0
Speicher,
1
F. Oppen⸗
0
2104
erei bel
Auztigtrs
3
ulalds
. Iricosi⸗
1
erg*
1 4 4 14 a 1 2 das von nun an auch in politischen Dingen mit- verständigen Gesinnungen.
1877.
M107.
Oberhes
Donnerstag den 13. September.
sischer Anzeiger.
Die Petitzeile wird mit 11 Pfennig berechnet.
Erscheint jeden
Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Betreffend: Die Einsendung der Gemeindevoranschläge für 1878.
Amtlicher Theil. Friedberg den 12. September 1877.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien.
Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung
vom 15. vorigen Monats, Kreisblatt Nr. 96, setzen wir als längste Frist zur Einsendung der
Voranschläge für 1878 den 25. dieses Monate fest und werden Diejenigen, die bis dahin nicht einkommen, abholen lassen.
Dr. Bra e n.
Bek a n un t Nach ung.
In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittepreise der nachbemerkten Artikel für den Monat August 1877 sich
folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm Friedberg den 9. September 1877.
berechnen: Hafer M. 19.—, Heu M. 9.—, Stroh M. 9.—. Großberzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Deutsches Reich. Darmstadt. Das Großherzogliche Regier- ungsblatt Nr. 41 enthält: 1. Bekanntmachung, Abänderungen und Ergänzungen der Telegrapben⸗Ordnung für das Deutsche Reich betreffend. II. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. ö III. Bekanntmachung, die Prüfung der Heilgehülfen betreffend. IV. Bekanntmachung, die Anlage von 2 Rollgeleisen in der Gemarkung Flonheim betreffend. V., VI. und VII. Betanntmachung, die Erhebung der Umlagen in der Gemeinde Winnerod, in den iskcael.“ Religionsgemeinden des Kreises Bensheim, sowie in den Gemeinden Kirch⸗Brombach und Wallbach pro 1877 betr. VIII. Abwesenbeitserklärung. IX. Ordensverleitzungen. X. Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: dem Schullehrer Schenkelberg zu Pfaffen-Schwabenheim die 2. Schulstelle zu Laubenheim, dem Schullehrer Sauet zu Rumpenheim die 1. Schulstelle daselbst, dem Schulamisaspiranten Heck aus Dorn Dürkheim die 2. Schulstelle zu Zwingenberg dem Lehrer Schneider zu Büttelborn die erleoigte Lehret— stelle an der höheren Bürgerschule zu Groß-Gerau zu übertragen. XI. Charakterertheilung. XII. Concuttenz-Eröffnungen. Erledigt sind: die Schulstelle zu Ulsa, Gehalt 771 M. 43 Pf.; die Schulstelle zu Guntersblum, Gehalt 788 M. 57 Pf.; 1. Schulstelle zu Götzenhain, Gehalt 857 M. 14 Pf.
15 2. die
Dem Fürsten zu Jsenburg⸗-Birstein steht das Präsentautons⸗
recht zu; die Schulstelle zu Bechenheim, Gehalt 685 M. 71 Pf.; eine Lehcerstelle an der kath. Schule zu Lampert⸗ heim, Anfangsgebhalt 942 M. 86 Pf., welcher sich auf 1371 M. 43 Pf. steigert.
XIII. Seerbejälle. Gestorben sind: der Hosmusikus Leydbecker zu Darmstadt; der Landgerichtsaktuar Rudolphy
zu Schlitz.
Berlin. Graf Harry Arnim führt in Wien ein vollständig zurückgezogenes Leben. Er hat weder eine politische Persönlichkeit besucht, noch ist eine solche bei ihm erschienen. Selbst im all- gemeinen Verkehr mit anderen Menschen ist der Ex-Botschafter sichtlich bemüht, die äußerste Reserve zu beobachten.
— Die„N. A. Z.“ reproducirt eine Erklärung, welche der General-Superintendent Büchsel in der „Kreuz⸗Zig.“ veröffentlicht hat, und bemerkt dazu ihterseits: Von anderer Seite werde gutem Ver— nehmen nach in Erwägung gezogen, ob gegen einzelne Redner der August-Conferenz nicht dis⸗ esplinarisch eingeschritten werden solle. Die Ent— scheidung hierüber dürfte nach der bevorstehenden Rückkehr des Prästdenten des Oberkirchen Raths ersolgen.
Straßburg. Die Landes-Verwaltung hat zwei neuen politischen Blättern, dem in deutscher und französischer Sprache in Mühlhausen er— scheinenden„Expreß“ und dem in Saarburg er- scheinenden Wochenblatt„Journal de la Sartre“,
reden darf, die Genehmigung ertheilt.
Ausland. Oesterreich⸗Ungarn.
