Donnerstag den 14. März.
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berhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und ö Freitag Abend ausgegeben.
Areisblatt für den Areis Friedberg.
Erscheint dreimal per Woche und zwar Dienstags, Donnerstags und Samstags.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, Annoneen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto
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Friedberg am 12. März 1878.
Von nächstem Monat ab suchen mehrere ruf Großgütern. Prof. Dr. Tobisch dahier wenden.
Friedberg den 10. März 1878.
Das Großherzogliche Kreisamt Fri 1 Die Tafeln obigen Betreffs wollen Sie nach Maßgabe Ihrer deßfallsigen
seiden Plakate, welche am Besten aufgezogen werden, wollen Sie in den
In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durch iolgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M.
Die etwa hierauf neflectirenden Herren Eutsbesitzer, Pächter,
bei größerem Tabellen—
Amtlicher Theil.
etreffend: Den im Monat März l. J. vorzunehmenden Wiesengang.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh
Unter Verweisung auf unser Ausschreiben vom 17. October 1876, Kreisbl
estimmung der Wiesenpolizei Ordnung vorzunehmenden Wies bis längstens den 18. k. Mts. vorgelegt werden.
erzoglichen att Nr. 124, engang ausmerksam und erwarten, daß
Bestellungen g
Die bestellten Exemplare, welche bis Ende l. Mts. nicht abgeholt sind, werden gegen entisprechende Postnachnahme Ilnen zugesendet.— Die Schulen, sowie in Ihrem Amtslokale oder an sonst geeigneten Orten
Bekanntmachung.
16.—, Heu M. 7—,
empfehlenswerthe junge Landwirtbe, welche gegenwä
oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
edberg an die Großherzoglichen
Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete schnittspreise det nachbemerkten Artikel für den Monat Februar 1878 sich Stroh M. 5.—.
oder Oberbeamten wollen sich dieserhalb an den Anstalts- Dirigenten,
Friedberg am 12. März 1878.
Bürgermeistereien des Kreises.
machen wir Sie auf den in diesem Monat nach
uns die über denselben aufzunehmenden Protokolle „
Friedberg den 12. März 1878. Bürgermeistereien. egen Entrichtung von 50 Pfennig pro Stück bei
Dr. Braden.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
rtig die hiesige Acker bauschule besuchen, Stellungen
Das Curatorium der Ackerbauschule. Dr. Braden. Küchler. Schmidt.
1 0 Deutsches Reich. tee, Darmstadt, 11. März. Prinz Aldtxander
n heute nach Wien abgereist, um der Beisctzung er Leiche des Erzberzogs Franz Karl beizuwohnen. E Der zweiten Kammer der Stände wurde in vorläufig entworfener Plan zur Bildung der Sezirke und Bestimmung der Sitze für die dem- zächstigen Amtsgerichte zur Kenntnißnahme und
theilt, Nach demselben besteht die Absicht, die
9 Sitze der Stadt-, Land- und Friedens- Gerichte . 15
— berall auch als Sitze der künftigen Amtsgerichte 0 Lizubebalten; es sind nur Aenderungen in der Person BVezirkseintheilung behufs besserer Arrondtrung und
g e wedmäßigeret Geschafts- Vertheilung beabfichtigt.
Berlin, 11. März. Auf der Tagesordnung ter heutigen Reichstagssigung stand zunachst die este Berathung des Gesetentwurfs, betreffend die Lerwendung der Ersparnisse aus den von Frank- ich an die Occupations- Armee gezahlten Ver- Flegungsgeltern. Kamele rechtfertigte den Gesetz— twurf an der Hand der Motive. Die vorgeschlagene Lerwendung rechtsertige sich sowohl durch dle Henthümliche Entstehungsart der Ersparnisse wie lurch die Dringlichkeit der angeführten Bedürfnisse,
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zen denen hervorzuheben seien: Besserstellung der
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in die Armee zum Zwecke der vollständigen Be— gung der dritten Sccondelieutenants- Stellen per
beuten. Moltke erörtert die Entstehung der Er— arnisse: Manteuffel habe auf privatem Wege it den maßgebenden Persönlichkeiten des fran— bfischen Gouvernements das Abkommen wegen Zahl-
deußerung etwaiger Wünsche und Bedenken mit-
