denigsent können.“
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für Balkons, Badezimmer, Einfahrten ꝛc. besonders geeignet und sind für diese Zwecke bereits in Nürnderg und Wien mit Erfolg verwender worden.
Gewebe aus Brennnesseln. Schon im vorigen Jahrhundert kam man auf die Idee, die Pflinzenfaser der gewöhnlichen Brennnessel zur Hetstellung von Geweben zu verwenden. Die damals angestellten Versuche kamen indeß, in Folge des in dieselbe Zeit fallenden Auftretens der Baumwolle, bald in Vergessenheit. Der Chemiker und Fabrikant Deininger in Berlin hat neuerdings die Idee aufgenommen. Ihm wucde von der Regierung der Pro- vinz Preußen die unentgeliliche Erwerbung der in den fis⸗ kalischen Forsten dieser Bezirke häufig vockommenden Brenn⸗ nesseln und von dem Minister der Landwirihschaft die Benutzung von Maschinen bei Bearbeitung der Nesseln ge— flattet. Deininger nun hat im Laufe der letzten Jahre umfangreiche Versuche gemacht, die auf die Ansertigung von Geweben, von Stricken und Bindfaden und auf Ver— wendung der Abfälle zur Papierfabrikauon gerichtet waren. Proben der aus diesen Versuchen hervorgegangenen Gewebe, Garne, Stticke ꝛc. waren bereils im vorigen Jahre von der Königsberger Provinzial-Gewerbeausstellung von dem Unternehmer ausgestellt. Derselbe hatte gleiche Proben den Ministern des Handels und der Finanzen mit der Bitte übersandt ihm bebufs Errichtung eines Fabrik. Elablissemenis eine Geldbeihilse aus Staafs mitteln zu gewähren. Die Kosten der Anlage sind auf 48,000 Mark veranschlagt. Nachdem die königlich lechnische Deputation in Berlin sich gutachtlich dahin geäußert, daß dem beab— sichtigten Unternehmen eine gewisse Bedeutung für die Industrie, namentlich in dem Fille nicht abgesprochen werden könne, wenn die Verwendbarkeit des Rohmaterials durch eine förmliche Cultur der Pflanze erhöht würde, hat der Handelsminister sich geneigt erklärt, den Versuch der Verwerthung der Nesselfaser im Großen durch Gewährung einer einmaligen Staalsbeihilfe von 15,000 Mark zu unter— stützen, wenn der Provinzialausschuß bereit ist, aus Pro— vinzialmitleln eine Fabrik zu errichten.
Friedberg, 7. Nov. Waizen M. 22.60. Korn M. 17.50. Gerste M. 19.—. Hafer M. 14.—18. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Gießen, 6. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfugd M. 1. Eier per Stück 7 Pf., Tauben das Paar 50 Pf., Hühner per Stück 70 Pf., Hahnen per Stück 55 Pf. Enten per Stück 1 M. 50 Pf., Kartoffeln 100 Kilo 6 M. 60 Pf.
Frankfurt, 5. Nov. Der heutige Viehmarkt war ziemlich befahren. Angetrieben waren: 400 Ochsen, 130 Kühe und Rinder, 160 Kälber und 400 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70— 74. 2. Qual. M. 66 68. Kühe und Rinder 1. Qual. M. 60. 2. Qual. M. 50—54. Kälber 1. Qua. M. 65-68. 2. Oual. M. 58-60. Hämmel 1. Qual. M. 60—62, 2 Qual. M. 1 5
Frankfurt, 5. Nov. Fruchtvericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25., do. II.(Berliner Marke) M. 21. Walzen ab Bahnhof hier M. 23— 24.255, ab unserer Umgegend M. 22— 23.25., fremder je nach Qual. M. 23 25.25. Korn M. 17. bis 18.50. Gerste M. 18—24. Hafer M. 1317. Kohlsamen M. 36—37. Erbsen M. 21—24. Wicken M. 17.—. Linsen M. 21— 30. Rüböl M. 83.—. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll- gewicht= 100 Kilo.
D. Frankfurt a. M., 6. Nob. Während sich an den Vortagen noch immer im Böcsenverkehr eine gewisse Bewegung bemerklich machte und die Course hierdurch mehrfachen Schwankungen unterlagen, dominirte heute fast völlige Geschäfislosigkeit und blieben die Coucse nahezu regungslos. Die auswärtigen Böcsen zeigten eine äbuliche Pyhysiognomie und geben die von dort kommenden Jafor— mationen keinerlei Anregung für die Spekulation. Als Vorwand für diese lethargische Haltung wurde haupfsäch⸗ lich die politische Suuauon in Frankreich genannt, die bedenkliche Erwägungen hervorzurufen geeignet erscheint.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 7. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund 90 Pf. bis 1 M. Eier per Stück 9 Pf.