[Stadt ausgesprochen haben. Seien Sie versichert, Wier. Anläßlich der Friede, welcher das nothwendiaste Bedürfniß
der Affaire mit den Üchatius- Kanonen erfährt für Sie ist, wird nicht gestött. Wenn das Land
daß General Uchatius schon vor geraumer auf meine Berufung geantwortet hat, wird die Zeit den Antrag gestellt, jedem Verrath dadurch Verfaffung, an der Sie festhalten, über welche vorzubeugen, daß Oesterreich selber nach Vollendung ich als treuer Hüter wachen werde, ohne Hinderniß seiner Ausrüstung mit den neuen Geschützen den functioniren, um die vollständige Entwicklung der fremden Staaten auf Verlangen die Uchatius- natienalen Wohlfahrt zu sichern. f 55 Kanonen liefern solle, etwa wie das Gleiche der Italien. Ro m. Die„Agenzia Stefani“ Krupp'schen Fabrik in Essen gestattet worden ist. schreibt: Die Nachricht der„Times“ aus Belgrad, Der Antrag des Erfinders wurde jedoch nicht an- daß Italien die Betheiligung Serbiens am Kriege genommen, aber im Augenblicke hat man neuer- billige, wird in hiesigen politischen Kreisen als dings die Frage angeregt, ob die Befolgung des absolut grundlos betrachtet. Die italienische Re⸗ Uchatius'schen Vorschlages nicht doch noch das gierung hat nie aufgehört, Serbien zur Besonnen⸗ Beste wäre, was man in der Sache thun könne. beit zu rathen, und niemals ihre versöhnende — Der österreichische Industriellen- Tag wird Haltung aufgegeben. i am 16, d. in Wien abgebalten werden. Er solls Türkei. Constantinopel. Der deutsche eine große schutzzölluerische Kundgebung bilden und der französische Botschafter haben aus Anlaß und namentlich gegen die Bewilligung derjenigen der erfolgten Freilassung der drei wegen des Mordes Forderungen, welche die deutschen Bevollmächtigten der Consuln in Salonichi zu Sjähriger Zwangs ⸗ bei den Zoll- Verhandlungen in Wien erhoben Arbeit verurtheilten und früher nach Widdin ab- haben, in energischer Weise protestiren. An der gefübrten, jetzt aber frei in Salonichi verkehrenden Spitze der Veranstalter des Industriellen-Tages Personen besondere(nicht identische) Noten an steht der bekannte Schutzzoll-Agitator Alfred Skene die Pforte gerichtet. In der französischen Note mit einigen Gesinnungs-Genossen. wird die Wiedereinkerkerung der drei Verurtheilten Frankreich. Paris, 9. Septbr. Der 3. Note spricht eine ähnliche Marschall-Präsident hat heute Vormittag seine Forderung aus. 5 Nai nach 1 0 1 der Gironde ange— 10. September. Nach Berichten, die aus treten und wird heute auf dem Schloß de Lagravef beachtenswerther, wenngleich nicht officieller Quelle stammen, soll die Schlacht bei Plewna noch sort⸗
bei dem Herzog Decazes Nachtquartier nehmen. — 10. Septbr. Die Mitglieder der Linken dauern, und Osman Pascha, Dank der Ueber-
des Senats haben an Thiers' Wittwe eine Adresse legenheit der türkischen Artillerie. sich gegen die gerichtet, um derselben für ihren Muth und Pa- an Zahl stärkeren russischen Truppen halten.— triotiemus zu danken; Paris babe dem Verewigten Suleimar Pascha setzt seinen Angriff auf den einen ihm würdigen Triumph bereitet; sein Leben Schipka-Paß sort und ist demüht, sich noch iet lehre Mäßigung, Beharrlichkeit, bürgerliche Pflicht. Redouten zu bemäck lan.— Die Lage des Corps erfüllung und berechtige zu dem Vertrauen, daß von Mehemed Ali Pascha ist gut. Es wird be ·
die Sache der Freiheit und des Gesetzes siegen werde. stätigt, daß sich die Russen gegen Bjela zurückge⸗
— 11. Sept. In der heutigen Sitzung des zogen haben. esc een 2 Zuch polizei. Gerichts in welcher die Anklage gegen— 10. Sept. Die tünkischer A an Gambetta zur Verhandlung kommen sollte, ist der Grenze von, Serbien baben Befehl, sich bereit Letzterer, unter der Erklärung, daß sein Verthei- zu halten, um im Falle der Theilnahme Serbiens diger krank sei, nicht erschienen. Der Gerichts. am Kriege sofort in dieses Land einzurücken. hof verurtheilte hierauf Gambetta wegen ungehor z T, 10. Sept. Die neuesten Nad ichren von samen Ausbleibens zu drei Monaten Gesängnisz beute lauten: Die türkischen Offen Bewegungen und 2000 Frs. Gelostrafe. sind vorläufig sistirt. Das rechte Lom Ufer ist
Bordeaux, 10. Sept. Auf die Begrüßungs- jedoch von den Russen volstündie geràumt wor- Ansprache des Maires erwiederte der Marschall- den. Am linken Ufer des Lom sind Ostriga, Ablawa Präsident: Als ich vor zwei Jahren die Nachbar- und Opaka in türkischem Besitz. Bei Pollomarka gegend ihrer Stadt besuchte, war ich erstaunt über sinden täglicß Kanonaden statt. Aus Plewna sehlen den Geist der Ordnung und Arbeit, welche die Nachrichten, weßhalb im tür kischen Hauptquartier Bevölkerung bescelte. Jitzt finde ich in dieser große Beunrubigung herrscht. 1 a schönen großen Stadt dieselbe Thätigkeit, dieselben Serbien. Belgrad, 10. Sept. Fürst
Zeretleff ist am Sonntag von hier in das russische
Ich stimme den Ge. a it 1 f fühlen bei, welche Sie mir soeben im Namen der Hauptquartier abgereist; derselbe ist Ueberbringer
man,