völkerung zu verschaffen. Wenn ein Truppentheil Ersparnisse an der Menage mache, so verblieben dieselben zur Verfügung des Truppentheils; dier babe eine große Armee solche Ersparnisse gemacht, die ja ebenso an Orß und Stelle hätten verbraucht werden können, was durch die Fürsorge Man— leuffels verhindert worden sei. Nach Bemerkungen Benda's, des Kriegsministers und Reichensperger's wurde der Gesetzentwurf an die Budget-Commission gewiesen. Das Haus trat nunmehr in die dritte Lesung der Vorlage, betreffend die Stellvertretung des Reichskanzlers, ein. Es wurden die 86. 1 und 2 angenommen, und ebenso ohne De. batte die HH. 3 und 4. Bei der Abstimmung über das Gesetz im Ganzen, welche nach Lucius? Antrage eine namentliche war, erfolgte die An- nahme mit 171 gegen 101 Stimmen; gegen dasselbe stimmten die Mitglieder der Fortschrilts⸗ Partei, des Centrums und der elsaß⸗lothringischen Protest Partei; die polnischen und soeialistischen Abgeordneten enthielten sich der Abstimmung. Es folgte die zweite Lesung des Antrages Schultze
kanzler zu ersuchen, bei dem nächsten Etat in Erwägung zu ziehen, ob nicht bei Berechnung der Aversa für die Zollausschlüsse statt der Netto Ein- nahme die Brutto- Einnahme von den betresfen⸗ den Abgaben zu Grunde zu legen, und ob nicht eine erhebliche Erhöhung des sog. Zuschlags pro Kepf der städtischen Bevölkerung Hamburgs, Bremens und Altonas zu fordern sei, wurde gleichfalls genehmigt. Der Präsident des Reichs- kanzler- Amts hatte sich mit diesem Antrage ein— verstanden erklärt und bemerkt, daß der Bundes- rath ein gleiches Ersuchen an den Reichskanzler gerichtet habe. Das Capitel 11 der einmaligen Ausgaben, die Elats der Eisenbahn- Verwaltung, der Etat des allgemeinen Pensions-Fonds werden unverändert genehmigt. Die der Budget-Com- misston überwiesenen Theile des Marine-Etats wurden nach längerer Debatte mit den Anträgen der Commission bewilligt und eine Resolution an- genommen, worin der Reichskanzler aufgefordert wird, zum nächsten Etat eine Uebersicht über die seit 1873 im Extra-Ordinarium verwendeten und
U teressiziere, Fürsorge für deren Kinder und die 4 Vaisen, Erleichterung des Eintrittes Unbemittelter
ompagnie und schließlich Ausführung verschiedener
ig des Geldsatzes für die Verpflegung der Occu-— 12. März. llons- Truppen getroffen; Dank selner Umsicht dem Einnahme- Capitel 1(Zölle, Verbrauchs ö d Fürsorge sei ein höherer Satz erzielt worden Steuern, Aversen] wurde der Commissions-Antrag, von bier zufolge halte der deutsche Bolschafter, es ihm gelungen, den Truppen eine beftie⸗ die Anschläge um 4,868,540 Mk. zu erhöhen, Prinz Reuß, unter den Candidaten für den nde Existenz inmitten einer feindseligen Be-Jangenommen.
Dtlitzsch, betreffend die privatrechtliche Stellung zur Durchführung des Flotten-Gründungs-Planes der wirthschaftlichen Genossenschaften. Träger noch erforderlichen Summen und Vergleichung der empfahl den Antrag der Commission: den Reichs- Gesammt Kosten mit dem Anschlage nach dem kanzler zur Ausarbeitung und baldtbunlichsten Flotten Gründungs-Plane von 1873 vorzulegen. Vorlegung cines Gesetzentwurfes aufzufordern, in— 11. März. Finanzminister Campbausen hat welchem die durch Schulze's Antrag angeregten heute Mittag in Audienz sein Abschiedsgesuch erneuert. Punkte Berücksichtigung fänden. Nach kurzer De- Der Kaiser hat solches jedoch abermals abgelehnt. batte wurde der Commisstons Antrag angenommen.— 11. März. Eine seitens der englischen Re- Die allgemeine Rechnung über den Reichsbaushalt gierung nach prineipieller Zustimmung zum Con- von 1874 wurde in erster Berathung an die greß erhobene Forderung wegen der Aufstellung eines Rechnungs- Commission gewiesen und bezüglich der festen Programms, namentlich betreffs der Darda— Rechnung der Ober-Rechnungs-Kammer pro 1875 nellensrage, erregt großes Mißfallen. Es ist wahr- dem Commissions-Antrage gemäß Decharge ertheilt. scheinlich, daß, wenn England an dieser Forderung
Zweite Lesung des Etats. Zu festhalt, der Congreß ohne dasselbe stattfinden wird. — Einer Privatdepesche des Frankf. Journals
Der weitere Antrag, den Reichs- Herrscher-Thron Bulgariens die meiste Aussicht.


