881. Gräfliches Rentamt.
Bekanntmachung.
Mittwoch den 29. Juni sollen im Domanialwald— distrikt Hochholz 50 Haufen Streulaub versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr auf dem Vieinal— weg zwischen Kaichen und Groß-Karben im Distrikt Hoch— holz.
Heldenbergen den 19. Juni 1881.
Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt.
2228* Pück el. 3 1 N* 1* Arbeits-Versteigerung. 2227 Samstag den 25. Juni, Nachmittags 2 Uhr,
sollen in dem Schulsaal zu Ober-Erlenbach nach— benannte Arbeiten öffentlich in Aecord gegeben werden: Pflasterarbeit, veranschlagt zu M. 350.—, Lieferung, einschließlich Anfuhr von Pflastersteinen(Bachstein) 5 Desgleichen Pflasterersand 7 Vilbel, 17. Juni 1881.
180.— 222.50.
Brod, Bezirks bauaufseher.
Heugras-Versteigerung.
2213 Mittwoch den 22. Juni l. J., Vormittags um 9 Uhr, soll das der hiesigen Gemeinde zustehende Heu— gras, eirea 50 Morgen, auf dem Gemeindehause dahier versteigert werden. Groß⸗-Karben den 16. Juni 188. Großherzogliche Bürgermeisterel Groß-Karben. 9a n z.
Heugrasversteigerung.
2224 Donnerstag den 23. Juni d. J., Vormittags
9 Uhr anfangend, soll das der hiesigen Gemeinde zu—
stehende Heugras an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist an der Nauheimer Grenze. Nieder-Mörlen den 18. Juni 1881.
1 K. 4 2176 Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, 777 0% soll auf hlesigem Rathhaus die diesjährige Gras-Erndte Zuulfasd von elrca 60 Morgen Gemeindewiesen in einzelnen Ab—
en. theilungen meistbtetend verstelgert werden.
— Okarben den 15. Juni 1881.
4 Großherzogliche Bürgermelsterei Okarben. toben Fauerbach.
Großherzogliche Bürgermeisterei Rieder-Mörlen. Mo bes.
1 Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf. Uebertrag vom 11. Juni 4980 2353 30 1. C. Bindernagel 48 23 10 ieee, 165 75 55 ont, 105 57 65 en 99 48 95 5. H. Flaschenträger 89 43 85 5486 2602 40 NB. Uebertrag Einleger 690. Neue Einleger 12. Gesammt⸗Einleger 702. Friedberg den 18. Juni 1881. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G. Ho N„Norstoi Heugras-Versteigerung. 2212 Mittwoch den 22. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr,
soll das hiesige Gemeinde-Heugras öffentlich meistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 17. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner.
— 8 Heugras-Versteigerung. 2218 Donnerstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr anfangend, soll das Heugras von den gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen auf hiesigem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Bauernheim am 18. Juni 1881. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Bauernheim. V ant h.
2 Bekanntmachung. 2220 Donnerstag den 23. Juni, Vormittags 10 Uhr anfangend, soll in dem Gemeindehaus das Heugras, eirea 150 Ortsmorgen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Stammheim am 18. Juni 188t. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Stammheim. Becht.
A 3 5 Gras-Versteigerung. 2225 Donnerstag den 23. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, oll auf hiesigem Rathhaus das Heugras von 50 Morgen gemeinheitlichen Wiesen in einzelnen Abtheilungen öͤffent⸗ lich meistbietend versteigert werden. Dortelweil am 18. Juni 1881. Großherzogliche Bürgermeisterei Dortelweil. Mohr. 2 3* I H. v. Gimborn's Schreib⸗ und Copir⸗Tinten zeichnen sich durch lebhafte Farbe, große Fluͤssigkeit und schnelles Trocknen aus und llefern nach längerer Zeit scharfe, nie bleichende Copfen. Lager in den diversen Sorten, sowie auch in rother Tinte, blauer Tinte, Stempelfarben, flüssigem Leim ꝛc., befinden sich bei den bekannten Schreibmaterlallen⸗ Handlungen. 23
Apfel- Gelee, Bienen- Honig, Holl. Syrup Wilh. Bernbeck
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