Ausgabe 
29.5.1877
 
Einzelbild herunterladen

ile von 2 Nang und 6

wacgenlerd gef lieferbar bis

1 Ueber desen pitd du Rubang

Die Russen aus deran. au 23. eint Nabe, wobki M iber die daß Batum

ulalut · Atatt, 28 den sieden e Ardeler; een zumeist Malus. Das⸗ ttsolgreiches e i des

zel dit Zell⸗ Nerpetterpässt unbegründet; d, dit ausge rdterrtich und

Nei. Prinz 9 Alexandrien Usterstügzung nungent auf⸗

nd.

a b. J. bet⸗ velendelen

r Kirchenrat cbeurt, lunigñ 1 er huflen

Darmstadt, 26. Mai. Gestern Nachmittag erhängte sich der frübere Director des Staats-Archivs, Geheimerath Bauer, weil er wegen Dienstvergehen eine Discsplinar⸗ untersuchung zu gewärtigen hafte.

Darmstadt. Im Jahr 1876 war das Großherzog⸗ tbum Hessen von 28 328 Hunden bevölkert, für die 141.640 Mark als Abgabe erhoben wurden. Die Zabl

der Hunde betrug in der Provinz Starkenburg 12,047,

Oberbessen 9456 und Rbeinbessen 6825 Stück. Der Weinerirag im Jabre 1876 beträgt im ganzen Groß⸗ berzogtbum auf 10,506.6 Hectaten mit Reben bepflanzter Fläche 292 038 Hectoliter.

Mainz. Seit vierzehn Tagen schon wird ein 56 jähriger Taglöhner Namens Form aus Laubenheim ver⸗ mißt, ohne daß man eine Spur des verschwundenen Mannes auffinden konnte. In den letzten Tagen nun ist die Leiche dieses Mannes in der Nähe der Eisenbahnbrücke aus dem Wasser gezogen worden, und zwar unter Umsänden, die ein Verbrechen vermuthen lassen. Dem Ertrunkenen waren nämlich, wie dasTagbl. meldet, beide Hände zusammen⸗ gebunden. g

Worms, 25. Mai. Als gestern Nachmittag die städtische Entwässerungsmaschine in Beirieb gesetzt wurde, kam ein Taglöyner aus Hofheim in das Triebwerk und wurde der Unglückiiche dermaßen verletzt, daß er, in das stäbtische Hospital verbracht, seinen Verletzungen erlegen ist.

Allerlei.

anau. Vor einigen Tagen sind aus dem hiesigen

Gesängniß drei Individuen, die sich in einer Zelle besan⸗ den, ausgebrochen. Der eine war bereits zu 2 Jahren Gefänguiß verurtbeilt, der andere wegen Meineids und der dritte wegen Bleidiebstahls in Untersuchungshaft.

Peterzell. Am 20. Mai wülhete hier ein solches Schneegestöder, daß in kurzer Zeit Alles in eine Schnee⸗ decke gehüllt war und eine bedeutende Abkübsung erfolgte. So ageschehen am 20. des Wonnemonals 1877.

Berlin. Bei den Ausgrabungen in Olympia wurde ein sehr werthvoller Fund gemacht. Im Tempel der Here fand man nämlich eine Statue des Praxiteles, die Pausa⸗ nias(V. 17. 3.) beschreibt, nämlich ein Hermes mit dem Bacchueknaben auf dem Arme. Sie ist aus Marmor und im Ganzen wohl erhalten.

Berlin. Die Berliner Stadthebamme Frau Courab, welche vorige Woche ibr 25jähriges Jubiläum feierte, hat in dieser Zeit 4591 Meuschen in's Leben eingeführt.

Bern. Am 13. Mal Abends gegen 8 Uhr ist in Vivis derGroße Quai von dem sogenanntenRont Point an, ohne daß man Anzeichen der eintretenden Katastrophe wahrgenommen, auf einer Strecke von etwa 50 Meter plötzlich in den See versunken. Den neuesten Berichten zufolge ist Vivis von dieser Katastrophe schmerz⸗ licher berührt worden, als man bei der ersten Kunde von ihr annehmen konnte. Der in den Genfer See versunkene Theil desNeuen Quai, der erst kürzlich mit Reihen prächtiger Bäume bepflanzt worden war, umfaßt nämlich zwei ganze Dritttheile desselben, und dazu ist leider der angerichteie Schaden gar nicht wiedet gut zu machen, denn während vor der Aufführung des Quai der See an der eingesunkenen Stelle nur 34 Fuß tief war, beträgt seine Tiese jetzt nach der Katastrophe dort 12 15 mit einem Abfall des Seebodens vis auf 40 Fuß, was den Wiederaufbau des Quai unmöglich macht, dann aber auch für die ihm entlang erbauten Häuser, deren Mauern die Wellen des Sees seit dem Einsturze bespülen, höͤchst ver⸗ hängnißvoll werden dürfte, oder vielmehr schon ist. Die am meisten bedrohten sind in Folge dessen von ihren Bewohnern auch bereits geräumt worden.

Dringende Bitte an alle Forstleute und Jagdbeständer.