Mehr Festigkeit als der internalionale Spekulationsmarkt, documentrten die Nebengebiete; einzelne Werthe derselben
zwischen 180% und 180⅛, Staatsbahnactien zwischen 223—222¾ und 223. Lombarden notirten 66/4. Von ausländischen Fonds sind österr. Renten eiwas matter, Papierrenie etwas höher. Ungarische Schatzbons sest. An⸗ lehensloose behauptet. 1860er ½% maler. Oesterr⸗ Bahnen gingen thei weise zu elwas besseren Coursen um. Elisabeth ½ fl., Galizier/ fl. Banken sind wenig ver⸗ ändert. Oesterr. Nationalbank stiegen 4 fl. Oestert. Priori⸗ täten preishaltend. Von Wechseln Amsterdam, Paris und Wien theurer, letzteres 60 Pf. London schwächer. Prival⸗ disconto 4 0%.
Verloosung—⸗ Finnländische 10 Thlr.⸗Loose. Gewinnziehung vom 1. November. Auszahlung vom 1. Februar 1878 ab. Haugtgewiune: Serie 53 Nr. 5 20000 Thlr., S. 9918 Nr. 14 2000 Thlr., S. 1736 Nr. 9, S. 2291 Nr. 9. S. 3404 Nr. 18. S. 5028 3, S. 7602 Nr. 18, S. 8092 Nr. 17, S. 10765 Nr. 15 je 400 Thlr.
Geld⸗ Cours. Frankfurt am 6. November 1877.
20 Frankenstücke Mk. 16 25 29 Englische Sovereigns„ 20 36—41 Russtsche Imperiales 16 0 Holländische fl. 10-Stücke 5 16 65 Ducaten. 5„ 9 62 67 Ducaten al marco 1 9 65 70 Dollars in Gold 4 17—20
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln hat uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1.50, „ ½ʒ Dutzend 8. „ Dutzend e e
erfreuten sich kleiner Aufbesserungen. Creditactien bewegten
Die Exped. d. Anz.
Immobiliar⸗Versteigerung. 3384 Freitag den 9. November l. J., Vormittags 10 Uhr, werden in hiesigem Rathhaus die nachnerzeich⸗ neten Immobilien der Heinrich Waas II. Erben erbvertheilungshalber öffentlich meistbietend versteigert
werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. 1. 113. 79. Grabgarten am alten Haingraben, 2. 34. 38. an der Fauerbacher Straße, 8. 5 Liebfrauengarten, 11. 157. 281. Acker im Lachenfeld, 12. 119. 335.„ der Viehtrieb, 1183 115.„ im Straßheimer Grund. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Meter. 5. 97. 900. Acker an der Wüstung. Gemarkung Ockstadt. Flur. Nr. Klftr. 7. 74. 413. Acker auf dem Bock. Friedberg den 31. October 1877.
Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Fo ue a r.
Versteigerung eines Carrousels, nebst Drehorgel, Wagen ꝛc. ꝛc.
3390 In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Vilbel werden nachbenannte Gegenstände, als: ein noch gut er⸗ haltenes Carrousel nebst Drehorgel, ein bedeckter Trans⸗ portwagen, sowie sonstige Mobiliargegenstände im Termin Donnerstag den 15. November l. 1 Nachmittags 4 Ubr, 0 im neuen Schulhause dahier öffentlich meistbietend en Baarzahlung versteigert. 926 pe den 2. November 1877. i i Großherzogliches Ortsgericht Vilbel. Wir
e Aufforderung.
achlaß der ledigen Katharina
Oeffentlich 3408 Ansprüche an 17000 ruck aus Wölf, Krei ienst i Wicstabt, beer 14 Tagen durch Einreichung specifieirter Rechnungen bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, als sonst der Nachlaß den im Ausland lebenden Erben ausgeliesert werden würde. Friedberg den 2. November 1877. f Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Langermann, Lanbrichter. Landgerichts⸗Assessor.
2861 Eine große Parthie fuisch geleerte
Mohnölfaß,
vorzüglich zum Krauteinmachen geeignet, bei 6 g Georg Groß.
