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es perlt im Bier, braust im Cbampa iner, moussirt im Sodawasser. Die Kohlensäure bat eben ein Janusg sicht, sie ist eine Wohlibat für den Magen, aber Gift für die Lunge(durch eine Anzabl gelungener Experimente über Eigenschasten und Berbalten der Kohlensäure nachgewiesen). Unsere Sorge muß sein, reine, frische, freie, atmosphärische Luft zu aihmen, um den Blutks perchen die Unter haltung des richtigen Stoffwechsels durch Berbrennung des Kohlen⸗ stoffes zu ermöglichen, die Verbrennungsprodukte oder Lungenexcremente, also Lungengiste zu entsernen und sie, die unmittelbar unsete Häupler umschweben, auf keinen Fall wieder einzuathmen.
Vom Grüßen. In den„anshropologischen Studien“ von Henle lesen wir über die Vereimsachung der Begrüßungssorm in der Culturgeschichte:„Sie deginnen damit, wo in sie bei roben
Dem, neben dem er sich klein fühlt und klein erscheinen will, in den Staub wirft! Dann solgt die Erniedrigung, die dei den Frauen im Einsinken, bei Männern im Ver⸗
beugen destehl. Die Verbeugung muß anfänglich so voll ⸗ kommen gewesen sein, daß dabei der Hut vom Kepfe gefallen wäre, wenn man nicht die Vorsicht gebraucht bälle, ibn abzunehmen. Nun konnte die Abnahme des Huts als Andeutung der Intention, sich zu verbeugen, genügen, und die Tiefe der Verbeugung konnte durch Schwenkung des Huts, wie durch einen in der Luft ge zogenen Submissionsstrich ersetzt werden. Noch einfacher, ein Symbol des Symbols, ist der militärische Gruß, welchen auf das Civil zu übertragen schon durch vereinzelte Ve suche angebahnt ist. Der Vereinfachung der männlichen Bewegung entspricht bei den Frauen der Uebergang vom
Knixe zur Neigung des Kopfes. Anmuthiger noch wird Jeder, der damit beglückt worden ist, das halb verstohlene
Geld Cours. Frankfurt am 20. Februar 1877. 20 Frankenstücke 8 Mk. 16 26— 30 Englische Sovereigns„ 20 37—42 Russische Imperiales 8 f„ 16 75—80 Holländische fl. 10⸗ Stücke. 16 65 6 D g 5 9 60—65 Ducaten al mareo* Dollars in Golt„ i
Die Direction
Völkern noch heute beflehen, daß der Begrüßende sich vor rasche Senken der Augenlieder gefunden haben.
Dr. Schneider.
Oeffentliche Aufforderung. Versteigerung. 544 Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß des 563 Dienstag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr an⸗ Di 3 verstorbenen Konrad Lack von Fauerbach b. Fr. sind fangend, sollen in dem Nieder-Moͤrler Gemeindewald, ienstag den 27. d. M., Vormittags 10 Utr, sollen innerhalb 14 Tagen unter Vorlage einer detatlirten Be— Schlag Nr. 10 bei dem Forsthaus Winterstein, nachver⸗ n heftigem Nathtzause die Grundstüge des versterbenen rechnung dahier einzureichen, widrigenfalls sie, weil die zeichnete Holzsortimente versteigert werden: Unteradjutanten Otto einer dritten und letzten Ver⸗
Holz-Versteigerung.
