Ausgabe 
28.4.1877
 
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1877. 2 49.

Oberhessischer Anzeiger.

Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet.

Samstag den 28. April.

Erscheint jeden

Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstaßz und Samstag.

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eee N r Für die Monate Mai und Juni kann auf denOberhessischen Anzeiger bei

der Verlags-Expedition mit 67 Pf., bei den Postsßellen mit 1 Mark abonnirt werden.

A ntlicher Theil.

dereffrud: Maßregeln gegen die Ninderpest. Friedberg den 26. April 1877.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh. Bürgermeistereien, Großh. Polizei- Verwaltung zu Bad- Nauheim und Großh. Polizei-Commissär zu Wickstadt.

Nachdem die Rinderpest im Deutschen Reiche für erloschen erklärt worden ist, hat sich Großherzogliches Ministerium des Innern durch Aus- schreiben vom 24. dieses Monats, zu Nr. M. d. J. 6661, veranlaßt gesehen, dit angeordnete allgemeine Aufnahme und Ueberwachung der Rind viehbestände des Großberzogthums wieder aufzuheben. Sie werden hiernach von nun ab die durch unser Ausschreiben vom 23. Februar laufenden Jahres angeordneten Controlmaßregeln einstellen; jedoch noch die durch unser Ausschreiben vom 19. dieses Monats aufgegebenen statistischen Erhebungen über die Rindviehraten in Ihren Gemeinden machen lassen und in der anberaumten Frist nach dem mitgetheilten Schema Vorlage machen.

J. B. d. K.: Klietsch, Kreis ⸗Assessor.

Bekanntmaß ung.

Montag den 30. dieses Monats, Vormittags 11 Uhr, werden in dem Hofraum der Restauration Weihl(vormals G. Ulrich) dahier 20 Centner frühe runde blaue Saatkartoffeln, ausgezeichneter Qualität, 8 Centnet Extra- Carly-Vermont(eine sehr frühe feine ertrag reiche Speise⸗ und Brennerei-Kartoffel) und einige Centner sächsische Zwiebelkartoffeln in kleineren Parthien versteigert. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, lade ich diejenigen Landwirthe, welche Saatkartoffeln(Perleß, Vermont, Schneeflocke oder Zwiebelkartoffeln) direct bei mir oder durch die Großherzoglichen Bürgermeistereien bestellt haben, ein, solche an dem oben genannten Tage Vormittags zwischen 8 und 11 Uhr in den erwähnten Localitäten umsogewisser in Empfang zu nehmen, als ansonst anderweitig darüber verfügt werden müßte.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien ersuche ich hiermit diese Bekanntmachung in den bez. Gemeinden geeignet publiciren zu lassen.

Friedberg den 26. April 1877. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg.

J. B. d. D.: Klietsch, Kreis Assessor.

Bekaunntmaßhung.

Die Amtstage des unterzeichneten Landgerichts werden Dienstag und Battwoch in den Stunden von 812 Uhr Vormittags und von 2-5 Uhr Nachmittags abgehalten. Altenstadt am 23. April 1877.

Großherzogliches Landgericht Altenstadt. d May.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Das Großherzogliche Regier ungsblatt Nr. 20 enthält:

1. Bekanntmachung die Statistik der Dampfkessel und Dampfmaschinen betreffend.

II. Ertheilung von E findungspatenten.

III. Rußbestandsversetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 31. März den Landgerichisdiener zu Herbstein, Blum, auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, in den Ruhestand zu

des Reiches, spricht gegen die Erböhung der friedliche sein muß, ohne daß man deshalb auf Matrikularbeiträge und für eine Reform des jede Actions-Freiheit verzichten würde.

Steuerwesens. Abg. Jörg erörtert die allgemeine 26. April. Der Kronprinz reist morgen politische Lage; der Reichstag könne nicht aus- nach Darmstadt, von dort nach Karlsruhe, von

einandergehen, ohne dieselbe besprochen zu haben. Der Redner ist mit der Politik Rußlands ein verstanden, insolange sich dieselbe von panslavisti- schen Ideen fernhalte; bezüglich der deutschen Politik sei der Redner von der Rede des Reichs

versetzen.

