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stattsand, war von einheimischen und auswärtigen Mit⸗ gliedern zahlreich besucht. In den einleitenden Worten, welche der Vorsitzende, Landtagsab geordneter Carl Scriba, an die Versammlung richtete, gab der⸗ selbe eine kurze Schilderung der bisherigen Entwickelung des Vereins und der Thätigkeit seines Vorstandes. Hier⸗ nach zäblt der Verein bis heute an folgenden Orten nahezu 500 Mitglieder: Friedberg, Bad-Nauheim, Reichelsheim, Nieder⸗Eschbach, Nieder⸗Mocksadt, Ober⸗Erlenbach, Södel, Melbach, Vilbel, Ober⸗Rosbach, Ockstadt, Bönstadt, Okarben, Klein⸗Karben, Dudenrod, Wohnbach, Weckesheim, Stock⸗ heim, Ober⸗Florstadt und Bruchenbrücken. An Beiträgen waren bis zu dem 23. November d. J. eingegangen M. 391.73. Die Kasse weist an diesem Tage einen Bestand von M. 104.63 auf.(Ueber die Thätigkeit des Vorstandes verbreitete sich ein vor wenigen Wochen in diesem Blatte erschienener Artikel.) Die sodann zur Beraihung gebrachten Satzungen wurden ohne Debatte genehmigt und fand hier— durch, sowie durch die am Schlusse der Versammlung voll⸗ zogene Wahl des Vorstandes auf 3 Jahre, welche die bis⸗ herigen Mitglieder desselben bestätigte, die endgültige Con⸗ ftituirung des Vereins ihren Abschluß. Auf Einladung des Vorslandes war der Reichstagsabgeordnete des Kreises, Dr. Schröder von Worms, erschienen, der in einem an⸗ ziehenden, wiederholt von dem Beifall der Versammlung begleiteten Vortrage das Wesen der dem Liberalismus feindlichen Parteien beleuchtete und ein Zusammen⸗ gehen der Liberalen im ganzen Kreise auf dem von dem Wahlvereine eingeschlagenen Wege dringend empfahl. Die Verhandlungen des letzten Reichstags gaben dem Vortragenden noch Anlaß der Bedeutung der Anträge auf Revifion der Gewerbe⸗Ordnung, sowie der ernsten Fragen, welche Schutzzoll oder Freihandelssystem auswerfen, ebenso der dem Bundesrathe vorgelegten Novelle zum Unterstützungswohnsitzgesetze zu gedenken. Der Dank der Versammlung für den Vortrag wurde Dr. Schröder durch ein kräftiges Hoch gezollt. Den Vorstand des liberalen Wahlvereins bilden folgende Herren: Carl Scriba, Vor— sitzender Ludwig Seyd J., Carl Trapp, Schriftführer, Ludwig Weis, Adam Steinhäußer, Kreis⸗Schulinspector Schmidt und Schuhmachermeister W. Schmidt. Rechner des Vereins ist Lederhändler Heinr. Bechstein. Allen Ge— sinnungsgenossen im Kreise, die dem Vereine noch nicht beigetreten sind, rusen wir zu: Rührt Euch, unter- srützt uns mil Geld durch regelmäßige Mo⸗ nalsbeiträge, lernt von unsern Gegnern, den Socia— listen, was einmüthiges, opferfreudiges Handeln vermag und bekämpft vor Allem unsern größten Feind— die Gleichgiltigkeit.
Offenbach, 1. Dec. Heuse hat der Fabrikarbeiter Johannes Rau von Müblheim bei Offenbach dem Fabrik— arbeiter Franz Roth von Nieder-Roden mit einer Ax! den Kopf gespalten, worauf der Tod sofort eintrat. Der Fall hat sich in der Fabrik von Spicharz hier zugetragen. Nach vollendeter That hat sich der Thäler beide Pulsadern zu durchschneiden versucht, was ihm aber nicht vollständig gelang. Gerichtliche Untersuchung ist eingeleitet und der Thäter verhaftet.
