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Endlich wollen wir die am Schlusse des mehr— erwähnten Artikels angeregte Frage:„Wie ist diesem neuen(2) Uebelstand zu begegnen?“ noch kurz dahin beantworten, daß derselbe viel zu sehr eingewurzelt ist, als daß eine baldige Befeitigung zu hoffen ist. Die allgemeine Einbürgerung der Baarzahlung wird allerdings auch in diesen Be- ziehungen bessere Zustände schaffen, aber als Radicalmittel ist nur die Rückkehr zu der Einfach- heit anzusehen, durch welche im Allgemeinen unsere Mütter und Großmütter sich so auszeichneten. So sehr die gegenwärtigen Zeitverhältnisse auch zu beklagen sind, so werden sie doch vielleicht das Gute mit sich bringen, daß nothgedrungen in allen Volksschichten der Sinn für Einfachheit wieder erwacht.
Die Socialdemokratie und die Arbeitgeber.
Kein anderer Vorwurf setzt die Socialdemo— kratie dermaßen in Entrüstung, wie der ihr seit einigen Jahren vielfach gemachte: daß sie großen Antheil habe aß der Noth der Zeit, die noch immer kein Ende nehmen will. Eine chemische Analyse zu geben, wieviel Prozent Schuld auf den Geschäftstaumel der Gründerzeit kommen und wieviel auf andere Dinge und Menschen, maßen wir uns nicht an, halten aber mit voller Zuver⸗ sicht die Behauptung aufrecht, daß die anhaltende Stockung von Gewerbe und Handel zum Theil, und zwar zum großen Theil, hervorgegangen sein
muß aus der socialdemokratischen Aufwiegelung. Denn bekannt genug ist es doch, daß Viele, die ehedem für eigene Rechnung großen Unternehm⸗ ungen vorstanden, diese nur darum in Actiengesell schaften umgestalteten, weil sie es müde waren, Tag für Tag mit Arbeitern zu verkehren, von denen sie für „Aneigner fremden Verdienstes, Preller, Blutsauger, Plusmacher, Leuteschinder, Umsonstfresser 1c.“ ge- halten wurden. Viele Industrielle scheuen ausge debnte Geschäfte und beschränken sich auf das Nothwendigste, weil, je mehr Arbeiter sie anstellen, desto mehr Aussicht ist auf Hader und Verdruß. Wie sollte auch der Unternehmer jene dem Erfolg so nöthige Arbeitsfreudigkeit, welche beim Arbeit- nehmer methodisch untergraben wird, sich selber bewahren, wenn von der anderen Seite sein Thun gar nicht einmal als Arbeit betrachtet wird?— Karl Marx erklärt in seinem Werke zwar, daß dem einzelnen Kapitalisten keine Schuld beizumessen,
Frankfurt, 31. Aug. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 M. 42., Nr. 2 M. 38., Nr. 3 M. 34., Nr. 4 M. 30., Nr. 5 M. 24. Roggenmebl%(Berliner Marke) M. 26., do. II.(Berliner Marke) M. 21. Neuer Weizen, ab Babn⸗ bof hier M. 23.—., ab unserer Umg gend M. 22 22.50. fremder je nach Qual. M. 2324.75. Neues Korn M. 175075. Neue Gerste M. 1920.50. Hafer M. 13 17.75. Kohlsamen M. 3738. Erbsen M. 21 bis M. 24., Wicken M. 17.50., Linsen M. 2130. Rüböl M. 81. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht= 100 Kilo.
