Ausgabe 
5.11.1878
 
Einzelbild herunterladen

Art erden 8 verkandigt,% 1 Bougrratur W.

Prermz ichn enter Shanißzt a getter beträchtlich

enim. Da 4% Ota nit n gtar beuten der Bu

Dates benune uche russscht un Des tssiche has g 206 gun 104 on Ans rurrfscben Jusur⸗ lasen.

* Nr e a ane dt ih det Aus

Dit Nzinung de

r Suat Zahlung tb att find.

, 2 Nes.

1 Der grichssh. wunetit, i iu 108 il tintt Nult, been Bertragth 261d ttt Oriechm

er Leistungsfähigkeit und des Eyrgeizes der Ein- f benen, der Producenten, findet immer Nahrung ut bent Cellasen 1 in dem stets sich erneuernden Verlangen der Con-

du

Allerlei.

Frankfurt, 3. Nov. Seit einigen Tagen ist ein gesiger Postbeamter flüchtig, der sich bedeutende Unter shlagungen zu Schulden kommen ließ.

Hanau, 31. Oct. Der Hülfs⸗Steuer⸗Executor Hassel⸗ dum ist seit gestern verschwunden. Mit ihm ein Werth⸗ acket von 20,000 M., welches er sür die Rentkasse auf r Post abgeholt batte.

Hersfeld, 30. Oct. Dahier ist die Trichinose aus⸗

N 9 Personen sind bis jetzt erkrankt. Wer die chuld daran trägt, ist noch nicht sesigestellt. Eisenach, 31. Oct. Aus der schwer beimgesuchten adt Lengsfeld lauten die Nachrichten sehr betrübend: sind nach amtlicher F sistellung 156 Gebäude zerstört, imlich 65 Wobnbäuser und 79 Nebengebäude sinod total gebrannt und 12 Häuser wesentlich beschädigt.

Coblenz, 30. Oct. Wie derCobl. Zig. von ver⸗ hiedenen Seiten miigetbeilt wird, ist gestern Abend kurz or 7 Uhr sowohl in der Stadt als vor den Thoren, ein röstoß verspürt worden. N

London, 1. Nov. Der amerikanische DampferHel lia bat gestern früh um 4 Uhr den KreuzerFanny on der britischen Küstenwache in den Grund gebohrt. biebzehn Personen sind dabei ertrunken.

p. Geschäfts⸗Unverstand. Der Bäcker, der sich etablirt, will Haus- esizer, Rentier, Bankier, schließlich Millionär

schrankenlosen Ehrgeiz der Deutschen kennzeichnen, indem er diesem gegenüber auf ie verhältnißmäßig größere Zufriedenheit der franzosen hinwies. Geben wir einmal zu, daß m deutschen Gewerbe- und Handelstande der nach Keichthum lechzende Ehrgeiz der Schilderung un rs Reichskanzlers entspricht(uns erscheint diese behauptung im Allgemeinen gar nicht zutreffend), bleibt es eine schwer zu begreifende Thatsache, einzelne Vertreter unsers Gewerbe- und Han selstandes(auch unsere gute Stadt Friedberg hat eren aufzuweisen) ein Vergnügen darin finden, beute einfach deßhalb nicht zu bedienen, weil sie nicht zu der regelmäßigen Kundschaft gehören, weil sie nicht Alles, was in ihr Geschäft ein- schlägt, bei ihnen kaufen.(In Bäcker-, Metzger- und anderen Kreisen soll diese Geschäfts⸗Weisheit, ie wir lieber Geschäfts-Unverstand nennen möchten, lis zur Stunde in hohem Ansehen stehen.) Die Befriedigung der Bedürfnisse, welche zu des Leibes Nahrung und Notbdurft gehören, spielte a allen Zeiten und spielt auch heute in unserem Dasein eine wichtige Rolle. Dieses Kampfgebiet

umenten. Wit Menschen sind einmal so geartet,

für sich zu gewinnen und einzunehmen suchen. Thut er es nicht, so läßt er sich einen Gewinn nicht einmal, sondern wieder-

