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Ein billiges Heilmittel.— Zwei Guyot'sche Theerkapseln zu jeder Mahlzeit genommen, sind von ausgezeichneter Wirkung in Erkältungsfällen, gegen Husten, Katarrh, Bronchitis, Schwindsucht, sowie überhaupt gegen alle Hals- und Lungenlelden.
Jeder Flacon enthält 60 Kapseln, wodurch sich der Press des ganzen Heilverfahrens, welches die An⸗ wendung von Pastillen, Tisanen, Syrupen vollständig überflüssig macht, auf ungefähr 10 bis 20 Pfennige täglich stellt.
Es existiren zahlreiche Nachahmungen dieses Produets und ist daher genau auf die Etiquette des Flacons zu achten, welche mit der Unterschrift des Herrn Guyot in dreifarbigem Drucke versehen sein muß. l
Depot in Friedberg in der Hofapothe„Zum Engel“ und bei Dr. Uloth. 407
Geld Cours. Frankfurt am 31. Januar 1878. 20 Frankenstücke M. 16 17-21 Englische Sovereigns„ 20 30-35 Russische Imperiales N„ 16 65—70 Holländische fl. 10 Stü fe. 18 Dora 1 9 5055 Ducaten al mared 5 9 55—60 Dollars in Gold 9 4 16 19
Fleischpreise für Bad⸗Nauheim
vom 1. bis 15. Februar 1878.
Kalbfleisch per Pfund bei sämmtlichen Metzgern 60 P
Ham melfleisch
per Pfund bei sämmtlichen Meßgern
50 Pf. 412
Landkaleuder 1878
sind wieder eingetroffen Carl Bindernagel.
Asphalt⸗Dachpappen⸗Fabrik. Bad Nauheim. W. Meyer, Niederlage bei Jean Huber in Friedberg.
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Holz- Versteigerung. 370 Dienstag den 5. Februar d. J., von Morgens 9 Uhr ab, werden in biesigem Stadtwalde, Distrikt Zweraheege, folgende Holzsortimente und zwar: 405 Raummeter Eichen⸗Scheitbolz, 12 5„ Knüppelholz 16* Stockholz, 15,12 Wellen Eichen⸗Reisholz und 104 Eichenstämme von 16— 54 Centim. Durchmesser und 4 12 Meter Länge mit 89 21 Festmeter Inhalt oͤffentlich meistbietend versteigert. Das Brennholz kommt zunächst und um 10½ Uhr das Stammholz zum Ausgebot. Bad⸗ Nauheim am 27. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. ch u tt.
Jagd-Verpachtung. 369 Donnerstag den 7. Februar l. J., Nachmittags 3 Uhr, wird die der hiesigen Stadt zustehende Jagd- gerechtsame, bestehend aus 766 Hectaren 78 Ar Feld- und 147 1 72„ Waldjagd auf hiesigem Rathhause anderweit auf 6 Jahre ver— pachtet. Bad⸗Nauheim am 25. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Bad-Nauheim. Schutt.
Jagd- Verpachtung. 383 Freitag den 15. Februar l. J., Nachmitzags 1 Uhr, soll in der Georg Nicolay'schen Wirthschaft dahier die Feld⸗ und Waldjagd der Gemtinde Blofeld auf 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Blofeld den 26. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Blofeld.
371 Dienstag den 5. Februar l. J. kommen im Ge⸗ meindewald Nieder-Ros bach, Distrikt Alterheegwald, zur öffentlichen Versteigerung:
9 Raummceter Buchen Scheitho' z,
16 N Birken 5 775* As pen⸗ 1 94— Buchen⸗Knüppelholz, 26,5 5 Birken⸗ 1 3 7 Aspen⸗
81.2 5 Buchen und Birken Stockholz, 307 Birken, 125 Aspen⸗ 100 Nadelwellen, 5 Eichenstämme von 15— 28 Centim. Durchmesser und von 5—8 Meter Länge, 3 Birkenstämme von 15— 18 Centim. Durchmesser und von 5—8 Meter Länge, 3 Buchen⸗Derbstangen von 3—4 Meter Länge, 3 Eichen⸗Derbstangen von 4—5 Meter Länge, 52 Nadel Derbstangen von 5—11 Meter Länge, 31 Nadel Reisstangen von 5—9 Meter Länge. Anfang und Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr auf der Hauptschneise oberhalb dem Pflanzgarten. Nieder⸗Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder Rosbach. Groh.
Faselochs⸗Versteigerung. 372 Mittwoch den 6. F bruar Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde Nieder-Rosbach gehöriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs auf der Rathstube dahier an den Meistbietenden versteigert werden.
