Ausgabe 
28.8.1877
 
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5 unserer rechten Flanke. Es entspann sich ein ver⸗

zweifelter Kampf bis Mitternacht, wo die Mond finsterniß eintrat und nur noch die Kanonade sort dauerte. Unsere Truppen behaupteten alle Posi- tionen trotz der numerischen Ueberlegenheit des Feindes und eines mörderischen Kreuzfeuers. Wir baben vier Tage lang die ganze Armee Suleiman Pascha's, ohne Schlaf und warme Nahrung zu genießen, bekämpft. Beträchtliche weitere Ver stärkungen sollen in der Nacht eintreffen. Heute beschraͤnkte sich der Kampf auf eine lebhafte Kanonade. Die linke türkische Flanke mit zwei unseren Rücken bedrohenden Geschützen ist aus ihrer Stellung ver trieben. Nach Zurückweisung der türkischen An griffe gegen Ajaslar am gestrigen Morgen wurden

unsere Truppen am Nachmittag durch starke türkische

Streitkräfte gezwungen, sich auf die Posttion von

Sultankibi zurückzuziehen.

24. Aug. Der Angriff von 15,000 Türken gegen Popkiöi wurde zurückgeschlagen. General Doroschinski ließ die südlichen Defilee- Ausgänge des Schipka-Passes durch Stein-Barrikaden un wegsam machen, wodurch der enorme Verlust der Türken erklärlich wird.

24. August. General Zimmermann macht Anzeige von einem stegreichen Reiter Gefecht bei Mangalia gegen äayptische Cavalerie. Vorgestern

dbaperten russische Monitors vier mit Getreide für die Armee befrachtete türkische Schiffe und brachten

dieselben nach Simnitza.

Aus Stadt und Land.

Ober⸗Rosbach. Ein in der Nähe gelegener Sauer wasserbrunnen wurde kürzlich von mebreren Frankfurtern äuflich erworben. Bei der neuen Fassung, die vorgenom⸗ men wurde, fand man beim Ausgraben eine große An abl römischer Altertbümer, als Lampen, Trinkgefäße, Münzen und irdenes Geschirr.

X Kloppenheim, 25. Aug. Gestern Nachmittag vurde dem hiesigen Gemeinderechner, während er mit einen Leuten im Felde beschäftigt war, durch Einbruch ine nicht unbedeutende Geldsumme entwendet. Es wäre

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Im Interesse sowobl des Bestohlenen, als auch der Ge nieinde, welche sich ob dieses höchst frechen Einbruchs in sroßer Aufregung befindet, sehr zu wünschen, daß es der Bolizei gelingen möge, den oder die Thäter zu ermitteln. Nit Spannung folgt man hier der mit großer Umsicht erichtlich eingeleiteten Untersuchung.

Dar mstadt. Die diesjährige Definitorialprüfung der Schulamtsaspiranten wird am 22. Oct. d. J. im Saale er Mittelschule für Knaben dahier abgehalten.

Darmstadt. Der im erfreulichsten Aufblühen be riffene Thierschutzoerein für das Großherzogthum Hessen sabsichtigt in diesem Jahre wieder eine größere Anzahl on Nistkästen für Hohlenbrüter(Staare, Bachstelzen, Neisen, Rothschwänzchen, Fliegenschnäpper u. s. w.) aus en renommirtesten Fabriken kommen zu lassen und die Üben an Vereinsmitglieder zum Selbstkostenpreis abzu eben. Das Bureau des Vereins(Hofstallstraße 6) nimmt Lestellungen entgegen und ist zur Ertheilung jeder weiter g wünschten Auskunft jederzeit bereit.

Allerlei.