Darmstadt, 3. Dec. Gestern Nachmittag ereignete sich die kaum glaubliche Toutsache, daß ein elwa 3 Monate altes Kind des Schuhmachers Harlmann in der großen Bachgasse, während einer nur momentanen Abwesenheit seiner Eltern, trotz der Anwesenbeit eines zweijäbrigen Kindes, von den dort legionenweise hausenden Ratten überfallen und im Gesicht auch am Hals förmlich angenagt wurde, so daß ärziliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 1 Dec. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1 20— 25, Eier per Stück 7 Pf.
Friedberg, 27. Nov Waizen M. 22.—., Korn M. 18—, Gerste M. 18 50, Hafer M. 14.—16. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Gießen, 4. Dee. Wochenmarkt. Butter per Pfund M. 1 20—25, Eier per Stück 8 Pf., Tauben das Paar 70 Pf., Hühner per Stück 80 Pf., Hähnen per Stück 75 Pf, Enten M. 2., Gänse per Pfund 48—56 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M' 6 50
Frankfurt, 3 Dec. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42, Nr. 2 M. 38, Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 25., do. II.(Berliner Marke) M. 21. Walzen eff. hiesiger M. 23.— 24 ab Bahnhof hier M. 23— 24, ab unserer Umgegend M. 22.— 235, do. fremder je nach Qual. M. 23.— 25. Korn je nach Qual. M. 16 50— 18 25. Gerste M. 19—23 Hafer M. 13— 17. Kohlsamen M. 36 Erbsen M. 21.— 24. Wicken M. 17. Linsen M. 21.— 30. Rüböl, detail, M. 82 Die Preise verstehen sich saͤmmt lich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo.
Frankfurt, 3) Dee. Der heutige Viehmarkt war ziem ich gut befahren. Angetrieben waren 380 Ochsen, 160 Kühe und Rinder, 150 Kälber und ea. 700 Hämmel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 70—72., 2. Qual. M. 65.— 70 Kühe 1. Qual. M. 60.— 65., 2. Qual. M. 55—60 Kälber 1. Qual, M. 60.—64., 2. Qual. M. 55.—58. Hämmel 1. Qual. M. 50.— 55, 2. Qual. M. 35—40. Schweine per Pfd. 60 Pf.
Mainz, 3. Dec. Producten-Markt. Walzen per März M. 21.65. Korn per März M. 1535 Hafer per März M. 1540. Rüböl per Mai M. 37.55.
D. N ankfurt a. M., 4. Dez. Die feste Stimmung der Voltage übertrug sich auch auf den heutigen Verkehr und zwac in höherem Maße. Auch zeigte das Geschäft heute einen lebhafleren Charakter und konnten aus diesem Grunde die Course stärker anziehen. Die Ursache, weßhalb die Speculauon etwas kräfliger in Action trat, waren
wiederum die Meldungen aus Paris, welche die Hoffnung auf eine baldige Lösung der Krisis erweckten. Man glaubt, daß die eventuelle Bildung eines Ministeriums Dufaure der erste Schritt zur Versöhnung zwischen den öffentlichen Gewalien sein werde. Die steigende Bewegung, welche von einer Hausse der Rente im gesteigen Pariser Boulevard geschäft unterstützt wurde, bätie vielleicht noch an Umfang gewonnen, wenn nicht theilweise Zweifel an der Aufrichtig— keit der versöhnlichen Absichten Nac Mabon's beständen und außerdem die unentwirrten orienzalischen Angele en— beiten der Speculation nach wie vor Reserve auferlegten. Von den internationalen Speculationswerthen waren Staatsbahnactien bevorzugt und profitirten gegen gestern Nittag ca. 2½ fl. Das Effect bewegte sich zwischen 223½— 224 und 2235½. Creditectien gingen zwischen 179½ und 178% um. Lombarden notirten 66. Oesterr. Bahnen wurden zu festen Coursen gebandelt. Von deutschen Bahnen Hess. Ludwigsbahn etwas höher. Oesterr. Priori— läten zum Theil besser. Von ausländischen Fonds zogen österr. Renten im Course an. Ungarische Schatzbons sind wenig verändert. Neue Russen à 77 gesuchli. Banken sehr fest. Deutsche Reichsbank, Darmstädter, Deuische Handelsgesellschaft, Deulsche Vereinsbank, Meininger etwas böber. Oesterr. Nationalbank stiegen 7 fl. Von Wechseln London theurer; andere unveränderk. Privatdisconto 39/%/.