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Erben des Konrad Lack nur unter der Rechtswohlthat 9400 Birken Eichen Wellen, steigerung ausgesetzt 8 8 des Inventars die Erbschaft angetreten haben, bei Regelir— 550 Nadel-Wellen, Friedberg den 20. Februar 1877. N ung des Nachlasses nicht berücksichtigt werden. 525 Erlen⸗„ Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Friedberg am 13. Februar 877. 775 Dorn⸗„ 3 Fo uc ar. Großherzogliches Landgericht Friedberg. 1015 Ginstern„ 2 2 4 Pistor, Follentus, Zahlungstermin 1. Oktober d. J. Dünger ⸗Versteigerung. a Landrichter. Landgerichts. Assessor. Die Zusammenkunft ist oberhalb dem Forsthaus 572 9 6 9 9 15 8. 72 ienstag den 27. Februar d. J., Vormittags a 5 505 5 55 interstein im Schlag selbst an der Pfaffenwiesbacher 11 Ubr, soll d hiesi Faselstal Grub * Straße. 11 soll an dem hiesigen Faselstalle eine Grube 1 b 2 er Ete kerune ö 1 8 3 Dünger an den Meistbietenden versteigert werden. — 1 N Nieder Mörlen den 20. Februar 1877. Friedberg den 20. Februar 1877 Ii 540 In dem bei Ober⸗Rosbach(5 Kilom. von Fried— Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. Großherzogliche 2 Friedberg. 1 berg) gelegenen Domintalwalddistrikt Kellerberg XVII. Med b 8. R 2 43 werden Bet ch 5— 8 2 a. Montag den 26. Februar, von Morgens 9 Uhr an: ek annim a ung. 558 Jeden Freitag frisch gewässerter 3 27 Raummeter Eichen Scheiter, 569 Dienstag den 27. Februar d. J., Vormittags um 1 1 f* 7 5„ Knüppel, 10 Ubr, sollen im Rodheimer Gemeindewald, in den 0 ET an eee 308 Buchenwellen,—— Grauerberg und Alterschlag, folgende Holz— * 3 10183 Eichen-Birkenwellen, ortimente öffentlich meistbietend versteigert werden: a j ert 1 2 125 Weichholzwellen, 50 Raummeter Buchen Scheitholz, bei Wilhelm Fertsch. . 40 Raummeter Eichen Stöcke(inel. 7 Haufen 80 Nadel.„ Moirés⸗, 2 —— Hauspäne). 5„ Buchen Prügelholz,— Moiré-⸗, D 45 d. Dienstag den 27. Febrnar, von Morgens 9 Uhr an: 4. Eichen. 7 0 A A—* etk U 1 0 0. 2 e 216 Eichenstämme von 22-70 Centimeter Durchmesser 15„ e Stodholz einene un A pd U ÜUdzen, 9 und 2— 4 Meter Länge mit 162,27 Kubikmeter 1* a 2* 8 Dir 9 N* Ae, 6) Inhalt, sowie 15 S8 e N Ledertaschen 2 35 birkene Schippenstiele 1 ade a K N 5 f 5 1 sffentlich versteigert. 5130 Nadelwellen, 508 für Damen, Portemonnaies, Fächer, Kragen: und 1— Ober⸗ Rosbach im Februar 1877. 3—— Manschettenknoͤpfe billigst bei K. Friedrich. Nn. 14 4 8 ö 4 ang. 726 den Oroßherzogliche rr Ober Rosbach. ö Die Zusammenkunft ist auf der Waldbahn an den Steinkohlen bester nalität kurt gt 5 drei Eichen.— D Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Zahlungs- 3 3 Holzversteigerung Kar en e la. mel. stückreiche Flammkohle per Ctr.* M. 1. 5 3 5 5 5 8 5 Rodheim v. d. H den 20. Februar 1877.„ Ctr 2 5— in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Großherzogliche N v. d. H. Gesieb. Schmledekohle der Ct. 8 560 Es soll nachverzeichnetes Holz versteigert werden: J. V. d. g
