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Aus Stadt und Land.
Friedberg. Unserem vor anderthalb Jihren durch den Tod von uns geschiedenen Lehrer Störger hat die Liebe und Dankoarkeit seiner ehemaligen Schüller ein Denk- mal ertichtet und dieser Tage auf seinem Grabe aufgestellt. Es bleibt in treuem Gedächiniß und lebt for! in den Herzen derer, die ihn gekannt, die mit ihm verkebrt und auf die er einen erziehlichen Einfluß gehabt, was der schlichte, edle Mann durch Gewissenbaftigkeit, Pflichttreue und Tüchtigkeit geleistet. Ueber 36 Jahre war ler an der Schule Fiiedbergs thäig und gerichte ihr zur Zierde, 24 Jahre lang berief ibn das Vertrauen der Behörde zur Visitation der Schulen des Kreises in die Kreis⸗Schul— commision. Er wer jahrelang Mitglied des Kirchen vorstandes. Den Gesangverein„Liederkranz: leitete er beinahe ein Vierteljihehundert in ruhmpoller Weise. Der Großberzog ehrte seine Verdienste durch eine Ordens— auszeichnung. Neben seiner dienstlichen Wiklamkeit und der E⸗füllung freiwellig übernommener Verpflichtungen genoß Störger ein ungetrübtes Familienglück an der Seite seiner treuen Gattin, die ihn so ganz verstand und nach seinem Wesen zu behandeln wußte. Seinen Schülern aber, die ihrem würdigen, unvergeßlichen Lehrer ein Denk- mal errichtet, gereicht dies zu hoher Ehre.
Friedberg. Bei der am 23. d. M. auf dem Schwalheimer Sauerbrunnen stailtgebabten Versammlung des landwirtbschafilichen Wandercasino's für den Kreis Friedberg stellte Hofgerichts⸗Advoket Curtman solgende Resolutionen auf, welche von der zahlreichen Bersammlung allgemein angenommen wurden: 1) Eine Reform der Mobiliar ⸗Feuer⸗Versicherungs- Verträge in der Richtung, daß solche einfach auf den Grundsatz von Treu und Glauben zutückzuführen seien, ist dringend geboten. 2) Von landwirih⸗ schaftlichem Gesichtspunkte ist insbesondere volle Freizügigkeil, Pauschal⸗ und Maximal- und Minimal.Versicherung nach den Jahreszeiten und auf Grund von Wirthschaftsbüchern, ferner Enischeidung durch Schiedsgerichte, und Bildung von Versicherungs⸗Berbänden anzustreben. 3. Die Ver— sammlung schließt sich den hierauf gerichteten Bestrebungen des landwirthschaftlichen Vereins und des Verbands der landwirthschaftlichen Consum⸗ Vereine vollständig an. WDarmstad!. Zwei Wilddiebe, Vater und Sohn, dringend verdächtig des Mordes durch Erschießen eines Försters im Lorscher Walde sind bier eingeliefert. Die rasche Entdeckung der Mörder wurde herbeigeführt durch den am Orte der That aufgefundenen Pripierpfropfen des
Schusses, der ein ausgerissenes Stück aus dem bekannten
Starkenburger Boten ist, das genau zu dem Exemplare paßte, welches sich bei der gerichtlichen Untersuchung im
Hause der Wilderer vorsand.— Der in seinem Dienste Er⸗ schossene hinterläßt eine Willwe und fünf unerzogene Kinder.
Groß⸗Gerau. In Berkach bei Groß Gerau haben sich in Zeit von zehn bis zwölf Jahren zuerst der Vater, dann ein Sohn und jüngst wieder ein Sohn, welche in den günstigsten Verhältnissen lebten, auf dem Speicher an
longationen war zu ca. 3½% offerirt. Gegen Schluß gestaltete sich die Tendenz auf nachgebende Berliner Nolir— ungen wieder matter. Man wollte die Mattigkeit des Berliner Platzes durch Gerüchte über neue für die Türken nachtheilige Kämpfe in der Herzegowina motivlten. Es wurden gebandelt: Crebitactien zu 118—117¼— 118 ¼ und 118⅜ per comptant und schließlich zwischen 115½ und 116 per Medio, Staatsbabnactien zu 228¼—228 bis 229¾ per comptant und zu 227½ per Medio, Lombarden zu 76 und 77½ per comptant und zu 76 per Medio, Oesterr. Bahnen waren meist höher. Deuische Bahnen zeigten sich anziehend. Banken blieben ziemlich stabil. Oesterr. Nationalbank stiegen 16 fl. Deutsche Effectenbank etwas besser. Von Staalssonds Oesterr. Renten, Ungar. Schatzbons und Russen höher. Amerikaner sest. Priori⸗ lälen ziemlich preishaltend. Loose steigend. Von Wechseln Wien 1 Mark 80 Pf. tbeurer.
demselben Balken erbängt.
