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1 a die Großberzoglichen Bürgermeistereien Dorheim, Dorn-Assenheim, Dortelweil, Friedberg, Gambach, Griedel, Ilbenstadt, Kirch—
Goͤus, Maibach, Nieder-Erlenbach, Nieder- Eschbach, Reichelsheim, Wisselsbeim und den Polizei-Commissär zu Wickstadt. Wenn Sie nicht die am 2. December vorigen Jahres geforderte und am 29. December vorigen Jahres erinnerte Vorlage sunerhalb 3 Tagen
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Dienstag den 15. Februar.
M. 20.
berhessischer Anzeiger.
Die Petitzelle wird mit 11 Pfennig berechnet.
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Kreisblatt für den Kreis Friedberg—
Erscheint jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag.
und die Vergütung gegen Brandschäden.
Amtlicher Theil.
eressend: Die Ausführung des Gesetzes vom 6. Juni 1853, die Versicherung der Gebäude gegen Feuersgesahr
ichen, geht unnachsichtlich Wartbote zur Abholung ab.
utteffend: Die Vornahme der Feuer visilalton im Jahre 1876.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg a die Großb. Bürgermeistereien, die Groß. Polizei-Verwaltung zu Bad-Nauheim und den Großh. Polizei-Com missär zu Wickstadt. Indem wir Sie beauftragen, die Feuervisitation unter Zuziehung der Feuervisttatoren nach bestehender Vorschrift vorzunehmen, empfehlen wir nen zugleich darauf zu achten, daß die Bisitatoren hierbei ihr Augenmerk auch auf Nichtbefolgung der bestehenden Bauvorschriften der Bestimmungen gen der Aufbewahrung feuergefährlicher Gegenstände— Artikel 147 und Artikel 151 des Polizetstrafgesttzes— die so ost die Ursachen von wränden sind, richten und Zuwiderbandlungen zur Anzeige bringen.
Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. December v. J.
Bekanntmachung.
u chsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 6. März d. J. und folgende Tage: Für diejenigen, welche in den Jahren 1856 und 1859 gebocen sind. Montag den 13. März d. J. und folgende Tage: Für diejenigen, welche in den Jahren 1857 und 1858 geboren sind. Die Prüfung beginnt an jedem Tag Morgens 8 Uhr dahier in der alten Canzlei, Louisenplatz 2.
Zugleich machen wir auf die neue Prüfungs Ordnung zum einjährig freiwilligen Dienst, Anl.
Friedberg den 11. Februat 1875.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg
Trapp. Friedberg den 11. Februar 1876.
Trapp.
bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß dle
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zu§ 91 der Ersatz-Ordnung vom
6. September 1875 wiederholt aufmerksam, und insbesonders auf§ 2, wocin die binsichtlich der einzelnen Prüfungsgegenstande gestellten Anforder⸗
ungen enthalten sind. Darmstadt den 7. Februar 1876.
Großherzogliche Prüsungs-Commission für einjährig Freiwillige.
v.
Marquard,
Reg. Rath.
Deutsches Reich.
Darmstadt. c war die Frage aufgetaucht,, ob nicht das F uerlösch⸗Wesen in Hessen durch Bewilligung tunes entsprechenden Beitrags aue der Staats- lusse mehr, als bisher, zu fördern sei. Man nubte indessen von einer solchen Bewilligung ehen zu können, da die Regierung sich bereit F lärt hatte, die Bestrebungen des Verbands der sischen Feuerwerk-Leute in geeigneter Weise zu bern. Ganz neuerlich hat Abg. Osann die üngelegenheit in bestimmter Richtung wieder auf— riffen, und zwar soll die Regierung ersucht wrden, daß die Gründung einer Casse zur Unter- utzung verunglückter Feuerwehr- Männer wen Hinterbliebenen, sowie zur Hebung des Nuerlösch⸗Wesens in Hessen nach Maßgabe eints Aummten Statuts vorgenommen, und zu deren Lotirung ein entsprechender Staats Beitrag in h Budget aufgenommen werde.
Mainz. Nik. Racke ist wegen einer in der ten Wiesbadener Katholikenversammlung ge— Rede auf den 21. d. M. vor das zelsgericht zun Wiesbaden geladen.
Berlin, 10. Febr. Der Reichstag beschloß le bel Fortsetzung der dritten Lesung der Erafgesetz Novelle mit 173 gegen 162 Stimmen Wiederherstellung des bei der zweiten Lesung
Merlage(Kanzel Paragraph) in der von Völk
nme die Fortschrittspartel, vas Centrum, die koclaldemokraten und außerdem Lasker, Miquel 5 konservative Abgeordnete. Hierauf wurden 5 49(Duchtsne- Paragraph) und§. 3533
„enim Parograph) mit den von Marquardsen
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entragten Abänderungen, alle übrigen Para- phen nach den in der zweiten Lesung gefaßten Vichlüssen genehmigt.
