Ausgabe 
5.9.1878
 
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andwerksgesellen als politischen

Meuchelmord darzustellen und über reichsireue Mordbuben

nd Ordnungsbanduen zu schimpfen, dieser Elende darf sich nicht beklagen, wenn Leute seines Gelichters als staats⸗ und gemeingefährliche Subjekte behandelt werden.

Friedberg. Das Sedanfest verlief, da der Himmel ein Einseben hatte und den noch am Vormittag drohenden Regen zur rechten Zeit zurückbielt, in programmmäßiger Weise. Wer die Lust und Freude mit ansah, der sich Jung und Alt, Hoch und Nieder in ungezwungener Weise bingab, der konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, daß das Fest in unserer Stadt immer mebr das werden wird, was es sein soll, ein natiopales Volkssest. Die Predigt am Vormittag, die Rede am Nachmittag waren von ächt patriotischem Geiste durchwebt und auch kleinere Vereinig⸗ ungen am Abend zeigten durchweg eine gehobene pattiotische Summung. Auch von auswärts war unser Fest zahlreich besucht.

F. Bad Nauheim. Unsere Sedanseier nahm einen würdigen Verlauf. Zum erstenmale hafte sich ein Comité gebildet, welchem die Leitung und Ausführung des Festes zuftel. Der wohldurchdachte Plan wurde unter zahlreicher Betheiligung der Einwohner und Kurgäste, vom Weiter begünstigt, programmgemäß und ohne Störung durchge führt. Noch niemals sah unser Stadtwald ein so bewegtes Leben, eine so heitere Jugend, ein so palriolisch⸗begeister tes Publikum. Die Fesistimmung war eine ausgezeichnete, angefeuert durch wohlgelungene Ansprachen, Musik, Spiele und Lieder der Kinder und Erwachsenen. Am Abend ver sammelten sich die Damen und Herren in dem sestlich, seht schön decorirten Bay r'schen Saale zum Festbanket. Unter den Reden zeichnete sich diejenige des Schulinspec tors und Mitpredigers Rodemer durch Inhalt und Vor trag ganz besonders aus. Hierfür, sowie für die ächt⸗ deutsche, ergreifende Festpredigt sagen wir dem Redner unseren wärmsten Dank und befolgen damit nur das Beispiel einiger bervorragenden Kurgäste, welche es nicht unterlassen konnten dem Redner im Lause des Tages wiederholt ihre Anerkennung auszudrücken.

Vilbel. Nachdem hier glücklicher Weise seit längeren Jahren ein größerer Brand nicht vorgekommen, ist am I. Sepiember früb gegen 6 Uhr in verbältnißmäßig kurzem Zeitraum in diesem Jahre der dritte Brand ausgebrochen, in einer Scheuer ganz in der Nähe des letzten Brandes. Durch rasches und ihäliges Eingreifen blieb das Feuer auf einen Herd beschränkt.

Vilbel, 1. Sept. Gestern wurde der Pfarrer aus dem benachbarten Dorfelden, der bei dem schweren Gewitter mach Hause gehen wollie, unterwegs vom Blitze erschlagen.

Darmstadt, 2. Sept. Gestern starb der durch seine langjährige Thäligkeit als Präsideut des Hofgerichts der Provinz Starkenburg, und seine parlamentarische Wirk samkeil zunächst als Mitglied der zweiten und sodann der etsten Kammer in welleren Kreisen bekannte Dr. Georg Krug dahier in seinem 78. Lebensjahre.