IV. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist: die 1. Lehrer⸗ kanzlers vom 5. December 1876, welche die stielle an der Schule zu Ginsbeim, Gehalt 857 M. 14 Pf. Localität des Krieges als Ziel der deutschen

Darwstadt, 24. April. Am 18. l. M. Politik bezeichnete, sehr befriedigt gewesen. In wurde der Gerichts- Accessist Gallus aus Seligen- der Special Discussion über den Etat des aus stadt zum Advokaten und Prokuratoren bei dem wärtigen Amtes betont Lasker das vollste Ver Hofgerichte der Provinz Starkenburg ernannt. trauen aller Parteien zu der Politik des Reichs-

Militärnachrichten. Küper, Major à la kanzlers. In der Rede Moltke's habe er auch suite des 1. rheinischen Feldartillerie-Regts. Nr. 8, nicht eine bedingte Drohung gefunden, dieselbe

wo er den Kaiser nach dem Elsaß begleiten wird. Der Kaiser trifft am 28. d. M., von Wiesbaden kommend, in Darmstadt ein und reist nach kurzem Aufenthalt noch am nämlichen Tage nach Karls ruhe weiter.

Wiesbaden, 26. April. Der Kaiser nahm heute bei prächtigem Wetter die Parade der hies. und der Biebricher Garnison ab. Zu dem heutigen Parade Diner treffen auch Prinz und Prinzessin Ludwig von Hessen hier ein.

Straßburg, 24. April. Die auf heute über acht Tage in sichere Aussicht gestellte An kunft des deutschen Kaisers nimmt, wie billig, die

Etats und nahm die

als etats mäßiges Mitglied der Artillerie- Prüfungs- Commission, als Abtheilungscommandeur in das

Großh. Feldartillerie-Regt. Nr. 25 versetzt; Fürst, Port.⸗Fähnrich vom 1. Großh. Inf.(Leibgarde)

Regt. Nr. 115 zum Sec.⸗Lt. befördert. 24. April. Der Kaiser hat heute Mittag

der Prinzessin Karl einen Besuch abgestattet.

Berlin, 24. April. In der Abendsitzung beendigte der Reichstag die Berathung des Militär meisten Positionen ohne Debatte nach den Commisstons⸗Anträgen an. Der Antrag Richter auf Erhöhung der Vergütungen für Quartier-Leistung wurde abgelehnt, der Gesetz-

entwurf, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für die Zwecke der Marine., Post- und Telegraphen⸗

Verbindung ohne Debatte in der von der Com- mission vorgeschlagenen Fassung angenommen und

schließlich der Etats-Gesetz Entwurf genehmigt.

26. April. Etats. Abg. v. Benda bespricht die Finanzlage

öffentliche Aufmerksamkeit im höchsten Grade in

Anspruch. Ausland. Oesterreich⸗-Ungarn. Wien, 25. April. Der Botschafter, Graf Zichy, wird in kürzester Zeit nach Constantinopel zurückkehren. Nachricht

bekunde vielmehr die eminente Friedens-Politik Deutschlands; ebenso beruhigend sei für ihn die Sprache Bismarck's gewesen. Abg. Windthorst (Meppen) theilt die Ansicht Jörg's, daß dem Ueberwuchern des Panslavismus gewehrt werden müsse. Moltke dankt Lasker, daß derselbe seine neuliche Rede besser erklärte, als er selbst es Frankreich. Paris. Einer vielleicht hätte thun können. Wenn er gesagt zufolge hat Prinz Peter Bonaparte an den Fürsten habe, daß beträchtliche Theile der französischen Orloff geschrieben und dem Kaiser Alexander seine Armee sehr nahe an der deutschen Grenze ständen, Dienste in dem Feldzug gegen die Türken angeboten. so habe er dem hinzuzufügen, daß im Gegensatze Großbritannien. London, 25. April. dazu deutsche Regimenter gleichmäßig durch das In der Sitzung des Oberhauses theilte Lord ganze Reich vertheilt wären, und wenn er gesagt Derby mit, daß nach einem von ihm empfangenen habe, daß früher oder später deutscher Seits eine Telegramm 17,000 Russen in letzter Nacht die ausgleichende Maßregel eintreten müsse, so habe Grenze überschritten hätten. Lord Derby ant er sie doch nur als solche bezeichnen wollen, die wortete dem Earl Grey: Der Sultan und die keinen offensiven, aggresstven Charakter trage. türkischen Minister hielten während aller Verhand- Moltke schließt mit den Worten:Eingangs lungen an dem Glauben fest, daß der Krieg der

Dritte Berathung des Reichshalts 18 Rede sagte ich, daß ich unsere Polltik so Türkei früher oder später aufgenöthigt werde, verstehe,

f 7 0 f daß dieselbe nothwendiger Weise eine demnach jedweder Vorschlag erfolglos sei. Derby