Ausgabe 
6.8.1878
 
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tceilage. er dert, 1 3. * Deutsches Reich. Nhe Darmstadt. Die Aktuariats- Aspiranten Ringels häuser und Usinger, beide aus Reinheim, 88 re den wurden zu Landgerichts Aktuartn bei den Land⸗ Tuc gaichten Schlitz und Wimpfen, der Hauptstaats-

I 1 Denni E lassebuchhalter Michell zum Hauptstaatskassier und en Ir Gerichts- Actessist Dr. Reen aus Mainz zum

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F. Herten n Jotar in Wörrstadt ernangt. 8 1 e eee, Mainz, 31. Juli. Schon zum zweiten Pale im Laufe dieses Jabres brach unter den * 8 tat jungt dur Oefangenen in der hiesigen Gefängniß-Anstalt eine ä Meuterei aus, die jedesmal schwere Folgen nach 5 ct zog. In der heutigen Sitzung des Bezirks-

grichts wurden abermals fünf junge Burschen, 15 kleine Gefängnißstrafen zu verbüßen hatten, dee sich jedoch an einer am 20. Juni ausgebrochenen

euterei betheiligten, zu abermals 9 resp. 3

Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Aufruhr

Wade dir Gefangenen bat jedoch auch zu einer Unter in, süchung der hiefigen Gefängniß⸗Verbältnisse geführt, . e sofort zur Entlassung zweier Beschließer Ver-

enen di zun lassung gab. Gleichzeitig wurde jedoch auch gen die Verwaltung eine Disciplinar-Unter chung eingeleitet, die nach der Ansicht der Staats:

hörde eine sehr umfangreiche werden wird. . Berlin. Das Kriegs Gericht tritt nächste

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* ecerict Sicherheit

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Großen Kurfürsten bei Folkestone zu fällen. 31. Juli. Die Bestätigung des Berliner Fiedene vertrages ist durch den Kronprinzen voll zen worden. Die Auswechelung der Ratifications- Ukunden wird am Sonnabend hier stattfinden.

Polhünuge. Der Kaiser lehnte nach derK. Z. bei

wer Ankunft in Teplitz den geschlossenen Wagen

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ei e ab und benutzte fortwährend einen offenen ohne Sas lawede Vorsichtsmaßregeln; er spazierte bereits in rauben din abgesperrten Theil des Schloßgartens. Die Grüchte, daß er in letzter Zeit wieder mehr

eth Spmerzen am rechten Arm, den er noch immer Sem. einer Binde trägt, empfunden habe, erweisen

een etben fin nach derAugs b. Allg. Ztg. als übertrieben. eee dee Nichdem bereits eines der Schrotkörner, welche enn I in den rechten Arm gedrungen, herausgeschwärt

2s bir, kam in der letzten Woche an demselben Arm 18 lach Berlin, ei anderes Schrotkorn so weit an die Oberfläche,

daz es mit einer Pinecette herausgenemmen werden kiimte. Die Herauseiterung der Schrotkörner

erden weites eld eist den durchaus normalen Verlauf der Heilung, 5 Aan was t sopie die Richtigkeit der von den Aerzien ange, wendeten Behandlungs⸗Methode. Da der Gebrauch

de Fertt.

dit dal 13 5 1 725 20. f ö et. di linken Armes jetzt ein völlig freier ist, hat a eren di Kaiser begonnen, mit der linken Hand Schreib Bosnien aufgehoben. 4 bt 46»erkauft Un suche zu machen. Er dürfte übrigens, wie die Andre Ser 11 dn Prinzessin Marie mit dem Prinzen Heinrich * ö in Niederlande nicht Theil nehmen. N Verkau 1 1 1. August. In Sachen Hödel's war das 8 ae Grücht verbreitet, daß der Kronprinz auf Grund l dis Berichts des Staats- Ministeriums in Bezug das Erkenntniß dee Staats- Gerichtshofs wider * 1 bel dem Gesetz freien Lauf gelassen und das 2 ones Urtheil unterzeichnet habe. Der Bericht 0 Abeiter Staats-Ministeriums ist jedoch erst heute nach Erdar kom burg abgegangen.

r die Eröffnung des Reichstags findet am S Die Einbringung der gegen

J, September statt. Sotiel⸗ Demoralin gerichteten Gesetzentwürfe den Bundesrath erfolgt binnen kürzester Frist, 1 Berathungen derselben beginnen am 12. August. Osnabrück, 31. Juli. Bischof Beckmann hier ist gestern Abend gestorben.

ili gen, 30. Juli. Der päpstliche Nuntius münchen, Masella, traf gestern hier ein und he eine dreiviertelstündige Unterredung mit dem Auen Biemarck. Heute Vormittag empfing der- e den Gegen besuch des Reichskanzlers, hatte Valcuf in des letzteren Wohnung abermals eine ündige Conserenz mit dem Fürsten Bismarck

oche zusammen, um das Urtheil über das Unglück

Bberhessischer Anzeiger.

