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wird, im Erdboden keine Spur von magnetischen
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und Verbrechen,
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gebenen oder ein Fabrikant einen Arbeiter unge⸗ recht, so wird eine Anklage gegen die bestehende „Ordnung“ und ihre Vertreter daraus geschmiedet oder gedrechselt, aus ihr trachtet man alle Miß⸗ bräuche, Aergernisse, Verkehrtheiten, Unsittlichkeiten alles Unglück und Siechthum herzuleiten. Es läßt sich nicht denken, daß die Hunderte von schreibenden und die Tausende von redenden Parteigenossen dies mit vollem Bewußt— sein gegen ihre Ueberzeugung thun. Daher bleibt nur die Annahme übrig: der Wahn von der Möglichkeit und Nothwendigkeit eines„Volksstaats“ nach socialdemokratischen Vorstellungen hat das Denkvermögen seiner Anwälte dermaßen verdunkelt, daß sie von ihrem Idealstaate in vollem Ernste erwarten, er werde die Welt von allem Uebel und allem Bösen erlösen.
Ein Seitenstück zu deu Zittersischen aus der Pflanzenwelt. Es ist eine bekannte merkwürdige Thathsache, daß einige Fischarten, wie der Zitteraal, Zitter rochen, Zitterwels das Vermögen besitzen, starke elektrische Schläge mitzutheilen. Ein Seitenstück hiezu auf dem Gebiete der Pflanzenwelt will ein Herr Levy, wie er einer in Nicaragua erscheinenden Gartenzeitung mittheilt, entdeckt haben. Eine Art von Phytol acca, einer Pflanzenfamilie, der die auch in Süddeutschland und Niederöstreich vor— kommende Schminkbeere oder Kermesbeere ange— hört, besitze die Eigenschaft, daß man, wenn man einen Zweig abreiße, dieselbe Empfindung in der Hand erhalte, wie bei der Berührung einer stärkeren elektrischen Batterie. Herr Levy nennt diese Phytolacca-Art wegen ihrer elektrisch-mag⸗ netischen Eigenthümlichkeit„Phytolacca electrica“ und hat weitere Versuche mittelst eines Kompasses angestellt. Die Magnetnadel desselben zeigte, wenn sie der betreffenden Staude auf einige Schritte genähert wurde, Schwankungen und Abweichungen, welche, wenn der Kompaß in die Mitte der Staude gebracht wurde, in eine kreisförmige Bewegung übergingen, während, wie ausdrücklich bemerkt
Metallen zu entdecken war. Am stärksten tritt die Eigenthümlichkeit der Pflanze Nachmittags gegen 21 Uhr und bei stürmischem Wetter hervor, während sich um Mitternacht die Elektricität derselben nahe zu verliert. Auch will Herr Levy bemerkt haben,
im Gegensatz zu der mit Vitriol gedunkelten.
Gährung übergegangene Masse ausgepreßt und die er⸗ haltene Flüssigkeit an einem 15— 200 R. warmen Orte gestelll. Man setzt ihr etwas Essigmutter oder in Essig geweichtes Brod und zu jedem Eimer 4— 6 Loth rohen Weinstein und zwei Loth almor tartari zu. Der ausstoßende Schzum muß abgenommen werden. Stößt die Flülsigkeit nicht mehr auf, so wird der Essig einigemal abgezogen und wenn er noch nicht stark genug ist, noch etwas Wein— stein zugesetzt und der freien Luft blosgestellt. Hat der Essig die gewünschte Säure, so klärt man ihn mit Hausen— blase oder Kälberfüßen, zieht ihn ab und verschließt ihn luftdicht.
Die Ackergahre für die Winter saat. Es ist sehr wichtig, daß der Acker, der die Saat empfangen soll, die gehörige Gahre habe. In dieser Beziehung wird aber noch häuftg gefehlt, indem die Vorfurche der Saatsurche so kurz vorhergeht, daß ebensowenig ein Zerfallen der Schollen, noch eine Verwesung der Unkräuter erfolgen kann. Aller⸗ dings zieht sich die Einerntung der Brachftüchte oft so sebr in die Länge, daß der Zeitzwischenraum sich kaum auf 14 Tage bis 3 Wochen ausdehnt. Allein wo dies der Fall ist, da muß dem Hacken und Jäsen der Brachfrüchte ver— doppelle Aufmerksamkeit zugewendet werden, damit das Feld bei der Ernte rein von Unklaut ist. Ist dies der Fall, so kann die Vorfurche meistens ganz unterbleiben, namentlich da, wo man zu befürchten hat, daß sich die Krumme bis zur Einsaat nicht genügend gesetzt habe.
