Ausgabe 
20.9.1877
 
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Nachweisung des Activ⸗ und Passipstandes.

8 Friedberg Butzbach Zusammen Gesammtbetrag A. Actiystand. M. Pf. M. Pf. M. Pf. M. Pf. 1 Ende 1874 betrugen die Kapitalien 1011746 95 778540 40 1790287 35 während 1875 wurden a. neu ausgeliehen 194914 71 232144 29 b. zurückbezahlt 138456 2 242906 2⁴ mehr ö 56758 69 folglich weniger ausgeliehen 10761 95 45996 74 daher Ende 1875 Kapitalbestand 1836284 9 2 Ende 1874 betrugen die eedirten Kaufschillinge 99566 15 34544 2 134110 17 während 1875 wurden a. neu angekauft 16400 57 64703 72 b. zurückbezahlt 36308 8 6892 4 eee folglich weniger angekauft 19907 51 418 32 20325 83 daher Ende 1875 Ausstand 113784 34 3 Ende 1874 betrugen die adjudieirten Güter 18 185 14 während 1875 wurden a. neu adjudieirt b. zurückbezahlt 90 14 z mehr; folglich weniger adiudteirt 90 14 90 14 daher Ende 1875 Ausstand 95 4 Einnahme ⸗Ueberschuß das Soll der Einnahme beträgt 532147 33 476212 39 die Ausgabe- Abstattung ist 484100 9 458211 40 Ueberschuß 48047 24 18000 99 66048 23 Summe des Aetsvstandes 2016511 560 B. Pasfivstand. 1 1 Bestand der Einlagen Ende 1874 1055913 62 822735 1878626 67 während 1875 wurden a. neu eingelegt 258406 78 147810 61 b. zurückbezahlt 214392 38 163332 42 zan mehr 1 44014 40 28492 59 folglich weniger eingelegt 15521 81 f daher Ende 1875 Stand der Einlagen 1907119 26 2 Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen e 355 1827 71 .[Summe der Schulden ö 1908946 97 5 Vergleichung. Das Vermögen beträgt 1196306 52 819905 1 2016211 66 Die Schulden betragen 1101202 89 8077444 8 1908946 97 Verglichen ist Reservefond 95103 63 i 107264 69 5 die vorhergehenden Jahre 94534 16 e 106695 22 Hiervon kommen auf das Jahr 1875 569 47 569 47 Zusammen wie oben 95103 63 n 107264 69 Ende 1874 betrug der Reservefond 94531 16 28613 209 123147 45 5 erhöht 3 und hat sich in 1875 erbendert um e 1e 5 45882 786 15882 76

Friedberg den 6. August 1877.

Betreffend: Die Abnabme des Verfassungseides vom 3. Quartal 1877.

Der beauftragte Rechnungsrevisor: Faatz, Rechnungspraktikant.

Friedberg am 18. September 1877.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien. Zur Ausschwörung des Verfassungseides durch die im 3. Quartal dieses Jahres aufgenommenen, sowie die hiermit sich noch im Rückstande befindlichen Ortsbürger und die, welche, ohne Ortsbürger zu werden, geheirathet haben, aber in der Gemeinde heimathsberechtigt sind, haben wir auf Dienstag den 2. Oktober laufenden Jahres, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause zu Friedberg, für die aus den früheren Orten des Kreises Fried⸗

berg, und auf Mittwoch den 3. Oktober dieses Jahres, Vormittags 9 Uhr,

auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben für die zur Ausschwörung des

Verfassungseides Verpflichteten aus den dem Kteise Friedberg einverleibten Gemeinden des früheren Kreises Vilbel anberaumt und werden wir zugleich auch in diesem Termin andern Angehörigen dieser letzteren Orte, welche Beschwerden oder Wünsche vorbringen wollen, Audienz ertheilen. Sie wollen hiernach Einladung ergehen lassen und die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten zugleich bei 3 Mark Strafe vorladen lassen und bis zum 1. kommenden Monats unfehlbar Verzeichnisse mit ee daß Vorladung erfolgt oder Bericht, daß keine zu laden sind, an uns einsenden.

Dr. raden.

Zu laden sind: Karl Göbler von Bauernheim. Philipp Werner von Langenhain. Hofmann von Dorheim. Joh. Peter Preiß I. und Heinrich König XX. von Ober-Mörlen. Jakob Schmidt II. von Oppershofen. Christoph Schimpf III. von Nieder⸗Weisel. Alexander Grix und Peter Seul von Heldenbergen.

Ph. Simon Zimmer von Nieder-Mörlen. Hartmann

Christian Weid und Heinrich Andermann von Holzhausen.

Betreffend: Die Wablen zum Kreistag.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

Nachdem innerhalb der gesetzlichen vierwöchigen Frist Beschwerden gegen die in Nr. 94 des Kreisblattes von dem Kreisausschuß auf weitere 12 Jahre, Art. 19. des Gesetzes vom 12. Juni 1874, die innere Ver⸗ waltung und die Vertretung der Kreise und Provinzen betreffend, erfolgten Festsetzung der Wahlbezirke und der von den einzelnen Wahlbezirken resp. Gemeinden zu wählenden Bevollmächtigten nicht vorgebracht und Anträge auf Abänderung nicht gestellt worden sind, so erscheinen nunmehr diese Bezirke definitiv festgesetzt. Bei der nach Art. 26 des allegirten Gesetzes vorgenommenen Ausloosung wurden

im I. Wahlbezirk Herr Buchhändler Scriba dahier,

. 75 Bürgermeister Schutt zu Bad⸗Nauheim,

III. 5 Bürgermeister Küchel zu Butzbach,

1 V. 1 Bürgermeister Jacobi zu Rodheim,

IN. 75 Herr Friedrich Keil zu Melbach,

Friedberg am 18. September 1877.

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.

zu lassen.

im XI. Wahlbezirk Herr Heinrich Bausch zu Nieder-Wöllstadt zum Austritt durch das Loos bestimmt und ist für sie Neuwahl vorzunehmen.

Außerdem sind für den im IV. Wahlbezirk als Landgerichts aktuar nach Schotten versetzten Bürgermeister Steinacker zu Vilbel und für den im XII. Wahlbezirk nach Sachsen verzogenen Pfarrer Landmann von Rendel Ergänzungswahlen vorzunehmen.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der genannten 8 Wahlbezirke werden hiermit beauftragt, nunmehr die Bevollmächtigten, welche in dem Verzeichniß angegeben sind, aus der Mitte des Ortsvorstandes bezeichnen

Das hierüber zu errichtende Protokoll ist nach dem im Kreis-

einzusenden.

Betreffend: Die Beiträge an die Kasse der Lehrerconferenz des Kreises Friedberg für 1877.

Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises.

Sie wollen die Großberzoglichen Bürgermeistereien veranlassen, daß diese die Gemeinderechner anweisen, die betreffenden Beiträge für die

Bezirksconferenz Friedberg an den Settionsrechner Lehrer Lehleutner zu Rödgen, für die Bezirksconferenz Butzbach an Lehrer Frees zu Nieder- Weisel alsbald zu bezahlen. Ebenso wollen Sie den Lehrern empfehlen, ihre eigenen Beiträge auf der nächsten Bezirksconferenz an die

genannten Rechner zu entrichten.

blatt Nr. 144 von 1874 mitgetheilten Formular aufzunehmen und baldigst Erwünscht ist die Verwendung gedruckten Formulars. Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg.

Dr. Braden, Vorsitzender. Friedberg den 17. September 1877.

Dr. Braden.

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