Verloosungen, Kurhessische 40 Thlr.⸗Loose vom Jahr 1845. Serien-Ziehung vom 1. Dec.: 2281 1621 3910 4884 6661 599 6560 5148 5640 701 2215 2251 976 2795 3404 6485 2819 2433 3954 2184 4048 5417 4086 6076 2871 6621 765 2081 3961 4961 3610 4234 2585 4734 5804 6033 192 6303 4642 6013 6510 232 1346 448 4700 1152 5593 5681 6381 5224 19 4052 977 1634 2659 4039 6073 6373 1823 2366 2918 4130 329 530 5485 5724 5197 2564 4400 515 5102 5854 3456 1134 4910 1669 5610 4633 1684 2151.
Meininger 7 fl.⸗Loose. Gewinn-Ziebung vom 1. Dec. Hauptgewinn: S. 2956 Nr. 37 15 000 15 S. 4038 Nr. 27 2500 fl.; S. 6670 Nr. 30 S. 7113 Nr. 22, S. 7353 Nr. 7 à 500 fl.; S. 775 Nr. 42, S. 2705 Nr. 37, S. 2956 Nr. 12, S. 3481 Nr. 36,
S. 3487 Nr. 41, S. 4013 Nr. 11, S. 4038 Nr. 16,
S. 4345 Nr. 13 25 47, S. 4426 Nr. 18 32, S. 7244 Nr. 17, S. 7394 Nr. 2, S. 7668 Nr. 4 3 100 fl. Köln-Mindener 100 Thlr. ⸗Loose. Serien⸗ Ziehung vom 1. Dee.: 2639 615 520 2459 3398 1254 1358 1661 1373 2693 1124 3845 2627 3849 2493 3771 2937 1722 2196 3309 1047 1965 3365 3333 2621.
Oesterreichische 100 fl. ⸗Loose von 1864. Ziebung vom 1. Dee. S. 376 404 492 560 864 1067 1306 1404 1514 1617 2497 3058 3356 3836. Haupt⸗ Treffer 200,000 fl. S. 560 Nr. 80, 20,000 fl. S. 3836 Nr. 60 15,000 fl. S. 3058 Nr. 63, 10,000 fl. S. 3058 Nr. 68, à 5000 fl. S. 1067 Nr. 35, S. 1617 Nr. 24, à 2000 fl. S. 1067 Nr. 95, S. 1404 Nr. 12 S. 3836 Nr. 48, à 1000 fl. S. 376 Nr. 79 S. 492 Nr. 92 94, S. 1306 Nr. 53, S. 1514 Nr. 6 S. 1617 Nr. 15, à 500 fl. S. 404 Nr. 48 S. 560 Nr. 56 64 S. 864 Nr. 7 41, S. 1306 Nr. 24 44 73 S. 1404 Nr. 62, S. 1514 Nr. 48, S. 2497 Nr. 55 88, S. 3356 Nr. 61 S. 3836 Nr. 77 97.