Mainz, 2. Sept. Heute Nacht sind aus unserm Arkestbaus vier gefährliche Einbrecher durchgebrannt. Die

Kerle baben wabrscheinlich mittelst Nachschlüssel, die sie sich M. 5.50, Ochsenfleisch 7072 Pf. per Pfd., Kuh- und Dollars in Gold.

zu verschaffen gewußt hatten, zwei Thüren geöffnet und find alsdann in den Keller gestiegen. Von diesem aus haben sie die nach einer engen Straße führende Mauer durchbrochen und gelangten unbemerkt ins Freie. Alle Nachsorschungen nach den Entflohenen blieben erfolglos. Mainz, 2. Sept. Gestern traf zur Kirchweihe in Nierstein ein Bursche von Schwabsburg ein, ließ sich Essen und Trinken geben und bezahlte dann, wobei sich zwischen ihm und dem Kellner um eine Differenz von 10 Pfennigen ein Wortgefecht entspann. Nach wenigen Worten zog der Schwabsburger ein Messer und stach den Kellner nieder, der sofort eine Leiche war. Der Möeder wurde sesigenom men und hierher gebracht.

Allerlei.

Eisenach, 2. Sept. Die Stadt Vacha ist Nacht zum mehr als den vierten Theil abgebrannt.

Stettin. In derStett. Zig. findet sich folgende Anzeige:Ich habe irgendwo meinen Trauring für Ge⸗ tränke versetzt, gez. D. T. 1854. Inhaber desselben bitle ich, mir seine Adresse in der Expeditton dieses Blatles niederzulegen. Drastischer als durch das in dem Inserat enthalteneirgendwo ist der Grad eines Rausches wohl noch nicht bezeichnet worden, und gleichzeitig wird das Wort:Alter schützt vor Thorbeit nich! illustrirt, denn der Verlierer kann, nach der Gravirung des Ringes, kein Jüngling mehr sein. Aber ein braver Zecher ist er.

Pest, 31. August. Ein furchtbares Unweller in der letzten Nacht hat den größten Theil von Mioekolez, 1000

heute

Rindflessch 5060 Pf., Schweinefleisch 6468 Pf., Kalb⸗ fleisch 5060 Pf., Hammelfleisch 60 70 Pf.

Frankfurt, 2. Sept. Der heutige Vlehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren ea. 360 Ochsen, 200 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70. 72., 2. Qual. M. 66.68., Kühe und Rinder 1. Qual. M. 63.65., 2. Qual. M. 58.60., Kälber 1. Qual. M. 62.64., 2 Qual. M. 60., Hämmel 1. Qual. M. 63.65., 2. Qual. M. 58.60.

Frankfurt, 2 Sept. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 39 50, Nr. 2 M. 35.50, Nr. 3 M. 31.50, Nr. 4 M. 27.50. Nr. 5 M. 2150. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 21.50, do. II.(Berliner Marke) M. 18.50. Waizen, eff. hies. ab Bahnhof hier M. 21., ab unserer Umgegend M. 20. 20.25, do. fremder je nach Qual. M. 19.22. Roggen je nach Qual. M. 13 50-16 50,

Gerste M. 13. 19., Hafer M. 14. 16, Kohlsamen

M. 29., Erbsen M. 19.23., Wicken M. 15.16., Linsen M. 17. 23. Rüböl, detail, M. 72. Die Preise ver⸗ stehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo.

D. Frankfurt a. M., 3. Sept. Wir haben auch heute eine seste Tendenz, namentlich für Creditactien, zu verzeichnen. Dieselbe ist zunächst den höheren Wiener Nolirungen zuzuschreiben, welchen der Berliner Platz mit enisprechenden Coursen secundicte. Die günstige Disposition des Wiener Markis wurde durch das Gerücht motivirt, daß die Creditanstalt die Finanzirung des Baues der Bahn Sissek⸗Nori übernommen habe und serner wollte man

Häͤuser, zerstörtz an 400 Menschen sind todt. Nach ein⸗ getroffenen Berichten spottet die Verheerung jeder Be schreibung; dreihundert Leichen sind schon beerdigt, viele Personen werden noch vermißt, ganze Häuserreihen wurden einfach wegrasirt, ganze Familien sind verschwunden, colossale Summen gingen an Waaren zu Grunde. Die Post und der Straßenverkehr sind eingestellt. Als die

