Die letzte Generalversammlung der Mathil denstistung für die Provinz
Rütungen an in der Provinz vestehende Kleinkinderschule Vorslände solcher Schulen, für welche eine Subvention
Bedürfnisse der betreffenden Anstalt, bis zum 1. Februar l. J.
Gießen, den 5. Januar 1876.
Bekanntmachung. Oberhessen hat beschlossen, daß au n, insbesondere zum zu lassen.
an den Un terzeichneten gelangen des Vorstandes
Namens
Besten der hieran thäligen Lehrerinnen, lat r n beansprucht wird, aufgefordert, ihre Gesuche, mit möͤglichst ausführlicher Mitiheilung über die Frequenz,
ch für dieses Jahr aus den Mitteln des Vereins Unter⸗ verabsolgt werden sollen. Es werden hiernach die die Millel und
der Malbilden⸗ Stiftung der Provinz Oberhessen. v. Röder.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Großberzogliche Regier⸗ ungsblatt Nr. 1 enthält:
I. Bekanntmachung, die Aufhebung der Großherzog- lichen Commission für Postangelegenheiten betreffend.
11. Bekanntmachung, die Freiherrlich v. Weyherische Eleonorenstiftung betreffend. III Iv. und V. Uebersichten der für das Jahr 1875 genehmigten Umlagen zur Vestreitung der Communal. bedürfnisse der israelitischen Religlonsgemeinden des Kreises Büdingen und der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfnissen in den Gemeinden des Kreises Bingen, sowie desgleichen in den Gemeinden des Kreises Alsfeld.
VI. Ermächtigung zur Annahme und zum eines fremden Ordens.
VII. Sbarakterertheflungen.
VIII. Ruhestandsversetzungen.
Darmstadt. Wie das„Tagbl.“ vernimmt, beläuft sich der Betrag der nicht rechtzeitig bis zum 31. December 1875 zur Einlösung vorge⸗ kommenen Noten der Bank für Süd deutschland auf etwa 300,000 Mark. Den strengen Vor⸗ schristen der Statuten gemäß sind diese Noten einstweilen präcludirt. Bei der Direction der Bank ist jedoch bereits ein auf Verlängerung der Einlösungs-Frist abzielender Antrag einer Anzahl Actionäre an die nächste General- Versammlung, welche allein in der Lage ist, darüber beschließen zu können, eingereicht, und es dürfte nicht zu bezweifeln sein, daß solcher Antrag von der im März stattfindenden General-Versammlung ange- nommen wird. Wer also noch auf Gulden oder Thaler lautende Noten der Bank für Süddeutsch · land in Händen hat, wird gut thun, dieselben bis nach der General- Versammlung an sich zu halten und sie nicht mit Berlust an etwaige Spe⸗ culanten zu begeben.
— Der Abg. Heinzerling hat bei der zweiten Kammer den Antrag auf Einführung eines gene rellen nur einmal zu leistenden Dienst⸗ Eides für die hessischen Staats Beamten eingebracht. Es handelt sich, ausweislich der Motive, hierbei um Beseitigung einer veralteten Einrichtung, wonach bei jeder Beförderung im Amt, jedem sonstigen Eintreten in ein anderes Amt ic. bislang eine erneute Beeidigung auf lange und schwülstige Eides-Formeln stattfindet, durch Annahme des bei den Reichs Beamten aufgestellten Princips ein- maliger Beeidigung auf eine allgemein gefaßte Eides⸗Formel.
Mainz, 6. Jan Gestern Nachmittag wurde Kaplan Schaider von Castel wegen angeblicher Zuwiderhandlung gegen die hessischen Kirchengesetze vom Untersuchungsrichter dahier vernommen.
Berlin, 7. Jan. Prinz Fri drich Karl ist gestern Abend einer Einladung des Commandeurs des russischen Husaren Regiments„Archtirsk“ Nr. 12, dessen Chef der Prinz ist, Oberst Graf
Tragen
Konstantinopel im Vereine mit den Nordmächten anzuschließen.
