Ausgabe 
26.4.1877
 
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& Trank. zer Zeit über latt, welche d praktische c ellgemein 1 Diabetes i ktinsaches, ehenklung- sei in 95 dir genann⸗ 3 berbeige⸗ lungen war 5. Düring pecialist für iche bei Ge⸗ Autnahme tötist resor · Abts Hippo⸗ 1 Magister ab an die erer Stelle ung pelcher Kurresul · Ieiundstin unlängst in gien, Ursache gibt über beschränken tutungen. der Nensch sendtern von 3 Gesunden ur so viel, Die weilert eden Praxis Estithung

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findet sich düßer in der schon genannten Schrift Unsitte ist Sitte! nicht Grundsätze herrschen,

sondern die Mode!

Zum Schlusse stellt der Verfasser nach der sogenanntenOfen-Theorie folgendes Diätsystem dieser Gelegendeitsschrift enthaltene, ganz im Sinne auf, dessen Ausführung im Einzelfalle allerdings 1 eee ee 5 5 7. 9 gebers e ege in eise und Trank Unterweisung ist. irster Satz. Der Körper allerseits die vollste Beherzigung verdienen. Wir zehrt umsomehr Wärme, je stärker er in Thätig⸗ glauben einige Stellen aus derselben hier wörtlich keit ist(arbeitet) und je kälter die Außenluft wiedergeben zu sollen.... Am schwersten fällt er zehrt um so weniger Wärme, je weniger er dem Culturmenschen das Gebot der Mäßigung; arbeitet und je wärmer die Außenluft. Im ersten 5 575 1 N die 4 n 1985 also warn hene im Die l 55

runksucht un emmerei, sondern die ganz Ueberheizung gewarnt werden. ie Heizmittel, ysolide⸗ Pfahlbürger Gesellschaft im Auge, wenn deren wir uns imtäglichen Brode bedienen, ich sage, daß wir allesammt viel mehr essen und bestehen bekanntlich zu einem Theile aus Fleisch trinken, als nöthig und gesund ist.Der Natur-(stickstoffhaltiger), zum andern Theile aus Pflanzen 1 95 1 täglich n e e Sa ente 71 5 a 105 em Rohen schaffen, das Wild erjagen, den Fi sie nach ihrem Heizwerthe a o entspricht Fleisch⸗ erangeln, das Genußmittel(Kumys) frisch bereiten kost im Allgemeinen der Koblenfeuerung; Pflanzen- uns wird das Alles und mehr fix und fertig kost erfordert je nach ihrer natürlichen Abstammung ins Haus gebracht, nur die Auswahl macht uns einerseits und ihrer Zubereftung andererseits eine Pein. Dem draußen Wandelnden winkt an jeder Spaltung, indem die leichten Vegetabilien der Holz- ! 105 14 a. 95 ee 15 eee 177 erlendem Trunke für wenig Geld. Unsere Tag- sprechen. Zu ersteren rechnen wir u. A. Reis löhner speisen in den Garküchen an Wochentagen und Waizenbrod, zu letzteren Hülsenfrüchte, Kar besser als der Chan von Kbiwa in seinem Palaste toffeln und Schwarzbrod. Zusatz von Fett(Saucen) 927 D e er l Wee 1 10 jede 3 e e a anger-Geschenk, die Menage aus den Hän- also zu Kohlenfeuerung. Schweinefleis Speck, den des Kellners entgegen und häuft auf jeden fette Wurst gehört von Haus aus zur Steinkohlen⸗ Bissen 31 er 1 benamst feuerung. K 505 Sitzende Lebensweise ein Indianer Schaubudenstück glaubt man zu verträgt nur leichte Kost: wenig und mageres sehen, wenn der frühstückende Werkmeister sein Fleisch, leichte, nur mit Salz gekochte Pflanzenkost, Beessteak à la Tartare(richtiger: Barbare) mit Waizenbrod. Arbeitende Lebensweise verträgt n Pfeffer, 8 de 8 1 usgabe en miniature ist dasAppetitbrödchen in höheren Stufen auch Speck, Hülsenfrüchte, 15. 5 9 e benen.Die Frage, 0 oft täglich geheizt Art)) f d 41 g