Ausland.

Oesterreich⸗Ungarn. Wien, 1. August. Kronprinz Rudolf bat beute die Reise nach Prag in Begleitung des Oberhosmeisters Grafen Bom belles und zweier Adjutanten mittelst eines Separat Hofzuges der Nordbahn angetreten. Ein ossizieller Abschied ist auf speziellen Wunsch unterblieben. Der Bahnhof war mit den Reiche flaggen decorirt.

Teplitz. Die Polizei(sie ist Communal- Polizei) soll in Folge des dasigen Aufenthaltes des deutschen Kaisers durch Prager Sicherheits- wächter vermehrt und während des Aufenthaltes des deutschen Kaisers unter Leitung eines höheren Polizeibeamten aus Prag gestellt werden. Von Berlin aus soll in Teplitz um ein Verzeichniß aller deutschen Arbeiter in den diversen böhmischen Fab riken nachgesucht worden sein. Ueberdies seien auch von Berlin aus eine große Anzahl geheimer Poli zisten in Teplitz eingetroffen.

Der Kaiser von Oesterreich wird am 5. August hier erwartet. Die Gerüchte über eine Dreikalser⸗Entrevue in Teplitz treten in verstärktem Maße auf. Auch dieBohemia enthält die officiöse Meldung, Mitte August dürfte der russische Kaiser den deutschen und österreichischen Kaiser in Teplitz besuchen, um das Freundschaftsbündniß zu erneuern.

Brod, 31. Juli. Heute Nachmittag bezog die Haupt Celonne bei Dervent das Lager. Der Kaimakan, der Kadi, ein berittener Hauptmann, der Gendarmerie- Commandant, viele Begs, die angesehensten Einwohner, drei katholische und vier orthodoxe Geistliche kamen dem Commandirenden zu Wagen und zu Pferd entgegen, um ihre Unter- wersung auszusprechen und sich der allerböchsten Gnade des Kaisers und Königs zu Füßen zu legen. Die Ortsvorsteher hoben in ihren An- sprachen besonders hervor, daß die Bevölkerung beider Orte der Grenze nahe genug wohne, um die Milde und gerechte Verwaltung der öster reichischen Regierung zu kennen, und daß sie des hulb den kommenden Ereignissen mit voller Be ruhigung und mit Vertrauen entgegensehe. Die Hitze war während des heutigen Marsches enorm und hatte die Mannschaft darunter sehr zu leiden. Die 20. Infanterie-Division hat die Save über schritten und Türkisch⸗ Samac besetzt. Die erste Gebirgs Brigade ist mit dem ersten Theil ihrer Colonne, ohne Widerstand gesunden zu haben, in Novi eingetroffen. General Philippovich hat, den

est meldet, an den Hochzeits- Feierlichkeiten daß die Bank von Frankreich beschlossen habe, ihre gegenwärtigen Noten durch neue zu ersetzen, die fast unmöglich nachzumachen und leichter zu

dringenden Bitten der Bevölkerung nachkommend, das Verbot der Getreide- und Vieh Ausfuhr aus

Frankreich. Paris. DerTemps meldet,

controliren wären.

Großbritannien. London. Gladstone hat eine Zuschrist an Lord Beaconsfield gerichtet, worin er diesen aufforderte, diejenigen beleidigen den Epitheta anzugeben, von denen Beaconsfield behaupte, Gladstone habe sie in Beziehung auf seine Person angewandt. Lord Beaconsfield ant wortete auf diese Zuschrift, er sei von den Ge schäften sehr in Anspruch genommen, werde aber die nöthigen Ermittlungen anstellen. Schon jetzt erinnere er an die Rede Gladstone's in Oxford, wo derselbe gesagt habe, der große Name Englands sei von Beaconsfield erniedrigt worden. Er er innere ferner an die Rede Gladstone's in South wark, worin dieser ihm Doppelzüngigkeit vorge worfen habe.