— Die„Pol. Cor.“ meldet aus hochofficiöser Quelle: Die österreichische Regierung und die ungarische Regierung haben die Verhandlungen über jene Fragen, welch zwischen den beiden Reichs hälften in nächster Zukunft zur Lösung ge⸗ langen müssen, wegen anderweitiger Regierungs- Geschäfte für kurze Zeit unterbrochen. Die Ver- handlungen werden demnächst fortgesetzt und zum Abschusse gebracht werden. Der Verlauf der bis- herigen im Geiste gegenseitiger Billigkeit geführten Vechandlungen berechtigt zu der Hoffnung, daß die den Gegenstand derselben bildenden Fragen in kürzester Zeit eine gedeihliche Lösung finden werden. — Die Gerüchte, daß die Pforte sich weigere, Andrassp's Vorschläge anzunehmen, sind mindestens verfrüht, da diese Note noch gar nicht dem Divan präsentirt wurde. Amtlich verlautet, daß selbst, wenn die Pforte sich weigere, eine militärische Intervention Oesterreichs nicht erfolge; die Pforte würde dann sich selbst und den Zufällen über ⸗ lassen, die hereinbrechen müßten. Weigerten sich die Insurgenten, das Resorm Project anzunehmen, so erfolge gleichfalls keine militärische Occupation des Insurgenten-Gebiets, wohl aber würde dann den flüchtigen Insurgenten die Gastfreundschaft Oesterreichs gekündigt und ihnen die bisher ge— währte Unterstützung entzogen
— Das„Fremdenblatt“ kann auf Grund eingegangener Erkundigungen positiv versichern, daß die Sensations-Depesche des„Standard“, wonach die Reserven der österreichischen Armee angeblich einberufen worden sind, jeden Grundes entbehrt. Es wurden, wie das„Fremdenblatt“ hinzufügt, weder Reserven einberufen, noch Vor⸗ bereitungen zu einer etwa bovorstehenden Ein⸗ berusung derselben getroffen.
— Die amtliche„Wiener Zeitung“ veröffent- licht die Ernennung des Domherrn Romaszkan zum armenisch-katholischen Erzbischof von Lemberg.
Prag. Auf dem hiesigen Haupt-Zollamt wurde am 2. d. eine große Sendung alter fran zösischer Uniform⸗Stücke für die Herzegowina bei der zollomtlichen Abfertigung beanstandet, da die: selben als„Tuch Lappen“ declarirt waren.
Pest. Die ungarische Regierung hat ein Pro- gramm ihrer Handels-Politik entworfen, welches, freihändlerisch gehalten, keine Zoll-Erhöhung zu- gestebt und die jetzigen Zoll-Sätze als Maximal- Tarife ansieht. Sollte Oesterreich die Wünsche der Schutz⸗Zöllner ausschließlich zur öconomischen Richtschnur nehmen, dann werde Ungarn auch gegen Oesterreich Schutz Zoll Linien errichten. Oesterreich soll zugegeben haben, die Zölle für Eisen⸗Waaren und Maschinen nicht zu erhöhen,
Mengden folgend, auf die Besitzungen desselben zur Abhaltung von Bätenjagden nach Kurland abgereist. In etwa 14 Tagen beabsichtigt Prinz Friedrich Karl wieder nach Berlin zurückzukehren. Eisleben, 6. Jan. Bei der heutigen Landtags⸗Wahl wurde Gneist wiedergewählt. München. Die Rückkehr des Königs von Hohenschwangau nach München ist auf den 755 d. M. in Auesicht genommen.— Der Papst hat in den letzten Wochen gegen die vermeintliche Ver⸗ letzung des mit Bapern abgeschlossenen Concordats, welche in der Einführung des Reichsgesetzes zur Beurkundung des Personenstandes, resp. der Civilehe liegen soll, feierlichen Protest erhoben, und diesen Protest nicht durch seinen hiesigen Nuntius der
Regierung überreichen, sondern in Rom bem bei
ihm beglaubigten bayerischen Gesandten, Grafen Paumgarten, zustellen lassen.
Ausland.
Oesterreich- Ungarn. Wien.
Von Italien ist bereits die Erklärung eingelaufen, es sei bereit, sich Andrassy's Reform Project in
wogegen es an der Erhöhung des Tarifs für Baumwolle und Woll⸗Waaren festhält.
[Schweiz. Bern, 7. Jan. Der Bundes- rath hat heute den Conflict zwischen dem Unter“ nehmer der Gotthard: Bahn, Favre, und der Direction, betreffend die Rückhaltung der Auszahl⸗ ung für den Richtungsstollen, dahin entschieden, daß diese Auszahlung theilweise gemacht werden müsse.
Frankreich. Paris. Die französische Re⸗ gierung hat ihre bedingungslose Zustimmung zu der Note des Grafen Andrassy in Wien notificirt und ihre Gesandten in London und Rom ange- wiesen, in gleichem Sinne zu wirken.
Holland. Haag. General Klerck ist zum Kriegsminister ernannt worden.— Laut Meld: ungen aus Atschin vom 2. Januar haben die Atschinesen Bital, Lamterir und die Verschanzung Tökönanta geräumt.