Frankfurt, 1. Sept. Der beutige Heu- und Strob— Markt war aut befahren. Hen kostete je nach Qualit ver Ceniner M. 1.20—3. Stroh per Ceniner M. 1.95230. Butter im Großhandel das Pfund 1. Qual. M. 1.10., 2. Qual. M. 1.—; im Kleinbandel 1. Qual. M. 1.40 bis M. 1.50. 2. Qual. M. 1.35—40. Eier das Hundert M. 4.80—5.20. Ochsenfleisch per Pfund 70 Pf. Kuh⸗ und Rindfleisch 55 60, Pf., Kalbfleisch 60—75 Pf., Schweinefleisch 7580 Pf., Hammelfleisch 50—63 Uf. Kartoffeln M. 4.50—5. Gurken das Hundert M. 1.20. Erbsen, geschälte(ver 100 Kilogr.), M. 28—30., ganze Erbsen M. 22—24. weiße Bohnen M. 23—26., Linsen M. 32—36. Weißkraut das Hundert M. 26—28.
Mainz 1. Sept. Producten-Morkt. Batzen per Nov. M. 22.60. Korn per Nov. M. 15.45. Hafer per Nov. M. 15 20. Rüböl per Oct. M. 38.60.
Marburg, 1. Sept. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 1.30 40. Eier 2 Stück 10—11 Pf. Tauben das Paar 5060 Pf. Häbnchen per Stück 60 80 Pf. Hahnen per Stück M. 1.60—1.80. Enten ver Stück M. 1.40—80. Hasen per Stück M. 2.80 3.50.
Aufruf.
Der blutige Kampf, welcher zwischen Rußland und der
Türkei entbrannt ist und täglich einen gewalligeren Um— sang annimmt hat den Vereinen unter dem rothen Kreuz in den beiden keiegführenden Ländern eine schwere Aufgabe
der Hilfsthätigkeit für die Virwundetenpflege gebracht.
Nach den auf Gegenseitigkeit beruhenden Vereinbarungen ist damit auch an die Hilfsvereine der neutralen Länder und somit auch Deutschlands, die Pflicht herangetreten, zur Erfüllung jener Aufgabe thalkräftig mitzuwirken. Aus beiden kriegfübrenden Ländern ist Seitens der Vereine der dringende Ruf um solche Unterstützung an uns und unser deutsches Centwal⸗Comilé ergangen. Bereits sind nambafte Mittel aus den Materialvorräthen und Kassen der deutschen Landesvereine zusa mengebracht und unter oberster Leitung unseres deutschen Centralcomité's durch Vermitselung der Vereinscentren beider Streittheile den Lazarethen auf dem Kriegsschauplatz zugeführt worden. Auch der
des Beschlusses seiner letzten Gensralversammlung bereits
eine namhafte Sendung von Lazarethmaterialien hierzu
beigetragen. Mit dem wachsenden Bedürfniß und der steigenden Noth, erscheint aber nunmehr der Zeupunkt gekommen, auch an unsere Vereinsmitglieder und an alle unsere Mitbürger im ganzen Land hiermit die dringende Bitie zu richten, uns bei der ferneren Erfüllung der
Hessische Hilfsverein unter dem rothen Kreuz hat in Gemäßheit“
daß er vielmehr, so lange die jetzige Productions 9 7 Humanitätspflicht aeg eie an elde 85
g sei, an der Selbstver- Pflegematerialien sobie an Geld zu unterstützen. Wir weise 1 3 100 N n Profi tt 1 u- bönnen dabei die Versicherung geben, daß die richtige mehrung es Kapitals dur En geilzu“ Uebermittelung und die zweckmäßige Verwendung der nehmen, weil er sonst selbst zu Grunde gehe. Gaben für die Verwundeten durch die geeigneten Maß— Dies hindert indessen viele Socialdemokraten keinen regeln und die Verbindungen des deutschen Centralcomités
i j 7 b 0 Aussauger sichergestellt ist. Die Fürsorge für die im Krieg Ver⸗ Augenblick, jeden Arbeitgeber als saug wundeten und Erkrankten hat bei Kämpfen zwischen aus— anzusehen. ländischen Völkern, getreu dem Vorbilde des barmherzigen
Samariters, einen internationalen, neutralen Charakter
welche während des Krieges von 1870/71 unseren ver“ wundeten und kranken Soldaten von den Hilfsvereinen neutraler Staaten, und insbesondere auch Rußlands, reich lich zu Tbeil geworden sind. Wir fügen noch an, daß wir unsern Zweigvereinen eine gedruckte Anleitung zur Anfertigung zweckmäßiger und möglichst gleichsörmiger Ver⸗ breitung und zur Belehrung Derer, die solche wünschen, zusenden, und bitten, Gaben an Geld und Materialien möglichst dem nächsten Zweigvereinsvorstand, hierher aber Gaben an Geld an unseren Schatzmeister, Herrn Haupt⸗ staatskassebuchhalter Michell, Materialien aber zu Händen des Herrn Inspeetor Velten im Saalbau, wo sich unser Depot befindet, zu übersenden. Ueber Eingang und Ver- wendung aller Gaben wird öffentlich Rechenschaft ab— gelegt werden. Darmstadt, 21. August 1877..