1 bd nicht, 0 uns 43 nichts debt, Jen e. 1 wenn wir, ohne zu hungern oder zu dürsten, die Dritter Satz. Sitzende Lebensweise erlaubt nur Wartepause vor Abgang des Bahnzuges in einem eine einmalige Hauptmahlzeit und begnügt sich im Bierlokal verbringen, um die Zeitung einzusehen, Uebrigen mit Milch, Weißbrod, Butter, einem bei dem Conditor etwas verzehren, um Jemand mächtigen lunch und kalter Küche zu Abend. am dritten Orte zu sprechen, ein Glas Wein Zusatz: In kalter Jahreszeit kann durch warmes, trinken. Das alles sind aber kleine Sünden, die einfaches Getränk, welches fertige Wärme unmittel

auch in dem zur Feier seines 25jährigen Doktor- Jubiläums von Paul Niemeyer herausgegebenen v. Düring Album. Namentlich dürfte die in

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den Blutwasserstand, die Eigenwärme, den Blut- druck verändern... Auch die Gewohnheiten der geschlossenen Gesellschaftskreise sind nur ein Abonne ment auf Erstickungs- und Ermüdungsblut. Was dort das rohe Beessteak, das ist hier das übliche Collectivessen, das Fricassce... Was in den Reunionen das Fricassée, das ist im Familienkreise der Kuchen, tantum quantum genossen, nament- lich den Kindern reichlichst beigesteckt... In der sogenannten guten Gesellschaft vollends ist die Losung:Esset und trinket ohne Unterlaß, bald ist ein Herrendiner, bald ein Damenkaffee, bald eine Hochzeit, ein Geburtstag, bald wird Einer weg gegessen oder sein Nachfolger bewillkommnet da dürfen wir nicht fehlen! Unschicklich ist's, der Frau vom Hause den Kaffee auszuschlagen, auch wenn man noch vom Dedssert aufstößt, oder die letztgenossene Weinsuppe nachschmeckt, kurz: die

bar zuführt, die Heizung in warmer Jahres zeit durch Eiswasser die Abkühlung gefördert wer den.Die Beziehungen der Genußmittel: Spiri tuosa, Thee ꝛc. zur Heizung lassen sich im Allge- meinen dahin erklären, daß sie den centralen Blutdruck steigern oder, wie es ganz richtig heißt, erhitzen, aufregen. Leichte Weinsorten entsprechen wieder der Holzfeuerung, Schnaps, Bier, nament lich Lagerbier, schwere Weine der Kohlenheizung, wenn im Uebermaß genossen, der Steinkohlenheizung. Letzteres gilt auch von Kaffee, Thee, Chocolade in dem Maße, als sie stark zubereitet und gezuckert sind, während der berühmteBlümchenkaffee als einfaches warmes Getränk passiren mag. Vom Biere, namentlich vom Culmbacher, ist zu bemerken, daß es vor allen Nahrungsmitteln Ermüdungs blut macht.Vierter Satz. Sitzende Lebensweise verträgt sich nicht mit gewohnheitsmäßiger Heizung

durch Genußmittel. Kleine Gaben edler Spiri⸗ tuosen sind zeitweilig in der Absicht zulässig, nach Art der Kienbolz Feuerung flottere Verbrennung einzuleiten. Der Leser, der es nicht für Raub erachtet, diesen Entwurf in seinen Einzelnheiten auf seine Person auszulegen und anzuwenden, wird zugestehen, daß er und gehöre er selbst zu jenen soliden Bürgern, diezwar einfach, aber kräftig leben keine Ausnahme von dem Satze macht, daß wir Alle viel mehr essen und trinken, als nöthig ist, wenn wir nur von Dem leben wollen, was wir verdauen, daß namentlich in Genußmitteln, sei's nun Kaffee oder Thee, Wein oder Bier, Pikantes oder Fettes, täglich ein Uebriges geleistet wird, gar nicht zu reden von jenen Vitelliussen, deren ganzes Aeußere, Sprache und Blick, Athem und Dunst zu sprechen scheint: So tauml' ich von Begierde zu Genuß,

Und im Genuß verschmacht' ich nach Begierde.

