Ausgabe 
6.4.1878
 
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Samstag den 6. April. M42.

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spätestens bis zum 14. dieses Monats

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berhessischer Anzeiger.

Erscheint dreimal per Woche Donnerstags und

und zwar Dienstags, Samstags.

Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und

Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Artis Friedberg.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 1 9 3 3 4. U*. 2 7 470 0 4 2 9 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahres-Conto bei uns haben), welchen der Vetrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Lehrbücher für die Volks- beziehungsweise Fortbildungsschule. Friedberg am 2, April 1878.

Die Großh. Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände und Bürgermeistereien des Kreises. Indem wir Ibnen nachstehend zwei Ausschreiben Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, zur Nach icht und Beachtung, sowie zur Bedeutung der Lehrer abschriftlich zugehen lassen, beauftragen wir Sie, nach vorherigem Benehmen mit einander, von eiden Schrisichen je ein Exemplar für Ihre Schulen auf Kosten der Gemeindekasse baldthunlichst anzuschaffen und, unter Eintrag in das Inventar, den Lehrern einzubändigen, damit Letztere sich zeitig genug mit dem Inbalte derselben zum Zwecke ihres Unterrichts in der Fortbildungsschule vertraut machen können. Das Schriftchen von de Beauclair soll sich auch in den Händen der Fortbiltungsschüler befinden und im nächsten Winter von denselben in Gebrauch genommen werden; weßhalb Sie vor dem 1. October dieses Jahrts auch die Anschaffung der nöthigen Exemplare für dieselben gemäß§. 19 der Instruction für die Schulvorstände besorgen wollen. Ueber den Befolg wollen Sie binnen 4 Wochen berichten. eden. ef fend: rbücher für die Volks- i eise i 81 f 8 S b 5 9 eee e e 7 en Darmstadt am 20. März 1878. Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen. Das von dem Großberzoglichen Ministerialregistrator A. de Beauclair verfaßte Schristchen über das Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Broßberzogtbums, welches von der mit Prüfung der über das gleiche Thema eingelaufenen Arbeiten beauftragten Commission mit dem ersten Preise gekrönt wurde, ist nunmehr bei A. Bergsträßer hier im Drucke erschienen und um den Preis von 40 Pf. im Buchhandel käuflich. Auf Grund des Art. 13 des Volksschulgesetzes haben wir nach Anhörung der Kreis- Schulcommissionen beschlossen, daß dieses Schriftchen von Beginn des Winters 187% an in allen Fortbildungsschulen obligatorisch eingeführt und dem betreffenden Unterricht zu Grunde gelegt werden soll. Sie wollen nunmehr die erforderlichen Anordnungen treffen, daß dasselbe rechtzeitig in den Händen der Schüler sick befindet und in Gebrauch genommen wird. Für jede Schulklasse ist ein Exemplar des Schriftchens auf Kosten der Gemeinde anzuschaffen und in das Inventar der Schule aufzunehmen.

Knorr. Dr. v. Wedekind. Setreffend: Die in dem Verlage von Jonghaus erschienene Schrift von Funk über das Verfassungs 0 5 und Verwaltungsrecht des Großherzogthums Hessen. N Darmstadt am 18. März 1878.

Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, an die Großherzoglichen Kreis-Schulcommissionen.

Die rubrieirte Schrist ist von der Commission, welche zur Beurtheilung der zum Behuse der Preisbtwerbung eingelaufenen Arbeiten über das Verfassunges⸗ und Verwaltungsrecht des Großberzogthums Hessen ernannt worden war, wegen ihrer Ausführlichkeit, sowie ihrer katechetischen Form für sehr geeignet erklärt worden, als Nachschlagebuch und Ratbgeber für Erwachsene, insbesondere auch für den Lehrer zu dienen, der sich für den Unterricht in der Fortbildungsschule vorzubereiten habe. Nachdem dieselbe nunmehr zum Preis von 1 M. 50 Pf. im Buchhandel erschienen ist, wollen Sie die Schulvorstände wie die Lehrer Ihres resp. Kreises auf dieselbe aufmerksam machen und den Gemeindevorständen die Anschaffung von je einem Exemplar für jede Klasse der Fortbildungsschulen unter Aufnahme in das Schulinventar empfehlen. Ku d nr

Einladung.

