Allerlei.
Wiesbaden. Der in der Nacht vom 17. auf den 18. d. unter Mitnahme der Gefangenen⸗Arbeiter⸗Verdienst⸗ zu Casse und wegen unzüchtiger Handlungen mit weiblichen 5 Gefangenen flüchtig gewordene Gefängniß⸗Inspector Siegler wurde, nach dem„Rhein. Kur.“, am Samslag⸗Abend auf einem Dampfboot unterhalb Coblenz verhaftet. Als der⸗ selbe aus der Cajüte auf das Verdeck gebracht war, sprang sch er in den Rhein und ist bis jetzt nicht geländet worden.
Runkel, 19. Nov. Heute sind dahier drei Personen, welche die Verausgabung salscher 100 M.⸗Scheine ver⸗ suchten, verhaftet und in das Kgl. Kreisgerichts⸗Gefängniß zu Limburg abgeliefert worden.
Kaiserslautern, 21. Nov. Der Mörder der beiden Haßlocher Förster, ein gewisser Ullmer, wurde eben erst er entdeckt, und schon liegt wieder ein schrecklicher Mord vor. Der Wirth Keller in Niedermohr, der dieser Tage Abends ge
zu
Gerichtsarzt constatirt, daß die Dosis Phosphor quantitativ nicht binreichte, um ein Menschenleben zu gefährden, wurde die 15jährige Verbrecherin nur wegen, versuchter Vergiftung
viertägiger Verhandlung am 17. d. zwel Scheusale in Menschen⸗Gestalt, Maria Lutz und Franz Mjelnek, wegen der des Verbrechens des Meuchel-Mordes(sie halten gemein- Be
kats erschwert.
begossen und angezündet, Weise verbrannse) nach dem Verdicte der Geschworenen
bei Boldera bereits mit dünnem Eis bedeckt ist,
dasselbe doch noch für Dampfer, welche die Eisdecke durch- tie und wieviel überhaupt verloren gegangen ist, läßt sich
noch frei. Dazegen ist der übrige Lauf der
sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Znaim. Der hiesige Schwurgerichtshof bat nach
aftlich den Gatten der Ersteren überfallen, mit Petroleum so daß derselbe in enssetzlicher
m Tode durch den Strang verurtheilt. 28 Riga, 22. Nov. Obwohl das Fahrwasser der Düna hä bleibt
Ebenso ist die Passage bei Domesnees
echen, passirbar. Düna fest
abhängigen billigeren Weinpreise, sowle die 1875 r Obsiweinfabrikition betrachtet werden. haben dabei die ungünstigen Handels bältnisse und das damit zusammenhängende Sinken der größeren
deuischland zur Ausmünzung gekommen sind, wurden
Behältern steckl,
bedeutende Mitgewirkt und Industriever⸗ allgemeine der Arbeilslöhne. Endlich hat die Concur renz Brauereien der Nachbarbezirke, namentlich jenigen zu Frankjurt a. M. den kleineten hessischen lriebsanstalten mehr als früher den Absatz ihres Fabri,
Von 119½ Millionen Guldenstücken, welche in Süd ⸗
½ Millionen nicht eingelöst. Wie viel von dieser ver⸗ lünißmägig sehr großen Summe noch in vergessenen wieviel im Laufe der Zeit in den Schmelz⸗
gel gewandert, zu Schmuck u. dergl. verwendet wurd e,
froren.
mit einer erlösten Geldsumme von Glanmünchweiler nach Hause gehen wollte, wurde in einem Wäldchen zwischen Münchweiler und Niedermohr erschlagen und ausgeplündert aufgefunden.
Landshut, 16. Nov. wurden in Grünbach bei Erding zwei Näherinnen in räuberischer Absicht ermordet. Der Raubmörder, ein Glasergehülfe, ist bereits verhaftet worden.