Das Färben mit Wallnußschalen. Wie L. W. Trient in der„Musterzeitung für Färberei“ mittheilt, sind die äußeren grünen Schalen der Wallnüsse schon seit langer Zeit als farbstoffhaltig bekannt, aber nicht so, wie sie es verdienen. Dieselben enthalten einen gelbbraunen außer— ordentlich ächten Farbstoff, der sich zum Färben von wollenen und baumwollenen Stoffen, zum Beizen von Holz ꝛc. sehr gut eignet, weshalb die Schalen auch schon lange einen Handelsartikel bilden, dessen Brauchbarkeit in— dessen zu wenig bekannt ist, um ihnen eine Bedeutung zu geben. Eine bedeutende Summe Geldes geht alljährlich für Farbstoff außer Landes, welche demselben Zweck dienen, den die Nußschalen ausfüllen könnten, wenn sie nicht un— benützt gelassn würden. Wolle bedarf keines Mordants. Die damit gefärbte Wolle behält einen sehr weichen Ge iff Das Färbe⸗ verfahren ist ebenso einfach als billig. ½tündiges Kochen des Faserstoffes mit dem entsprechenden Farbematerial ge— nügt. Die erzielten Nüancen, hell bis tief dunkelbraun, sind gefällig und sehr ächt. Eine starke Abkochung von Wallnußschalen genügt, dem grau gewordenen Haarschmuck des Kopfes wieder eine schöne braune Färbung zu ertheilen. (Wohl nur mit Vorsicht zu gebrauchen. D. Red.) Man kann die Schalen einfach bis zum Gebrauch getrocknet auf— bewahren oder sie angefeuchtet in Fässer verpacken, wodurch ihre Färbekraft noch vermehrt werden soll.
Schnellzeitigung des Obstes. Man hat gefunden, daß unreife Früchte merkwürdig schnell zeitigen, wenn sie einzeln in Papier gewickelt eingelegt werden. Durch dieses einfache Mittel wird es möglich z. B. Winterbirnen, die sonst erst im neuen Jahre genießbar werden, schon im October ober November reif zu machen. Man kann ferner z. B. Pfirsische, sobald sie ziemlich groß sind, grün vom Baume nehmen und bekommt sie immer noch
daß die Phytolacca von Vögeln und Jnsekten gemieden wird.— Wenn sich die Entdeckung bestätigt, so ist zwar das noch so geheimnißvolle Wesen des Elektromagnetismus nicht weiter auf— geklärt, aber sein Vorkommen ist auf einem Gebiete nachgewiesen, auf welchem man ihn bis jetzt weder gesucht noch gefunden hat.
Landwirthschaftliches und Gewerbliches.
Surrogat von Bienenwachs ist bekanntlich Erd⸗ wachs, bas eine immer wichligere Rolle zu spielen scheint; es kann fast allen den Zwecken dienen, zu welchen Bienen— wachs brauchbar ist und kostet dabei nicht halb so viel wie letzteres. Nach einer Schätzung sollen von Ozokerit(rohen Erdwachs)— wir entnehmen dies Gehe's Handelsbericht — im Osten Europas besonders Galizien, ca. 80 000 Cir. à burchschniltlich fl. 14 pro österr. Cir. von 56 Klo ab⸗ gegeben werden, welche mehrere größere Fabriken raffiniren und dadurch dessen Brauchbarkeit erhöhen.
