Ausgabe 
24.2.1876
 
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M. 78.. Die Preise verstehen sich fämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht= 100 Kilo. Manz, 21, Februar. Producten-Markt. Walzen per

Der Same davon geht in der Erde auf, das pflänzchen stirbt aber schon nach kurzer Zeit von

n Erd ab. So frei bri a a

eee e Enrwurzel ab. So frei geworden br ngt es März 20.10, per Mal 20.55, per Juli 21.15. Roggen

fer Wind oder andere Verhältnisse mit Klee in per März 14.70, per Mar 14.90, per Juli 15.10. 090

2 1 Berübrung. Einmal angelehnt und selbst wenn ver März 17.10, ver Mai 17.25. Rübtl per Mal 34.30, i per October 34.10.

os Pflänzchen schon welk ist, wirkt ein Tropfen Thau zur weiteren Fortentwickelung, aus den an⸗ legenden Blattlagen entsprossen sofort neue Wurzeln, je sich in den Stengel des Klee's einbohren, so also die Seide im wahren Wortsinne auf der kleepflanze festsitzt.

Einmal sestgewurzelt wächst die Seide mit einer eppigkeit und Raschheit, die Erstaunen erregt. Sie saugt aus dem Klee ihre Nahrung, hemmt, essen Wachsthum, umschlingt und erstickt denselben, is sich ihr Zweck, Samen zur Fortpflanzung ihres Heschlechts zu bilden, erfüllt hat. Sehr rasch zud daher kleinere oder größere Flächen dem Zerderben geweiht, der Klee ist verloren und die Frndte davon verdorben, denn das Vieh frißt die Seide nicht.

Zeigt sich irgend unter dem Klee Seide, so st ohne Säumen sofortige Ausrechung oder Um- zrabung der betroffenen Stellen das Empfehlens⸗ vertheste, weil andere Verfahren zu kostspielig und eitraubend sind.

Strengste Maßregeln Seitens der Regierungs- vehörden zur Verhütung und Vertilgung der Klte- ide sind ganz am Platze und zwar noch um so nehr, als auch der Aberglaube dabei eine Rolle pielt. Säet nämlich Jemand Kleesamen, der sich vorher in einem Mehlsack befunden, dann gibt es icher Kleeseide unter der Kleepflanzung, so geht

Gießen, 20. Febr. Auf unserem am 15. und 16. b. abgehaltenen Markte waren aufgetrieben: Rindvich 887 St. und Schweine 275 Stück. Ein stärkerer Besuch des Markles war der ungünstigen Witterung wegen nicht wohl zu erwarten. Die Preise des Viehs blieben immer noch hohe, nur Säugkälber waren billig. Rächster Markt den 7. und 8. März d. J.

Auszug aus der vom Reichskanzler vorgeschriebenen mit dem 1. März in Kraft tretenden Telegraphen⸗Ordnung.

Für das gewöhnliche Telegramm auß alle Entfernungen wird erhoben:

Eine Grundtaxe von 20 Pf.;

Eine Worttoxe von 5 Pf. für jedes Wort, wobel Alles, was im Telegramm niedergeschrieben, gezäolt wird. Länge eines Wortes auf 15 Schriftzeichen fesigesetzt, Ueberschuß⸗ zeichen gilt für neues Wort. Durch Bindestrich verbundene Ausdrücke zählen für so viele Wörter, als zu ihrer Bildung gehören; die durch einen Apoftroph getrennten Wörter werden für ebensoviel einzelne Wörter gezählt. Dem Sprachgebrauch zuwsderlaufende Wortzusammenziehungen sind unstaltbaft. Die in Ziffern geschriebenen Zahlen werden für so viel Wörter gezäblt, als sie je 5 Ziffern enthalten, welche Regel auch auf die Zählung von Buch⸗ labengruppen angewendet wird. Jedes Schriftzeichen, Buchslabe, Z ffer zäblt für ein Wort, ebenso ein Unter lteichungszeichen. Die zur Bildung der Zablen benützten [Punkle, Kommata, Bruchstriche werden für je ein Wort gezählt, ebenso wie die Buchstaben, welche den Ziffern an⸗ gehängt wer für je eine Zisser gerechnet werden.

