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407 Jeg 480 800 2190 810 70. 2580 2874 3214 3241 3277 3304 3474 3499 3530 3588 3633 3983.
Wien, 1. Juls. Bei der beufigen Gewinn⸗Ziehun der österreichischen 100 fl.⸗Eredit⸗ Loose vom Jahre 185 gewinnen; Serie 610 Nr. 38 200,000 fl, S. 2031 Nr. 55 40,000 fl., S. 3475 Nr. 62 20.000 fl., S. 2548 Nr. 97, S. 582 Nr. 63 je 5000 fl.— Weiter gezogene Serien: 526 996 1460 1817 2161 2475 2789 3109 4162.
Wien, 1. Juli. In der heutigen Ziehung der Com— munal⸗Loose fiel auf S. 1203 Ne. 63 der Haupttreffer, auf S. 1203 Nr. 68 fielen 50,000 fl., auf S. 1204 Nr. 83 10,000 fl. Weiter wurden folgende Serien ge— zogen 124 130 225 947 1728 1729 2042 2269 2334 2423
Allerlei über die Kirchensteuer. Nr. 3.
Aber ses härte noch gewartet werden sollen⸗ Die Sache war„noch nicht spruchreif.“ Noch nicht spruchreif? Es ist doch schon lang genug spruchreif, wie viel man einem
ogen; 58 136
Assessor oder einem Schullehrer geben muß, damit er bestehen
kann und damit man jungen Leuten zumuthen kann, daß sie Juristen oder Schullehrer werden. Ja, aber es hätte erst ein genau beziffertes Budget auf⸗ gestelll werden müssen, damit man sicher wüßte, wie weil die Mittel reichen und wie viel also durch Um⸗ lagen zugeschossen werden muß. Man weiß es ganz be— stimmi. Das Budget des Centralkirchenfonds für 1876 ist aufgestellt, beschlossen und genehmigt. Es gebt aus demselben, resp. seinen Anlagen vollkommen deutlich hervor, welche Mitiel zum Zweck der Pfarrbesoldungen verfügbar sind, nämlich außer den vorhandenen Dotationen und dem im Staatsbudgei vorgesehenen Staatszuschuß, um die ge— ringsten Stellen auf 800 fl. zu bringen: Zuschüsse der vermögenderen Kirchenfsonds mit 15500 M. und Erträg⸗ nisse erledigter Stellen mit 7200 M. Weiter ist nichts da. Wo nichts ist, da ist das Budget schnell sertig.
Sehen fich dergleichen Einteden nicht ganz genau an wie Ausreden?
Da trifft eine andere Einrede doch viel mehr den Kern der Sache. Ich brauche das ganze Jahr keine Kirche und keinen Pfarrer, und nun soll ich auch noch dafür bezahlen! Die Leute, die die Kirche brauchen, mögen sie bezahlen. Genau mit eben so viel Verstand sagt ein Anderer: ich komme das ganze Jahr nicht ans Landgericht, ich babe keinen Prozeß und will keinen haben,— warum werde ich nun doch gezwungen mit meinen Steuern zur Unterhaltung des Landgerichts
beitragen? Oder: was geht mich der neue Vieinalweg an, der durch unsere Gemarkung gebaut werden soll? ich habe keinen Acker, auf den ich fahren müßle, ich mache über⸗ haupt keinen Gebrauch von dem Wege; die, Leute, die ihn nöibig haben, mögen sich ihn selbst bezahlen.— Aber der Einsichtige weiß, daß Jedermann ein Interesse daran hat, wenn die Rechtspflege wohl im Stande ist und der Acker⸗ bau blüht, und daß es datum nicht mehr als billig ist, wenn Alle nach Verhältniß zu jenen gemeinnützigen Zwecken beitragen. Mittelbar haben Alle Vortheil davon. Oynehin weiß Keiner, ob er nicht auch einmal unmittelbar das Gericht sehr nöthig baben oder für den neuen Weg seht froh sein wird. Die Anwendung hiervon auf Kirche und Kirchensteuer ist leicht zu machen.
Uebrigens wird die Staatsgesetzgebung über kurz oder lang gewiß dafür sorgen, daß Jeder aus seiner Religions— gemeinde austreten kann, ohne sich einer anderen anzu⸗ schließen, und daß also, wer will, ganz obne Religion und Religionsgemeinschaft leben kann. Dann wird sich Jeder auf die einfachste Weise von aller Beitragspflicht für eine Religionggemeinschaft befreien können,— nämlich wenn ihm seine Religion und seine Kirche nicht mehr die paar Pfennige oder Mark werth ist, die er zur Erbaltung der letzteren des Jahrs beitragen müßte.
—e—
Auszug aus dem Civilstands⸗Register der Stadt Friedberg.
Getraut: Simon Guthmann, Kaufmann aus Worms, und Recha Grödel von Friedberg.
