* U 2 ,, 8 orge des Waisenhauses für dieselben auf und fällt wieder dan x 0 eg en Angebörigen oder der gesetzlich dazu verpflichteten Ge— u un nurn meinde allein zu. Schließlich wird darauf ausmerksam anianig kemacht, daß die Anträge auf Unterbringung der Militär⸗ walsen in den Erziehungsanstalten, oder auf Bew lligung and ines Pflege geldes an das Directorium des Polsdamischen Land oßen Militär⸗Waisenhauses in Berlin zu richten und . g azu in der Regel folgende Schrisistücke beizubringen sind: 117 u nen J) die Militärpapiere des Bulers, aus welchen hervor— Kuta Jul ben muß. daß derselbe im aktiven Miluäcdienste invalide ö U nde tworden ist, oder daß er Feldzüge mugemacht oder eine at, ber dn ange Reibe von Jahren bei der Fahne gedient bat; I + ens J der Tod tenschein des Vaters, und wenn auch die Mutter ei delhe Jodt ist, der Todtenschein der Mutter; 3) die Tausscheine un das Per Kinder untet 14 Jihren, für welche die Wobltbaten n In in Anspruch genommen werden; 4) ein amtliches Dürstig⸗ 0 n dür leitsatiest und wenn für Kinder verstorbener Geusdarmen Nen dealt der für sorche Soldatenwaisen, deren Väter als versorgungs— r* dern berechtigte Militärs eine Anstellung im Civildienste gefun⸗ . meghalb en halten, ein Pflegegeld nachgesucht wird; 5) ein amt del Neibn*(cher Ausweis, daß für die Kinder noch kein fortlaufendes * ae de 60 Erziehungsgeld aus Staatsfonds gezahlt wird, die Be— une( süng Billigung eines solchen auch nicht in Aussicht seht. 8 A a Aufruf. 0 uli)
Dem siegreichen Feldberen, dem Gründer des wieder rsiandenen Reichs Deulscher Nation, seit Jahren der nächtige Schirmer des Friedens, unserem Kaiser, schien n senniger Abend seines lhalenreichen Lebens beschieden. Nit Stolz blickten die Deulschen beider Wellbälften auf n, mit Achtung die fremden Nationen. Gerecht und gilde gewann seine persönliche Erscheinung die Herzen
und Verehrung des ganzen Volkes zu bekunden. Von ben verschiedeusten Seiten sind bereits Pläue dafür entworfen, und es steht zu befürchten daß sie sich gegenseitig durch⸗ kleuzen werden. Die Unterzeichneten wagen es, mit einem Vorschlag bervotzutreten, der es jedem Deutschen, ohne Unterschsed von Alter, Stand, Confession, Reichthum oder Acmuth, ermoglichen soll, seinem Gefühl Ausdruck zu geben. Unser Plan ist eine Subscriplion geringsügigster Summen. Alle Zeichnangen über 1 Mark sollen aus— geschlossen, Pfennig Einzahlungen zulässig sein. Gerade auf diese letzteren wird der Werth gelegt. Nicht auf die Höhe des Bettags, sondern auf die Zahl der Zeichner kommt es an. Diese soll unserem Kaiser den Maßstab gewähren für die allgemeine Theilnahme seines Volkes, der Ertrag Sr. Kaiserlichen Hoheit dem Kronprinzen mil der Bitte übergeben werden, ihn nach eigener Wahl zu einem allgemeinen wohlthätigen Zweck zu verwenden. Es wird dafür gesorgt werden, daß Jidermann am eigenen Wohnor« seinen Beitrag zeichnen kann. Deutsche Mit— bücger! wenn politische und confessio nelle Gegensätze uns henuten, in einem Gedanken sind wir einig, in der Liebe zu Kaiser und Reich. Geben wir diesem Gefühle einen sichib ren Ausdruck!(Folgen 71 Unkderschriften, darunter die Namen: Graf von Moltke, v. Bennigsen, Präsident des preuß. Abgeordnelenhauses. Graf v. Schlitz, genannt v. Görtz, Präsident der ersten Kammer des Großherzogthums Hessen. Görz, Präsident der zweiten Kammer des Großherzogtbums Hessen. Mumm v. Schwarzenstein, Oberbürgermeister von Frankfurt a. M. Ohly, Oberbürgermeister von Darmstadt. Herzog von Ratibor, Präsident des preuß. Herrenhauses. Graf Schenk v. Stauffenberg, Präsident der Kammer der Reichsräthe
Generalseldmarschall.) Erbsen M. 19.— 22.,
Gießen, 2. Jull. Wochenmarkt. 85— 95 Pf. Eier per Stück5—6 Pf. Tauben Hühner per Stück M. 1.40 Hahnen per Kartoffeln 100 Kilo M. 7.50, Ochsenfleisch 70— 72 Pf per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 58 60 Pf., Schweinefleisch 64 Pf., Kalbflessch 56 60 Pf., Hammelfleisch 65—70 Pf.