Landwirthschaftliches und Gewerbliches. Neunes Verfahren, Bernstein zu kiten. Vor allem ist es nothwendig, die zu verein igenden Bruchflächen vollkommen rein und frei von dazwischenliegendem Staub u. dergl. herzustellen. Hat man es daher mit einem Pfeisen⸗ oder Cigarren-Mundstück von Bernstein zu thun, so muß vorerst der in der Bohrung abgesetzte Theer u. s. w. bes Tabaksrauches mit starkem Weingeist entfernt werden, weil sich sonst dieser Theer in die Kittsuge drängen, mit dem Klit mengen, und so dessen Haltbarkeit beeinträchtigen würde. Man kann sich zu dem Ende iner kleinen schlanken, mit Weingeist benetzten Hühner- oder Taubenfeder bedienen, don der man einen Theil der Favne zu beiden Seiten gegen unten zu weggerissen hat. Die bei dieser Reinig ung auf die Bruchflaäche ausgetretene Theerlösung beseilig! man dann mittelt eines weichen mit Weingeist befeuchleten leinenen Läfpchens und putzt noch einmal trocken ab. Sind so oder auf andere Weise die Bruchflächen vollkom— men gereinigt, so bereitet man sich eine Li sung von hartem Copal, den man zu diesem Ende möglichst fein pulvert, in reinem Schweseläther, so daß diese Lösung etwa die Consistenz des Rizinusöls besitzt. Mit dieser Lösung be— reicht man die Bruchflächen beiderseits, bringt sie dann passend auseinander und sucht dieselbe elwa durch Umbin⸗ den mil einem Faden, einer dünnen Schnur oder irgend ener Pressung nach der entsprechenden Richtung einander möglichst zu nähern und zu vereinigen. Diese Operationen müssen, da der Aether sehr schnell verdunstet, möglichst rasch vorgenommen werden und sind daber selbstverständlich bie eiwa zum Zusammenpressen nöthigen Vorkehrungen
schon vor dem Auflragen der Copallösung zu treffen. Schädliche Oelkuchen. Aus Naumborn wird uns geschrieben, daß der gesammte Rindviehstand des Land- wirtges Meyer heftig erkrankt set und zwar, wie die Unter⸗ juchung lehrte, in Folge der Fütterung mit durch und durch schimmlich gewordenen Oelkuchen. Wir halten es für Pflicht, hierauf auf meiksam zu machen, weil nicht selten grau gewordene Oelkuchen in den Handel kommen, und damit andererseits bereits gekaufte Oelkuchenvorräthe
nicht an feuchten dumpfen Orten aufbewahrt werden. Schwefelsaures Ammoniak. Mehrfache Ver—
suche, welche mit dem künstlichen schwefelsauern Ammontat als Slickstoffdüngermittel gemacht worden sind, haben in Hinsicht seiner treibenden, befruchtenden Kraft, sehr günstige
Resultatle ergeben. Dasselbe hat sogar, unter gleichen
Umständen, um ½ Theil höhere, ja zuweilen noch höhere Ernteerträge als der Guano regeben, und blieb nur gegen letzteren bei Runkelrüben in der Wirkung etwas zurück, wahrscheinlich wegen Mangel an phosphorsauerm Kalke, welcher Bestandtheil des Guano diesen neben dem Gehalt an Ammoniak als Hülfsdüngemitiel besonders auszeichnet. In Hinsicht des allgemeinen Hervortretens der Kraftäußer⸗ ung des schweselsauern Ammoniaks dürfen wir aber nicht außer Acht lassen, daß auch der Schwefel mushmaßlich seinen Antheil daran nimmt; denn in Verbindung mit Slückstoff wird die Wirkung des letzteren ganz besonders befördert.
Lupinenschrot als Dünger. Im landwirthschaft⸗ lichen Centralblatt theilt Baron von Buddenbrock günstige Erfolge von der Anwendung des Lupinenschroles als Dünger mit. Er läßt zu diesem Behufe die Körner darren, schroten, mit Erde vermischen und mit Frucht und ver⸗ dünnter Schwefelsäure anfeuchten; auf Kartoffeln habe ein Scheffel Lupinen für den Morgen sich wüksamer erwiesen, als sonst Guano. Aehnliche Versuche von Heubslaß auf Roggen ausgeführt haben gleichfalls befriedigende Resultate geliefert. Bei einem Versuch dieset Art von Niendorf erzeugten 230 Pfund Lupinenschrot auf 1 Morgen gegen ungedüngt einen Mehrerirag im ersten J ihre von 199 Pfund Roggenwerth in Körnern oder 100 Pfund Lupinenschrot gleich 113 Pfund Roggenwerth. Aehnlich stellte sich das Ergebniß eines andern Versuchs von Nieman auf Hafer.