N,; Bei vorheriger Bestellung ab Bahnhof bier 1) Montag den 26. Febrnar Werbeim Beigeordneter. Ia. mel. stückreiche Flammkohle pr. Ctr. à M.— 95 im Distrikt Mönchwald bei Burkhardsfelden:* 222 offerirt Fried. Avenarius oo 8„ 1 g— 3 — 814 Raummeter Kiefern⸗Prügelholz, Holz 22 Versteigerung. 26 Bad⸗Naubeim, Fürstenstraße Nr. 327. de lz, f. N u.— 1 1 805 566 Freitag den 2. März 1877, von Vormittags 9 Uhr Junge italienische ! 49 Fichten nab Lärchenstämme 10 12½ Kubikmeter an, werden in den Freiherrlich v. Ritter'schen Waldungen 6* 5 750 13* 1. Kiefern Rundscheithol 2 U 0 ne r, zterkt 5 1 1 1 8 4 8 umm Klefern* 1 Ia, 1 1 — 140 dgl. Stangen mit 22½ Kubikmeter Inhalt 2 1 Gichen⸗Prügelholz, 541 reiuste Race, a 2) Dienstag den 27. Februar* Kiefern?„ mit gelben Füßen und gelben — in den Distrikten Mönchwald und Meilbach: 9% 8„„ Stockholz. 3 2—.— 00 1 20 schwere, zu Schnittholz taugliche Fichteustümme, 606 Wellen Birken und Eichen Reiserholz, 3 d 30— 40 a stark und 9— 22 Meter lan 930„ Aspen, Nadel Reiserholz, 8* 21 1 2 9 305 0 Koͤrbe extra oder franco retour. . mit 41,43 Kubik 1 43858„ Kiefern Reiserholz, 5 4. eee eee 200* C. Schneider in Wiesban een Art Fichten⸗Banstümme, 19—29 Centimeter stark und 958 orn,. neider in W. den, 1 20 Meter lang mit 150,29 Kubikm. Inhalt, 3 7 Mete en N Ecke der Bahnbof- und Loulsenstraße. 33 Kiefernstämme, 23— 42 Centimeter stark und Gebund Ginstern, a 5 5 8 8-23 Meter lang mit 38,03 Kubikm. Inhalt, 13 Stämme Eichenstammholz, 3—6 Meter lang und Ein ordentliches Madchen 1
3 Eichenstämme mit 0,67 Kubikmeter Inhalt und 2—30 Centimeter Durchmesser,
a 1. 50 114 Stämme Kiefernstammholz, 6— 10 Meter lang] wird auf April nach Nauheim in Dlenst gesucht. Näheres —— 3 e e 3 und 1024 Centimeter Burchmesser, bei der Expeditton des Anzeigers. 149 — Durkhardsfelder Vieinalweg(Schlagweg) im Mönchwald. 142 b e e cee Meter Länge 1 Lich den 19. Februar 1877. an den Meistbietenden versteigert. 5 28 12 2 Wimmenauer, Forstrath. Der Anfang der Versteigerung ist im Lohschlag nächst 8 8— 1. Halbe 0 der Usinger Straße. 8 5* S2 „e ö Holz- Versteigerung. Friedberg den 20 Februar 1877.* 70 352 Dienstag den 27. I. Mts., Morgens 9 Uhr an⸗ a In Auftrag 22 U E 8 8 — sengend, sollen im hlesigen Stabiwald, Distritt Pfingsi⸗ der Freiherrlich v. Ritter schin Gutsverwaltung 35 1* 82 4 beide, nachverzeschnete Holzsortimente meistbletend ver— zu Rüdesheim 5 82 4 11 seigert werden, als: f Heldt. 88 72 1 101 Stämme(ichen Bau-, Werk: und Nuß holz, 270 5 8 8 852 r 200 Feümeter haltend, Apotheken- Bitter, ene 1 g 85 1 38 5 N 11 W W 81 Schutzmarke Nr. 9 95 Die Stufenfahre elnes Glücklichen. Roman von 711— 1 5 zaltead pe g.,(Chuina-Magenbitter) Louise von Francois. Woensehung)— Frobnleichnam in 1 ö 3 in halben und ganzen Flaschen à 70 Pf. und M. 1.20.] Dondo. Aus meinem Tagebuche. Von Hermann Sovaurx— g g— ö 2¹ 9 8 und Birken ⸗Derbstangen, 163 Sesi⸗ Bittere Magenkräuter in Packeten mit Gebrauchs-]— Die Ueberschwemmungen in den Selgfelntzberadgds. eee 1 4 4 anweisung à 50 Pf. zu haben bei Von Fritz Wernick.— Prinzessin Karl von Preußen. ö 2 1 2 58 Bad e Fase N Frau MHoflief. Windecker in Friedberg. Mit Porträt.— Am Familientische: Zuviel des. 100 4 4 ö 8 a 4. 50 3— Zu dem gleichnamigen Bilde von Sondermann.— Das 1 Ae ist an der Wegscheld zwischen f ur Stu e der Hausfrau Grab des Agamemnon. Mit den Porträts von Pe 1. Purbach an G Feber 177. a Sanna dad besten Neun. 1 2 11 Großherzogliche Bürgermeisterel Buß bach. 364 wird ein gewandte Madchen in einen Gasthof ge— Zu Bestellungen empfiehlt sich 4 Ku ch e l. sucht. Näheres bei der Exped. des Anz. Carl Bindernagel in Irtedderg.