Frankfurt, 1. Juli. Der heutige Viehmarkt war ziemlich gut befahren. Angetrieben waren 400 Ochsen, 220 Kühe und Rinder, 230 Kälber und 200 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68.— 70 2. Qual. M. 64.— 66. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 62. 64., 2. Qual. M. 56.—58. Kälber 1. Qual. M. 62.—64, 2 Qual. M. 58.— 60. Hämmel 1. Qual.
Butter per Pfd. das Paan 90 Pf, Stück M. 1 40,
M. 64.— 66. 2. Qual. M. 58.—60, Schweine 58 59 Pf. per Pfd. Frankfurt, 1 Juli. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1
M. 40., Nr. 2 M. 36, Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28 Nr. 5 M. 22. Roggenmehl/(Berliner Marke) M. 22. do. II.(Berliner Marke) M. 19. Waizen, eff. hiesiger ab Bahnhof hier M. 23.50, ab unserer Umgegend M. 22 50, do. fremder je nach Qual. M. 22.— 24.50. Roggen je nach Qual. M. 16.— 17.25, Gerste M. 19—21., Hafer M. 13 50—16., Kohlsamen M. 33. per August⸗September, Wicken M. 16.— 17., Linsen M. 19.—24., Rüböl, detall, M. 74 Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo.
Für die hülfsbedürftigen Hinterbliebenen der bei dem Untergange des„Großen Kurfürsten? Ver unglückten sind weiter eingegangen von: Decan Buchbold in Ossenheim M. 3., Kriegerverein zu Stammheim M. 10.20.
ZAler. Konnte je ein Fürst vertrauen, daß er in der im Königreich Bayern ꝛc 28.) Geld Cours. 75 des Geringsien seines Volkes sicher ruhe, so durfte Frankfurt am 2. Juli 1878. Kaiser Wilhelm. Und gegen das ehrwürdige Haupt S 1d 2 8 20 Frankensfück M. 16 20—24 deses Monarchen hat sich die ruchlose Hand von Mördern 8 Handel und Verke be. Englische Sovereigns„ 20 28833 (sboben, welche, zur Schmach von Deutschland, Deutsche Frieren; 3 Juli. Wochenmarkt. Butter kostete Russische Imperiales..„ 16 65—70 Aten. Der Schutz des Allmächtigen hat das Leben per Pfd. M 1.—1. 10, Eier 2 Stück 1011 Pf. Holländische fl. 10- Stücke. n leres Kaisers bewahrt, aber welch bitteres Gefübl mag Friedberg, 2. Juli. Waizen M. 22.—., Korn Ducaten 5 8 9 52—57 12 seiner Seele zurückgeblieben sein! Allgemein spricht sich M. 18—, Gerste M. 17.—, Hafer M. 16.—. Alle Ducaten al marco 2 9 55—60 Ei i Drang aus den Abscheu vor solchem Frevel, die Liebe Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Dollars in Gold, 5 4 17 20 FVersteigerungs⸗Anzeige. F e g 1 b 8 0 0 1 2169* 22 2(H. 63078 — ü 4 2 8— 7 3008. 2 Freitag den 5. Juli l. J., Vormittags 11 Uhr, sol 0 8 8 1— 10 J A 7 ae l 10 1 6 t hiesigem Rathhaus eine fast neue Familien⸗Näh⸗* S0 2 S EE Ie. 4 1 naschine gegen Baarzahlung versteigert werden. Hiermit beebre ich mich zur öffentlichen Kenntniss zu bringen, dass ich die von meinem Vater, n Die Maschine kann vor dem Termine besehen werden. Herrn Wilhelm von Arand, im Jahre 1852 gegründete Friedberg den 1. Juli 1878. 4 er N 7 9 g an II. 0 555 ede de, ogtterie-, Material- und Farhwaaren- Handlung. * a P 5 FFCFFCCCCCCC deren Betrieb vom 1. Juli 1872 bis 30. Juni 1878 vertragsmässig auf die Herren Krapf& Hofer 5 2 10 6 0 übergegangen war, mit dem heutigen Tage übernommen habe und unter der früheren Firma Holzoersteigerung. 5 e n den Ne dergen bis Großheneglchen Hausts Wilhelm von Arand — ä— PDioerfoörsterei Ober-Rosbach werden versteigert:. f g 1 ee eee, e Frauenwald, Schlag XX. bel Nieder- Mörlen in dem bisherigen Locale,
Montag den 8. Juli, Vormittags 9 Uhr: 170 Stück schäleichene Baumstützen, 14 Raummeter schäleichene Scheiter, 26 4 5 Knüppel, 7850 Stück schäleichene Wellen 7 Raummeter Stöcke(Späne). 9 Kellerberg, Schlag XVIII. bei Ober⸗Rosbach Dienstag den 9. Juli, Vormittags 9 Uhr: 300 Stück schäleichene Baumstützen 9 Raummeter schäleichene Scheiter, 17 5 8 snüppel, 3000 Stück schäleichene Wellen. Ober⸗Rosbach den 29. Juni 1878. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. St ra ck.