Der Vorstand des Hilfsvereins im Großberzogthum Hessen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten
im Felde. A. Weber, A. Buchner, Ministerialrath, als Vorsitzender. Hofg.⸗Adv., als Schristf.
Mit Bezugnahme auf Obiges erklärt sich der unter— zeichnete Vorstand zur Empfangnahme von Gaben für den angegebenen Zweck bereit und bittet solche an J. Huber und Dr. Schmid zu richten.
Friedberg den 30. August 1877.
Der Vorstand des Zweig Hilfsvereins:
Dr. Köhler. Jean Huber. Mayer Hirsch. Ernst Hüberle. Nau. J. P. Schäfer. Dr. Schmid. Dr. Lorenz. F. Supp. ö Roßbach.
Verloosungen
Ap Ct. Nassauische Staats⸗Anleihe von 1853. Ziehung vom 13. August 1877.— Heimzablung am 1. December 1877. Lit. A. Nr. 44 122 55 56 69 225 47 74 306 56 3 fl. 1000.— B. Nr. 5 102 22 35 67 93 209 34 74 344 84 413 35 535 46 55 69 641 95 762 88 864 908 72 à fl. 500.— C. Nr. 12 22 29 41 45 51 87 110 34 225 65 319 36 43 443 556 81 96 620 720 76 853 69 933 60 3 fl. 200.— P. Nr. 15 57 112 82 95 220 84 85 97 342 441 520 32 45 89 623 34 71 92 708 11 913 33 36 à fl. 100.
Karlsruhe, 31. August. Heute wurden folgende Serien der badischen 35 fl.⸗Loose gezogen: 7239 3 55 7386 4363 5760 3165 6622 6441 2514 5058 3505 130 7138 3357 2141 3060 2291 6844 786 7775 7988 6379 266 5411 570 4986 5057 3321 4323 1963 7836 5545
f ö 1 1
91 332 6556 4636 3248 3893 5911 5916 4152 1073 5335 6110 4813 971. 1823. 4782 1447 2402 3333 769 6535 665
1873 727 2632 5305 1557 2484 1553 4694 7014 55 2917 502 4016 2404 7259 2070 7017 320 4179 7097 7055 6605 6673 6546 6643 3931 4198 1767 934 745 4358 1738 7570 3306 119 7216 5125 1251 3253 5732 6607 2410 3120 631 2320 783 2757 4798.
Wien, 1. Sept. Ziehung der österreichischen 100 fl.⸗ Loose von 1864. Der Haupttreffer fiel auf S. 1372 Nr. 7, 20.000 fl. auf S. 1521 Nr. 3, 15,000 fl. auf S. 1391 Nr. 1, 10,000 fl. auf S. 1448 Nr. 9, Folgende Serien wurden gezogen: 117 146 279 764 1372 1391 1448 1521 1667 1815 2544 3183 3519 3824.
Wien. Ziehung der österreichischen 250 ⸗fl.-Loose von 1839. Der Haupttreffer fiel auf Nr. 28238, 60.000 fl. auf Nr. 51554, 30,000 fl. auf Nr. 70855, 20.000 fl. auf Nr. 72679, 15 000 fl. auf Nr. 70904, 10 000 fl. auf Nr. 78084, 8000 fl. auf Nr. 90820.