Gestorben:
30. Juni.
24. Juni. Emilie Wiesenbach, geb. Bapst, Ehefrau des Großh. Geometers Ludwig Wiesenbach, 58 Jahre alt.
24. Juni. Philippine Marie Müller, geb. Freimann, Ehefrau des Seribenten Johann Philipp Müller, 46 Jahre alt.
26. Juni. Maria Übrich, geb. Manck, Ehefrau des Schuhmachers Johannes Übrich, 63 Jahre alt.
27. Juni. Elisabetha Wilhelmina Schüller, Tochter des Karl Schüller, 10 Wochen alt.
28. Junt. Margaretha Susanna Hahn, 32 Jahre alt.
Der Vorstand des Gustav-Adolf-Verein für Friedberg und Umgegend bittet die Mitglieder desselben, ihre Geschenke bis Anfangs August zuzusenden, da die Verloosung da stattfinden soll.
Ditte an Menschensteunde.
Von einem schweren Unglück wurden die Gemeinden Oppenheim, Dienbeim, Ludwigehöhe, Guntersblum und Gimbsbeim am 22. Juni durch den bei Ludwigshöhe er⸗ folgten Dammbruch heimgesucht. Der größte Theil dieser Gemarkungen steht heute noch 6— 8 Fuß hoch unter Wasser. Von Dienheim und Oppenbeim find fast alle Frucht- und Kartoffelfelber, sowie Weingärten überschwemmt oder von Grundwasser durchzogen. Da in den Niederungen meist die weniger Bemiitelten begütert sind, so ist die Noth um so größer. Noch sind die Besiellungskosten der großen⸗ theils zum zweitenmale bepflanzten Aecker, die im Früh⸗ jahr schon vielen Schaden gelitten, nicht bezahlt, und schon i die ganze Ernte vernichtet, von der die Schulden getilgt und die Winterbebürfnisse bestritten werden sollten. Die Verdienste der Arbeiter sind in manchen der genannten Gemeinden durch die Verkehrsstockungen geringer. Daher sind viele Familien in einer verzweifelten Lage. Darum richten wir an Alle, denen die Noth ihrer Mitmenschen zu Herzen geht, die dringende Bitte, von ihrem Ueberflusse zur Linderung dieses unberechenbaren Elendes eine Liebes⸗ gabe beizusteuern. Zugleich bitten wir die verehrlichen Expeditionen der verschiedenen Zeitungen diesen Aufruf aufnehmen und wie in anderen Fällen, so auch für unsere Orte, der Sammlungen sich unterziehen zu wollen.
Oppenheim c. ꝛc. den 26. Juni 1876.
(Folgen die Unterschristen.)
Bezugnehmend auf Obiges sind wir bereit, Gaben in Empfang zu nehmen und dieselben an den Ort ihrer Be— stimmung gelangen zu lassen.
Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers.
Eingesandt.
Wie wir vernommen, soll uns in dieser Woche ein Kunstgenuß seltlener Art geboten werden. Die Hofsänger der Großb. Hof-Theater Darmstadt und Mannheim, die Herren Jäger. Bögel, Hienl, Reichhardt und Hosschauspieler Franke, beabsichtigen eine„Musikalische Soiree“ zu ver⸗ anstalten. Es sollen die Herren Hossänger, namentlich in ihren Quartetis, eiwas ganz außerordentliches leisten; so sollen auch die humoristischen Vorträge des Herrn Hof— schauspielers Franke höchst ergötzlicher origineller Art sein. Wir machen Freunde solcher Produclionen hierauf aufmerk⸗ sam und wünschen, daß den geschätzten Künstlern auch bei uns ein eben so zahlreicher Zuspruch zu Theil wird, als dieselben anderen Orts erfahren.— dt.
Main⸗Weser- Bahn.
2161 Es soll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg⸗ und Gambacherwald⸗Einschnitt exel. Liefer⸗ ung der Bruchsteine, zusammen oder in zwei Loose ge⸗ trennt, im Wege öffentlicher Submisston vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Auf— schrift:„Submission auf Herstellung von Trockenmauern, lis zum Submissions-Termine am Montag den 10. Juli d. J., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Be⸗ triebs⸗Inspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, wo⸗ selbst auch die Bedingungen eingesehen und die Offerten⸗ Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M. den 20. Juni 1876. Königliche Betriebs-Inspektion. Hey l.
Holz-⸗Versteigerung. 2238 Donnerstag den 6. Juli 1876, Vormittags 9 Uhr, werden in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Lehr,
dersteigert: 223 Raummeter Eichen⸗Schälprügelholz, 390 4„ Reisholz,
50 Stück Aspenwellen,
193 Stangen Eichen⸗Wagnerholz,
225 Eichen-Baumstüßen,
2 Kiefern⸗Stangen
Gegen Bürgschein wird Frist bis Martini 1876 ge⸗ eben. Assenheim den 29. Juni 1876. 5 i
Großherzogliche ee Assenheim. e
Holzversteigerung.