München, 22. August. Gestern Nachmittag wurde an einer entlegenen Stelle im englischen Gerten ein 1/ Jahr altes Kind, welches von seiner Mutter in etsem Wägelchen spazieren gefabren wurde, plötzlich von

einem Uhu angefallen und im Nu, ohne daß die erschreckte Frau zu webren vermochte, an einer Seite des Kopfes zerfleischt. Das bösartige, starke Thier, welches sich kurz vorher in der nahe gelegenen zoologischen Anlage durch gewaltsame Losreißung eines Eisenstabes aus seinem Käfige befreit batte, konnte zwar durch zu Hülfe eilende Pe sonen rasch verscheucht werden, doch sind die dem Kinde zugefügten Verletzungen erheblich. Auf erstattete Anzeige wurde sofort Streife nach dem Thiere veranstaltet, und dasselbe noch an demselben Abend geschossen.

Pirmasens. Wie weit die Modewuth der Fahnen weihen um sich greifen kann, ist daraus zu ersehen, daß der hiesige Vogelschutzverein seine Fahnenweihe abhielt. Die Fahne soll 860 Mark gekostet haben!

Paris, 22. Aug. In Arcachon und Umgegend wütbeie gestern ein furchtbarer Orkan. Ueber 500 Schiffe verschiedener Größe wurden vernichtet und das ganze Ufer verwüstet; bis jetzt fand man zwei Leichen, die eines Herrn Wustemberg aus Bordeaux und die eines Seemannes. Drei andere Personen, darunter ein Belgier, werden ver mißt. In Bordeaux wüthete der Orkan auch, entwurzelte Bäume und riß Dächer herunter und richtete andere Ver heerungen an. Viele Personen wurden verwundet.

Paris, 23. Aug. Auf dem französischen Kriegsschiffe Corröze brach während der Fahrt von Saigun nach Suez, nachdem Aden passirt war, die Cholera aus; 50 Leute von der Bemannung starben und 130 sind noch krank an Bord.

Bombay. Die Hungersnotb in Benaalen droht furchtbare Dimensionen anzunehmen. In Madras fürchtet man, daß Millionen von Menschen dem Hungertode er liegen werden. Ein in der Times abgedruckter Privat⸗ brief aus Bangalore vom 22. Juli äußert sich über das Unglück wie folgt:Diese Hungersnoth ist ein fürchterliches Unglück, und warum die Bevölkerung Englands nicht irgend welche Hülfe sendet, ist im Süden Indiens ein Wunder für Alle. Man kann sich keinen Begriff davon machen, was ein Regenmangel in drei Saisons für Indien bedeutet. Es bedeutet einsach Tod für Hunderttausende. Die gegenwärtige Hungersnotb ist eine zehnmal schlimmere als irgend eine der bis jetzt dagewesenen. Tausende sind bereits verbungert, und wenn der Regen ausbleibt, wie

dies leider zu befürchten ist, werden Millionen sterben. Alle Vereine sind dringend gebeten, Ich glaube nicht, daß die Regierung den Druck, der aufsfrage ibre Hülfsquellen ausgeübt werden wird, ertragen kann. Es scheint ein grausamer Spott zu sein, daß England

für die Bulgaren und Andere Geld sammelt, während

bis M. 1.50., 2. Qual. M. 1.2030. Eier das Hundert M. 55.30. Ochsenfleisch per Pfund 6570 Pf., Nind⸗ fleisch 5460 Pf., Kalbfleisch 6570 Pf., Schweine⸗ fleisch 7580 Pf., Hamme fleisch 5063 Pf. Kartoffeln M. 44.50. Gurken das Hundert M. 1.2050. Erbsen, geschälte(per 100 Kilogr.), M. 2830., ganze Erbsen M. 2226., Bohnen M. 23- 26., Linsen M. 2430. Brod⸗Preise. Ein sechspfündiger Laib gemischtes Brod 90 Pf., ein dreipfündiger 45 Pf., ein vierpfündiges Korn⸗ brod erste Sorte 59 Pf., ein ditto zweiter Sorte 46 Pf.