Würzburg. Ueber den Selbstmord Lutzenberger's berichtet das„Würzburger Journal“:„Der Einjährig⸗ Freiwillige v. Lutzenberger des 9. Infanterie-Negiments, ein hoffnungsvoller 18jähriger Jüngling, bat sich gestern früh 11 Ubr, nachdem er vom Exercieren heimgekehrt war, in seiner Wohnung erschossen. Der junge Mann war von seinem Instructions Officier mit der Strafe des Sandsack⸗ Tragens belegt worden, d. h. er mußte während des Exercierens einen 17pfündigen Sandsack im Tornister mit⸗ schleppen. Am gestrigen Nachmittag sollte dieses Gewicht auf 20 Pfund erhöht und der Bedauernswerihe überdies während der Nacht in Arrest gesperrt werden.
Berlin, 22. Nov. Gestern stand ein Landmädchen vor der 6. Criminaldeputalion, unter der schweren Anklage, an ihrer Diensiherrin miitelst aufgelösten Phospbors einen Vergiftungsversuch ausgeübt zu haben. Auf die Frage, welches Motiv sie zu dieser en ssetzlichen That veranlaßt hätte, erklärte die angekagte Unschuld vom Lande, sie habe ihre Herrin nur— ärgern wollen. Da der
Am Miiiwoch Abend 7 Uhr m Qualuät M. 4.50—6.50., Stroh per Cen iner M. 5.— R
bis 5.50. M. 0.90—1.—, 2. Qual. M. 0.80—90., im Kleinhandel 1. Qual. M. 1.20., 2. Qual. M. 1— 1.10. Eier das Hundert M.—. Weißkraut das Hundert M. 18.—. 65— 70 Pf., Rinofleisch 50 Pf., Hammaifleisch 30—40 Pf.
Nov. 22.70, per März 23.55. Korn per Nov. 17.50, per März 18.—. Hafer per Nov. 17.90, per Mäcz Rüböl per Mai 38.10.
herzogthum Hessen hat im Jahre 1875 gegen das Vorjahr eine Abnahme erfahren. 1öjähriges Jabre 1875 eine Minder-Ein nahme an Biersteuer von 53,934 M. 21 Pf. gegen 1874 berausgestell'. Die Menge des gewonnenen Biers blieb um 27,949 die in 1874 zurück. Die Abnahme des dessen zumeist in zufällig bestandenen
gründet. Als haupfsächliche Veranlassung derselben müssen die guten 1874 und 1875er Weinerndten und die davon
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 22. Nov. Der heutige Heu⸗ und Snoh⸗ arkt war gut befahren. Heu kostete per Ceniner je nach
Butler 1. Oualität eim Großhandel das Pfund
Kartoffeln per 200 Zollpfund M. 6—6. 50.
nalürlich nicht ermessen. Geld ⸗Cours.
Frankfurt am 23. November 1876. 20⸗Frankenstücke Mk. 16 24—28 Englische Sovereigns„„„, 2033 8
ussische Imperiales„ 16 70—75 olländische fl. 10⸗Stücke„ 16 65 G. Dieten n„ 9 71—1276 Du eaten a1 as Dollars in Gold. 4 16 19
Ochsenfleisch das Pfund Kalbfleisch 45—60 Pf., Producten-Markt. Walzen pet
Manz, 21. Nov.
18.75.
Darmstad t. Der Betrieb der Bierbrauerei im Groß
Es bat sich in Folge dessen im Hecloliter getzen
Betriebs ist in⸗ Verhälinissen be⸗
3748
Nachruf.
Liegst jetzt kalt nun auf der Bahre
O Stütz des Hauses, Du bist nicht mehr Umsonst ist unser lautes Klagen
Ihn gibt das Grab uns nimmermehr Still sei unser Schmerz daher.
Geduldig trugst Du Deine Leiden Ohne Murren, die Schmerzen schwer Ließt die Deinen nie empfinden Das, was Du gelitten sehr. Mögst uo Gott, nun diese trösten Aufrecht halten, sie in der Pein Nach den Leiden, folgen Freuden Nach dem Regen, Sonnenschein. Friedberg, 22. November 1876.
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