Die bei Telegrammen zugelassenen, der Adresse votan zustellenden Zeichen:

ö D. fürDeingendes Telegramm.

Antwort bezahlt.

vie und da der Volksglaube. T. C. Collallonities Telegramm. Der Amerikaner leidet aber auch noch anf R.. Empfangen Anzeige. inem besonderen Uebel in unserer Gegend. Ganze 15* 1 kleepflanzungen werden ost wie vom Rost befallen, XP.Exprcß bezablt, »ann färben sich die Blätter erst röihlich, nachher werd u für je ein Wort gezählt.

Für dringende Telegramme kommt je die dreifache eines gewöhnlichen Telegramms zur Erhebung.

vraun, zuletzt sind solche wie gebrüht und fast Tax Für das dotauszuzablende Antwort⸗Telegramm wird

cbwarz, selbst der Stengel ist angegriffen und stebt

cliaßlich kahl da. Der Klee ist krank und zumie Gebühr von 10 Worten berechnet. Soll eine andere Berfüttern in diesem Zustande untauglich. Wortzabl für die Antwort vorausbezahlt werden, ist dieses 1 im Ursprunge Telegramm anzugeben. Für Collationirung .[wird balbe Tax, für Empfangs ⸗Anzeige ganze Taxe von Handel und Verkehr. 10 Worten erhoben. Jede Vervielfältigung an mehrere 1 Friedberg, 22. Febr. Walzen M. 21.40.50. Kon Adressen oder derselben Adresse nach verschledenen Wohn Ia 18.. Gerste M. 17.14. Hafer M. 16.15. Alle unden un demselben Otte beträgt bis 50 Worte 40 Pl. Greise versteben sich auf 100 Kilo= 200 Zollpsfund. Für e eee eines Telegtamms 7

1 N 1 8 1 dezit er T legraphen- Anstalt ist zu entrichten: a. bei Frankfurt, 21. Febtuar.(Biebmarkt.) Der heutige eee das Porto für anfeschentden Briefe mit

* 4 8 1e 95 E 1 b 22 8 die Tele,

eee,* a nn. 41 graphbenanstalterwachsenden Auslagen. Fürpostlagernde N 120⁰ Ochsen, 290 Kühe 300 Kälber und 30 N oderbabnboflagernde Telegramme ist ein Zuschlag von 5 8 stellien sich: Ochlen N M. 63.57, 20 Pf. zu entrichten. Bescheinigung für erhobene Gebühr I. Qual. N. 61.71, Kübe 1. Qual. N. W N beträgt 20 Pi. Für die Zurückziehung eines Telegramms 1 R. 51.43, Kälber M. 54.86, Hämmel 1. Qual. M. 54.86, don begonnener Abielegraphirung werden die erlegten g Qual. M. 48.. gebühren nach Abzug von 20 Pf. zurückerstattet. Tele- 1 rankfurt, 21. Febr. Fruchtbericht. Mehl Nr. 1 gramm Abschriften betragen bis 100 Worte 40 Pf. Für

* 2 1 2 8* 2 I. 39., Nr. 2 M. 35., Nr. 3 M. 31., Nr. 4 M. 27. die abgekützte Adresse ist 30 Mark für das Kalenderjahr Nr. 5 M. 21., Roggenmebl%%(Berliner Marke) M. 25 im Voraus zu enteichten.

o. II.(Berliner Marke) M. 21., Waizenschalen M. 9, Waizen M. 22.. Korn M. 17. Gerste M. 17-21. D. Frankfurt, 22. Februar. Das Geschäft bleibt

is 24. Wicken M. 21.. Linsen M. 2130. Nübel! Tendenz wenig Entschiedenbeit, da es an jeder kräftigen