Bevölkerung zur Nachtzeit aus dem Schlaf durch die ein dringenden Wassermassen aufgeschreckt wurde, war eine Reliung kaum mehr möglich, weil das Wasser durch die Fenster in die Häuser eindrang. Das Militär, das einen Lieutenant und 24 Mann verlor, arbeitete kräftig an dem Rettungswerke. Aehnlich hauste das Welter in Erlau. Zahlreiche, selbst stockhobe Häuser sind eingestürzt. Der Post⸗ und Eisenbahn-Verkehr bat völlig aufgehört; die Eisenbabnschienen sind von der losenden Fluth weagerissen.

Handel und Verkehr. Friedberg, 4. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1 20 40, Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück 11 Pf. Friedberg, 3. Sept. Waizen M. 19.75, Korn W. 14.16., Gerste M. 15.16., Hafer M. 12.50 Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfund. Gießen, 3. Sept. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.1225, Eier per Stück 56 Pf., Tauben das Pag: 60 Pf., Hühner per Stück 70 Pf., Habnen per Stück 60 Pf., Enten per Stück M. 1.60, Kartoffeln 100 Kilo

wissen, daß das genannte Institut eine neue Staatsbahn⸗ Priorilätsanleihe übernehmen werde. Diese Einflüsse sühr ten zu erneuten Deckungskäufen, die dem Verkehr einen ziem⸗ lich lebhaften Charakter gaben. Creditactien, gestern Abend 2135/, bewegten sich zwischen 214 215 und 214½, Staatsbahnactien, gestern Abend 224¾, zwischen 225½ bis 225% und 225½¼. Lombarden notirten 63½. Oefter⸗ reichische Bahnen waren obne Animo, aber gut behaupiet. Galtzier. ansangs besser, schlossen niedriger. Reichenberg⸗ Pardubitzer stellten sich höger. Von ausländischen Fonds zeigten sich Oesterreichische Renjen sehr fest. Ungarische Goldrenie waren à 751½¼16 beliebt. Ungarische Schatzbons II. Em. höher. 1877er Russen sest. Oesterr. Prioritäten gingen reger um und zogen meist im Course an. Ungar. Goldnordost 3 70 gefragt. Golthardtbahn-Prioritäten (besser. Loose sind wenig verändert. Banken still, aber sest. Wechsel erfuhren nur geringe Preis veränderungen. Geld flüssig. Privatdisconso 30%.

Geld Cours. Frankfurt am 3. September 1878.

20-Frankenstücke.. M. 16 2428 Englische Sovereigns. 20 40-45 Russische Imveriales 4 16 7075 Holländische fl. 10-Stücke. 16 65 G. Deen 1 9 5560 Ducaten al marco 9 5863

* 4 17-20

Das Mähen und Trocknen

des Grummetgrases von der Kunstwiese, den vielen Weiden und der Pfingstweide soll Donnerstag den 5. Sep tember d. J., Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Rath⸗ Hause an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 3. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. 2790

2793 Freitag den 6. September d. J., Vormittags 10 Uhr, soll das hiesige Gemeinde-Grummetgras öffentlich rneistbietend versteigert werden. Bruchenbrücken am 2. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner.

Arbeits⸗Versteigerung. 2810 Samstag den 7. d. Mts., Morgens um 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaussaale die bei Fortführung der Chaussirung des Espner Wegs vorkommenden Arbeiten

öffentlich in Accord gegeben werden: Mark Pf. Maurerarbeit, laut Kostenüberschlag 153 27 Planirarbeit 99 0 Chausstrarbeit 2200

1 Lieferung von Bruchmauersteinen 140

Lieferung von Deckplatten auf die Durch; lässe 161 Zeichnung, Kostenüberschlag und Bedingungen liegen bel dem Unterzeichneten Freitag den 6. d. Mts. zur Ein

sccht offen.

