Ausgabe 
29.12.1877
 
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1877.

Jamstag den 29. Dezember. M 152.

Oberhessis

cher Anzeiger.

Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet.

Kreisblatt für den Areis Friedberg. Dienstag, W Samstag.

Betreffend: Das Militär⸗Ersatzgeschäft pro 1878.

Amtlicher Theil. Friedberg den 28. December 1877.

Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission des Kreises Friedberg

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. herzoglich 9

Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 26. December 1876, Kreisblatt Nr. 153, das Reichsmilitärgesetz vom 2. Mai 1874 und die

deutsche Wehrordnung vom 28. September 1875

(Regierungsblatt Nr. 55) trage ich Ihnen auf, mit den Vorarbeiten zum Militär- Ersatzgeschäst zu

beginnen und dieselben so zu beschleunigen, daß die Stammrollen und Reclamationsprotokolle nebst dazu gehörigen Belegen bis längstens zum

15. Februar kommenden Jahres bei mir eintreffen.

15. Januar bis 1. Februar kommenden Jahres b

Nach F. 23 der Ersatz Ordnung wollen Sie bekannt machen lassen, daß die Anmeldung vom ei Meir ung der darin angedrohten Strafe bis zu 30 Mark oder Haft von 3 Tagen zu erfolgen habe.

Ich empfehle Ihnen dringend, sich genau nach der Ersatz Ordnung zu richten und nur vollständige, deutlich geschriebene Stammrollen zu liesern,

namentlich nach§. 45 derselben die alphabetische

Ordnung mit den Zwischenräumen inne zu halten. Dr. Braden

Betreffend: Die Mathilden Stiftung im Kreise Friedberg. An Großherzogliche Bürgermeistereien des Kreises. Wir ersuchen Sie, diejenigen Ihrer Ortsangehörigen, welchen Pfleglinge unserer Stiftung anvertraut sind, zu benachrichtigen, daß unser Rechner, Herr Stadtrechner Vogt dahier, die Pflegegelder für das 2. Semester 1877 nach Beibringung der vorschriftsmäßigen Bescheinigungen

Freitag den 4. Januar 1878 auszahlen wird. Friedberg, den 26. December 1877.

Für die Verwaltungs-Commission. Meyer.

Deutsches Reich. Darmstadt. Eine den Ständen zugegangene Regierungsvorlage, die Errichtung eines Schul

lehrer Seminars(des dritten) in Rheinhessen

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Dasselbe besagt: Die Antwort halten und erkläre, Deutschland könne nicht inter- veniren.

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betreffend, theilt mit, daß das Seminar in Alzey errichtet und demgemäß das Justizgebäude dort am 1. Mai 1878 geräumt werden soll.

Der Zusammentritt der zweiten Kammer ist bestimmt um die Mitte nächsten Monats zu erwarten, und zwar erfolgt die Einladung wahr scheinlich auf den 14. Januar.

26. Dec. Prinz Heinrich hat sich am heutigen Tage mit Fräulein Caroline Willich, ge⸗ nannt von Pöllnitz, Tochter des Großh. Oberst a. D., verlobt.

Berlin.Reuters Bureau verbreitet ein Telegramm aus Constantinopel über die Antwort Deuischlands auf die Circularnote der Pforte. sei sehr höflich ge⸗

Es bedeute dies nicht, daß Deutschland nicht gencigt sei, zum Frieden beizutragen. Aber gerade im Interesse des Friedens müsse Deutsch⸗ Intervention ablehnen. Bezüglich der Antwort Oesterreichs sei in Constantinopel die Ansicht verbreitet, Oesterreich werde die Unmög-

lichkeit der Intervention constatiren, weil die Note

begebe sich,

gierung in Straßburg und mit Vertretung

der Pforte keine Vasie für eine solche abgebe.

Die von derKreuz⸗Zeitung verbreitete Nachricht über die Verabschiedung des deutschen Gesandten im Haag, Freiherrn v. Canitz, beruht auf Erfindung. f 8

DiePost hört, der Präsident v. Bennigsen einer besonderen Einladung des Reichs- kanzlers folgend, in den nächsten Tagen nach Varzin.

Straßburg, 24. Dec. Der elsaß⸗lothringische Landes- Ausschuß wurde am Samstag geschlessen. In der letzten Sitzung wurde mit 23 Stimmen solgender von Schneegans gestellter Antrag ange nommen: der Landes-Ausschuß möge den Wunsch ausdrücken, daß das Land eine eigene Verfassung als Bundesstaat erhalte, mit dem Sitz der Re⸗ im Bundesrathe. Bei Molivirung des Antrages sprach sich der Antragsteller folgendermaßen aus: an die Stelle der gegenwärtigen Collectiv:Soupkränctät ver Reiche Regierungen solle die unmittelbare Souveränetät des Kalsers treten, und wie in Luxemburg, der Souverän in der Person eines Versreters seiner Gewalten im Lande anwesend sein.

