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Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen—
oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
Nachdem am 12. dieses Monats zu Bonames ein Hund an Tollwuth erkrankt ist, wird in Gemäßheit des§. 38 des Gesetzes, betreffend die Abwehr und Unterdrückung von Viehseuchen vom 23. Juni 1881, die Festlegung aller Hunde in den Gemarkungen Harheim
und Nieder⸗Eschbach angeordnet.
an der Leine. Die Benützung der Hunde zum Ziehen ist unter der Bedingung gestattet, daß dieselben fest angeschirrt,
Der Festlegung gleich zu achten ist das Führen der mit einem sicheren Maulkorbe versehenen Hunde
mit einem sicheren
Maulkorbe versehen und außer der Zeit des Gebrauchs festgelegt werden. Hunde, welche vorstehender Vorschrift zuwider frei umherlaufend betroffen werden, werden sofort getödtet.§. 66 des Gesetzes vom 23. Juni 1881 bedroht außerdem Zuwiderhandlungen gegen die vorstehend
angeordneten Schutzmaßregeln mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft.
Friedberg den 16. Juli 1881.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Bekanntmachung.
Donnerstag den 21. und Freitag den 22. laufenden Monats, jedesmal zu Butzbach Seitens der dortigen Garnison Gefechtsschießen mit scharfer Munition stattfinden, wird. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der zunächst gelegenen Orte wollen dies noch
Friedberg den 18. Juli 1881.
Vormittags, werden auf dem Großherzoglichen Exerzierplatze was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht besonders in der Gemeinde bekannt machen lassen. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Prüfung der Bewerber um Berechtigung zum einjährig freiwilligen Militärdienst im Herbst 1
Diejenigen jungen Leute, welche beabsichtigen sich der im Herbst 1881 stattfindenden rubricirten Prüfung zu unterziehen, werden hier— durch aufgefordert, ihre deßfallsigen Gesuche um Zulassung bei Mei— dung des Ausschlusses von dieser Prufung
spätestens bis zum 1. August 1881
bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission einzureichen. Hinsichtlich Anbringung der Gesuche wird im Speziellen das Folgende bemerkt:
1. Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Commission nur dann anzubringen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen seinen dauernden Aufenthaltsort hat.
2. Die Zulassung zur Prüfung kann nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr erfolgen.
3. Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse angegeben wird.
4. Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a. Geburts— zeugniß; b. Einwilligungsattest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu ein Unbescholtenheitszeugniß, welches von der Polizei
Obrigkeit oder der vorgesetzten Dienstbehörde auszustellen ist; d. ein
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selbstgeschriebener Lebenslauf. Zu pos. b. wird noch besonders darauf hingewiesen, daß in dem Einwilligungsattest die Erklärung des Vaters oder Vormundes, in der Lage zu sein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht fehlen darf und daß die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß.
5. In dem Gesuche ist außerdem anzugeben, in welchen zwei fremden Sprachen(Französisch, Englisch, Lateinisch oder Griechisch) der sich Meldende geprüft sein will.
6. Ist bereits früher ein Gesuch um Zulassung zur Prüfung ein⸗ gereicht worden, so bleibt dem erneuten Gesuche nur ein Unbescholten— heitszeugniß beizulegen.
Ueber die Anforderungen, welche an die zu Prüfenden gestellt werden, gibt die Prüfungs-Ordnung(Anlage 2 zur Ersatzordnung— J. Theil der Wehrordnung vom 28. September 1875— Regierungsblatt Nr. 55 von 1875) Aufschluß. Bezuͤglich des Prüfungstermins, sowie des Locals in welchem die Prüfung stattfindet, erfolgt eventuell weitere Bekanntmachung; auf spezielle Ladung kann nicht gerechnet werden.
Darmstadt den 5. Juli 1881.
Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. Der Vorsitzende: Rothe.