Buß bach den 3. September 1878. Metzger, Bezirks⸗Bauaufseher. Grummetgras-Versteigerung. 2809 Das diesjährige Grummetgras von den hiesigen Semeindewiesen soll

1 Mittwoch den 11. d. Mt 8.,

Vormittags 10 Uhr anfangend, un Ort und Stelle versteigert werden. Utphe am 1. September 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsinger.

2814 Die Gräfliche Hofgärtnerel zu Assenheim offerirt

20 bis 25 Ctr. Zwetschen.

Mobiliar-Versteigerung.

2811 Dienstag den 10. d. Mts., Vormittags 9½¼ Uhr, läßt Herr Liebmann wegzugshalber in der Behausung des Herrn Stadelmann, dem Hotel Trapp gegenüber, folgende Gegenstände versteigern: 1 Sopha, 1 Auszugtisch, 1 ovaler Tisch, 1 Kleiderschrank, 1 Gerätheschrank, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 2 vollständige Betten mit Sprungfedermatratzen, 2 Kinderbettladen, 1 Näh⸗

Haus- und Küchengeräthe, sämmtliche Gegenstände sind fast neu; ferner werden verkauft 150 Stück neue Stühle, worunter ganz feine nußbaumene sind. An Auftrag: Jos. Butzbach, Auetionator.

Versteigerung.

2795 Mittwoch den 11. September, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt der Unterzeichnete in der Behausung des vormaligen Bürgermeisters Heppner zu Stamm⸗ heim wegen Aufgabe der Wirthschaft nachverzeichnete Gegenstände unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigern:

1 Kelter, 1 Apfelmühle, Fässer(eirea 30 Ohm),

Bütten, Wirthstische und Bänke, sowie Gläser und

Flaschen.

Stammheim den 2. September 1878.

ü g 5 Hefe! Hefe! Hefe! Bierbrauer, Branntweinbrenner, Küfer ꝛc. ꝛc.

Ein alter erfahrener Hefenmeister, welcher mehrere Fabriken mit bestem Erfolge einrichtete und behufs dessen gegenwärtig in Bayern weilt, sucht die Erlernung der Fabrikation einer weiteren Fabrik zu übernehmen und wäre Friedberg oder Umgegend die beste Lage, da daselbst keine Coneurrenz zu befürchten ist und die dort eingeführte Hefe der von mir fabrizirten weit nachsteht. Größere Localitäten sind nicht erforderlich und kostet die

1000 Mark. Die Fabrikation trägt 150% ein. In 4 Wochen erlerne die Fabrikation aller Hefen. Reflek⸗ tanten bitte ihre Adressen an Jean Biondino, Offen⸗ bach a. M., abgeben zu wollen, welcher alsdann persön lich weitere Besprechungen vornehmen wird.

2749 P. Koch, Hefemeister.

maschine, 1 Kinderwagen, 1 Waschtisch, Stühle, Tische,

Heinrich Stork.

ganze Inventar- Einrichtung mit Erlernung nicht über

2797 Im Verlage von kr. Ackermann in Weinheim ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:

Bilder f aus der Weltgeschichte

für Schulen.

Bearbeitet und nach dem hessischen Normal-Lehrplan ein⸗

ö gerichtet von

g A. Hess,

ö Hauptlehrer in Wertheim.

ö Drittes Heft für das 8. Schuljahr.

ö Zweite, der hessischen Bearbeitung 1. Auflage. Preis geheftet 35 Pfennig.

Diese Geschichtsbilder, von welchen die erste Auflage

binnen Jahresfrist vergriffen war und die güngstiaste

Beurtheilung im engeren Vaterland gefunden hat, sind

auch den Herren Schulvorständen und Lehrern in Hessen

bestens empfohlen. Das 1. und 2. Heft(für das 6. und

7. Schuljahr) ist in Bearbeitung und erscheint demnächst.

ö Bei beabsichtigter Einführung stehen Exemplare gern

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Die Verlagshandlung.

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