Allerlei.
Caub. Die noch jüngst von hier gebrachte Nachricht über ein sehr bedeutendes Vorrücken des Berges und eine erneut verfügte Räumung einer großen Anzahl Häuser war völlig unrichtig. Die Messungen der letzten zehn Tage haben im Gegentheil eine Abnahme der bisherigen Be— wegung festgestellt und es ist nicht ein Haus weiter ge⸗ räumt, sondern nur in einem Falle angeordnet worden, daß ein geräumtes Hus nicht, wie es geschehen, wieder benutzt werden sollte.
Klausenburg. Ein Telegramm vom 26. April Geld⸗Cours. meldet, daß die siebenbürgische Stadt Klausendurg in Frankfurt am 27. April 1876 Flammen stebht. Bel Abgang der Meldung lagen bereits 0 mehr als hundert Häuser in Asche. rden z, ie Rouen, 25. April. Das Tbéasre des Arts siebt in Holländische fl. 10⸗Stücke 2 12 5 Flammen; auch die benachbarten Gebäude brennen. Mehrere Ducaten. M 9 50—55 Personen sind umgekommen, einige verwundet Ducaten al marco 1 9 57-62 20-Frankenstücke 8„ 16 19—23 Handel und Verkehr. Englische Sovereigns„ 20 35—40 Frankfurt, 26. April. Der heulige Heumarkt war Russische Imperiales 3„ 16 68—73 gut, der Strobmarkt aber schlechl befahren.“ Heu kostele Dollars in Gold 8„ 14 16—19
per Centner je nach Qualität M. 4.20—5, Stroh per Centner M. 4.50—5. Butler im Großhandel das Pfiund 91 Pig. bis 1. M. im Kleinhandel das Pfund M. 1.14. bis 1.26, Ober⸗ und Nieder- Tafelbutter M. 1.37. Eier das Hundert M. 4.70.—5.50 ternheim sind ber un im Detail 5 bis 6 Pf. per Stück. Spargeln 94 Pf. per Pfd. durch die Großb. Bürger Mainz, 27. April. Producten-Markt. Waszen pet Mai Wölfersheim 54 M. 20.90, per Juli 21.40. Roggen per Mai 15.40, per 61 Pf. Hoch⸗Weisel 80 M., Ober Wöll Juli 15.65. Hafer per Mai 18.—, per Juli 17.65. Dorheim 47 M. 25 Pf., Ober-Mörlen 164 M. Büdes⸗ Nüböl per Mai 32.70, per October 33.25. beim 116 M. 52 Pf., Söbel 48 M. 25 Pf., Beyenheim 21 M. 45 Pf., Petterweil 104 M., Friedberg weiter 2 M., D. Frankfurt a. M., 27. April. Die seste Tendenz von der Redaction des Oberbeffüschen Anzeigers 300 M. gewann im gestrigen Abendgeschäft noch mehr an Intensität Summa 1151 M. 83 Pf. Früher kimen ein(siehe Oberh. und blieb auch im größten Toeile des heutigen vörsen⸗ Anzeiger N.. 48 und Nr. 49) 1757 M. 16 Pf. und verkehrs in Permanenz. Maßgebend für die eingetretene 547 M. 87 Pf.(nicht 98 Pf.)= 2304 M. 24 Pf. Besserung waren die fortgesetzten Deckungskäuse, die be- Zusammen: 3456 M. 7 Pf. Hiervon gingen unterm sonders heute am Ullimotage sich sehr umfangreich ge. 21. April an Großb. Kreisamt Bingen ab 1750 M.; stalteten. Es stellte sich ein beträchtlicher Stückmangel heute als zweite Sendung 1700 M. Rest 6 M. 7 Pf. beraus, in Folge dessen die Deportsätze erheblich in die Friedberg den 2. Aprit 1876. Höhe schnellten. Für Creditactien und Staalsbabnactien Klietsch. Fink. wurden je ca. 1 Mark Deport bewilligt. Geld für Pro- Kreis-Assessor. Kreiskasse-Rechner.