Nieder⸗ Rosbach am 28. Januar 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterei Niedet-Ros bach. Groh.
Jagd- Verpachtung
in der Oberförsterei Hoch⸗Weisel. 353 Montag den 4. Februar J. J., Vormittags 11 Uhr, soll auf dem Gemeindehaus zu Ostheim auf eine weitere Bestandzeit von 6 Jahren vom 6. Februar 1878 ab, die Ostheimer Gemeinde-Feld- und Wald-Jagd verpachtet werden.
Ostheim am 25. Febraur 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ostheim. Schimpf.
Jagd- Verpachtung. 385 Freitag den 8. Februar l. J., Vormittags um 11 uhr soll die hiesige Feldjagd, bestehend in 2540 Großh. Hess. Morgen oder 635 Heetar, anderweitig auf eine 6jährige Bestandzeit auf hiesigem Rathhaus vexpachtet
werden.
Nieder⸗Eschbach den 28. Januar 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Eschbach. Fa u st.
Jagd- Verpachtung. 373 Freitag den 8. Februar, Vormittags 11 Uhr, un⸗ mittelbar nach der im Gemeindehause zu Ober-Rosbach abgehaltenen Verpachtung der gemeinschaftlichen Feld⸗ jagd, wird die der Gemeinde Nieder Rosbach zustehende Waldjagd, 755 Normalmorgen haltend, daselbst auf
weitere 6 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet
Nieder⸗Rosbach am 28. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Rosbach.
Gro h.
Jagd-Verpachtung. 374 Montag den 4. Februar d. J., Nachmittags 2 Uhr, soll die der Gemeinde Petterweil zustehende Feldjagd von 2713 Normalmorgen und die Waldjagd, im Taunus gelegen, von 692 Normalmorgen auf dem Rathhause dahier auf weitere 9 Jahre meistbictend verpachtet werden. Petterweil den 26. Januar 1878. Großherzogliche Bürge meisterei Pelterweil. Berges.
Jagd-Verpachtung. 375 Freitag den 8. Februar d. J., Vormitttags 11 Uhr, wird auf dem Rathhause zu Ober-Rosbach die der Ge— meinde daselbst gehörige Jagd auf weitere 6 Jahre vom 7. Februar ab verpachtet und zwar: 1) Walrjagd au dem Taunus auf 470 Heetaren, 2) Feldjagd, gemeinschaftliche Gemarkung mit Nleder— Rosbach, auf 1254 Heetaren. Ober⸗ Rosbach am 23. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach. Blecher.
Jagd-Verpachtung.
Die Jagd in der Gemarkung Utphe soll Montag den 18. Februar, Morgens 10 Uhr,
auf dem Gemeindehause dahier unter den daselbst be— kannt gemacht werdenden Bedingungen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Utphe am 28. Januar 1878.
Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Filsinger.
380 Dienstag den 5. Februar 1878, Vormittags 9 Uhr anfangend, läßt Wilhelm Denhard zu Gonzenheim in seiner Behausung 2 Pferde(ein 6 und ein 10jähriges), 5 trächtige Kühe, 2 Ziegen, 11 Schafe, 2 Ockonomie— wagen, Pflüge, Eggen, 1 Ackerwalze, 1 Rangenmüßhle, 1 Häckselbank, Pferdegeschirr, Ketten und sonstige Oeko⸗ nomiegeräthschaften gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigern. Gonzenheim.
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Burck, Bürgermeister.
Fischerei-Verpachtung.
411 Montag den 4. Februar, Nachmittags 1 Uhr, soll
die der Gemeinde Staden gehörende Fischerei oberhalb
des Ortes auf 6 Jahre meistbietend verpachtet werden. Staden am 30. Januar 1878.
Bekanntmachung.
425 Unter Bezugnahme auf die Artikel 34 und 35 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Adolf Reuß in Geisenheim unterm 13. November 1877 mit dem Eisenerzbergwerke Stahlberg in der Gemarkung Staden, Kreises Friedberg, mit einem Felde von 1,243,981 Quadrat⸗ metern belichen worden ist. Etwaige Einwendungen gegen
des Vorzugsrechtes binnen drei Monaten durch gericht⸗
liche Klage gegen den Bergwerkseigenthümer geltend ge—
macht werden. Während dieser Frist ist die Einsicht des
Situationsrisses bei der Beigmeisteren Gießen Jedem gestattet.
Darmstadl den 31. Januar 1878. Großherzogliche Ober-Forst- und Domänen-Direction, Berg Abtheilung. Bo se. „dt. Tecklenburg.
Urtheil.