Zu den wichligsten Aufgaben der Thierschutz⸗Vereine gehört unstreitig der Vogelschutz. Es soll derselbe jedoch nicht nur darin bestehen, daß man die nützlichen Vögel begt und ihnen Gelegenheit zum Nisten bietet, sondern man muß auch dafür sorgen, daß di selben in Ruhe und Frieden ihre Jungen aufziehen können. Dies kann aber nur geschehen, wenn man die Feinde derselben vermindert. Solche Feinde der Singvögel sind aber die Katzen und namentlich die Elstern. Wer einmal diesen Vogel in seinem Thun beobachtet bat, wie er früh Morgens alle Gebüsche und Bäume nach Nestern durchsucht, wer gesehen, wie er die durch das Schreien der Jungen, oder das

Ab⸗ und Zufliegen der Alten gefundenen Nester plündert, die darin enthaltenen Eier und Junge verzehrt, der wird

mit uns übereinstimmen, wenn wir sagen: Die Elster ift der schädlichste Feind der Singvögel! Leider ist dieser Vogel in vielen Gegenden noch sehr häufig und weiß sich derselbe durch seine Schlaubeit gar oft allen Nachstellungen zu entziehen. Am leichtesten kommt man ihm bekanntlich am Neste bei, indem man in basselbe schießt und hierburch nicht allein die alten Vögel tötet, sondern auch die im Neste vorhandene Brut. Da nun gerade jetzt die Elfter brütet, eben aber auch durch das Zersiören zahlreicher Nester den größten Schaden anrichten, so ersuchen wir alle Forstleute und Jagdbeständer dringend die Elstern, wo es irgend möglich ist, zu vertreiben oder zu tödten. Der Nutzen einer solchen Maßregel wird nicht ausbleiben und die gefiederten Sänger in Wald und Feld werden die ihnen gewidmete Fürsorge reichlich lohnen.

Das Bureau des Thierschutz⸗Vereins

für das Großberzogtyum Hessen.

Handel und Verkehr.

Frankfurt, 26. Mai. Der beutige Heu- und Strob⸗ Markt war aut befahren. Heu kostete je nach Qualität per Ceniner M. 4.506., Strob per Centner M. 45. Butter im Großbandel das Pfund 1. Qual. M. 1.30., 2. Qual. M. 1.20., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.50 bis 1 60., 2. Qual. M. 1.40., Eier, gewöbnliche, das Hundert M. 42040., italienische M. 5 50. Spargel das Pfund 6070 Pf. Kartoffeln per 100 Kilogr. M. 8..

Mainz, 26. Mai. Producten-Markt. Walzen per Mai 25 50. Korn per Mai 18 40. Hafer per Mai 17.. Rüböl per Mai 36 10.

Geld Cours. Frankfurt am 26. Mai 1877.

20 Frankenstücke Mk. 16 2630 Englische Sovereigns 4 1 20 3540 Nussische Imperiales 16 7277 Holländische fl. 10⸗Stücke 6 Ducaten. Ans inne 9 9 5358 Ducaten al maro 9 5560 Dollars in Gold 5 417-20

Mobilien Versteigerung.

Mittwoch den 6. Juni 1877, Vormittags 9 Uhr 5 holen zum Nachlaß der verlebten Karl

beginnend, er

em werlih Eheleute dahier gehörige nachbezeichnete

Mo biliargegenstände, als: 8 N Berschiedene Kleidungsstücke, verschiedenes Weiß⸗

geräthe, Bettwerk, 3 vollständige Betten nebst Deck⸗

und Kissenüberzügen, Tische, Stühle, Commode,

Schränke, Kisten, Kasten, 1 ö

verschiedenen Haus⸗ und Küchengeräthen, sowie

9 Petroleum⸗ und 18 20 große Obstweinfässer öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung in der Be⸗ hausung des Metzgers und Wirths Jakob Brückmann daselbst versteigert werden.

Okarben am 2. Mai 1877. g. 8

J. Groh, Vormund.

Holz ⸗Versteigerung.

57 Dienstag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr 1 1 1 in dem Hoch⸗Weiseler Gemeindewald, Distrikt Lammshardt und Langscheid, nachfolgende Holz⸗ sortimente meistbietend versteigert werden:

50 Eichenstämme, 10 Eichen- Derbstangen, 2 Naummeter e 28 Raummeter Eichen⸗ 25 Raummeter Buchen⸗ Knüppel, 40 Raummeter Buchen⸗Stockholz,

5956 Buchen-, 1040 Eichen-, 200 Birkenwellen.

Zusammenkunft und Anfang auf der Lammshardt m Abtrieb.

7 Hoch⸗Weisel am 23. Mai 1877. f Großherzogliche Pizbenmeisel Hoch⸗Weisel. 5

rn er.

Bekanntmachung. 1658 Die am 14. d. Mts. im hiesigen Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste

ahrtag auf Mittwoch den 30. d. Mts. bestimmt worden. le Abfuhrscheine können gegen vorschriftsmäßige Bürg⸗ scheine bei dem Gemeinde⸗Einnehmer dahier in Empfang genommen werden. 5 Hoch Weisel am 23. Mai 1877. 5 ene Hoch⸗Weisel. W

d rn e r.