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Schon auf dem vorigen Land⸗
des Reichstags hat vor Agelebnten Paragraphen 130a der Regierungs⸗
ntragten Fassung; gegen diese Wiederherstellung,
Sitzung wurde die Strafgesetz- Novelle in der Schluß Abstimmung mit großer nehmigt. Dagegen stimmten nur die Fortschri'ts— Partei, das Centrum und die Social- Demokraten. Vice Präsident Hänel gibt die gewöhnliche Geschästs-Uebersicht. Fürst Bismarck dankt dem Reichstage für die im Dienste des Reiches und der deutschen Nation bei den parlamentarischen Arbeiten geleisteten Mitwirkung und verliest eine Bolschaft u des Kaisers, welche die Session schlleßzt. Die Versammlung ging sodann mit einem drei— maligen enthufiastischen Hoch auf den Kaiser aue— einander.
— Wie man der„Magd. Ztg.“ schreibt, soll
Parlaments-Mitgliede gesagt haben:„Ich babe den Hohenlohe nicht nach Rom geschicktz überhaupt lönnen Sie ssch darauf verlassen, daß ich mich nie dazu hergeben werde, mit dem Papste über preußische Staats-Gesetze zu unterhandeln!“
L— Wie man der„Nat.⸗Ztg.“ miitheilt, wird der Bundesrath das Hülfs-Cassen-Gesetz, wie es aus den Beschlüssen des Reichstages hervorgegangen, annehmen. Die letzteren werden zunächst noch einer Prüfung der zustehenden Bundesraths-Aus— schülsse zu unterbreiten sein,
11. Febr. Die
natlonalliberale Fractson der gestrigen Plenar— Sitzung bei Gelegenheit einer kurzen Besprechung über die nächslen Wahlen das bisherige Central— Wabl⸗Comite neu bestätigt und dasselbe beauftragt, seiner Zeit die erforderlichen Vorbereitungen für die Wahlen zu treffen. — Wie dem„B. Tgbl.“ von„glaubwürdiger Seite“ mitgetheilt wird, haben in Betreff der Vorlage wegen Ueberlassung der preußischen Bahnen
Majorität ge⸗
an das Reich sämmtliche preußische Mintster jeder der für sich eine schristliche Meinungs⸗Aeußerung ver- einnehmen. ö In der heutlgen Abend- faßt und diese dem Gesamut Ministerlum einge-(haben das Mandat zuvor dem Minister à latete
reicht. Sämmtliche Auslassungen stimmen dem Projecte zu. Es handele sich also lediglich noch um die formelle Erledigung der Vorlage durch den Minister-Rath, da das materlelle Einverständ⸗ nig bercits erzielt sei.
— Der„ Reichs-⸗ Anzeiger“ erklärt, daß von Seiten der englischen und russischen Regierung, sowie der Vereinigten Staaten mit dankenswerther Bereitwilligkeit Unterstützung für die Schrltte zu— gesagt sei, wesche der deutsche Gesandse bei der chinessischen Regterung anläßlich des bei Foochow geplünderten deutschen Schͤoners„Anna“ zu thun ermächtigt ist. Fulda.
Die„Germania“ dementirt die
und Fürst Bismarck kürzlich zu einem hervorragenden Nachricht, nach der in den nächsten Monaten hier
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wieder eine Confserenz der deutschen Bischöfe statt⸗ finden solle.
Ausland. Oiesterreich⸗-Ungarn. Wien, 11. Fc. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Abgeord- netenhauses hat mit 16 gegen 8 Stimmen die frumänische Handels Coavention angenommen; Seitens der Minorität sind zwei Anträge auf Vertagung resp. auf Uebergang zur Tagesordnung angemelbet.
— Dem„Pester Llopd“ wird von zuverlässiger Seite die Mittheilung gemacht, daß die Gerüchte, welche eine Besetzung von Besuien durch öster⸗ reichisch-ungarische Truppen, als im Plane An- drassy's gelegen, bezeichnen, jeder Begründung entbehren. Ebenso seien die Petails, durch welche die Gerüchte unterstützt werden, entweder absolut unwahr, vollständig entstellt, oder tendenziös über- trieben.
Pest. Den durch Franz Deak's Tod ver- walsten Sitz im ungarischen Reichstage wird bekannte Histortker Bischof Michael Horvatb Die Wähler der inneren Stadt Pest