2180 Donnerstag den 6. Juli l. J., von Vormittags 10 Uhr an, werden in dem Freiherrlich von Ritter'schen Walde zu Hof Hasselheck 12 Naummeter Eichen Schälscheitholz, 16 7„ Schaͤlprügelholz, 48,64 Wellen Eichen-Schälreiserholz in dem diesjährigen Lohschlage öffentlich meistbietend versteigert. i Friedberg den 26. Juni 1876. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen Gutsverwaltung zu Rüdesheim: Heidt.
Dleschmaschinen-Miemen,
„5
2101 sowie Treibriemen in allen Dimensionen liefert unter Garantie der Güte die Treibriemenfabrik von
Theodor Korn in Bockenheim.
Mobiliar-Versteigerung.
2237 Mittwoch den 5. Juli l. J., Nachmittags 2 Uhr, sollen vor der Behausung des Wirthes Johannes Müller nächst der Post sämmtliche Mobiliar-Gegenstände des verstorbenen Konrad Ernst von Fauerbach b. Fr., be— stehend in Möbeln, Bettwerk, Kleidern, Weißzeug ze. de., öffentlich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 28. Juni 1876. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. e
Oeffentliche Bekanntmachung.
2254 Unter Heutigem sind im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts folgende Einträge vollzogen worden:
1) Wilhelm Koch auf der Hainamühle bei Assenheim betreibt unter der Firma„Withelm Koch auf der Haina— mühle bei Assenheim“ seit dem 20. Juni ein Muhlen— geschäft mit Mehlhandel auf alleinige Rechnung und hat den Konrad Koch von Hof-Hasselheck als Pro— curisten bestellt.
2) Der Lackfabrikant Friedrich Roßbach in Friedberg hat seiner Ehefrau Minna, geb. Hüthwohl, Proeura ertheilt.
3) Die Firma des Anton Vorbach, Müllers in Fried— berg wurde gelöscht.
Friedberg den 22. Junt 1876. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Pistor, Follenius, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
ee en t m d chene
27248 Heinrich Brück von Wohnbach ist wegen Geistes— schwäche unter Curatel gestellt worden.
Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß bringt, bemerkt man, daß alle mit demselben abgeschlossen werden— den Rechtsgeschäfte ohne Zustimmung des Curators, G. Weckmann V. von Wohnbach, rechtsunverbindlich sind, insbesondere Schulden nicht bezahlt werden.
Hungen am 28. Juni 1876.
Großherzogliches Landgericht Hungen. Cellarius, Pilger, Landrichter. Landgerichts-Assessor.
nnr nne 2246 Die im hiesigen Gemeindewald am 15. und 16. d. Mis, abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt und der erste Fahrtag auf Freitag den 7. Juli bestimmt worden. Die desfallsigen Abfuhrscheine können an diesem Tage bei dem Unterzeichneten in Empfang genommen werden. Hoch-Weisel am 29. Juni 1876. Großherzogliche r Hoch⸗Weisel.
rn een.
Holzversteigerung in dem Domanialwald der Oberförsterei Eichelsdorf. 2247 Es werden versteigert:
Montag den 10. Juli in den Distrikten Linnes, Heegwald, Jonasköpfchen, Goldkaute, Bieberwald und
Hohlgraben: Holzart. Scheith. Prügelh. Stockh. Reish. Ra ummete r. Buchen 716 242 188 384 Obstbaum— 4— 6 Aspen 4 4— 2
1 Eichenstamm von 25 Centimeter Durchmesser und 7 Meter Länge= 0,34 Festmeter Inhalt, 41 Buchenstämme von 40— 62 Centim Durchmesser und 4—10 Meter Länge— 58, 79 Festm. Inhalt. Das Buchen⸗Stammholz im Linnes und Bieberwald, sowie das zerstreut sizende Holz im Heegwald, Hohl— graben, Goldkaute und Jonasköpfchen wird bei der Ver⸗ steigerung nicht vorgezeigt. Die Forstwarte Adolph zu Langd und Stier zu Stornfels ertheilen hierüber nähere Auskunft. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf dem süͤdlichen Randweg im Distrikt Heegwald. Eichelsdorf, 20. Juni 1876. Großherzogliche Oberföoͤrsterei Eichelsdorf. Hep
Bekanntmachung.
Die unterm Heutigen in dem Gräflichen Revier ist genehmigt
2265 Bainhards abgehaltene Holzyersteigerung worden und der erste Fahrtag auf Montag den 10. Juli l. J. festgesetzt worden. a Wickstadt den 23. Juni 1876. Graäfliche Oberförsterei Assenheim.
Schal las.
250 13 4 1 Universal Reinigungs- Salz. 1545 Von allen Aerzten als das einfachste und billigste Hausmittel empfohlen gegen Säurebildung, Aufstossen, Krampf, Verdauungsschwäche und andere Magenbeschwer- den in ½, ½, ½ Original- Packeten mit Gebrauchs-
Anweisung à ½, ½ und ½ Mark zu haben bei Frau Hofl. Windecker in Friedberg. Ph. J. Weiss in Bad- Nauheim.
Ein Holzschuppen, 2243 20 Meter lang, 3 Meter breit und 4 Meter hoch, in gutem Zustand, ist auf Abbruch zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. des Anz.