Andrassy's einen achttägigen Termin
zu prüfen;
dagegen fort. verproviantirt und seine
Großbritannien Lon don. Der„Köln. 31g.“ wird aus Wien gemeldet: Lord Derby hat sich bei der Entgegennahme der Circular-Note bis zum
12. Januar vorbebalten, um dieselbe gründlich
Italien hat gleich zugestimmt. Spanien. Madrid. Nach einem Tele-
gramm vom 5. d. haben die Carlisten ihre Ar
tillerie aus den Positionen um Hernani zurück ⸗
die Beschießung von Guetaria dauert Letzterer Platz ist übrigens neu Garnison verstärkt worden.
— Ein Schreiben aus Tafalla meldet, daß mehrere carlistische Offiziere und Soldaten wegen Verschwörung in der Umgegend von Estella er⸗ schossen worden seien.
— Der Marquis von Cabra ist mit Voll: machten des Königs Alsons versehen und mit einer geheimen Misston bei der Königin Isabella beauftragt, in Paris angekommen. Man glaubt, daß seine Sendung Bezug auf gewisse ernste Vorfälle der letzten Zeit hat, daß er die Beding⸗ ungen festsetzen soll, unter welchen die Königin in Zukunft in Spanien residiren soll. Der Zu⸗ stand dec Ex-Königin, welche bei der Pflege ihrer an den Masern erkrankten Kinder von der gleichen Krankheit befallen wurde, hat sich übrigens, nach einen Privat⸗Depesche der„A. Z.“, verschlimmert.
— Die Regierung hat mehreren verbannten Generalen die Rückkehr gestattet.
Portugal. Lissabon, 3. Jan. Gestern hat die Eröffnung der Cortes stattgefunden. Der König hob in seiner Thronrede das Fortbestehen freundschaftlicher Beziehungen zu den anderen Mächten hervor. Die unparteiische Entscheidung des Marschalls Mae Mahon Betreffs der Delagoa⸗ Bay habe glücklicherweise eine übrigens friedliche Differenz mit England zum Abschluß gebracht. Betreffs des Budgets sagt der König, daß der gedeihliche Zustand des Landes keine neue Steuern
erfordere. Rumänien. Bukarest, 7. Jan. Fürst die Neujahrs-Festlichkeiten sind
Karl ist erkrankt; in Folge dessen aufgehoben.— Ein fürchterlicher
Schneesturm hat alle Communication unterbrochen.
Türkei. Konstantinopel, 5. Jan. Der Londoner„Hour“ wird von hier telegraphirt: „Eine ernstliche Verschwörung ist eben an's Licht gekommen. Eine große Anzahl von fanatischen Türken, geleitet von einem hochgestellten Beamten, der der alttürkischen Partei angehört, bat sich vereinigt, um in einer bestimmten Nacht die christ⸗ liche Bevölkerung von Constantinopel zu ermorden. Die Polizei hat einige Verhaftungen vorgenommen.
— Der frühere Botschafter, Ali Pascha(auch Mitglied des Executivrathes), ist zum General- Gouverneur der Herzegowina ernannt an Stelle Raouf Pascha's, der als General-Gouverneur nach Kreta geht. Der Gouverneur von Serajewo, Ibrahim Bey, ist zum General- Gouverneur von Bosnien ernannt. ö
Aus Stadt und Land.
Gießen, 7. Jan. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen bat in den bereits verhandellen Anklagesachen erkannt: Am 3. Jan. gegen Heinrich Oechler III. von Hie wegen Diebstahls, Gefängnißstrase von 4 Monden. Am 4. Jin. gegen Margaretha, Chesrau des Ferd. Mahl, geb. Grün, von Ilbenftadt, wegen Urkunden⸗ fälschung, Gesängnißstrase von 6 Monaten. Am 5. Jan. getzen Johs. Loos von Ober⸗ Rosbach wegen Diebstahls, Gesängnißfrase von 5 Monalen. Am 6. Jan. gegen Johs. Krämer II. von Leusel und Johs. Hartmann von da wegen angeschuldigten Meineids,— nachdem die Ge⸗ schworenen ein„Nichischuldig“ ausgesprochen hatten— auf Freisprechung. Am 7. gegen Johs, Scheibel XV. von Ober⸗Möclen, wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit, Gesängnißstrase von 14 Monaten. Es werden weiter solgende Anklagen zur Verhandlung bezw. Aburtheilung kommen. Den 10. Jan., Vorm. 9 Uhr, gegen Marg. Löffler von Gelnhaar wegen Diebstahls. Vereih. Adv. Dr. Schwarz. Denselben, Vorm. 11 Uhr, gegen Johs. Chriß. Bach von Ober⸗Seemen wegen Oiebstahls, Ver th. Adv. Dr. Rosenberg. Den 11. Jan. Vorm. 9 Uhr, gegen Joseph Stieber von Boxberg wegen Diebstahls, Verth. Adv. Dr. Muhl. Den 12. Jan., Vorm. 9 Uhr, gegen Johg. Schiebelhuth's Ehefrau von Lauterbach wegen
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