31. Juli. Das Unterhaus erledigte in der Special- Debatte die Rinderpest- Bill. In Betreff der Einfuhr fremden Viehes steht dem Geheimerathe die Zulassung frei, sobald billige Sicherheit gegen die Einschleppung der Seuche gegeben ist.

Italien. Rom, 1. Aug. Cardinal Franchi

in

schlechte Nacht, wurde mit den Sterbesaktamenten

versehen und ist heute früh gestorben. In mehreren Städten Italiens wurden Meetings der Italia irredenta abgesagt.

Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine 25 Stellen umfassende Präfecten-Versetzung.

Mailand, 30. Juli. Der König und die Königin von Italien sind in Begleitung der Prinzen von Neapel und Aosta, sowie der Minister Cairoli, Corti, Bruzzo und Baccarini aus Turin hier ein- getroffen und von einer ungeheueren Menscheamenge aufs Lebhafteste begrüßt worden.

Türkei. Constantinopel. Zwischen der Pforte und dem Botschafter Layard schweben Ver handlungen über die türkisch-englische Convention vom 4. Juni. Namentlich legt der Sultan Ge wicht darauf, daß ohne seine vorgängige Zu- stimmung keine Reform in der astatischen Türkei eingeführt werde.

31. Juli. Dem Ministerrathe, der sich mit der bosnischen Frage beschäftigt, ist ein Schreiben des Sultans zugekommen, welches an den in Bezug auf die österreichische Occupation bereits aufgestellten Bedingungen festhält. Es ver lautet ferner, die Pforte habe dem österreichischen Botschafter gegenüber jedwede Verantwortung für ein etwaiges feindseliges Auftreten der Einwohner Bosniens und der Herzegowina abgelehnt. Die Pforte unterläßt, nach dem Heranrücken der Oester reicher, die Absendung von Militär zur Wieder herstellung der Ordnung in Serajewo.

Btrrichte der Pforte aus Prizrend besagen, daß die Rüstungen der albanesischen Liga gegen die Serben und Montenegriner bedrohliche Dimen sionen annehme.

Serajewo. Dem türkischen Agitator Hadschi Loja, welcher schon vor 14 Tagen tumultuarische Auftritte verursachte, die den Rücktritt des mili tärischen Commandanten herbeiführten, ist es ge- lungen, neuerlich einen Ausstand des türkischen Pöbels gegen die türkischen Behörden zu provo tiren. Der Pöbel bemächtigte sich theilweise der Waffen, vollbrachte Gewaltthätigkeiten und unter brach die telegrapische Verbindung. In Folge des anarchischen Zustandes wird Seitens der fried fertigen mohamedanischen Bevölkerung der Be setzung der Hauptstadt durch österreichische Truppen sehnsüchtig entgegengesehen. Der Militär-Ober commandant Hasiz Pascha wurde gleich Mazhar Pascha nach Serajewo gefangen zurückgebracht und sein Haus geplündert. Gegenwärtig bestebht nur zwischen dem Castell von Serajewo und Constanti- nopel, telegraphische Verbindung.

Rumänien. Bukarest. Die Russen be- reiten die Besitzergreifung Bessarabiens für un mittelbar nach der Ratification des Berliner Ver trages vor, weshalb die russischen Truppen aus der Dobrudscha nach Bessarabien vorrücken. Da gegen ist der rumänische Kriegsminister mit der Designirung der für Besetzung der Dobrudscha bestimmten Truppen beschästigt. Die russische Intendantur sendet die Eisenbahnwagen, welche während des Krieges auf den rumänischen Bahnen rollten, zurück. Tausend Wagen passirten allein über Jassy und Ungheni.

Amerika. Washington. Schatzsekretär Sherman hat eine Bekanntmachung erlassen, be treffend die Amortisation weiterer 5 Million Doll. Fünf. Zwanziger-Bonds von 1865.

Aus Stadt und Land.

Friedberg. Im Nachstehenden geben wir die weiteren Wahlresultate:

Curtman. Schröder. Liebknecht.

1 dinttte auch Mittags bei ihm.

ist gestern am Fieber gefährlich erkrankt, hatte eine

Bindsachsen 1000

Fauerbach v. d. H. 16 92 05 Holzhausen 7 38* Kirch Göns 3 76 8 Michelau 50 eis Mittel-Gründau 100 1. Münster 54 8 Nieder-Erlenbach 114 Nieder- Mörlen 79 3.