Anregung von Außen manzelt. Im Allgemeinen wirkt die seit einigen Tagen matte Haltung des Pariser Platzes, worunter namentlich Staatsbabnactien leiden, verstimmend ein. Letztere, welche auf niedrige Pariser Schlußcourse gestern Abend flark rückgängig waren, haben sich zwar beute wieber etwas erholt, verkehrten indeß in schwankender Tendenz. Die gemeldete neueste erhebliche Mindereinnahme der Bahn, obgleich durch die Betriebsftörungen genligend molivirt, war nicht geeignet, der Besserung des Effekis weiteren Nachdruck zu verleihen. Lombarden broͤckelten

den, um sie als Ordnungszahlen zu bezeichnen,

im Laufe der Börst langsam im Course ab. Für beide Effekten war Paris, wie schließlich bekannt wurde, heute abermals ungünstig disponitrt. Etebitactien wurden um circa einen Gulden unter ihrem gestrigen Abendniveau gehandelt, hauptsächlich in Folge nachgebender Wiener Notirungen, welche man durch Gerüchte über Brünner Fallimente erklären wollte, Creoitactien bewegten sich zwischen 156%/ 5 7 5 und 156½, Staals⸗ badnactien zwischen 249½ 250½½% 249½ 250% 249⁰8 und 250%, Lombarden zwischen 101ʃ¼½101 100/ und 100¼. Oester. Bahnen waren wenig belebt. Aulvrecht schlossen 4 H., Voralberger fl., Elisabeth ¼ fl. matter. Galizter find ¼ fl. böher tcotz ihtet Mindereinnahme; auch Böhmer und Buschtichrader blieben elwas besser. Goltbardbabnachen mafter. Banken waren

iinger Mriori⸗

ibellweise nachgebend. Oester. Nationalbank und Me

höber. Anlagefonds sest. Spanier niedriger. täten preisballeud. Franz Joseph, Kaschau Oderberger, Mährische Grenzbahn, Raichenberg⸗Pardubitzer(1%),

Ungar. Nordost und Oft und 5% Lombardische bößer. Loose sest. 186 ½¼%½% beer. Von Wechseln Amsterdam und Wien theufer.

Geld Cours.

Frankfurt am 22. Feburar 1876. eee e e Mk. 16 85 G. Holländische fl. 10⸗Stücke. 16 65 0. Ducaten. r 3 9 4651 Ducaten al marco 3 5 9 55-60 20 Frankenstücke. 4 16 2428 Englische Sovereigns. 5 20 3843 [Nussische Imperiales. B 6469 [Dollars in Gold. 1 41619

ö 0 7 Bi

Am 5. Februar d. J. Scheuer in Ober⸗Wöllstad

0

verunglückte beim Abbruch einer ider dortige Einwohner Joseph

Feuerbach, indem die eine Wans der Scheuer einstel und den Verunglückten überschüttete. Derselbe starb sofort

und binterläßt eine arme Frau nebst zwei kleinen Kindern,

von welchen das Jünzsie 9 Monate alt ift. Die Frau verlor ibren Ernährer, welcher ein durchaus braver Mann gewesen ist; sie befindet sich in mlichen Verbält⸗

nissen und butet biermimedle Menschenberzen, ibre schlimme Lage dulch kleine Gaben in Etwas mildern zu helsen.

Die Expedition des Oberb. Anzeigers hat sich bereit berklärt, Gaben für sie in Empfang zu nehmen.

A 64. 5 2 7 8 Anfragen von auswärts, um Auskunft über eine Annonce zu erhalten, können nur Beantwortung finden, wenn dem Briefe eine Marke zur Nückfrankirung beige schlossen ist. Am einfachsten geschieht eine derartige Anfrage auf einer Correspondenzkarte mit Rückantwort.

Die Expedition des Oberh. Anzeigers.