Verloosung.

Homburger Eisenbahn. Homburg, 27. März. 4½proc. bypobek. Prioritäss-Anleben ad fl. 1050 000. Lil. A. Nr. 16 116 234 240 248 279 332 346 433. Lil. B. Nr. 82 87 101 162 241 386 409 437 570 676 693 760. vu. C. N.. 51 106 109 208 238 271 304 337 367 382 405 417 555 565 586 717 776 809 863 Zahlbar 2. Janar 1878. 4½proc. Anleben ad fl. 130 000. Nr. 33 114 133 143 201 à 500 fl. Zahlbar 1. Juli 1878. proc. Anlenen ad u. 300,000. Nr. 5 31 197 234 287 304 421 484 562 à 500 M. Zabblar 2. Januar 1878.

Geld Cours. Frankfurt am 24. April 1877.

20 ⸗Frankenstücte.[et. 16 26 30 Englische Sovereigns 0 20 35-40 Russische Imperiale 16 7277 Holländische fl. 10⸗ Stücke 16 65 G. Ducaten. 9 5358 Ducaten al marco 2 9 5560 Dollars in Gold ö 4 1720 Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg. Getraut: 22. April. Philipp Adam Hermann Zöll, Schuhmacher aus Friedberg und Johanna Amalie Karoline Beyer aus Allerstadt. Geboren: 18. April. Dem Schuhmacher Heinrich Müller V. ein . Sohn. Gestorben: 17. April. Sophie Christine Werner, geb. Koch, Ehefrau des pens. Postschaffners Sebastian Werner, 49 Jahre alt. 19. April. Helene Erker, 70½ Jahre alt. 23. April. Ein todtgeborenes Töchterchen des Wilh. Fink, 2 2 2 Herr Johann Maria Farina

gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln bat uns den Debit des

allein üchten Cölnischen Wassers

übertragen und empfehlen wir dasselbe

per Glas zu M. 1.50, ½ Dutzend 3850 Dutzend 1855

Die Exped. d. Anz.

Güter⸗Versteigerung.

1328 Mittwoch den 2. Mai l. J., Vormittags 10 Uhr sollen in hiesigem Rathhause die Grunbstücke des ver⸗

storbenen Großh. Bürgermeisters Adam Bender, unter abgeänderten Bedingungen, nochmals öffentlich

meistbietend versteigert werden. ö Bei entsprechenden Geboten erfolgt die alsbaldige

Genehmigung. Friedberg den 25. April 1877.

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. FJ ou e a r.

Holz ⸗Versteigerung. 1926 Freitag den 27. d. Mts., Vormittags 10½ Uhr anfangend, sollen im Petterweiler Gemeindewald folgende Holzsortimende, als: 7,68 Festmeter Stamm- und Stangenholz, 23 Raummeter Nadel-Knüppelholz, 45 1 Stockholz öffentlich meistbletend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Eingange des Waldes oberhalb Dillingen. Petterweill den 24. April 1877. Mroßherzogliche Bürgermelsterei Petterwell. Berges.

Wee.

1320 Die am 16. d. Mts. im Hauser Gemeindewald abgehaltene Holzversteigerung hat die Genehmigung er halten und ist der erste Abfuhrtag auf Dienstag den 1. Mai festgesetzt worden. Die Abfuhrscheine konnen bei dem hiesigen Gemeinde-Einnehmer in Empfang genommen werden. Hausen den 23. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Hausen. Hizu ee

Unlversal

Reinigungs- Salz.

Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbe- schwerden in ½, ½, ½ Original- Packeten mit Ge- brauchs-Auweisung à ½, ½ und ½ Mark zu haben bel

Frau Hoffief. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim.

Weiße Stickereien

werden äußerst billig verkauft. 1324

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L. Wetterhahn.

Confirmandenhemden,

1381 Kragen, Manschetten billigst bei K. Friedrich.

2

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958 mit großen Verbesserungen aus der besten Fabrik kann ich nunmehr zu außergewöhnlich

billigen Preisen verkaufen. Jos. Hoffmann.