nungen der ersien Meisler ibres Faches das Werk. Wir zweifeln nicht, b 4 Jahren verbürgt ist, eines der imposanzesten, populärsien Geschichiswerke werden wird

in

daß das Werk, dessen Vollendung

holt entgehen und er wird weiter zu be fürchten haben, daß seiner Geschäfts- Gewandtheit, seinem Geschäfts-Verstande ein schlechtes Zeugniß ausgestellt wird. Jeder setze und suche seinen Ehrgeiz darin, den Käufer sei er wer er sei durch gute Bedienung zufrieden zu stellen und unterlasse es, mit dem Teufel zu concur- riren, der bekanntlich erst dann zufrieden ist, wenn sich ihm ein Mensch als Kunde für Zeitlichkeit und Ewigkeit ganz veeschrieben hat.

Literarisches.

DieMainzer Zeitung' schreibt über eine neue Brochure:Im Verlage von Robert Dancker in Zürich ist eine Brochure erschienen, die Aussehen erregen dürfte. Es ist schon viel gegen die Bestrebungen der rothen Inter nationale geschrieben worden, aber mit größerem Freimuth und schneidenderer Schärfe, wie in dem Werkchen:Die sogenannte sociale Frage, oder die neueste Volksverdumm ung wurde noch nicht gegen dieselbe vorgegangen. Der Versasser, Advocat Ed. Fries in Zütich, zersetzt mit dem unerbiulichen Sccirmesser der Logik und Vernunft die auf die Zerflörung eines Staatslebens gerichteten Tendenzen der Socialdemokratie. Wir wünschen, daß das Schristchen in den weltesten Kreisen Verbreitung finde; es wird Manchen, der vielleicht versteckt mit den Socialdemokraten liebäugelt bekehren. Preis M 1. 20 Pf.

Der im vergangenen Jabre mit so großem Beifall auf⸗ genommeneMittelrheinische Verbandskalender für Landwirthe und landwirthschaftliche Ge⸗ nossenschaften(Venlag von Arnold Bergsträßer in Darmstadt, Preis M. 1.) liegt uns in seinem Jahrgang 1879 vor. Eine Fülle, dem Lancwirthe wissenswertbetr Notizen eröffne den Kalender; wieder enthält er die viel gerühmten, als zweckenisprechend überall anerkannten Blätter für landwirthschaftliche Buchhallung, an welche sich werth⸗ volle ßatistische Mitbeilungen und Hülfstabellen anschließen. Es folgt dann ein Rückblick auf die Thäligkeit und Erfolge der landwirthschaftlichen Genossenschaften. Daran schließt sich eine Reibe vortrefflicher Aufsätze der bewährtesten Ver fasser. Ein Thierschutzkulender, durch dessen Redaction sich der Verein zum Schutze der Thiere in Franksurt a. M. eine ehrende Stätte in dem Kalender gesichert hat, verleiht dem Kalender auch nach dieser Richtung Werth. Die Nachrichten aus den VerbändenMittelrhein? bieten viel des Juteressanien füs die Verbandsgenossen und dürften auch für Landwirthe, die den Verbänden nicht angehören manchen beherzigenswertben Wink abgeben. Schließlich gedenken wir noch des Aufsatzeseine d cuerlöschrentenbank, in welchem der Versasser den weniger bemittelien Orts gemeinden den Weg angibt, wie sie in den Besitz eines wohlgeordneten Löschwesens und einer geschulten Feuerwehr kommen können, ohne den Gemeindesäckel und den Geld beutel der einzelnen Ortsbürger empfindlich in Anspruch zu nehmen.