Hünfeld, zuletzt eee
Mobiliar⸗Verstei Mobiliar⸗Versteigerung. Dienstag den 13. November l. J., Vormittags 9 Uhr, soll der Nachlaß der verstorbenen Johann Peter Mörschels Eheleute von Ilbenstadt öffentlich meist— bietend versteigert werden: 3 Zugpferde, 5 Kühe, 3 Rinder, 1 Mutterschwein, 1 desgl. mit 7 Ferkeln, 6 Springer, 2 Oeconomie— wagen, 3 verschiedene Pflüge, 1 Egge, mehrere Centner Heu, Stroh, eine Parthie Spreu und sonstige Oeconomie- und Küchengeräthe.
Mittwoch den 14. November 1. J., Vormittags 9 Uhr, kommen zur Versteigerung: 2 Kleiderschränke, 1 Glas— schrank, 1 Commod, mehrere Bettladen, mehrere Tische, Bänke und Stühle, 33 Betttücher, 34 Tischtücher, 18 Ser—⸗ vietten, 2 Tafeltücher, 54 Handtücher, mehrere Betten, 2 Ueberdecken, mehrere Herren- und Frauenkleider und dergleichen Hemden, Porzellan und sonstige Gegenstände. Ilbenstadt den 6. November 1877.
ö Oroßherzogliches Ortsgericht Ilbenstadt. ö 3. w i en r.
Bekanntmachung.
Die am 29. October d. J. im Revier„Wickstadt“ abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Dienstag den 13. November J. J. festgesetzt. Wickstadt den 3. November 1877. Gräfliche Oberförsterei Assenheim.
1
Dienstag den 13. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, will die Ehefrau des Oeconomen Jacob Becker dahier in ihrer Behausung, Luisenstraße Nr. 34, 5 Wagenpferde, 10 diverse Chaisen, 2 Jagdwagen, 2 Möbelwagen, 7 Oeconomiewagen, 1 Maschine zur geruchlosen Eat⸗ leerung von Abtrittsgruben mit 3 Wagen, Fässern, Karren, Schleuchen und sonstigem Zubehör, 3 Schlitten, ein- und zweispännige Pferdegeschirre, Pflüge, Eggen und sonstiges Ackergeschirr, 1 Schroimühle, 1 Häckselmaschine u. s. w. u. s. w., Alles in bestem Zustande gegen gleich baare Zahlung öffentlich meistbietend versteigern lassen.
Homburg v. d. H. den 6. November 1877. Bürgermeister-Amt:
A. Schleußner.
Kies-Lieferung. 3420 Freitag den 9. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr, soll in der Wohnung des Herrn Bürgermeisters Zerb zu Dorheim die Lieferung von 25 Kubikmeter grobem Kies in Accord gegeben werden. Bad⸗Nauheim den 5. November 1877. Brückel, Bezirks-Bauaufseher.
Wunderfedern,
welche man, um zu schreiben, nur in Wasser zu tauchen braucht und mit welchen man sofort in verschiedenen Farben schreiben und zeichnen kann, bei
Carl Bindernagel in Friedberg.
3417
Moiré⸗,
leinene und Alpaka-Schürzen,
Ledertaschen
für Damen, Portemonnaies, Fücher, Kragen- und
K. Friedrich. Zu verkaufen.
3389 Der Unterzeichnete beabsichtigt eirea 6 Pferde, darunter 2 starke Zugpferde, 4 Landauer-Wagen und 2 Kaleschen, sowie mehrere weiß- und gelbplattirte Pferdegeschirre aus freier Hand zu verkaufen. Lust⸗ tragende wollen sich deßhalb an Unterzeichneten wenden. Homburg ev. d. H. den 1. November 1877. A. Ruppel,
„Zur Krone“.
Feinster medieinischer
Dorsch-Leberthran,
fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit ge- stempeltem Metallverschluss
503 Manschettenknöpfe billigst bei
¼ Oxriginalflasche Mark 0.60, —Æ*2„„ 1.00, 171 1.70,
a Mark 1.— zu in Friedberg, 2020
7 N Derselbe eisenhaltig pro Flacon haben bei Frau Hofl. Windecker Ph. J. Weiss in Bad- Nauheim.
Kalender pro 1878.
Spinnstube M. 1. 30 Pf. Familienkalender„— 50, Deutscher Reichsbote„— 40„ Lahrer hinkende Bote 30
do. mit Kaiserprämie„— 40„ Einsiedler-Kalender„— 40„ Landkalender— 20„
—— diurchschossen„— 25„ Daheimkalender„ 10
Zu haben bei Carl Bindernagel.
Handkäse
in schöner, halbreifer Oualltät sind wieder ange⸗ Friedr. Hilbrecht Wittwe.
Socken und Strümpfe,
sowie Strumpflängen für Erwachsene und Kinder billigst bet
3182 kommen bei
639 K. Friedrich.