Mainz 25. Aug. Producten-Marft. Waizen per Nov. M. 22.. Korn per Nov. M. 15.20. Hafer per Nov. M. 15.. Rüböl per Oct. M. 38.50.

Marburg, 25. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.15 20. Eier 2 Stück 1112 Pf. Tauben das Paar 50-60 Pf. Häbnchen per Stück 6080 Pf. Hahnen per Stück M. 1.802. Enten per Stück M. 160-80.

An die Kriegervereine.

Zum ersten Male seit Beendigung des ruhm- reichen Feldzugs 1870/71 wird unser hochver⸗ ehrter Kaiser Wilhelm für einige Tage unserer Landes hauptstadt die Ebre seines Besuches schenken. Die Bewohner der Residenz rüsten schon jetzt, um dem greisen Heldenkaiser einen würdigen Empfang zu bereiten. Se. Majestät aber hat den aus drücklichen Wunsch zu erkennen gegeben, in erster Linie bei diesen Empfangsfeierlichkeiten die Krieger⸗ vereine des Landes gegenwärtig zu sehen. Kameraden, das unterzeichnete Präsidium zweifelt nicht, daß dieser Wunsch unseres allgeliebten Kaisers ein begeistertes Echo in der Brust aller ehemaligen Soldaten findet, und daß jeder Verein, dem es nur irgend möglich ist, sich der Empfangsparade, welche am 23. September Nachmittags Uhr in Darmstadt von Seiten des Landesverbands gestellt werden wird, freudig anschließen wird. da die Platz- Seitens der Commandantur Darmstadt bald erledigt werden muß, dem mitunterzeichneten I. Schriftführer Dr. Vogt in Butzbach binnen

seine eigenen Untertbanen zu Tausenden Hungers sterben. längstens 10 Tagen die ungefähre Anzahl der

Ein Flächenraum, so groß wie ganz Frankreich, ist mit Theilnehmer durch

Entvölkerung bedroht.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 25. Aug. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.5060. Eier 1 Stück 6 Pf.

Gießen, 25. Aug. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1.25. Eier per Stück 6 Pf. Tauben das Paar 60 Pf. Hübner per Stück M. 1.. Hahnen per Stück 55 Pf. Enten per Stück M. 1.50. Kartoffeln, 100 Kilo. M. 7.40.

Frankfurt, 24. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmebs0/(Berliner Marke) M. 26., do. II.(Berliner Marke) M. 21. Neuer Weizen ab BRabhn⸗ hof bier M. 24.50, ab unserer Umgegend M. 2323.25, fremder je nach Qual. M. 2325. Neues Korn M. 16 bis M. 18.25. Neue Gerste M. 1821. Hafer M. 13 bis M. 17.75. Kohlsamen M. 36-37. Erbsen M. 2124., Wicken M. 17.50., Linsen M. 2130. Rüßzl M. 8081. Die Preise verstebhen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll⸗ gewicht= 100 Kilo.

Frankfurt, 25. Aug. Der beutige Heu- und Stroh⸗ Markt war gut befabren. Heu kostete je nach Qualität ver Centner M. 2.303. Strob per Centner M. 2 2.50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.10. 2. Quas. M. 1.; im Kseinbandel 1. Qual. M. 1.40

Postkarte mittheilen zu wollen. Schritte um Erlangung von Fahrpreisermäßigung bei sämmtlichen hessischen Bahnen sind geschehen, und wird das Resultat baldigst bekannt gegeben werden. Den Vereinen wird bei Ankunft in Darmstadt am Bahnhof betr. Aufstellung ꝛc, nähere Mittheilung gemacht werden. N Gießen, den 20. August 1877. Mit kameradschastlichem Gruß! In Treue fest!

Das geschäftsführeude Präsidium. Becker, Jung, Dr. Vogt, Präses. Cassirer. Schriftführer.