Für Hausfrauen. In vielen Gegenden ist es ge⸗ bräuchlich aus Möhren(Gelberüben) Saft(Muß, Apfel, kraut, dünne Latwerge) zu kochen; die Rückstände von den ausgepreßten Möhren geben einen ganz guten Hausessig. Dieselben werden so weit mit Wasser übergossen, daß das. selbe darüber stebt. Nach 2—3 Wochen wird die in saure
ein paar Wochen früher reif und dazu schöner, als die, welche sich am Baume selbst ausbilden. Endlich muß Winterobst das am Baume reif geworden ist, bald ver— braucht werden und da so ziemlich Alles auf einmal reif wird, so dauert das Vergnügen nicht lange. Nimmt man sich aber die leichte Mühe, etwa alle 14 Tage eine andere Parthie des Obstes einzuwickeln, so kann die Genußzeit. die sonst vielleicht nur 14 Tage dauern würde, auf 12 und mehr Wochen ausgedehnt werden.
Zuckerwasser gegen die ätzende Wirkung von Kalk im Auge. Jeder, der mit Bauen zu thun hat, weiß wie gefährlich der Kalk ist, wenn er durch Zu— fall oder Unvorsichtigkei ins Auge gelangt. Die Anwendung des kalten Zuckerwassers neutralisirt die ätzende Wirkung des Kalkes in der Art, daß der Kalk mit dem Zucker eine Verbindung etugeht, welche das Auge nicht angreift.— (Minheilungen des Architecten- und Ingenieur-Vereins im Königreich Böhmen. 1875 S. 67.)
Dem Kaffee wurde jüngst eine neue Eigenschaft ab— gelauscht; im gebrannten Zustande soll er als ein besseres Luftreinigungsmittel sich bewährt haben: Zimmer, wo lange Zeit faules Fleisch lag, werden sofort bewohnbar, wenn ein Pfund gebrannten Kaffee's hineingestellt wird. Auch Wildpret häll sich länger, wenn es mit Kaffeepulver bestreut wird; ohne zugleich den Geruch zu verlieren, wie das bei dem früyer dafür angewendeten Kohlenstaub, oder bei Chlor und anderen Stoffen der Fall gewesen.
Verloosung.
4p Ct. Oesterreichische fl. 250-Loose von 1874. Gewinn⸗Ziehung vom 1. Oetbr. 1877.— Heim⸗ zahlung am 31. December 1877. Serie 1317 Nr. 12 40,000 fl. S. 3874 Nr. 42 5000 fl. S. 677 Nr. 1 25, S. 772 Nr. 33, S. 1317 Nr. 5 16 à 2000 fl. S. 58 Nr. 36, S. 341 Nr. 19, S. 2878 Nr. 27, S. 3891 Nr. 25, S. 3911 Nr. 49 3 1000 fl. S. 58 Nr. 14 28, S. 157 Nr. 12, S. 338 Nr. 30 S. 510 Nr. 6 8 20, S. 772 Nr. 19, S. 900 Nr. 28 29, S. 1154 Nr. 19 25 29 36 40, S. 1268 Nr. 17 25, S. 1317 Nr. 14 24 26, S. 1719 Nr: 10 33 36, S. 2003 Nr. 5 38, S. 2055 Nr. 32 42, S. 2149 Nr. 14, S. 2184 Nr. 4 9 S. 2647 Nr. 4 16, S. 2865 Nr. 45, S. 2878 Nr. 9 42, S. 2973 Nr. 21 30 40, S. 2976 Nr. 7 17 35, S. 3148 Nr. 26 34 40 49, S. 3702 Nr. 9, S. 3874 Nr. 22, S. 3891 Nr. 27 44, S. 3911 Nr 25 à 400 fl. Alle übrigen Nummern in den am 1. Juli 1877 gezogenen Serien erhalten den geringsten Gewinn von 300 fl.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 6. Oct. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1—1.10. Eier per Stück 9 Pf. Gießen, 6. Oct. Wochenmarkt. Bulter per Pfund M. 1.05—15. Eier per Stück 7 Pf. Tauben das Paar 50 Pf. Hübner per Stück 70 Pf. Hahnen per Stück 60 Pf. Enten per Stück M. 160. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 5 50. Frankfurt, 6. Oct. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%%(gerliner Marke) M. 25. do. II.(Berliner Marke) M. 21. Weizen ab Bahnbof hier M. 23—24., ab unserer Umgegend M. 22—23., fremder je nach Qual. M. 23— 25.50. Korn M. 1718.50. Gerste
M. 18—24. Hafer M. 13-17. Kohlsamen M. 36—37. Erosen M. 21-24. Wicken M. 17.—. Linsen M. 21-30. fühl M. 83.—. Die Preise ver⸗
stehen sich sämmtlich ver 200 Pfund Zollgewicht S 100 Kilo. Frankfurt, 6. Oct. Der beutige Heu- und Strob⸗ Markt war gut besabren. Heu kostete je nach Qualitt per Ceniner M. 2.60— 3.40. Strob per Centner M. 2.—
bis M. 2.50. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.—; im Cleinbandel 1. Qual.