Die Aufenthaltsorte des Johann Kloß von Ober-Rosphe, des Michael Müller von Orb, der Louise Marie Burger von Keffenrod
sind unbekannt und zu ermitteln.
Deutsches Reich. Darmstadt. Militärdienst-Nachrichten.
Franke, Zeughauptm. vom Art.⸗Depot in Glatz
wurde zum Art.⸗Depot in Darmstadt, Encke,
0 Zeuglieut. vom Art.⸗Depot in Magdeburg, zum
Art.⸗Depot in Darmstadt versetzt; Duvinage,
Unterarzt vom 1. Gr. Inf.⸗Reg. Nr. 115 zum
Ass.⸗Arzt ernannt.
Berlin, 15. Juli. Kaiser Wilhelm ist wohlbehalten in Gastein angekommen. Prinz August von Württemberg, der Statthalter Graf Thun, der Landeshauptmann Graf Caronini und General v. Dahlen empfingen ihn am Bahnhofe. Die Kurgäste begrüßten den Kaiser mit herzlichen Zurufen. Die Badestadt war festlich geschmückt; das Wetter ist prachtvoll.
— 16. Juli. Graf Hatzfeldt hat heute die Leitung des auswärtigen Amtes übernommen.
Kiel, 14. Juli. Das englische Geschwader warf gegen 2 Uhr im inneren Hafen die Anker. Salutschüsse begrüßten die Flotte, dann folgten die Besuche der hohen Behörden. Prinz Wil— helm begab sich zur Begrüßung des Herzogs von Edinburg an Vord des„Herkules“. Eine
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große Menschenmenge wohnte dem Schauspiel bei.— 15. Juli. Zu Ehren der Offiziere von der englischen Flotte fand heute ein Diner bei Admiral Batsch statt. Heute Abend gibt die deutsche Marine ein Fest mit Concert, Souper und Feuerwerk in dem mit electrischem Licht erleuchteten Garten der Bellevue.— 16. Juli. Die Offiziere des britischen Geschwaders besahen heute die Kasernen und Lazarethe zu Kiel. Dem Vernehmen nach geht Prinz Heinrich mit dem Herzog von Edinburg nach England zum Besuch der Königin und seiner Eltern.
München, 15. Juli. König Ludwig ist von seiner Reise nach der Schweiz zurückgekehrt.
— Nach dem„Fränkischen Courier“ werden,
finden; die Wahl des Ortes sei dem Kaiser Wilhelm anheimgestellt.
— Die„Wiener Abendpost“ bespricht den Besuch des deutschen Kaisers zu Gastein und sagt: Der deutsche Kaiser, ein erlauchter Freund und Bundesgenosse unseres Monarchen, weilt wieder auf öͤsterreichischem Boden. Dem er— lauchten Gaste wurde wie immer so auch dies— mal ein ehrerbietiger wie freudiger Empfang zu Theil, an welchem die Bevölkerung der ganzen Monarchie den herzlichsten Antheil nahm.
Prag. Das Landesgericht verurtheilte wegen der Massen⸗Cravalle am 30. Juni sechs Personen zu Arreststrafen von 10 bis zu 21 Tagen.
Frankreich. Paris. Die allgemeinen
wenn man die Resultate der Wahlmännerwahlen als Maßstab annimmt, 88 Clerikal-Conservative, 71 Liberale gewählt.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Der„Presse“ zufolge würde eine Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser Franz Joseph am 6. oder 7. August in Ischl oder Salzburg statt—
Wahlen zur Kammer sind, wie aus einem Cir— cularschreiben des Kriegsministers zu entnehmen, für den 2. October in Aussicht genommen.
— Der Pariser Polizei-Präsident Andrieuß gab seine Entlassung um den Entwurf der Re- gierung über die Umgestaltung der Polizei be— kämpfen zu können. Er glaubt, das neue Ge— setz werde die Polizei-Präfectur in ihrer Ver— fassung zerstoren.
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