Holz⸗Versteigerung.

1663 Dienstag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, soll in dem Freiherrlich v. Rothschild'schen Walde Alterberg, unweit der Ghaussee, datz bei voriger Versteigerung nicht verkaufte Gehölz öffent ich miistbietend versteigert werden: 2250 Stuck Birken ⸗Prügel⸗ und Reisholzwellen, 1550 Stück Eichen⸗ u. Aspen gemischte Reisholzwellen, 1125 Stuck Eichen lange Wellen(Faschinen), letztere elgnen sich besonders zu Bohnenstangen. I bis 1. September d. J. karben am 26. Mai 1877. Fretherrlicher Repterförster. Hilgen reiner.

Kastenschiebkarren nebst

Schäfer gesucht.

Die Gemeinde Leidbecken sucht einen mit guten Zeug⸗ nissen versehenen Schäfer. Eintritt am 10. August 1877. Leidhecken den 24. Mai 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Leidhecken. Selz am.

Holzverkauf.

1664 Nächsten Donnerstag den 31. d. M., Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Großherzoglichen Braunkohlen bergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach 60 Haufen ab gängiges Grubenholz und Zimmerspähne öffentlich an den Meistbietenden unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden.

Bad Nauheim am 26. Mai 1877. Großherzogliches Salinen- und Bergamt Bad, Nauheim.

1662

3 58 Es ist wissenschaftlich festgestellt, dass Cacao als Nahrungsmittel von unschätzbarem Werthe, dass eine reine unverfälschte Chocolade

das gesundeste Getränk ist! Die Stollwerck'sche Hof- Chocoladen- Fabrik in OCöln haftet jedem Cousumeanten ihrer mit Stempel und Siegel ver- sehenen Chocoladen für absolute Reinheit; ihr Produet wurde auf der Weltausstellung zu Wien im Jahre 1873 als das vorzüglichste von 137 Coneurrenten prämtirt und ihr Etablissement zur Kaiserlichen Hof-Chocoladen-Fabrik, der einzigen im deutschen Reiche, ernannt. Auf der Welt- ausstellung in Philadelphia erhielt die Fabrik neuerdings die Preis-Medaille.

Die Chocoladen sind in den meisten grösseren Geschäften vorräthig; Aufträge von Privaten werden nur nach Orten von der Fabrik ausge- führt, wo sich keine Verkaufs-Niederlagen befinden.

1 Ein Handwägelchen,

1617 auch zum Fahren mit einem Hund geeignet, steht

zu verkaufen bei Ober-Mörlen. Pfandmeister Rühl.

Für Restauraut und Familie!

. Der nach den neuesten medicinischen Lehren 1 über diätetische Gesundheitspflege bereitete, J. vielfach preisgekrönte und durch seinen

8 enormen Absatz berühmte

ärztliche Magenbitter gen. Lestomac von Dr. med. Schrömbgens, prakt. Arzt in Kaldenkirchen, wird von den bedeutendsten Professoren der Medicin und Chemie der größten deutschen Universttäten als ange nehmer und gesunder Liqueur empfohlen.

Zu haben in Friedberg bei Herrn W.

ö

ö f

69 Pfennig. 743

Bernbeck, in Nauheim bel Philipp J. Weißt. 119

Bei Carl Bindernagel in Friedberg und Nauheim

ist vorräthig: Gesetz, Die Gesinde⸗Ordnung betreffend.

Vom 28. April 1877. Amtliche Handausgabe.

D Moire, leinene und Alpaha-Schützen, Ledertaschen

503 für Damen, Portemonnaies, Fücher, Kragen- und Manschettenknöpfe billigst bei K. Friedrich.

Trauben- Brust- Syrup

mit Fenehelhonig in frischer Füllung die Flasche à 1 und Mark au

haben bei

Frau Hoflief. Windeeker in Friedberg. Fh. J. Weiss in Nauheim.

Schulschreibhefte

227

von gutem Papier, starken Decken, jedweder Liniatur,

à 8 Blatt per Dutzend 50 Pfennig, die mit 12 Blatt Louis Weis, neben Derrn Ph. Windecker.

Bordeaux,

per Flasche mit Glas 1 Mark. 5 5 Ph. Dau. Kümmich.

1666

8 32 25 25 S5 0 8 3 A 28 Daheim. 22 1 85 2 8 28 80 75 Die soeben erschienene Nr. 38 enthält:

Das Glück. Roman von Vietor von Strauß. Verirrt im Urwalde. Von Dr. Falkenstein. Wit einer Abbildung: Eine Lagerstätte der deutschen Expedition

an der Loangoküste. Ein englisches Klatschbuch über Deutschland. Die Behandlung der Herzfehler. Von Dr. Paul Niemeyer. Am Familientische: Zwei Schnelder. Mit zwei Orlginalzeichnungen von C. M. Seyppel: Der Couponschneider und der Flickschuider. Herr Siudzo Aok. Zu Bestellungen empfiehlt fich Carl Bindernagel in Friedberg.