Holz⸗Versteigerung.

592 Dienstag den 29. Februar und Mittwoch den 1. März l. J., sollen in dem hiesigen und Nockenberger nachbezeichnete Holzsortimente meistbietend

Mobiliar-Versteigerung. 76 Montag den W. Februar, Vormittags 10 Uhr, 1

baer M. 17.. Koblsamen M. 3335. Erbsen M. 21 sortgesetzt immer in enge Grenzen gebannt und zeigt die oll das hinterlassene Mobilar-Vermögen des verstorbenen Markwalde

I 8 V f kauft werden. versteigert werden 5 5 ef eee ee 303.6 Naummeter Buchen-Schestholz 11. Klasse, 0 1 Flügel, 1 Harmonium, 2 Sopha, ein großer 2 5 Sen gabel Vorrath von Büchern, sowie Alles was er an 10 Gich 7 rugelholz Mobilar und Hausgeräthe besaß ö 5. 5 Burg⸗Gräfenrode am 19 Februar 1876. 4 Welen 1 8. 2 Großherzogliches Ortsgericht Burg⸗Gräfenrode 7639 Fichten 8 Mo sche ro sch. ö 6000 7 Weiden 5 0 23 Stämme Eichen-Bau⸗ und Werkholz, 20,14 4 Bekanntmachung Kubikmeter haltend, 595 Freitag den 25. d. Mts, des Vormittags um 9 Stämme Kiefern-Bauholz, 4,20 Kubikmeter I uhr, sollen in hiesigem Rathhause die bel Herstellung haltend, 44 ines Zimmers in biesigem Hospital erforderlichen Ar⸗ 15 Stamme Buchen-Werkholz, 29,71 Kubikmeter eiten, als: a haltend. b i Scchreinerarbelt, veranschlagt zu 80 Mark 40 Pf., Der Anfang ist am ersten, sowie am zweiten Tag des 9 Weißbinderarbest Morgens 9 Uhr beim Forsthaus, wohin man Steig 1. 1 1 in die Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. liebhaber hoͤflichst einladet. Friedberg den 27. Februar 1576. Das Stammholz kommt am ersten Nachmittag zur

Versteigerung.

G. Oppershofen den

roß herzogliche Bürgermeisterei Friedberg, onde ar.

Abziehbilder e auf 150 Tassen, Glaser ꝛc. Hettenkragen

n größter Auswahl bei Carl Bindernagel,

21. Februar 1876. Der Markgegenschreiber Weil. und Manschetten c. bel K. Friedrich neben der Post.

1 92 1 5 1 Güter- Verpachtung. 1 598 Montag den 28. Februar d. J., Vormittags Uhr, sollen in hiesigem Rathhause die Grundstücke des Kaufmann Ludwig Winheim dahier einer noch⸗ maligen öffentlichen Verpachtung ausgesetzt werden. N Eine weitere Verpachtung findet nicht statt. Friedberg den 23. Februar 1876 Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Fouec ar.

128 man mit der Gaskraftmaschine sie ist ohne Vorbereitung thätig, bedarf keiner Aufsicht und ist gan- zicht man noch in Betracht, dass dieslbe sehr wenig Raum beausprucht und keine besonderen baulichen Vor- bereitungen bedingt, kann dieselbe jeden Gewerb- treibenden empfohlen werden Wenige Silbergroschen per Tag genügen, um sich damit eine grosse Arbeits- kraft zu Durch die alleinige Niederlage tertiger Maschinen bei Klimsch& Co Frank- furt a. M. sind solche Maschinen rasch und zu Original- preisen brospeete und alle Auskunft gratis.(H. 65.)

Bux Pflanzen

594 kauft Gärtner Schortmann, Friedberg, Vor- stadt 150.

Die bequemste und billigste Betriebskraft erzielt Langen& Otto, in voller Kraft

afahrlos.

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80

verschaffen. in

zn beziehen