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1878.
Donnerstag den 25. Juli.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Artis Friedberg.
Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet,
Für die Monate August und September kann auf den„Oberhessischen Anzeiger“ bei der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Poststellen mit 1 Mark abonnirt werden.
5 f bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
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Ir Zetreffend: Die Reichstagswahlen.
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de. Windecker. hischer 2 6 vetreffend; Schulversäumnisse. Kaffee
Wild. Serubel Tagen erinnert.
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f 9 der deren Wiederverheirathung keine oder erst ef- Abel „
dn, gmacht worden ist.
und Waisen zu machenden Anzeigen.
Da hierdurch nicht nur dem genannten Rechner unnöthige Arbelt
Amtlicher Theil.
Dr. Brade n.
etreffend: Schluß und Beginn des Schuljahres, insbesondere Zahl der Schbler im neuen Schuljahr. Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises.
Die noch rückständigen werden an Erledigung unserer Verfügung in rubricirtem Betreff binnen 3 Tagen erinnert.
Dr. Braden.
tetreffend: Die dem Rechner der Schullehrer⸗Wittwenkasse bezüglich der Schullehrer Wittwen f
Dr. Braden.
sehr verspätete Anzeige
des Innern,
Friedberg am 24. Juli 1878.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Da trotz der durch unser Ausschreiben vom 10. dieses Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 82, erlassenen Erinnerung noch viele mit Etle— igung der Verfügung vom 13 vorigen Monats im Rückstande sind, so bringen wir dieselbe hierdurch nochmals in Erinnerung unter dem Anfügen, aß nach Verlauf von 2 Tagen die fehlenden Berichte durch Wartboten abgeholt werden. Gleichzeitig erinnern wir die am Schlusse unseres Aus- chreibens vom 18. dieses⸗Monats, Oberhessischer Anzeiger Nr. 85, ebenfalls bereits in Erinnerung gebrachte Erstattung des Berichts über Anzeige
ur Publikation des Tags und der Dauer der Wahlhandlung mit gleicher Androhung.
Friedberg am 23. Juli 1878.
Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises.
Viele von Ihnen sind noch mit Erledigung unserer Verfügung in rubricirtem Betreff im Rückstande und werden Sie an Erledigung binnen
Dr. Braden. Friedberg am 23. Juli 1878.
Friedberg am 23. Juli 1878.
Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an die Schulvorstände des Kreises.
Nachstehend im Abdruck folgende Verfügung Großherzoglichen Ministeriums 1878 ad num. M. d. J. S. 9609 lassen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und pünktlichsten Nachachtung zugehen.
Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom
Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen.
1 Es ist in neuerer Zeit wieder mehrfach vorgekommen, daß dem Rechner dr Schullehrer ⸗Wittwenkasse von dem Ableben von Schullehrer-Wittwen
a. stirbt oder b. sich wieder verheirathet.
Dabei ist zugleich zu bemerken, ob aus der Ehe der Wittwe mit dem verstorbenen Lehrer herrührende Kinder unter 20 Jahren vorhanden sind oder nicht, und sind im Bejahungsfalle deren Namen und Geburts—
den Bahnhof. ind Weiterungen erwachsen, sondern auch die Wittwenkasse selbst in Schaden[jahre und Tage anzugeben. uswahl knmen kann, so beauftragen wir Sie, die Schulvorstände anzuweisen, Knorr. * enen nen sowohl wie dem Rechner der Schullehrer-Wittwenkasse alsbald Achenbach. zeige zu machen, wenn eine Schullehrer-Wittwe Darmstadt am 12. Juli 1878. 10 4 Deutsches Reich. Einleitungen zum kriegsgerichtlichen Verfahren zu ii ee ee 1 1 zu studiren. * e 5 itherige Großbritannische nunmehr begonnen. Gewählt wurden Tabaksfabrikant Ermeler, Steuer %%% ↄ, é,» der Großherzoglichen Regierung beglaubigt Für die vielfach verbreitete Nachricht, daß die Die Commission setzte drei Ausschüsse ein, um das 4 FUürden. Derselbe hat am 11. d. M. sein bezüg- russische Reglerung beabsichtige, die Verordnung, ftalistische Atti zu sichten einen Fragebogen en I Fdbseeicht. betreffend die Zahlung der Zölle in Gold vom auszuarbeiten über den Tabaksbau und einen Frage⸗ been n r Berlin, 22. Juli. Nachdem der Kaiser 1. September an außer Kraft zu setzen, liegen bogen über den Tabakshandel und die Fabrikation. een een, feiern abermals in Begleitung Dr. v. Lauer's eine bisher keine thatsächlichen Anhaltspunkte vor; Dle Commisston digen sic, dat des franzöfsche bens, e nahe einstündige Spaziersahrt mit gutem Erfolge dieses Gerücht erscheint nach Lage der Verhältnisse und österreichische System für Tabak in Deutsch⸗ r macht halte, ist er heute Nachmittag 1 Uhr wenig glaubwürdig. ln e f öni Der„Reichs Anz.“ veröffentlicht eine vom Stuttgart, 22 Juli. Der König der
gtelst Extrazuges nach Babelsberg übergesiedelt. Der Kaiser war von der Kaiserin, der Großher— ein von Baden und deren Tochter, Prinzeß Ictoria, begleitet. Der Kaiser fuhr im ge— ossenen Wagen über die Linden nach dem AMtsdamer Bahnhof und wurde überall, wo er un Publikum erkannt wurde, namentlich bei der Anfahrt in den Bahnhof, mit enthusiastischen, Acht enden wollenden Zurufen begrüßt. thnhof befanden sich der Stadtcommandant und Polizeipräsident. — 22. Juli. Nachdem die Vorverhandlungen e in Kiel thätig gewesenen Havariecommission Icheffend den Untergang des„Großen Kurfürsten“, der Admiralität eingegangen sind, haben die
Grafen Stolberg gegengezeichnete kaiserliche Ver— ordnung vom 22. Juli, betreffend die Aufhebung des Pferde-Ausfuhr Verbotes. Ferner veröffent- licht derselbe das Gesetz, betreffend die Abänderung der Gewerbe- Ordnung.
— 23. Juli. Die Kronprinzessin reist nächsten Freitag nach Homburg. Die gestrige Ueberstedlung
Auf dem des Kaisers nach Babelsberg ist durchaus befrie⸗
digend ausgefallen und ist ein kurzer Aufenthalt des Kaisers in Teplitz als bleibend in Aussicht genommen zu betrachten.
— 23. Juli. Entgegen der Ansicht einiger Mitglieder der Tabak-Enquete-Commission wurde dennoch beschlossen, Vertrauensmänner nach Amerika
Niederlande ist zum Besuch der königlich württem⸗ bergischen Herrschaften in Friedrichshafen eingetroffen. Dresden, 22. Juli. Die erste Kammer hat den Ankauf sämmtlicher noch in Besitz von Privatgesellschaften befindlichen fünf Eisenbahnen für den Staat genehmigt. Die zweite Kammer hält heute Nachmittag Sitzung zur weiteren Be— rathung dieser Angelegenheit. g
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien, 21. Juli. Die„Montags⸗Revue“ will wissen, daß, nachdem man sich in Pourparlers zwischen dem Fürsten Bismarck und dem Grafen Andrassy über den