M. 1.40 50, 2. Qual. M. 1.30—35. Eier das Hundert M. 5 806.60. Ochsenfleisch per Pfund 75 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55—65 Pf. Kalbfleisch 60—75 Pf. Schweinefleisch 75—80 Pf. Hammelfleisch 5063 Pf. Kartoffeln M. 460.—5. Weißkraut das Hundert M. 10-12.
Manz, 6 Oel. Producten-Mirkt. Wazen per Nov. M. 22 55. Korn per Nov. M. 15.60 Hafer per Nov. M. 1530 Rüböl per Oet. M. 34 10.
Main- Weser-Gahn. Vom 15. October ab. Züge in der Richtung nach Frankfurt. 3 Uhr 53 Minuten Morgens,
6„ 10„„ 5 1 15 53„„ 12„ 31„ Nachmittags, 5 1 . 5 Abends, 8 9 22„* Züge in der Richtung nach Gießen. 7„ 189 Minuten Morgens, 8 15 5 10 38 7* 2 ˙ Ä 24 1 Nachmittags, 3* 1 6 17 32 17* R 7 Abends, 12 15. Nachts.
* Die Züge mit und III. Classe. Die Züge mit 2 Stern sind Courierzüge mit I. und II. Classe.
1 Stern sind Schnellzüge mit I., II.
Geld⸗ Cours. Frankfurt am 6. Oetober 1877.
20 Frankenstücke 1 Mk. 16 23—27 Englische Sovereigns„ 20 33—38 Russische Imperlales.„ 16 70-75 Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. Ducaten.„„ 9 62—67 Ducaten al mareo. 1 70 9 62—67 Dollars in Gold 5 4 17-20
Cdietal ladung.
3051 Einwendungen gegen das von den Friedrich Wiegand Eheleuten zu Bönstadt mit ihren unbe— vorzugten Gläubigern im Termin vom 24. August d. J. abgeschlossene Arrangement sind unter Gestattung der Akteneinsicht um so gewisser binnen 3 Wochen vahler geltend zu machen, als sonst das Arrangement gerichtlich bestätigt und in Vollzug gesetzt werden würde. Altenstadt den 24. September 1877. Großherzogliche Landgericht Altenstadt. * M aa y.
Ein ordentliches Mädchen
sucht eine auch zwei Monatstellen oder elne geringe Stelle als Dienstmäpchen. 3123
Obligations-Verloosung.
3081 Bei der heute stattgehabten Verloosung der für das Jahr 1877 zur Rückzahlung bestimmten Partial;
Kelter schrauben
Obligationen aus dem Anlehen bei Simon Lindheimer in Friedberg vom 1. Januar 1835 wurden die Nr. 62 und 63, jede über 200 fl., durch das Loos gezogen.
Gegen Rückgabe der quittirten Obligationen und der noch nicht fälltgen Zinscoupons wollen die Besitzer dieser Obligationen die Veträge am 31. Dezember J. J. bei der hiesigen Gemeindekasse in Empfang nehmen, da mit diesem Tage die Verzinsung aufhört.
Großherzogliche Bürgermeisterei Heldenbergen. Lö hner.
Unter jacken
K. Friedrich.
Heldenbergen den 1. October 1877.
in allen Größen,
Reparaturen an vorhandenen Schrauben werden sofort
Conr. Ranke Söhne, Maschinenfabrik, Frankfurt a. M., Allerheiligenstr. 40.
Zu verpachten
sind auf die Dauer von 6 Jahren, von Martin d. J. an,
ausgeführt bei 3071
aller Axt äußerst billig bel verschledene Grundstücke in der Friedberger und Fauer— bacher Gemarkung durch Masor Bichmaunn.
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