Geld Cours. Frankfurt am 25. August 1877. 20 Frankenstücke[Mk. 16 3337 Englische Sovereigns 20 35 40

* Russische Imperiales 1 16 70- 75 Holländische fl. 10⸗ Stücke. 16 65 G. Ducaten. 8 1 13 9 5964 Ducaten al mareo 9 5964 Dollars in Gold 4 16-19

Immobiliar-Versteigerung.

Friedberg vom 30. Juli J. J. sollen 2 Morgen 25 Ruthen 15 Schuh Ackerland, welches in der Nähe des Ortes Dorn⸗Assenheim belegen ist, ein geschlossenes Ganze bilden

ind zum Betrieb einer Backsteinbrennerei sehr geeignet ist,

Mittwoch den 19. September l. J., Nachmittags um 5 Uhr, 5 in Rathhause zu Dorn-Assenheim zwangsweise versteigert norden. Reichelsheim den 4. August 1877. 8 Großherzogliches Ortsgericht Reichelsheim. Schmid.

Grummetgras-Versteigerung, 2745 Mittwoch den 29. August lfd. J., Vormittags 9 Uhr, soll das hiesige Gemelnde-Grummetgras öffentlich meistbietend versteigert werden.

Bruchenbrücken am 24. August 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Bruchenbrücken. Wagner.

SGrummetgras-Versteigerung. 242 Mittwoch den 29. August, Vormittags. 9 Uhr, soll des der Gemeinde zustehende Grummetgras, eirca Morgen, auf hiesigem Gemeindehaus öffentlich meist betend versteigert werden. Staden am 24. August 1877.

Großherzogliche Bürgermeisterei Staden.

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Bekanntmachung. 2641 Simon Löb in Wohnbach ist am 19. Mai d. J:

2114 Zu Folge Verfügung Großherzoglichen Landgerichts und kurze Zeit nachher dessen Wittwe ohne Hinterlassung dire

cter Leibeserben gestorben.

Das Vermögen derselben ist überschuldet,

n deren Gläubiger auffordert,

Donnerstag den 27. September 1877, Vormittags 10 Uhr,

weßhalb

ihre Ansprüche dahier anzumelden und, zur Abwendung

des förmlichen Coneursprozesses, Vergleichsvorschläge entgegen zu nehmen, als sonst vom Ausbleibenden unter

sellt werden solle, er sei den Beschlüssen der erschienenen N 7

äubiger beigetreten. Hungen am 18. August 1877. f Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor.

Grummetgras-Versteigerung. 2639 Mittwoch den 29. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr,

gras in Abtheilungen im Gemeindehaus daselbst öffent⸗

lich meistbietend versteigert. ee e am 24. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Rosbach.

Weinfässer

2659 empfiehlt in allen Größen Ph. Dan. Kümmich.

2640 wird das der Geminde Ober-Rosbach gehörige Grummet⸗

Bekanntmachung.

2653 Der Seitens der Garnison-Verwaltung zu Butz⸗ bach in der letzten Nummer d. Bl., betreffs Verdingung verschiedener Bau-Arbeiten, auf den 29. d. Mts. an⸗ beraumte Termin kann am genannten Tage nicht statt finden und wird derselbe nunmehr erst am folgenden Mittwoch den 5. September ex. abgehalten. Butzbach den 26. August 1877. Großherzogliche Garnison-Verwaltung.

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Grummetgras-Versteigerung.

Donnerstag den 30. d. Mts. Nachmittags 5 Uhr, soll das diesjährige Grummetgras von den herrschaftlichen Wiesen bei Hungen der Grassee ꝛc. 60 Morgen Flächengehalt, in einzelnen Morgen an Ort und Stelle versteigert werden.

Hungen am 27. August 1877. Fürstliches Rentamt daselbst.

Bulterpulver

verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert werden derselben. Ein Paquet; 500 Liter Milch, à 50 Pf.

Käse- und Butterfarbe, per Flacon& 60 Pf., zu haben bei

das Ranzig- ausreichend für

Frau Hofl. Windecker in Friedberg,

1950 Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim.