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schaftlicher Beziehung ist.
eingerissen ist. Es ziehen nämlich ganz anständig ge⸗ kleidete Frauen mit sehr„verputzten“ Kindern hinaus auf Chausseen und Vieinalwege, als ob sie eine Landparthie zu unternehmen beabfichligen; aber die Kinder werden auf die Aecker geschickt, um Birnen und Aepfel von den Bäu⸗ men zu nehmen und diese werden dann in die mitgebrachten Kinderwägelchen versteckt. Die Polizei hat diverse solcher Aepfeldiebe und auch ganz feine Damen als Kartoffel- diebinnen erwischt.
Zweibrücken. Hier wurden in der Nacht vor dem Sedanstag die nach dem deutsch-französischen Kriege an der Napoleonsbrücke gepflanzten beiden Friedenslinden ab— geschnitten. Zur Ermittelung des Thäters sind 1000 M. Belohnung ausgesetzt worden.
Basel, 30. Aug. Vor dem Jacobsdenkmal sand man gestern Morgen den Leichnam eines achtzehnjährigen Mäd— chens, welchem der Kopf, die Füße und Hände abgeschnitten und noch sonstige entsetzliche Verstümmelungen zugefügt waren. Die Eingeweide waren aus dem Leibe heraus— gerissen, die eine Hand war bis auf eine Entfernung von sechs Schritten geschleudert, der Kopf war hinweggetragen, Kleidungsstücke, sogar Hemd, fehlten vollständig. Die ganze Stadt ist in Aufregung wegen dieser That.
Der Socialismus und der gesunde Menschenverstand.
Viele Socialisten haben sich allmählich in die
feste Ueberzeugung hineingearbeitet, daß auch die
schärfste Kritik ihrem System nichts anhaben
könne, daß ihre Gegner entweder Dummköpfe oder Heuchler sein müssen. drei Standpunkte, von denen aus man den Socialis— mus wirksam bekämpfen kann. Grundlage bietet die Religion dar.
Es gibt unseres Wissens
Die erste feste Weder das Christenthum, noch irgend eine andere Religion werden, so lange sie die Gemüther eines Volkes beherrschen, das Aufkommen Materialismus dulden, welcher das Gemüthsleben und somit alle höheren Ziele der Menschheit auf die sogenannte Magenfrage zurückführen will. Der zweite Standpunkt ist die Wissenschaft, vor Allem die Nationalökonomie. Aber ist der Einfluß der Wissenschaften auf die Dauer gewaltig, unwider- steblich, so wird er für die Bedürfnisse des Augen— blicks häufig nur ein geringer sein, zumal in auf— geregten Zeiten, wie es die gegenwärtige in wirth— An die Stelle der freien, unbefangenen Forschung drängt sich als—
dann, den urtheilslosen Massen als sogenannte
populäre Wissenschaft angepriesen, das Parteipro— gramm, und die in die einsamen Studirzimmer zurückgescheuchte Wissenschaft kann nur noch in
beschränkter Weise ihren befruchtenden Einfluß auf
die öffentliche Meinung behaupten. Die Geschichte lehrt auf jeder ihrer Seiten, daß socialistische und communistische Staatsformen durchaus nichts Un— erhörtes sind, daß sie aber immer nur auf der
des glaubenslosen
Rückschreckungsversuche noch niemals bei einem civilifirten Volke wieder haben eingebürgert wer— den können. In unserem heutigen so verwickelten Verkehrsleben würde auch nur annäherungsweise Gütergemeinschaft erst dann möglich sein, wenn alle Menschen Engel oder wenigstens von der Nächstenliebe so sehr durchdrungen wären, daß die Klugen, Fleißigen, Starken zu Gunsten der Dummen, Faulen und Schwachen freiwillig auf jeden Vorrang verzichteten. Einen solchen frei— willigen Verzicht hält Niemand für möglich, der die menschliche Natur kennt, und doch— was
alle Staats- und Gesellschafts-Wissenschaften momentan gegen die gewaltigen Lungen und den Zungenschlag eines wohleingeübten Volksred ners! Wir bauen daher vorzugsweise auch auf die dritte und nicht am wenigsten wirksame Posttion zur Bekämpfung des Socialismus, den von aller Wissenschaft abstrahirenden gesunden Menschenver— stand. Wir haben von einfachen Arbeitern, mit denen über allgemeine Fragen keine Verständigung möglich war, weil der socialistische Zukunftsstaat schon fix und fertig vor ihren Augen dastand, z. B. über das Lehrlingswesen, aber auch über
Ansichten gehört. serem irdischen Jammerthal ein himmlisches Eden zu schaffen ist, kann auch der Gescheidteste den Verstand verlieren; daß aber in unseren gesell— schaftlichen Einrichtungen bei gutem Willen Vieles lehrt
verbessert werden kann, jeden Tag.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 5. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.50—60. Eier 1 Stück 6 Pf. strledberg, 5. Sept. Waizen M. 22 50. Korn M. 18.—. Gerste M. 18.—. Hafer M. 15.—. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo— 200 Zollpfund. Gießen, 4. Sept. Wochenmarkt. Zutter per Pfund M. 1.40 50. Eier per Stück 6 Pf. Tauben das Paar 65 Pf. Hübner per Stück 75 Pf. Hahnen per Stick 70 Pf. Enten per Stück M. 1.50. Kartoffeln, 100 Kilo, M. 6.—. Frankfurt, 3. September. Der heutige Viebmarkt war gut befahren. Angetrieben waren: 460 Ochsen, 130 Kühe und Rinder, 220 Kälber und 300 Hämmel. Die Preise stellten sich per Ceniner Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 70—73., 2. Qual. M. 65-68. Kübe und [Rinder 1. Qual. M. 60—., 2. Qual. M. 5053. Kälber 1. Qual. M. 70—75., 2. Qual. M. 58—60.
Hämmel 1. Qual. M. 52—54., 2. Qual. M. 48 50.
ö Frankfurt, 3. Sept. M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30.,
Fruchtbericht. Mehl Nr. 1
Nr. 5 M. 24. Roggenmehl%(Berliner Marke) M. 26.,
sind Nationalökonomie, Geschichte, Philosophie und
viele andere brennende Fragen, die verständigsten Ueber die Frage, wie aus un⸗
der Augenschein
Rüböl M. 81. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht— 100 Kilo.
Mainz 3. Sept. Producten-Marft. Waizen per Nov. M. 22 60. Korn per Nov. M. 15.55. Hafer per Nov. M. 15 20. Rübl ver Oct. M. 38.65.
Verloosungen.
ö Stadt Augsburger 7 fl.⸗Loose. Bei der Ge— winn⸗Ziehung vom 1. Sept. wurden ausgeloost: 4000 fl. S. 1372 Nr. 35, 1000 fl. S. 691 Nr. 46, je 100 fl. S. 269 Nr. 34, S. 565 Nr. 3 und 56, S. 1600 Nr. 89, je 70 fl. S. 691 Nr. 77, S. 1134 Nr. 16. Mit ge⸗ ringeren Gewinnen(50, 30, 20 und 9 fl.) alle übrigen Loose der am 1. August gezogenen Serien: Nr 269 565 691 939 1134 1372 1600 2022.
Pappenheimer 75 fl.⸗Loose. Pappenheim, 1. Sept. Es gewannen: Serie 2923 Nr. 16 10,000 fl., [S. 1880 Nr. 10. S. 5652 Nr. 7 à 500 fl., S. 104 Nr. 18, S. 1836 Nr. 15, S. 5329 Nr. 8 à 100 fl. Oesterreichische 1839er Loo se. In der Zieh—⸗ ung vom 1. Sept. gewannen ferner: 6000 fl. Nr. 53541; je 5000 fl. Nr. 19333 und 59396; je 3000 fl. Nr. 38227 101393 und 103544; je 2500 fl. Nr. 30277 55730 101394 und 117887; je 2000 fl. Nr. 33764 71279 91028 und 106239; je 1500 fl. Nr. 4429 25235 32781 59755 65694 67152 109742 und 109757; je 1200 fl., Nr. 3125 33423 39026 71913 72678 90006 97685 und 107618; je 1100 fl., Nr. 18754 29266 46055 54827 62358 74174 82200 87168 96576 und 107512; je 1000 fl. Nr. 30307 37835 50398 53894 55051 61629 76646 79038 79426 94235 und 98808.
Oesterreichische 1864er Loose. In der Zieh⸗ ung vom 1. September gewannen ferner: je 5000 fl. S. 1372 Nr. 66 S. 1391 Nr. 49; je 2000 fl. S. 764 Nr. 7, S. 1448 Nr. 10. S. 1815 Nr. 77; je 1000 fl. S. 146 Nr. 66, S. 279 Nr. 8, S. 764 Nr. 95 und S. 3519 Nr. 18 85 und 91.
Literarisches. Seit Anfang April erscheint wöchentlich in Dresden, berausgegeben von Dr. Victor Böhmert und Arthur von Sluonitz, die„Social-Correspondenz“, Organ des Centralvereins für das Wohl der arbeitenden Classen. Der Centiralverein, welcher Männer der verschiedensten politischen und kirchlichen Richtungen umfaßt, will mit diesem Unternehmen keine Geschäfte machen, noch irgend welche Sonderimteressen verfolgen, sondern einem großen bumanen Zwecke dienen und zur Verbreitung gesunder Anschauungen über die Arbeiterfrage und nachahmens— werther Einrichtungen für Herstellung des socialen Friedens beitragen. Die„Social-Correspondenz“ strebt ehrlich und ernsthaft, auf Seiten der Arbeitnehmer wie der Arbeit- geber, den Sinn für Gerechtigkeit und Billigkeit zu pflegen. Sie kinn bei sämmtlichen Postanstalten zum vierteljähr⸗ lichen Abonnementspreis von 1,60 Maik bezogen werden. Die seit dem 1. Juli erschienenen Nummern werden nach— geliefert. Unternebmen an das Herz!
Geld⸗Cours. ö Frankfurt am 4. September 1877.
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ö 8 5 20 Frankenstücke
Mk. 16 25 29
untersten Entwickelungsstufe eines Volkes vorkom do. II.(Berliner Marke) M. 21. Weizen, eff. biestger ab Anglische Sovereigns.* 208 4 men, mit steigender Cultur verschwinden und von Bahnbof bier M. 23.—., ab unserer Umgegend M. 22—25 Russische Imperiales„ 16 70-75
9 5. Sgcialigen bis 22.50., do. fremder je nach Qual. M. 23— 25.50. Holländische fl. 10 Stücke„ 16 65 G. ee es Dual i. 17.18, Gerßr M. 1 2% Duentnnjnßn:; (welche wunderbarerweise alsdann jeden Gegner Hafer M. 12 17.75. Kohlsamen M. 37-38 Erbien Ducaten al mareo.%%
gern als Reactionär
bezeichnen) trotz mancher M. 21—24., Wicken M. 17.50., Linsen M. 21—30. Dollars in Gold.
4 16—19
Oeffentliche Aufforderung.
2558 Balthaser Kropp und dessen Ehefrau von Fauerbach haben mit der Mehrheit ihrer gerichtsbekannten Gläubiger ein Arrangement abgeschlossen, von dem auf der Registratur des unterzeichneten Gerichts Einsicht ge— nommen werden kann. Etwaige unbekannte Gläubiger werden aufgefordert, ihre Einwendungen gegen dieses Arrangement binnen 4 Wochen, von heute an gerechnet, sogewiß geltend zu machen, als sonst dasselbe gerichtlich bestätigt werden wird. Friedberg den 13. August 1877. Großherzogliches Landgericht Friedberg. st or, Langermann, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
* Güter- Verpachtung. 2751 Dienstag den 11. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, Berden in hiesigem Rathhaus auf freiwilligen Antrag des Ehristian Casimir Reuß die demselben zustehenden Grund— tücke, in den Gemarkungen Friedberg Fauerbach b. Fr. und Ockstadt gelegen, auf 9 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet. Friedberg den 3. September 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Foue ar.
Ein Sack mit Salz vurde in Fauerbach b. Fr. gefunden. Der Eigenthümer lann benselben gegen Erstattung der Inseratgebühren uf hiesiger Bürgermeisteret in Empfang nehmen. Fauerbach b. Fr. den 3. September 1877. Großherzogliche Bürgermeisteret Fauerbach b. Fr. Helfrich
2735
Ergänzungswahl für die Kirchen- gemeindevertretung.
2743 Es sind demnächst 25 Mitglieder der Kirchen⸗ gemeindevertretung neu zu wählen. Nachdem 14 Mit⸗ glieder theils in den Kirchenvorstand gewählt worden, theils durch ihren Wegzug von hier oder ihr Ableben ausgschieden sind, Loos zum Ausscheiden bestimmt worden, nämlich die Herren: Bernbeck, A. Frank, K. E. Frick, E. Hanstein, Kreisbaumeister Reuß, Seminardirektor Schäfer, Schwabe, Seyd, Supp, Dr. A. Trapp, K. Trapp. Die Ausscheidenden sind wieder wählbar. Dagegen gehoren dem Kirchenvorstand und bzw. der Gemeindevertretung außer den 4 Pfarrern noch an und sind deßhalb nicht zu wählen die Herren: Curtman, Gonder, J. Huber, Jöckel, J. Schmidt, Kreisschulinspektor Schmidt, Beigeordneter Steinhäußer, Wahl, H. Bechstein, J. Bechstein II., H. M. Fasck, Görtz, Häberle, F. Hecht, K. Heidt, Hermann, G. Hieronimus, Reallehrer Lang, G. Mas, Dr. Matthias, Metzendorf, E. Philippi, A. Rausch II. F. Reuß, Mechanikus Reuß, Konrad Reuß II., Roßbach, Rühl, Dr. Schmid, Seriba, F. Waas, L. Waas, L. Weis. Zeit und Ort der Wahl wird demnächst bekannt gemacht werden. Die Liste der Stimmberechtigten liegt vom 10. bis 12. d. Mts. in meiner Amtsstube zur Ein— sicht offen. Friedberg am 4. September 1877. Der Vorsitzende 7 evang. Kirchenvorstandes: a u r.
Zwei Schüler
0 7 höherer Lehranstalten können Pension, sowie Nachhülfe be
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1 einer gebilreten Familie in Darmstadt erhalten. Näheres bei der Exped. d. Anz. 2668
sind noch 11 Mitglieder durch das
DN
1** 7 9* 9 4 Immobiliar-Versteigerung. 2752 Freitag den 19. Oktober l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die nachverzeichneten Im- mobilien des Schreiners Ludwig Hofmann öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Germarkung Friedberg.
Flur. Nr. Klafter. 1. 250. 87¼10. Hofraithe in der Stadt, 1 92. 42 Grabgarten, Liebfrauengärten.
Friedberg den 4. September 1877. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Fiese Arbeits Verseig erung 2747 Donnerstag den 13. September, Nachmittags 2 Uhr, soll für 2200 Mark Panirarbeit in der Ge— markung Münzenberg am Weg von Rockenberg nach Münzenberg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Zusammenkunft an der Grenze zwischen Rockenberg und Münzenberg am Rockenberger Galgen. Gambach am 4. September 1877.
Schneider, Bezirks⸗Bauaufseher.
Kalender pro 1878.
Spinnstube M. 1. 30 Pf. Familienkalender„— 50„ Deutscher Reichsbote„— 40„
Zu haben bei Carl Bindernagel.
Wir legen unsern Lesern dieses gemeinnützige