Geld⸗ Cours. Frankfurt am 1. September 1877.
Handel und Verkehr. und soll ihn auch in dem gegenwärtigen Kriege bewabren; 20 Frankenstücke Mk. 16 25 29 Friedberg, 1. Sept. Wochenmarkt. Butter kostetesses soll darum soweit thunlich für die Opfer des Krieges Enalische Sovereigns„% 20 35—40 per Pfund M. 1.40. Eier 1 Stück 6 Pf. gesorgt werden, sie mögen russischer oder lürkischer Natio- Russische Imperiales 22% Gießen, 1. Sept. Wochenmarkt. Butter per Pfund nalilät sein, sich in russischen oder türkischen Lazarethen Holländische fl. 10- Stücke 16 65 G. M. 1.30 40. Eier per Stück 6 Pf. Tauben das Paar befinden. Gleichwohl darf nicht unterlassen wechen, auch Dahakenn* 9 59—64 60 Pf. Hübner per Stick 75 Pf. Habnen ver Stück 55 Pf. darauf, hinzuweisen, daß Deulschland gegenwärtig auch Ducaten al marco N 9 59—64 Enten per Stück M. 1.50, Kartoffeln, 100 Kilo, M. 550.) noch den Dauk abzustaßten hat für die Unterstützungen, Dollars in Gold. 5 785 4 1619 .. 5. 1 4 st ng. Grummetgras-Versteigerung. Grummetgras Ver eigern 9 2681 Mittwoch den 5. September d. J., Vormittags um Donnerstag den 6. September d. J., von Morgens 10 Uhr anfangend, soll das diesjährige Grummetgras. 8 38 10 Uhr an, wird das Grummetgras von der 60 Hec⸗ von den hiesigen Gemeindewiesen an Ort und Stelle 8 8 23 are haltenden, zum Familieneigenthum des Großh. Hauses versteigerk werden.* 8 88 gehörigen Markwiese, sowie die daselbst befindliche Obst⸗ ülphe am 29. August 1877. 1 5 88 Erndte, in den Gemarkungen Bauernheim und Ossen⸗ ee e 885 88 beim, in der Gastwirthschaft von Höres zu Bauern— Filsinger. 22„ 2 8 heim öffentlich meistbietend versteigert. 8„ 8 88 Ober⸗Ros bach den 25. August 1877. Feinster medieinischer 28 S8 Großherzogliche Oberförsterei Ober-Ros bach. Se 3 Strack 8 33
Dorseh-Leberthran.
2689
Obst⸗
fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit ge- stempeltem Metallverschluss
Versteigerung.
1½ Originalflasche Mark 0.60,
Die soeben erschienene Nr. 49 enthält:
Zur Feier des Sedansfestes.— Die beiden Marien. Roman von Alexander Römer.(Fortsetzung.)— Tübinger
let der Exped. d. Anz.
f de. Von Schnaidt.— Moritz August von Beth⸗ d September l. J., Nachmittags 1 l Fesifreu 5 9 5 uhr fel det Föveischen Baumanlagen 20 Bäume 1 0 2 1 70 Ne 1 N 1 11 0 i 1 ist⸗ 5 98 9 agara. V. ent.— 2 mit Birnen, sowie mehrere Bäume Aepfel an den Meist Derselbe eisenhaltig pro Flacon à Mark 1.— zu Familientische: Gefangene Pioniere der Ciwvülssation.
hietenden versteigert werden. Zusammenkunft am Rathhaustreppchen. Friedberg den 30. August 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Doe.
Auswärtige Schüler
inden Kost und Logis in elner hiesigen Familie.
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haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg, P h. J. Weiss in Bad-Nauheim.
Zur Notiz für die Herren Bürgermeister des Kreises.
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Mit Originalzeichnung von Hoffmann-Zeitz; Jung Afrika in Altbayern.— Kaiser Wichelm als Orgelspieler. Mit zwei Beilagen.
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