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durch Staub verbreitet, Zeit fortpflanzungs- und ansteckungsfaͤhig. Ein Glück ist es nur, daß sie, einmal im Nahrungs- schlauch, nicht mehr schädlich sind. Wir durften sonst die Viehhaltung in unserer verseuchten Gegend aufgeben. Die geringste Verwundung aber im Munde, nach Dr. Roloff schon das Bestreichen der Schleimhaut mit einem rauhen Lappen, macht diese am Futter haͤngenden Bakterien dem Blute sofort zugaͤnglich. Dieß erklärt auch, daß an den verseuchten Niederungen, wenn im Sommer nach anhaltender Trockenheit ein Regen kommt, der Sand und Erdtheilchen an die Gräser spritzt, beim Beweiden dieser Stellen Schafe in ganzen Trupps fallen. Es gibt eben beim Kauen von dem Futter sehr leicht Schürfungen an den Schleimhaͤuten im Maule. Wollen wir der Massenverbreitung der Milzbrandbakterien ent— gegen wirken, so müssen wir hermetisch geschlossene Cadaverwagen haben oder wir müssen das Ab— deckereiwesen anders organisiren.
Im Kreise Gießen wird darauf hingewirkt, daß unsere Regierung beim ins Leben treten des Seuchengesetzes auch Eutschadigung für am Milz⸗ brand gefallenes Vieh in Aussicht stellt, oder daß, wie dieß auch der Abgeordnete von Rabenau gelegentlich der Juterpellation Osann befürwortet, ein Viehversicherungsverband auf Gegenseitigkeit gegründet wird. Für uns Landwirthe wäre damit viel gewonnen, wenn wir auch, so lange wir nicht durch allseitige Anstrengungen wieder Verhältnisse
in normale gekommen sind, mit größeren Beiträgen angezogen würden, als die Viehbesitzer in gesunden Gegenden. Aber wir
und bleiben für lange
müssen diese Vorthelle bei Zeiten erwaͤgen und müssen die erforderlichen Schritte thun, bevor unsere Regierung definitive Instruktionen über
Dr. van Muyde. Mit Abb.— Redner und Hörer. Von J. Stinde.— Am Familientische: Wie stellen wir unsere Zukunft sicher? Ein orthographischer Fahrer.— Die
M. 2.20— 3.20. Eier das Hundert M. 6.—8.50. Butter im Großen 1. Qual. M. 1, 2. Qnal. 90 Pf., im Detail 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.20. Fleischpreise un verändert, ebenso die Gemüse- und Geflügelpreise.
Mainz, 31. Dec. 1880. Marktyreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.40— 5.00, Heu per Ctr. M. 3.50— 3.80, Stroh per Ctr. M. 9.50— 2.70, Butter ½ Kilo M. 1.00— 1.10, Butter in Parthien 85 90 Pf., Eier ½ Hundert M. 1.80— 2.00, 1 Handkͤse 6—8 Pf., KNothkraut 18—24 Pf., Weißkraut 6—8 Pf., Blumenkohl 30 35 Pf., Wirsing 2—3 Pf., Zwiebel ½ Kilo 8— 10 Pf., 1 Gans M. 4.50—7, 1 Ente M. 2.00— 2.50, 1 Hahn M. 1.50 2.00, 1 Huhn M. 1.20 bis 1.80, 1 junge Taube 00—00 Pf., 1 Feldbuhn M. 0.00— 0.00, 1 Hase M. 3.30— 3.50. Frucht markt. Walzen effectiv hiesiger, M. 21.50— b fremder 21.50— 22. Amerikanischer rother Winter waizen M. 22.75„Roggen, frkl. M. 21.00 bis 21.25, Gerste, pfälzer, 17.50— 18.40, franken M. 18.25 bis 18.40, Hafer 13.50 14.28, Rübs!heff. ohne Faß 21 per Mai mit Faß 29.70.
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Daheim. Nr. 14 enthält: Das rothe Gold. Roman von Pantenius. Die Tochter Jephtas. Von Karl Gerock. Kaiser Friedrich II. und Peter de Vinea. Von Th. Schott. Mit Illustr.— Severa.(Forts.) Eine Schiffseisenbahn über die Landenge von Panama. Von
N 1 25 sichtbare Stimme.— Aus der Mappe eines Autographen⸗ Einführung des Seuchengesetzes erlaͤßt. sammlers.— Rechts rath.— Mit einer Neufahrsbellage. Berlossung. Geld- Ceurt.
Braunschwelg, 31. Dez. 1880. Prämten⸗Ziehung Frankfurt am 31. December 1880. der Braunschweiger 20 Thlr.⸗Loose. Nr. 27 S. 756 20 ⸗Frankenstücke M. 16 09— 13 gewinnt 60,000 M., Nr. 42 S. 5542 10,800 M., Nr. 28 do. in ½„ 16 09—13 S. 7801 6000 M., Nr. 27 S. 792 1800 W. Englischt Severelgng sg„ 20 20—54 Russische Imperiales 16 65—69 Handel und Verkehr. Ducaten J 9„ 25485 Frankfurt, 31. Dez. 1880. Marktbericht. Heu kostete al marc 8„ 9 56-60 le nach Qualität per Centner M. 2.50— 4.30, Stroh] Dollars in Gold. 5 11720
Für die arme Familie in Pfaffenwiesbach gingen weiter ein: Von Major Römheld 1 M., W. Bernbeck 1 M. Außer den am 19. Dec. 1880 nach Pfaffenwies⸗ bach gesandten 12 M., gingen weitere 30 M. am 23. Dee. 1880 baar dorthin. Ferner wurden laut Auftrag für
M. 31.80 Anschaffungen an Kleidern und Strümpfen gemacht, die der nilie am Weihnachtsabend übergeben werden sollten, leider aber erst am 2. Feiertage bestellt
werden konnten. Den Restbe Gelder mit M. 50.05 hab Decan Gottschalk hier Anschaffungen an Kleidern zu konnen. Um weitere Gaben
die Expedition
jetzt eingegangenen Auftrag des Herrn eventuell weitere ungsmitteln machen
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berh. Anzeigers.
Herr Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln
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—— 2 Schullehrer-Seminar. 64 Die Lieferung von Petroleum für die Monate Januar, Februar und März soll auf dem Submissions wege vergeben werden. Offerten wolle man vor dem 8. d. Mts. schriftlich bei uns einreichen. Friedberg am 1. Januar 1881. Oroßberzogliche Direction des Schullehrer⸗Seminats. Schäfer.
—— 2* 2 1
Faselochs-Versteigerung.
6 Naächsten Mittwoch als am 5. Januar, Nachmittags
2 Ubr, läßt die Gemeinde Harheim einen gut gehaltenen
Faselochs auf dem Bürgermeisterei-Buüreau daselbst ver
steigern.
Harheim am 29. Dezember 1880.
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