Entfernung der Silberflecken von Kleid ungsstücken. Dieses Verfahren gelingt vornehmlich bei solchen Sioffen, die schon mehrmals gewaschen wurden. Man bercite eine gesärtigte Auflösung von Chlorkupfer, tauche das fleckige Stück hinein und lasse einige Minuten einwirken, je nach der Intensität des Fleckens. Schließlich reibt man den Flecken mit einem in eine gleichtheilige Mischung von Wasser und Ammoniak getauchten Crystall von unterschwefeligsaurem Natron ab. Wenn man mög⸗ lichst neutrales Chlorkupfer anwendet, wird die Farbe des Stoffes gar nicht verändert. Uebrigens kann man das Verfahren einigemal wiederholen.
Flüssiger Leim von großer Güte wird bereitet, wenn man ½ Kilo Gummi- Arabicum in Wasser lößt und diese Lösung mit ¼ Kiso Cölner Leim, welchen man vorher in Wasser eingeweicht und wie gewöhnlichen Tischler⸗ leim gekocht hat, in lauwarmem Zustande mischt. Diese Vorschrift von Fabrikant E. Reuter angegeben, kann bestens empfohlen werden.
Das Abspringen des Leimes erfolgt bekanntlich häufig bei großer Trockenheit oder wenn vollends geleimte Gegenstände der Ofenwärme ausgesetzt sind. Dieser oft sehr lästigen Unannehmlichkeim kann(nach dem Wochenblatt des nieder ⸗österreichischen Gewerbevereins, 1875 S. 325) durch einen Zusatz von Chlorcalcium zum Leim vorgebeugt werden. Das Chlorcaleium verhindert nämlich, den Leim bis zum spröden Zustand auszufrocknen. Ein so versetzter Leim hält auch auf Glas, Metall u. dgl. und kann zum Aufkleben der Etiquetten benutzt werden, ohne daß diese abspringen.
Geld Cours.
Frankfurt am 4. December 1877. 20⸗Frankenstücke Mk. 16 2125 Englische Sovereign„ 20 35 40 Russische Imperiales„ es Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. Duecg ten„ 9 5560 Duaten al mareessßps 7 9 60-65 Dollars in Gold.. 5 4 1720
Für Beck's Wittwe in Staden
sind bei der Expedition des Oberh. Anzeigers ferner
eingegangen: Aus dem Pfarrhause zu M. i. d. W. 2 Mark.
Bitte.
Zu der diesjährigen Christbescheerung für die fortwährend sehr stark besuchte hiesige Kleinkinderschule bitten wir die Bewohner unserer Stadt um gütige Beisteuer von Geld und sonstigen Gaben. Zum Empfange erklart sich jede der Unterzeichneten gern bereit. Grade die jetzt schlimmere Zeit macht Mildthätigkeit doppelt nöthig und willkommen.
Käthchen Baur. Wilhelmine Diegel.
Amelie Braden. Johannette Klipstein.
Hilda Dieffenbach. Christiane Schmidt. Christiane Werner.
Berichtigung.
In der Deelaration der Metzger ist unter den Aus⸗ nahmspreisen Georg Hanstein mit Kalbfleisch per Pfund 56 Pfennig aufgeführt; es muß jedoch heißen 50 Pfennig.
Herr Johann Maria Farina
gegenüber dem Jülichsplatz in Cöln at uns den Debit des
allein ächten Cölnischen Wassers
übertragen und empfehlen wir dasselbe
per Glas zu M. 1,50, „/ Dutzend„„ 8.50, „ Dutzend. e ee Die Exped. d. Anz.
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däm selbe verleg