Zu der am 23 d. M. dahier statt

indenden Feier des fünfundzwanzig

fährrgen Dienstjubiläums des hie

sigen Gr. Bürgermeisters Geibel

werden hiermit anstatt besonderer Benach alle auswärtigen Freunde und

Dr. v. Wedekind.

sind berufen worden: Ministerialrath Finger, 3. April. Reichstag. Eine Petition, Ministerialrath Knorr, Ministerialrath Weber, welche dahin geht, daß bei der bevorstehenden Miaisterialrath Fink, Geh. Finanzrath Müller, Reform der Branntwein⸗Steuer-Gesetzgebung die Oberforstrath Draudt, Oberdomänenrath Grüne projektirte Fabrikat: Steuer nicht genehmigt, son wald, Obersteuerrath Baur, Forstmeister Herpel, dern die Raum-Steuer beibehalten werde, wurde Baurath Köhler, Domänenrath Kolb, sowie die dem Reichskanzler zur Berücksichtigung überwiesen. Landtags ab. S bni b. Der Antrag, den Reichskanzler zu ersuchen ie gsabgeordneten Stadtrichter Königer, Pro- Der Antrag, den ch zler z suchen, d vinzialdirektor Küchler, Bürgermeister Möllinger, Zurückzahlung der Branntweinsteuer für allen zu Obersörster Theobald und Hofg.-Advokat Weber. gewerblichen Zwecken benutzten Alkahol anzuordnen

sichtigung e g 5 b g 3 1, 5 f 5 daab a 5 Berlin. Die Mitglieder des Reichstags und die Denaturirung desselben nach Maßgabe enen* Funn dan 9 7 7 r Nabe e e Benutzung ausführen zu lossen, Parken eingeladen, deß die Jeier um zum Stapellauf einer neuen Corvette. wurde fast einstimmig angenommen. Die große 11 Uhr Vormittags ihren Anfang nehmen 3. April. Das heutige Bullttin über das Reibe der übrigen zur Behandlung gelangten

9.; 5 995 ef Petitionen bot kein allgemeineres Interesse. Besin en des Kaisers lautet: Se. Majestät schlie Kiel. Eine deutsche Panzerslottille wird sich

Die Anmeldung zur Theil- mit Unterbrechung; der Schnupfen ist im Ab a 4 g nahme an letzterem wolle man gefälligst nehmen, das Befinden bestiedigend. DerReichs. Aube, n. 05 1 e 0 ts anzeiger meldet: Das Unwohlsein des Kaiserss eißt am 6. Mai ihre Fahrt antreten.

uimmt einen normalen günstigen Verlauf, ge Ausland.

stattet jedoch dem Kaiser noch nicht, das Zimmer Oesterreich-Ungarn. Wien. Die her-

zu verlassen. vorragenden Blätter besprechen das Rundschreiben Rußlands Stellung gilt hier für isolirt. Lord Salisburp's günstig und äußern meist die

Die Ernennung neuer Minister zu Bundesraths- Ueberzeugung, daß nur die Nachgiebigkeit Ruß-

Bevollmächtigten ist bevorstehend. Finanzminister lands den Ausbruch des Kriegs mit England

und sich daran um ½2 Uhr ein Festessen 6

schriftleh an Herrn Postagenten Hofmann dahier gelangen lassen. Bönstadt am 4. April 1878. Das Festcomits.

Deutsches Reich.

Darmstadt. DieDarmstädter Zeitung heilt mit, daß der Großherzog die Bildung einer Commission genehmigt hat, welcher die ein- gehende Prüfung der Frage zur Aufgabe gestellt werden soll, in welcher Weise eine Vereinfachung der Organisation der Staatsverwaltungsbehörden herbesgeführt und wie weit eine Ausdehnung der Befugnisse der unteren Behörden zweckmäßig er⸗ eckt werden kann. Zu Mitgliedern dieser Com- nisston, welche in der Kürze unter Vorsitz des Rinisters Frhr. v. Starck zusammentreten soll,

Hobrecht wird die Tabaks Quote im Reichstag vertreten.

Der Bundesrath erhielt einen Nachtrags Vertrag zu dem den Bau der Gotthard Eisenbahn betreffenden Vertrag vom 15. Oct. 1869, sowie ein Protokoll über die Vollzugs-Verhandlung. Der Austausch der Ratifikatlonen zum Vertrag soll erst erfolgen, wenn die gestellten Bedingungen erfüllt sind.

Graf Stolberg wird gegen Ostern sein neues Amt übernehmen und nur bis dahin noch in Wien bleiben.

verhindern könne.

3. April. Ueber die Mission Ignatieff's schreibt dieProv.-Corr.: Die Verhandlungen schienen dahin geführt zu haben, daß die öster reichische Regierung ibre Auffassungen und Forder⸗ ungen bezüglich ihrer eigenen und der europäischen Interessen gegenüber dem Friedens Vertrage be⸗ stimmter ausgesprochen habe.

Die Nachricht desStandard, daß Ruß- land von der Pforte die Uebergabe von Bulair, Gallipoli und der Forts am oberen Bosporus forderte, wird in hiesigen unterrichteten Kreisen