Von der Illustrirten Weltgeschichte, unter be

Bedürfnißmaaß, Geschmack, Liebhaberei u. s. f. nach den verschiedensten Richtungen auseinander gehen. bucent zu rechnen und er handelt unverständig

Im kommen, abfahren läßt und an die Quelle

kucent(sei er nun Bäcker, Metzger u. s. f. oder

Mit dieser Verschiedenheit hat jeder Pro- g 8 N 8 Otto Spamer, ist soeben die zweite Lieferung erschienen.

und zu seinem eigenen Nachtheile, wenn er Käufer, die nur dann und wann einmal um zu kaufen zu a 5.. bei dem Leser vorraussetzt gerweist, von welcher diese gewöhnlich bezieben. befriedigt. Und dabei sind nicht nur die bistorischen Er⸗ Berade dieseseltenen Käufer sollte unser Pro- eignisse und Persönlichkeiten berücksichtigt, sondern das ils Vermittler, Ellenwaaren-, Spezereiwaaren- ze. Händler) durch besondere Zuvorkommen⸗

eit und gleichmäßig gute Bedienung hisorische Scenen, Porträts u.[. w. schmücken nach Zeich⸗

sonderer Berücksichtigung der Culturgeschichte neu bearbeitet und bis zur Gegenwart sorigeführt von Olto von Corvin, mitberausgegeben von L. F. Dieffenbach, Pracht Ausgabe in 8 Bänden zu je 16 18 Lieferungen à 50 Pf., mit 2000 Abbildungen, 4050 Tontafeln Karten ꝛc. Leipzig,

Belehrung und Anregung werden in diesem Geschichtswerke nicht nur in großem Stile gegeben, sondern zugleich mit Gründlichkeit und Tiefe, die, wenn sie auch böhere Bildung doch wiederum jeden Gebildeten

Ringen und Schaffen der Bölker, Handel und Wandel, Wissen und Kunst, Sitten und Eigenarten kurz das gesammie Culturleben aller Zeiten und Entwickelungsepochen.

per Pfd. 8095 Pf., Eier 1 Stück 7 Pf. 2 Stück 13 Pf.

80 Pf., Eier per Stück 7 Pf., Käse per Stück 58 Pf., Tauben das Paa 65 Pf., Hühner per Stück 80 Pf., Hahnen per Stück 70 Pf., Enten per Stück M. 1.70,

Handel und Verkehr. Frledberg, 2. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete

Gießen, 2. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd⸗

Kartoffeln 100 Kilo M. 6. Weißkraut per Hundert M. 4 8. Ochsenfleisch 70 72 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 5462 Pf, Schweinefleisch 6062 Pf., Kalbfleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 58 70 Pf.

Marburg, 2. Nov.. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. 85100 Pf., Eier 1 Stuck 78 Pf., Käse per Stück 1012 Pf., Zwiebeln per Pfd. 810 Pf., junge Tauben das Paar 65 70 Pf. junge Hahnen per Stück 8090 Pf., Hübner per Stück 90 Pf. 1.10 M., Gänse per Stück M. 3.505., Weißkraut per Kopf 45 Pf., desgl. 100 Stück M. 2.504. Kohlraben 23 Stück 10 Pf., Hasen 1 Stück M. 3.50. Feldhühner 1 Stück M. 1.

Verloosungen.

Sachsen⸗Meininger 7fl. Loose. Ser t enziehung vom 1. November. Serien: 83 696 833 956 19 3 2071 2560 2736 3005 3518 3728 4429 4985 5161 5303 6649 7029 7495 7847 7958 8026 8299 8549 8873 9224 9502 9565 9615 9705 9751

Braunschweigische 20 Thaler⸗Loose von 1868. Serienziebung vom 1. November Serien: 490 502 572 752 788 1043 1083 1298 1413 1617 1636 1654 1883 2320 2580 2723 2973 2981 3158 3379 3488 3593 3929 4127 4433 4448 4579 4685 4804 4962 5002 5353 5418 5482 5589 5688 5971 6079 6126 6134 6167 6353 6397 6472 6579 6609 6841 6951 7108 7133 7146 7937 8045 8223 8313 8407 8437 8438 8836 8859 9307 9361 9504 9515 9582 9666 9910 9927.