— 5 2 8 i 8 Stammholz⸗Versteigernug. 251 Samstag den 6. Juli d. J., Nachmittags 3 Uhr, bnmen im hlesigen Stadtwalde 8 im Winter gefällte FDicstämme von 8 bis 13 Meter Länge und 67 bis 82 utimeter Durchmesser mit 25 83 Festmeter zur öffent— dn len Versteigerung. Zusammenkunft auf dem Erzweg. Vilbel den 29. Jun 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel. peel.
öffentliche
N—— at 4½ Der diessährige erste e 2 71 Impftermin Friedberg findet Samstag den 6. d. Mts., Nachmit— 0 3 Uhr, auf hiesigem Rathhaus statt. In demselben ien nicht nur die in diesem Jahre impfpflichtigen
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0 5 für meine Rechnung fortführen werde.
Ich bitte das meinem Vater wäkrend einer mich übertragen zu wollen.
Frankfurt a. M. den 1. Juli 1878.
1 Heugras- Versteigerung. 2170 Freitag den 5. Juli, Vormittags von 10 Uhr an, soll das der Gemeinde Hausen zustehende Heugras von eirca 12 Morgen haltenden Wiesen abtheilungsweise auf Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist oberhalb der Einhäuser Muhle am Gaulskopf. Hausen am 29. Juni 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. eee 5 Arbeits- Versteigerung.
2176 Montag den 8. Juli, Vormfttags 9 Uhr, sollen in dem Rathhause zu Bauernheim die für die Fort⸗ sezung des Vieinalweges von Bauernheim nach Dorheim erforderlichen Arbeiten und Materiallieferungen in Accord
gegeben werden: M. Pf. Planir- und Chausstrarbeit, veranschlagt zu 770 40
*
Brechen der Bau- und Decksteine 192— Anfahren derselben 520 Aufsetzen derselben 48— Zerschlagen der Decksteine 199
her(finder aus den Jahrgängen 1866 und 1877 Zurückgestellte), sondern überhaupt alle Personen,
lich erlangen.
Friedberg den 2. Juli 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterel Friedberg. Foucar.
Flaschen
welchen dies gewünscht wird, die Impfung unent⸗ E
Assenheim den 2. Juli 1878. Wenck, Bezirksbauaufseher.
1940 Prof. Dr. Boettger's(285/)
DEPILATORIUM
(Enthaarungs mittel) zur sofortigen spurlosen Entfernung von Haaren. Aeraztlich empfohlen und durchaus unschädlich für alle Körperstellen. Preis M. 5. nebst Ge-
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Die soeben erschienene Nr. 38 enthält:
Un capriceio. Novelle aus der ital. Gesellschaft von M. Llon.— Gustav Süs. Mit Porträt und dem Bilde von Süs: Besiegt.— Aus den Erinnerungen eines Juristen. Von Arnold Friedrich.— Mein deutsches Volk, o denke dran! Gedicht von Fedor von Köppen.— Aebensläufe eines deutschen Schriftstellers in auf; und aͤbsteigender Linie.— Vor dem Sturm. Histor. Roman von Theodor Fontane.(Fortsetzung.)— Aus der Zelt — für die Zeit: Maklergeschäfte. Graf Schuwalow, der russische Unterhändler bel Fürst Bismarck in Friedrichs⸗ ruhe. Mit Illustration von G. Koch.— Am Famillen⸗ tische: Ein erstes Trinitatisfest. Von A. Uhlmann.
Mit einer illustr. Beilage: Dreizehn Jahre vorher: „Uebersegelt“. Mit einer Zeichnung von Graf Monts.
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