Ausland. den Fürßen Milan für abgesetzt erklärt, ist nun- Frankreich. Paris, 27. Dec. Der mehr erschienen. spanische Prätendent, Infant Don Carlos, wurde 25, Dec. Am Javor wurden die Serben aufgefordert, Frankreich zu verlassen. von den Türken mit Verlust zurückgeschlagen und Großbritannien. Woolwich, 26, Dec. über die Grenze verfolgt. Telegramme aus Ras- Das Kriegsamt forderte die Arsenal⸗Behörden in grad melden von unbedeutenden Scharmützeln. der letzten Woche auf, zu berichten, wie viel 26. Dee. Aus Erzerum wird gemeldet: Kanonen, Munition und Kriegs Material jedes Die Linien der Russen sind gegen Westen vorge Departement in kürzester Zeit herstellen kann. rückt. Russische Cavalerie hat Erzerum fast voll Italien. Rom, 26. Det. Nach Mit- ständig umschlossen. In den Ebenen im Norden theilungen hiesiger Blätter würde das Ministerium ist russische Infanterie zusammengezogen. Aus folgendermaßen zusammengesetzt sein: Depretis Batum wird unterm 23. Dec. berichtet: Die Präsidium und Auswärtiges; Crispi Inneres; russische Kanonade von Katzubani aus auf die Mezzacapo Krieg; Brin Marine; Mancini Justiz; Stellungen der Türken am Tehuruksu richteten Magliano Finanzen; Villa-Thomas Unterricht; keinen Schaden an. Perez Arbeiten. Nach einigen Journalen ist Serbien. Belgrad, 23. Dec. Officiell. Coppino als Candidat für das Präsidium der Die Javor- Armee nahm das von den Türken Kammer in Aussicht genommen. Depretis beab- verschanzte Kladniza. Die Türken zogen sich auf sichtigt das Ackerbau- und Handels- Ministerium Novavaros zurück. eingeben zu lassen, dagegen die Bildung des neuen 27. Dee. Am 24. Dec. wurde die serbische Schatzministeriums zu beschleunigen. Armee, welche Nisch belagert, vom Fürsten inspieirt; Türkei. Constantinopel, 23. Dec. Der das Bombardement von Nisch hat in Gegenwart frühere Civilgouverneur von Kars, Chesvik Pascha des Letzteren begonnen. Das Corps des serbischen und andere Civilbeamten von dort sind hier ein- Heerführers Horvatovie hat sich am 23. Dee. bei getroffen. Kjamil Bey begibt sich nach Egypten. St. Nicolaus mit den Russen vereinigt. Am Oberst Studdy ist nach Kamarli abgereist, um 25. Dec. nahmen die Serben nach achtstündigem sich an den Operationen Baker Paschas zu be- heftigen Kampfe Ak-⸗Palanka nebst den dazu ge theiligen. börigen Befestigungen ein und erbeuteten drei Muhamedanische Delegirte aus Indien Krupp Geschütze sowie viel Munition und Proviant. sind mit Unterstützungsgeldern hier eingetroffen. Am 27. Dee. haben die Serben nach kurzem er Die Entwerthung der Kaimes(Türkisches bittertem Kampfe Pirot eingenommen, wobei ihnen Papiergeld) hat eine große Preissteigerung der große Kriegsbeute in die Hände fiel. Dieselben Lebensmittel hervorgerusen. Man besorgt Ruhe- stehen nunmehr am Defilse von Krupaz. Nach störungen, falls der Brodpreis für die arme einer später eingetroffenen Nachricht wurde auch Bevölkerung noch mehr erhöht wird. Leskowatz von den Serben genommen. e 23. Dec. Die in den griechischen Kirchen Numänien. Bukarest. Das rumänische verlesene und von der Pforte genehmigte Encyelica Hauptquartier kehrt nächster Tage nach Bukarest des griechischen Patriarchen fordert die Orthodoxen zurück. Die neu zu bildenden bulgarischen Ba zur Theilnahme an der Bürgergarde, welche nicht taillone werden blos Garnisonsdienst versehen. auf den Kriegsschauplatz gesendet wird, auf. Die Bei Kusgun wurde eine egyptische Abtheilung Prosessoren sind vom Dienste in der Bürger- gefangen genommen, welche stark durch Kälte garde befreit. gelitten hatte. 24. Dee. Aus Nisch wird gemeldet: Die Grichenland. Athen, 23. Dee. Com- Serben errichten bei Nisch Verschanzungen und munduros legte der Kammer Gesetzentwürse, betreffend sordern die Einwohner auf, sich nach Serbien die Ernennung von Ofsicleren der mobilen National zu begeben; Nisch solle bombardirt werden. garde und die sofortige Einberufung der Reserve Serbische Agenten vertheilen Waffen an die der regulären Armee, vor. Die türkischen christliche Bevölkerung und lassen durch dieselbe Commissäre sind auf Creta eingetroffen. Es ist Verschanzungen herrichten. Die erwartete Pro- nicht wahrscheinlich, daß die versöhnlichen Vorschläge, clamation des Sultans an die Serben, welche deren Ueberbringer sie sind, angenommen werden.

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