Wien, 2 Nov. Ziehung der 1860er Loose. Serie 852 Nr. 8 gewinnt 300,000 fl., S. 19,523 Nr. 2 50,000 fl.,

S. 16,920 Nr. 16 25.000 fl., S. 9634 Nr. 11 und S. 865 Nr. 2 je 10.000 fl. Geld Cours.

Frankfurt am 2. November 1878. 20⸗Frankenstücke. 5 M. 16 1822 Englische Sovereigns g 20 4247 Russische Imperiales 5 5 16 6974 Holländische fl. 10⸗Stücke. 5 4 16 65 G. Dutatenn. 5 5 9 5560 Ducaten al marco 9 2 9 6166 Dollars in Gold. 4 17 20

Bekanntmachung.

Vom 1. November d. J. ab wird auf dem Personen⸗ posteurse zwischen Altenstadt und Nieder-Wöllstadt unter Aufhebung der Haltestelle am Oppelshäuser Hof eine solche zur Aufnahme von Postreisenden an dem Straßen⸗ Einschnitte nach Engelthal eingerichtet.

Die für die Beförderung nach und von dieser Stelle zu erhebenden Personengeldsätze sind aus den bei den Kurs-Postanstalten befindlichen Tarifen zu ersehen.

Darmstadt den 31. October 1878.

Der Kaiserliche Ober-Postdireetor Deininger.

Herr Johann Maria Farina

gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des

allein ächten Cölnischen Wassers

übertragen und empfehlen wir dasselbe

per Glas zu M. 1,50, ½ ͤDutzend 88 Dutzend 16,75.

Sulvolle ornamentale Vollbilder, Kopfleisten und Initialen,

Die Expedition des Anzeigers.

** ö* Mobiliar- Versteigerung. 3461 Nächsten Donnnerstag den 7. d. M., von Morgens Uhr ab, werden auf Anstehen der Frau Pfarrer Münch Wittwe im Pfarrhause dahler öffent lich an den

Meistbietenden versteigert: 3 Sophas, 2 Kleiderschränke(dabei ein antiker), 2 Commoden, 2 Nacht- und 2 Waschtische, 1 Nacht- stuhl, 1 runder und andere Tische, 3 Spiegel, 1 Dutzend Stühle, 3 Bettstellen, sodann diverse Haus- und Küchengeräthschaften. Bad Nauheim am 1. November 1878. Großherzogliches Ortsgericht Bad⸗Nauheim. Schutt.

Bekanntmachung. 580 bis 100 Heectoliter getrocknete Eicheln werden im Danzen, sowie in einzelnen Heetolitern abgegeben, a 3 M. 0 Pf., von der Gemeinde Nieder-Florstadt.

Nleder⸗Florstadt den 2. November 1878. Oroßherzogliche Bürgermeisterei Nieder⸗Florstadt. AI e.

kauft bei 3413

Vaschlik, Kaputzen, Halstücher, Kopstücher

und Winterhandschuhe werden unter dem Fabrikpreise ver⸗

M. Volk.

Versteigerung von Drainirungs⸗ ö Arbeiten.

3485 Donnerstag den 7. November d. J., Nachmittags 1 Uhr, sollen in der Stein'schen Wirthschaft zu Beien heim die zur Entwässerung resp. Drainirung des früheren Bergwerkgeländes in der Gemarkung Beienheim nöthigen Grabenarbeiten, ca. 600 laufende Meter inel. Röhrenlegen und Zufuüͤllen, veranschlagt zu 456 M. 75 Pf., unter den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Be⸗ dingungen öffentlich an den Wenigstfordernden versteigert werden. Betenheim den 1. November 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Beienheim. Hu b

r.

Für Glaser u. Capezietet.

3345 Reichhaltiges Lager in allen Arten

Rahmen- u. Galerieleisten

zu sehr billigen Preisen empfiehlt

Julius Gießen,

41 große Bockenheimergasse 41,

05. 6410 Fraulffurt a. M.

1474 Spezial Arzt Ir. Kirchhoffer in Straßburg (Elsaß) behandelt speciell Schwächezustände: Pollut., nächtl. Bettnässen, Impot., Siphilis.(11175)