In Untersuchungssachen gegen Heinrich Löchel Wagner von Nieder- Florstadt, wegen Beleidigung, wird in Erwägung: 1) daß der Beschuldigte theilweise ge⸗ ständig ist und durch die eidlichen Aussagen der Zeugen Vogt und Hübner hinreichend überführt erscheint, am 2. November vorigen Jahres bei einer öffentlichen Ver— steigerung zu Nieder- Florstadt seinen Schwiegervater Johann Friedrich Treut von da„schlechter Mann“ ge— nannt und demselben vorgeworfen zu haben,„er habe ihm Gerste entwendet“; in weiterer Erwägung, daß es im vorliegenden Fall nach§ 192 des Strafgesetzbuchs auf den Beweis der Wahrheit der fraglichen behaupteten Entwendung nicht ankommt, da die Absicht der Beleidig— ung aus den Umständen, unter denen sie erfolgte, hervor⸗ geht, der Beschuldigte hiernach wegen Beleidigung in Gemäßheit der 588 185. 186. 192. 194 des Strafgesetz⸗
wie dessen durch das vorausgegangene Benehmen des Anklägers hervorgerufene gereizte Stimmung zu berück⸗
stadt, wird wegen öffentlicher Beleidigung des Johann Friedrich Treut von da in eine Geldbuße von 10 Mark, eventuell in eine Haftstrafe von 3 Tagen, sowie in die Kosten der Untersuchung verurtbeilt und dem Beleidigten das Recht zuerkannt, binnen 14 Tagen diese Verurtheil⸗ ung durch einmaliges Einrücken in den Oberh. Anzeiger auf Kosten des Verurtheilten bekannt machen zu lassen. V. R. W.
Entschieden Friedberg den 12. Januar 1878 und
wird Urtheilsausfertigung dem Ankläger zugefertigt. Großherzogliches Landgericht Friedberg.
Pistor, Langermann, 399 Landrichter. Landgerichts-Assessor. Jagd- Verpachtung. 401 Donnerstag, den 7. Februar I. JI, Vormittags um
10 Uhr, soll die der Gemeinde und Mark Griedel zu⸗ stehende Jagd auf weitere 6 Jahre auf hiesigem Rath⸗ haus meistbietend verpachtet werden. 5 Griedel am 29. Januar 1878. Großherzogliche Bürgermeisterei Griedel. Weß.
Großherzogliche Bürgermeisterei Staden. Da uch.
8 Jagd⸗ Verpachtung. 410 Montag den 11. Februar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, wird auf dem Bürgermeisterei-Büreau zu Ockstadt die der Gemeinde daselbst zustehende Jagd, bestehend in 226 Heetaren Wald und 678 Hectaren Feld, auf 6 Jahre anderweit verpachtet.
Bemerkt wid, daß Ockstadt eine halbe Stunde von der Eisenbahnstation Friedberg entfernt ist und die Feld— gemarkung beinahe an Friedberg angrenzt; auch wird bemerkt, daß in dem Waldeomplex auf Hochwildstand gerechnet werden kann.
Ockstadt am 30. Januar 1878.
Großherzogliche Bürgermelsterei Ockstadt.
Feinst Schweineschmalz,
262 per Pfund 60 Pfennig, bei Wilhelm Fertsch.
——* 5 27 5 Corsetten;. e V tedeich.
ö 0 Holzversteigerung. 413 Montag den 11. Februar l. J. werden in dem Freiherrlich v. Franckenstein'schen Walddistrikt Löwenwald versteigert: 66 Raummeter Eichen⸗Scheitholz, 47 5„ Prügelho z, 122 1„ Stockholz, 1550 Wellen Eichen Reisholz 100 Eichenstämme von 31— 68 Centimeter Durch—
messer, 3— 16 Meter Länge mit 140,93 Kubik⸗
meter Inhalt, 9 Raummeter Eichen ⸗Werkscheitholz. „Mit dem Verkauf des Brennholzes wird Morgens präeis 9 Uhr der Anfang gemacht und gegen 11 Uhr
Gröninger. Vormittags kommt das Stammholz zum Ausgebot.
Ockstadt den 31. Januar 1878. Der Freiherrlich v. Franckensteinsch'e Oberforster Rumpf.
diese Verleihung müssen bei Vermeidung des Verlustes
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buchs zu bestrafen ist; in endlicher Erwägung, daß straf⸗ mindernd der seitherige gute Ruf des Beschuldigten, son
sichtigen ist, in Gemäßheit des Artikels 2 des Competenz⸗ gesetzes vom 5. April 1877 hiermit zu Recht erkannt: Heinrich Löchel, 29 Jahre alt, Wagner von Nieder-Flor“
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