Für die Wasserbeschädigten zu Heidesheim, Ingelheim und Groß⸗Win⸗ s weller eingegangen: Gesammelt meisterejen: Staden 48 M. 80 Pf., 45 Pf., Nieder- Florstadt 105 M.
siadt 62 M. 50 Pf.,
Musterschule zu Kriedberg.
1434 Die Aufnahme der nunmehr schulpflichtig ge— vordenen Kinder für die mit Beginn des neuen Schul— jahres zu eröffnende gemeinsame Mnusterschule dahier findet nächsten Dienstag den 2. Mai, Nachmittags 2 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause statt. Indem die betreffen— den Eltern hiervon in Kenntniß gesetzt werden, ist noch darauf aufmerksam zu machen, daß dabei die Impfscheine der aufzunehmenden Kinder vorzuzeigen sind. nicht in Friedberg gebornen Kinder empfiehlt es sich außerdem einen Zettel mitzubringen, worauf der Name der Eltern(oder Vormünder) und des Kindes, sowie
ver Geburtstag des letzteren verzeichnet ist.
Friedberg, 28. April 1876. Bitsch, Oberlehrer.
Anmerk. Schulpflichtig find diejenigen Kinver, welche mit dem J. Mai das 6. Lebensjahr vollendet vaben; geistig und körperlich nicht unreife Kinder, welche is zum 30. September d. J. das 6. Lebensjahr vollen⸗ en, dürfen auf Wunsch der Eltern aufgenommen werden. Schulgesetz Art. 20.
Glossen S.
Der Magdeburger Verband fürchtet sich (ber doch davor, daß die Conferenz vom L, Juni etwas Zweckmäßiges zu Tage bringen Röchte, und rechnet auf das kindliche Ver⸗ bauen, daß er es in diesem Falle benutzen erde Das wäre nun ganz plausibel ge— gesen, wenn die Magdeburger Gesellschaft de Conferenz abgewartet hatte. Das ging feilich nicht an, denn dann würde der ganze Jerband nicht zu Stande gekommen sein, gelmehr sich als überflüssig und als Magde— bürger Spekulation erwiesen haben. Jetzt
i die Aussicht, die Resultate der Juni— Lonferenz zu benutzen, natüllich vergeblich. der soll man den Vertrag, auf welchen e bereits geschlossenen und durch Reverse
Voraus herbeigeholten Versicherungen be— hen, umwerfen? U. A. W. G.
(p. 697.)
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1407 empfiehlt sich Katharina Nees, Bahnhofstraße.
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Der Stundesbeante im Großhetzogthum gessen
nach dem Reichsgesetz vom 6. Februar 1875. Dargestellt von Otto Pistor, Landrichter zu Friedberg. Preis: 1 Mark 20 Pfennig. Das Werkchen ist eine praktische Erläuterung und Anleitung zur hat, außer für die Standesbeamten selbst und deren Stelloertreter, Interesse für Jeden, den sein Amt oder Beruf in irgend eine Beziehung zu dem Standesbeamten bringt.
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Groß⸗Karben. Erwählt hierzu wurde ein Mann, wenn 6 taunene Bettstellen
auch nicht höheren, so doch niederen Standes(Maurer preiswürdig bei Schreiner Leyerzapf, Vorstadt.
Standesbuchführung und
1404
handlanger), der natürlich sich in seiner Jugendzeit die nöthigen Kenntnisse zum Leben erworben hatte. Ich fühle mich deßhalb gedrungen dies an dle Oeffentlichkeit 1425 zu bringen, mit dem Bemerken an Alle, daß oft unter. 8 ö dem blauen Kittel das beste Herz schlägt und in den 1400 Ein tüchtiger Schweizer wird gegen hohen niederen Stufen der Menschheit sich oft mehr Verstand Lohn gesucht. Eintritt sofort. Näheres bei der Expe⸗ regt, wenn er nur zur rechten i werden könnte. dition d. Anz. Groß Karben den 2. April 187g. 5 1389 Für eine kleine Familie wird ein braves Dienst⸗ Manrermeister Schinz. mädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Anz. N
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